Künstliche Wimpern für jeden Tag: Eine Anleitung für den perfekten Augenaufschlag

Klimper, klimper! Falsche Wimpern machen die Augen jetzt zum aufregenden Hingucker - auch tagsüber. Ganz gleich, ob du einen dramatischen oder einen natürlichen Wimpernaufschlag wünschst, du kannst dich darauf verlassen, dass falsche Wimpern dir zu einem makellosen Augen-Make-Up verhelfen. Schaffe die Illusion voller, flatternder Wimpern mit einem Paar Falsies.

Trägst du zum ersten Mal falsche Wimpern oder möchtest einfach nur deine Technik perfektionieren? Hier teilt Amy mit uns ihre Profi-Tipps zum Anbringen falscher Wimpern.

AYLASHES DIY Wimpern: Die perfekte Alternative zum Wimpernstudio

Wie man falsche Wimpern anbringt

  • Vorbereiten der Wimpern
  • Wimpernkleber auftragen
  • Wimpern biegen
  • Wimpern anbringen
  • Wimperntusche auftragen

Beim Anbringen falscher Wimpern ist alles Übungssache. Amy empfiehlt dir, mit verschiedenen Wimpern zu experimentieren, um die richtigen für dich zu finden.

Schritt 1 - Vorbereiten der Wimpern

Nimm die von dir ausgewählten falschen Wimpern vorsichtig aus der Verpackung. Ein guter Tipp ist, die Verpackung zu falten, um die Wimpern entfernen zu können, ohne sie zu beschädigen. Falsche Wimpern sind in der Regel zu lang, deshalb empfiehlt Amy, eine Schere zu nehmen und das äußere Ende abzuschneiden.

Experten-Tipp: Schneide deine falschen Wimpern immer vom äußeren Winkel aus.

Um deine Wimpern zu messen, platzierst du sie hinter deine natürlichen Wimpern, um zu sehen, wie sie sitzen. Die erste Wimper deiner falschen Wimpern sollte mit der ersten natürlichen Wimper übereinstimmen. Das Gleiche gilt für die letzte Wimper deiner falschen Wimpern, denn diese sollte mit deiner letzten natürlichen Wimper übereinstimmen. Wenn die Wimpern noch zu lang sind, wirst du feststellen, dass sie zu weit zur Seite gehen, was dein Auge herunterhängen lässt.

Schritt 2 - Wimpernkleber auftragen

Sobald du mit der Länge deiner falschen Wimpern zufrieden bist, ist es an der Zeit, Wimpernkleber aufzutragen! Trage eine großzügige Menge Wimpernkleber auf das Band deiner falschen Wimpern auf. Amy empfiehlt, sowohl hinter das Band als auch auf das Band zu gehen, um sicherzustellen, dass alles vollständig mit Kleber bedeckt ist. Lege die Wimpern beiseite, damit der Kleber haften kann und die Wimpern später besser an deinem natürlichen Wimpernkranz halten.

Schritt 3 - Wimpern biegen

Biege deine natürlichen Wimpern mit einer Wimpernzange direkt an der Wurzel der Wimpern. Drücke die Wimpernzange etwa 10 Sekunden lang fest an, um einen natürlichen Schwung zu erzeugen.

Tipp: Wiederhole den vorigen Schritt mehrmals entlang deiner Wimpern, um einen verstärkten Schwung zu erzielen, der deine natürlichen Wimpern mit den falschen Wimpern verschmelzen lässt.

Schritt 4 - Wimpern anbringen

Jetzt ist es an der Zeit, die Wimpern anzubringen! Der Kleber deiner falschen Wimpern hat eine dunklere Farbe angenommen, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass deine Wimpern jetzt startklar sind. Nimm einen Spiegel und halte ihn unter dein Gesicht. Neige deinen Kopf zurück, um einen klaren und vollständigen Blick auf dein Auge zu erhalten. Halte deine falschen Wimpern in der Mitte und positioniere sie von oben, um zu garantieren, dass du hinter deine natürlichen Wimpern gelangst. Spiele mit deinen falschen Wimpern, um sicherzustellen, dass sie an der richtigen Stelle sind und die Ränder fest sitzen.

