Haarausfall kann das Selbstbewusstsein stark beeinträchtigen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Glücklicherweise bietet die Haartransplantation mit der schonenden FUE-Technik eine effektive Lösung.
Die englische Abkürzung FUE steht für "follicular unit extraction" und bedeutet so viel wie "Entnahme einzelner Haarfollikel-Einheiten". Bei dieser Methode wird der einzelne Haarfollikel samt Haarwurzeln entnommen und in schüttere Bereiche der Kopfhaut transplantiert. Daher wird die FUE-Methode auch als Einzelhaartransplantation bezeichnet. Sie eignet sich für Patientinnen und Patienten mit Haarausfall, der erblich beziehungsweise hormonell bedingt ist.
Die FUE-Methode gilt als schonendste Haartransplantations-Methode, da in aller Regel keine deutlich sichtbaren Narben zurückbleiben. Die bei FUE verwendete Hohlnadel besitzt einen Durchmesser im Bereich von 1 Millimeter, meist sogar weniger. Die Wundnarben, die nach der Haartransplantation auf der Kopfhaut zurückbleiben, sind gewöhnlich winzig. Die entstehenden Spuren sind nicht zu vergleichen mit der Narbenbildung, die sich bei Behandlungen mit der FUT-Methode ergibt. Hier bleibt am Hinterkopf eine zentimeterlange Quernarbe zurück.
Die Behandlung einer FUE-Transplantation findet ambulant statt. Ein Klinikaufenthalt über Nacht ist nicht erforderlich. Die Methode wird unter örtlicher Betäubung der Kopfhaut angewendet. Die Haarfollikel kommen nach der Entnahme zunächst in eine Nährlösung. Für ein ansprechendes bis sehr gutes Ergebnis werden üblicherweise 25 bis 45 Haarfollikel pro Quadratzentimeter eingepflanzt. In einer Behandlungssitzung lassen sich mittels FUE-Methode bis zu 2500 Grafts verpflanzen. Eine Behandlung dauert je nach Aufwand einige Stunden.
Erste Ergebnisse sind in der Regel schon nach einem Monat zu erkennen. Nach 12 bis 18 Monaten ist das endgültige Ergebnis mit der neuen Haarstruktur deutlich zu sehen.
Jede Haartransplantation bedeutet für die verpflanzten Haare einen Kraftakt. Direkt im Anschluss an die Behandlung leiden sie unter Nährstoffmangel. Daher fällt ein Großteil zunächst aus. Der Mangelzustand wird in den Monaten nach der FUE-Haartransplantation in aller Regel ausgeglichen: Die meisten transplantierten Haare wachsen nach.
Wie bei anderen Verfahren der ästhetischen Chirurgie spielt die Frage nach möglichen Narben für Patientinnen und Patienten eine große Rolle. Die Methoden der FUE gelten in dieser Hinsicht als besonders schonend. Die Entnahme der Grafts im hinteren Kopfbereich erfolgt mit äußerster Sorgfalt.
Für das Einbringen der Haare an den kahlen Stellen schaffen wir sehr feine Schlitze (Slits) mit dem Skalpell. Darin werden die entnommenen Grafts anschließend eingepflanzt. Die Krüstchen, die durch die FUE-Behandlung entstehen, fallen im Zuge der Wundheilung gewöhnlich innerhalb von zwei Wochen ab. Die Hautzugänge sind sehr klein. Auffällige Narben sind nach dem Einwachsen der transplantierten Haare in der Regel nicht zu bemerken.
Durch die Haartransplantation per FUE kann es in den behandelten Kopfhautzonen vorübergehend zu Rötungen, Taubheitsgefühlen oder Schwellungen kommen. Sie klingen normalerweise binnen kurzem wieder ab. In den ersten Tagen nach der Haartransplantation sollten Sie eine Kopfbedeckung als Schutz vor Sonne und anderen äußeren Einflüssen tragen.
Einige Tage nach der Haarverpflanzung können Sie Ihre Haare wieder selbst waschen.
Bei S-thetic Hair bieten wir Ihnen auch Haartransplantationen mit dem Haarroboter Artas iX® an. Es handelt sich dabei um eine automatisierte Variante der FUE-Methode. Vitale Follikelgruppen in der Spenderzone erkennt er mit noch höherer Trefferquote. Auch beim Einsetzen ist der Haarroboter behilflich: Mit Hilfe seiner künstlichen Intelligenz generiert er ein ideales Haarverteilungsmuster. Insgesamt macht Artas iX® die Haartransplantation effektiver. Als Patientin und Patient mit Haarausfall sind Sie nicht mehr so stark abhängig von Erfahrung und Tagesform des Behandlungsteams.
Die FUT-Technik ist, neben der FUE-Methode, die zweite der heutzutage anerkannten Methoden und medizinischen Techniken in der modernen Haartransplantation. FUT steht für Follicular Unit Transplantation und bezieht sich insbesondere auf die Entnahme der follikulären Einheiten am Hinterkopf. Denn das Spenderhaar wird in diesem Fall durch einen einzigen, etwa 1 bis 1,5cm hohen Hautstreifen bzw. Strip aus dem Spenderbereich entnommen.
Nach erfolgter Entnahme des Hautstreifens, auf dem zugunsten eines optimalen ästhetischen Ergebnisses bis zu 3.000 follikuläre Einheiten (Grafts) sitzen können, wird dieser durch speziell ausgebildete Eigenhaartechniker unter hochauflösenden Stereo-Mikroskopen in seine einzelnen Haarfollikel zerlegt. Die hieraus gewonnenen Grafts werden im Anschluss für das Wiedereinsetzen präpariert, auf Plasma-Codern gekühlt und stets feucht gehalten, um ein Absterben der Haarwurzel zu verhindern.
