Der Bubikopf: Eine zeitlose Ikone der Kurzhaarfrisuren

Der Bubikopf ist eine der markantesten und gleichzeitig schicksten Frauenfrisuren. Er versprüht zugleich maskuline und feminine Energie, kommt ohne großen Aufwand daher und verpasst der Trägerin im Nu einen unikalen Look. Der kultige Kurzhaarschnitt ist eine der markantesten und gleichzeitig schicksten Frauenfrisuren unseres Haarstile-Repertoires. Es gibt wohl kaum eine andere Kurzhaarfrisur, die wie der Bubikopf immer wieder im Trend liegt - und das schon seit vielen Jahrzehnten.

Was ist ein Bubikopf?

Als Bubikopf bezeichnet man einen rund geschnittenen Bob. Der Bubikopf ist im Prinzip ein rund geschnittener Bob. Klassischerweise wird er kurz getragen und endet zwischen den Ohrläppchen und kurz vor dem Halsansatz. Beim klassischen Bubikopf-Schnitt geht die Haarlänge ungefähr bis zum Ohrläppchen, manchmal wird sie aber auch kinnlang getragen. Kennzeichnend ist der kurze Pony, gerne schräg um den Kopf herumgeschnitten, er ist aber kein Muss für den Bubikopf.

Traditionell wird die Bob-Frisur von Frauen mit glattem Haar getragen, heute sieht man den Bubikopf aber natürlich auch an welligen oder lockigen Haaren. Eine Sonderform des Bubikopfes nennt sich Pagenschnitt, wobei die Haare am Hinterkopf ganz kurz geschnitten werden. Auch der Pagenkopf ist super edgy!

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Der Bubikopf als Symbol weiblicher Emanzipation

In den 1920er Jahren beginnt die Geschichte der Bubikopf-Frisur: Die auffällige Kurzhaarfrisur, die absichtlich etwas "jungenhaftes" an sich hat, wird bei Frauen immer beliebter, denn sie fungiert nicht nur als Frisur. Deshalb symbolisiert der Bubikopf weibliche Emanzipation. Durch sie konnten sich Frauen neu erfinden und über ihren Look bestimmen. In den 1920er-Jahren stand der "Bubikopf" nicht nur für einen neuen Frisurentrend, sondern auch für ein neues weibliches Selbstbewusstsein.

Während die gesellschaftliche Emanzipation der Frau voranschreitet, ändert sich das modische Selbstverständnis der "Neuen Frau". Nach dem Ersten Weltkrieg hatten Frauen das Bedürfnis, in der Öffentlichkeit gesehen zu werden und strebten eine moderne Form des Lebens an. In Magazinen wird sie nun modern und selbstbewusst dargestellt, eben mit kurzen Haaren, aber zum Beispiel auch mit kurzen Röcken, Hosen oder Seidenstrumpfhosen. Der "Bubikopf" wurde gerade für großstädtische Frauen der Zwischenkriegszeit ein Symbol der Modernität und Emanzipation.

Eine wichtige Wegbereiterin der neuen Mode war Coco Chanel, eine Modeschöpferin aus Paris. Sie zeigte sich schon 1916 mit Kurzhaarschnitt, wadenlangem Rock und weitem Oberteil. Allen voran: Modeschöpferin Coco Chanel.

Wem steht die Bubikopf-Frisur?

Wir haben eine gute Nachricht für dich: Der Bubikopf kann jeder Person stehen! Der Bubikopf steht fast jedem/r. Besonders bei ovaler Gesichtsform wirkt die Frisur toll. Besonders toll sehen Bubikopf und Pagenkopf an ovalen Gesichtsformen aus, denn das rund geschnittene Haar sorgt für einen harmonischen Kontrast zu länglichen Gesichtsformen.

Wenn du ein sehr rundes Gesicht hast, solltest du genau überlegen, ob es unbedingt ein Bubikopf sein muss, denn die Frisur macht das Gesicht optisch eher noch ein bisschen runder. Neben dem Gesicht betont der Bubikopf-Schnitt optisch auch deinen Hals. Bedenken solltest du auch, dass die Bubikopf-Frisur nicht nur die Optik deiner Gesichtsform verändern kann, sondern auch deinen Hals betont.

Haartyp und Haarstruktur spielen für den Haarschnitt keine große Rolle, du kannst den Look mit feinem, dünnem oder dickem Haar tragen. Egal ob dickes, dünnes oder feines Haar: Den Bubikopf kann man immer stylen. Der Vorteil eines Bubikopfes? Er gibt jedem Haar eine extra Portion Volumen und passt zu jeder Haarfarbe! Feines Haar profitiert durch diese Frisur am meisten, denn sie kann dem Haar bei richtigem Styling viel Fülle und Volumen verleihen.

Wie stylt man den Bubikopf?

Zwar brauchst du für die Bubikopf-Haare nicht viele Tools und auch das morgendliche Styling nimmt nicht zu viel Zeit in Anspruch. So stylst du die Bubikopf-Frisur. Doch wenn dein Bubikopf so akkurat bleiben und gepflegt aussehen soll, musst du dich regelmäßig um das Nachschneiden von Spitzen und Pony kümmern! Auch hier gilt: Die Frisur sollte möglichst akkurat geschnitten sein. Regelmäßiges Nachschneiden ist Pflicht.