Tipp: Platziere die Wimpern so nah wie möglich am Lidrand, aber nicht auf deinen natürlichen Wimpern. Es kann notwendig sein, die Wimpern an einigen Stellen zu halten, bis sie fest sitzen.

Schritt 5 - Wimperntusche auftragen

Runde den Look mit deiner Mascara ab. So kannst du deine eigenen Wimpern mit den Falsies verschmelzen lassen, um einen natürlichen und nahtlosen Look zu erzielen. Amy empfiehlt, auf die Wimpern zu drücken, damit sie zusammenkleben.

Und das war's auch schon - freue dich auf perfekt aufgetragene falsche Wimpern, die jedem Augen-Make-Up das gewisse Etwas verleihen!

Tipps für den Alltag mit falschen Wimpern

Fake Lashes kannst du dir ganz einfach aufkleben. Du solltest allerdings eine ruhige Hand und etwas Geduld mitbringen. Denn besonders am Anfang erfordert das Wimpernankleben etwas Übung. Wenn du erst einmal den Dreh raus hast, geht es aber ganz einfach - versprochen!

  1. Reinige deine Augenpartie gründlich, bevor du die falschen Wimpern anklebst. Achte darauf, dass du kein ölhaltiges Reinigungs-Produkt verwendest. Der Grund: Genauso wie Make-up- oder Creme-Rückstände hemmt Öl die Wirkkraft des Klebers und sorgt dafür, dass die künstlichen Wimpern nicht so gut halten.
  2. Bring deine echten Wimpern anschließend mit einer Wimpernzange sanft in Form.
  3. Hole die Fake Lashes nun vorsichtig mit einer Pinzette oder einem Applikator aus ihrer Verpackung und halte sie an dein Augenlid. Fasse sie dabei am Ansatz. So vermeidest du, dass du einzelne Wimpern versehentlich quetschst oder beschädigst.
  4. Passe die Wimpern anschließend individuell an deinen Wimpernkranz an. Trimme sie dazu einfach mit einer Kosmetikschere an der Außenseite auf die richtige Länge. Achte darauf, dass du die Lashes nicht an der Innenseite kürzt.
  5. Trage nun den Kleber auf der Unterseite des Wimpernbandes auf. Wichtig: Verwende den Kleber nicht auf deinen echten Wimpern, damit kein Wimpernkleber in dein Auge gelangt. Verwende den Kleber außerdem sparsam. Der Grund: Durch zu viel Kleber halten die Wimpern schlechter und das Ergebnis sieht unsauber aus.
  6. Platziere die Wimpern nun mit der Pinzette oder einem Applikator vorsichtig auf deinem Wimpernkranz. Am besten greifst du sie dafür am Ende des Wimpernbandes und platzierst sie möglichst mittig auf deinem Augenlid. Halte deinen Kopf dabei leicht nach hinten geneigt und deinen Blick gesenkt. Wenn du die richtige Position gefunden hast, drückst du sie gleichmäßig an dein Augenlid. Hilf ruhig mit deinen Fingern oder einem Wattestäbchen nach. Keine Sorge, wenn es nicht sofort klappt - gerade am Anfang braucht man manchmal mehrere Versuche, bis die Wimpern optimal sitzen. Aber mit ein wenig Übung gelingt es dir mit der Zeit immer schneller.
  7. Entferne überschüssigen Kleber sanft mit einem Wattestäbchen.
  8. Intensiviere das Ergebnis, indem du mit Kajal oder Eyeliner einen Lidstrich ziehst.
  9. Tusche deine Wimpern zum Abschluss wie gewohnt. Der Mascara verbindet deine echten Wimpern optisch mit den künstlichen Wimpern - so wirkt das Ergebnis noch natürlicher.