Die Stelle der Entnahme des Hautstreifens wird durch eine ästhetisch nahezu unsichtbare Naht verschlossen. In der Klinik am Seestern verwenden wir eine besondere Verschlusstechnik (den sogenannten trichophytischen Wundverschluss), der die Naht im Entnahmebereich nach der Behandlung in der Regel unsichtbar werden lässt. Diese Technik lässt es zu, dass das Haar immer noch durch die vernähte Stelle hindurchwachsen kann.
Viele Menschen stellen sich die Frage: „Haare schneiden vor der Haartransplantation? Ja oder Nein?“ Auf diese Frage gibt es auch unabhängig vom Einzelfall keine eindeutige Antwort. Falls Sie hierzu einen verbindlichen Ratschlag suchen, finden Sie sehr verschiedene Lösungsvorschläge. Einige Ärzte vertreten die Meinung, dass das Schneiden der Haare den Eingriff erleichtern kann und häufig zu einem verbesserten Ergebnis beiträgt.
Nach einer erfolgreichen Haartransplantation stellen sich viele Patienten die Frage, wann sie ihre frisch transplantierten Haare schneiden können. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Haare in den ersten Tagen und Wochen nach der Transplantation eine gewisse Schonzeit benötigen, um sich fest im Haarboden zu verankern. In der Regel wird empfohlen, etwa zwei Wochen nach der Transplantation mit dem Schneiden der Haare zu warten, um mögliche Irritationen oder Verletzungen wie Rasurbrand zu vermeiden.
Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass der Friseur über Erfahrung im Umgang mit transplantiertem Haar verfügt. Ein spezialisierter Friseur wird die nötige Sensibilität aufbringen, um die neuen Haare behutsam zu schneiden, ohne den Heilungsprozess zu beeinträchtigen. Sie dürfen auf keinen Fall mit einem elektrischen Rasierer oder stumpfen Klingen Druck auf die Kopfhaut ausüben, solange die verpflanzten Haare nicht verheilt sind.
Wenn eine Haartransplantation nicht infrage kommt, weil Sie nicht genug Spender Haare haben, Bedenken zu der OP haben, oder Sie suchen einfach nach eine alternative, dann kann eine Haarpigmentierung die ideale Lösung sein. Haarpigmentierung ist ein relativ neues Verfahren, bei dem Pigmente in die Kopfhaut pigmentiert werden. Dadurch können kahle Stellen oder auch komplette Glatzen optisch vollständig abgedeckt werden und damit die Illusion einem dichten Haar geschafft werden.
Es gibt viele Varianten in der Haarpigmentierung und dem Kurzhaarschnitt, der wohl bekannteste ist der Boxer schnitt, der sehr populär in den USA ist. Oder auch der natürliche Look, der sich immer mehr durchsetzt und mittlerweile die Wahl Nummer 1 geworden ist. Der natürliche Look unterscheidet sich darin, dass die Haarlinie individuell auf die Gesichtsform angepasst wird und die Haarfollikel versetzt an der Haarlinie pigmentiert werden.
Die Vorteile der Haarpigmentierung/Kurzhaarschnitt Variante liegen auf der Hand: Sie sind leicht zu pflegen. Können sowohl elegant, streng, als auch lässig aussehen und passen zu jedem Typ Gesicht.
Bei einer leichten Ausdünnung der Haare im Stirnbereich können spezielle Männer Kurzhaarfrisuren bei Haarausfall kurzfristig Abhilfe schaffen, indem sie die Aufmerksamkeit von der Haarverdünnung ablenken. Diese Taktik ist jedoch oft nur eine temporäre Lösung, da der Haarausfall fortschreitet und die Haardichte weiter abnimmt.
Eine FUE Haartransplantation bietet jedoch eine dauerhafte Lösung für mehr Selbstbewusstsein und ein jugendlicheres Aussehen, verbessert Ihr Wohlbefinden und Ihre wahrgenommene Attraktivität. Das Resultat einer Haartransplantation ermöglicht es Ihnen, Ihr Haar frei nach Wunsch zu stylen, egal ob kurz oder lang.
Eine Haartransplantation kostet mehrere tausend Euro. Die Kosten sind hierbei von Klinik zu Klinik und Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Um sehr günstige Haartransplantationen handelt es sich meistens, wenn diese unter 2.000€ angeboten werden. Laut Erfahrungen ist eine billige Haartransplantation jedoch mit Vorsicht zu genießen, da die Qualität oft nicht stimmt. In Stuttgart werden Haartransplantationen in der Regel etwas teurer angeboten, jedoch ist eine gute Qualität garantiert.
Die Kosten stellen sich normalerweise aus der Methode der Eigenhaarverpflanzung, der Größe der zu verpflanzenden Stelle, des Stadiums des Haarausfalles und den Fixkosten der gewählten Klinik zusammen.
Eine Haartransplantation kann eine effektive Lösung für Haarausfall sein. Die FUE-Methode ist besonders schonend und hinterlässt in der Regel keine sichtbaren Narben. Nach der Transplantation ist es wichtig, die Haare richtig zu pflegen und mit dem Schneiden etwa zwei Wochen zu warten. Haarpigmentierung kann eine gute Alternative sein, wenn eine Haartransplantation nicht infrage kommt. Kurzhaarfrisuren können helfen, den Haarausfall zu kaschieren, aber eine Haartransplantation bietet eine dauerhafte Lösung.
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