Hast du keine Lust auf ständige Besuche beim Friseur, kann aber auch zwischen den verschiedenen Längen variiert werden. Schneide dir die Frisur beispielsweise zunächst auf Ohrlänge, lasse dann ein Stück herauswachsen und gehe erst wieder zum Friseur, wenn die Haare kinnlang sind oder schon deinen Schultern näherkommen. Den Pony kannst du mit ein wenig Übung auch zu Hause trimmen.

Hier findest du Inspiration, wie du deinen Bubikopf stylen kannst:

  1. Glatter Bubikopf: Für den klassisch glatten Bubikopf bürstest du deine Haare am besten mit einer großen Bürste in alle Richtungen und verfolgst währenddessen die Bürste mit dem Föhn. Achte darauf, dass auch der Pony glattgezogen ist.
  2. Bubikopf mit Undercut: Für einen Bubikopf mit abrasierter Unterseite solltest du die Profis vom Friseur an deinen Kopf lassen: Lasse dir zunächst einen regulären Bubikopf schneiden und entscheide dann, wie kurz du die Hinterkopfpartie haben möchtest.
  3. Welliger Bubikopf: Schöne Wellen kannst du dir entweder zusätzlich in die kurzen Haare zaubern, oder du besitzt sie schon, zum Beispiel wenn du deine Haare à la Undone-Look an der Luft trocknen lässt. Leichte Wellen geben der Kurzhaarfrisur einen interessanten Twist! Auch mit Locken funktioniert der Bubikopf wunderbar und sieht super lässig aus. Am einfachsten geht das mit Naturlocken, dann reicht es, wenn du dein Haar an der Luft trocknen und die Locken natürlich springen lässt. Glatthaarige Personen können für die gewünschten Locken mit Lockenstab oder einer Rundbürste arbeiten. Vergiss dabei nicht den Pony und fixiere am Ende alles gut mit Haarspray.

Der Bubikopf im Wandel der Zeit

Der typische Bubikopf-Schnitt zeichnet sich durch eine sogenannte "graduierende Technik" aus. Die Frisur ist klassischerweise rund geschnitten, in der Länge variierend, aber maximal bis zur Höhe der Ohren. Traditionell war der Bubikopf vor allem glatt. Heute wird der Bubikopf kaum noch in der klassischen Version getragen. Stattdessen finden sich viele moderne Variationen, die es möglich machen, dass der Bubikopf von nahezu jedem/r getragen werden kann. Ein Bubikopf geht also immer!

Während der Bubikopf damals vorwiegend glatt getragen wurde, finden sich heutzutage viele Versionen des Klassikers mit Wellen oder gar Locken. Das nimmt dem Bubikopf ein wenig Strenge und Maskulinität. Damit Bubikopf auch Bubikopf bleibt, ist es nur wichtig, dass das Gesicht von möglichst viel Symmetrie gerahmt wird. Widerspenstige Haare sollten gebändigt werden.

In den 1920ern wurde der Bubikopf vornehmlich kurz getragen. Das hieß: nicht länger als bis zu den Ohrläppchen. Doch nach und nach fanden sich Varianten, die ein Stückchen länger waren. Und das ist auch die Art Bubikopf-Frisur, die heute sehr beliebt ist und dem Bob ähnlich ist.

Mit oder ohne Pony?

Bei dieser Frage geht es um die persönlichen Vorlieben, denn ein Bubikopf kann mit oder ohne Pony getragen werden. Nicht außer Acht lassen, solltest du bei dieser Entscheidung deine Gesichtsform. Für längliche, schmale Gesichter ist ein Pony sicher eine gute Wahl. Auf der anderen Seite kann ein Bubikopf ohne Pony auch eine gute Ausstrahlung haben. Bei eher runder Gesichtsform solltest du lieber eine Version ohne Pony in Erwägung ziehen. Beides ist also möglich und kann toll aussehen.

Fazit

Der Bubikopf ist eine zeitlose Frisur, die immer wieder im Trend liegt. Er ist vielseitig, passt zu verschiedenen Gesichtsformen und kann sowohl glatt als auch gewellt getragen werden. Mit den richtigen Styling-Tipps und Pflegeprodukten gelingt Ihnen im Handumdrehen ein umwerfender Look.

Tabelle: Bubikopf Varianten und Styling Tipps

VarianteBeschreibungStyling Tipps
Klassisch glattGlatt gebürstet, Pony glattgezogenGroße Bürste und Föhn verwenden
Mit UndercutAbrasierte Unterseite, längere SträhnenProfessionellen Friseur aufsuchen
Wellig/LockigWellen oder Locken eingearbeitetLockenstab oder Naturlocken verwenden, Haarspray zur Fixierung
Mit PonyKurzer oder schräger PonyRegelmäßiges Nachschneiden
Ohne PonyGesicht wird freier betontPassend für runde Gesichtsformen

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