Auswahl der richtigen Wimpern

Künstliche Wimpern galten lange Zeit als Accessoire für festliche Anlässe. Zwar gibt es solche Exemplare auch heute noch, inzwischen ist das Angebot allerdings deutlich gewachsen und lässt kaum mehr etwas zu wünschen übrig. Wer vor fünf oder mehr Jahren künstliche Wimpern als unbequem abhakte, sollte ihnen unbedingt wieder eine neue Chance geben! Von extrem natürlichen Styles, die man mit dem bloßen Auge nicht entlarven kann, bis hin zu dramatischen, aber trotzdem komfortablen Wimpernfächern ist alles dabei.

Fake Lashes im Alltag zu tragen, ist heutzutage keine Besonderheit mehr. Die Wimpern von heute sind oftmals kleinteiliger als früher: die Härchen dünner, die Spitzen delikater und vor allem die Knötchen am Ansatz unauffälliger. Nun gilt es in der Masse an Optionen, die Faux Cils zu finden, deren Wimpernband so bequem ist, dass man sie den ganzen Tag tragen kann. Je starrer und gerader (nicht ordentlich vorgebogen) das Wimpernband, desto größer das Risiko, dass sie an den Enden ziehen. Der Zug, der auf die sensible Haut des Augenlides ausgeübt wird, ist unangenehm und äußert sich in Piksen, Jucken oder sogar Augenzucken.

Nicht aus dem Blick verlieren sollte man, dass je größer, voluminöser und länger die Wimpern sind, sie einem die Sicht versperren und ihr Gewicht die Naturwimpern über den Tag hinweg nach unten drücken können.

Grundsätzlich kann man zwischen synthetischen und natürlichen Haaren unterscheiden. Lange Zeit waren künstliche Wimpern aus Menschenhaar, Seide oder Tierhaaren den künstlichen „Borsten“ optisch weit voraus. Das hat sich stark verändert und man kann den Unterschied bei manchen Modellen mit bloßem Auge nicht erkennen. Die feinsten Spitzen und die zarteste Optik bieten aber immer noch ausgewählte Menschenhaare.

Das typische Wimpernbändchen erstreckt sich über die gesamte Länge des Augenlids. Allerdings gilt: je länger, desto schwieriger in der Handhabung. Künstliche Wimpern gibt es aber auch als einzelne Härchen (primär für den professionellen Bereich), in Büscheln oder als halbe Bändchen. Teilstücke erlauben es einem, gezielt Stellen aufzufüllen und hervorzuheben. Das Ergebnis wirkt unauffälliger und oftmals sind sie angenehmer zu tragen. Die Nachteile an einzelnen „Strähnen“ sind der Mehraufwand, jedes Stück einzeln anzubringen - und dass man sie nur bedingt wiederverwenden kann.

Für künstliche Wimpern gibt es unzähligen Looks. Variablen dabei sind die Länge, die Längenunterschiede von innen nach außen, die Dicke und die Form der einzelnen Härchen. Weiterhin ist einzubeziehen, wie dicht und in welchem „Muster“ sie angeordnet sind. Bei sogenannten 3D Lashes werden die Wimpern nicht nur in Länge und Breite gestylt, sondern auch noch in die „Höhe“. Mehrere Lagen sorgen für ein besonders dichtes Ergebnis. Möglich ist es vor allem durch die mittlerweile sehr dünnen Haare, sodass das Ergebnis zwar vielschichtiger, aber nicht zwangsläufig dicker oder schwerer ist. Die dafür verwendeten Haare sind meist feiner und weisen auch zart zulaufende Spitzen auf, sodass das Ergebnis trotz Fülle natürlich wirkt.

Außer den Wimpern gibt es auch Unterschiede bei den Bändchen: Manche sind durchsichtig und man sieht die Knötchen an den Klebestellen - andere sind durchgehend schwarz. Je dicker das Bändchen, desto höher das Risiko, dass die künstlichen Wimpern unkomfortabel beim Tragen sind.

Es ist schwierig einzuschätzen, wie der Anblick eines Wimpernpaares in der Packung sich auf das eigene Auge übersetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass das Ergebnis je nach Augenform, Typ und nicht zuletzt auch der Auftragswinkel ganz unterschiedlich wirken kann. Hat man sich von jemandes Wimpern-Styling inspirieren lassen, werden selten die gleichen Wimpern für denselben Look sorgen. Es erfordert ein wenig Erfahrung mit verschiedenen Formen. Profis kleben falsche Wimpern schon seit Ewigkeiten unterhalb der Wimpern auf, um das Ergebnis natürlich aussehen zu lassen. So sieht man Bändchen selbst bei Nahaufnahmen in Fotos oder TV nicht.

Die Artdeco 3D Lashes Lash Goddess sind das perfekte Paar künstlicher Wimpern für einen festlichen Anlass. Die perfekte Auswahl natürlicher Wimpern für den Alltag bietet das YouStar Lashtastics 3D Eyelash Set im Natural Look. Sie enthalten neben drei Styles auch zwei Kleber in Stiftform und sind somit besonders einfach in der Handhabung. Die Eylure Flickering Light 117 verdichten im populären „Wispy“-Style mit unterschiedlich dicht angeordneten Härchen. Sie haben ein dünnes, flexibles Bändchen und sind dadurch sehr bequem. Die Essence Lashes To Impress 07 Bundled Single Lashes sind kleine Abschnitte von Wimpernbändchen, die ohne viel Aufwand einzelne Stellen der Wimpern verdichten und in wenigen Sekunden sitzen. Die Obeyalash False Eyelashes sind ein großzügiges Set bequemer und natürlich aussehender Lashes zu einem günstigen Preis.

Weitere Tipps und Tricks

  • Beim ersten Abziehen der Wimpern von der Halterung nicht an die Enden greifen, denn je nach Modell zieht man so die delikaten Strähnen ab. Man greift am besten mittiger und viele Härchen auf einmal. Der Kleber, der sie am Plastik befestigt, sollte von den Wimpern abgepult werden.
  • Anprobieren: Je dramatischer die Wimpern, desto mehr sollte man vermeiden, sie ungetestet erst am Abend eines wichtigen Anlasses das erste mal auszupacken.
  • Obwohl blickdichte Bändchen durchaus die Klebestellen und Knötchen von Fake Lashes kaschieren, ist die Form nicht wirklich schmeichelhaft. Ein schöner Lidstrich wahrt die Illusion.
  • Wimpern müssen passen und sollten in den meisten Fällen getrimmt werden.
  • Am äußeren Ende abschneiden: Sosehr es verlockt, nur die kurzen, innen liegenden Härchen loszuwerden, so wenig Sinn ergibt es. Lange Wimpern im inneren Bereich werden seltsam wirken. Am besten Büschel für Büschel vorarbeiten.
  • Lieber etwas mehr als zu wenig Wimpernkleber auftragen. So klebt es nicht nur zuverlässiger, weil eine größere Klebefläche entsteht, sondern die Klebereste lassen sich später einfacher abpulen.
  • Eins nach dem anderen: immer nur einen Wimpernfächer zurzeit mit Kleber einschmieren, denn der richtige Moment ist entscheidend! Es gibt ein Zeitfenster, in dem der Kleber seinen Job am besten erledigt. Keinesfalls sollte man zu früh loslegen, sonst verschmiert man nur den Kleber auf dem Augenlid. Am besten orientiert man sich an der Herstellerangabe. Wartet man allerdings zu lange, trocknet der Kleber und haftet nicht mehr.
  • Im passenden Winkel schmieren: Es ist entscheidend, wo an der Kante des Wimpernbändchens der Kleber aufgetragen wird. Es entscheidet über die Ausrichtung des Schwungs. Die „richtige“ Stelle ist sowohl von der Augenform als auch dem Wunschergebnis abhängig. Meist ist es die Kante, also leicht schräg. Klebt man an der Seite, werden die Wimpern nach unten zeigen - oben auf der Kante wird es schwer, die Wimpern richtig zu positionieren und sie zeigen zu weit nach oben. Da Lider durchaus unsymmetrisch sein können, wird man an einer individuell passenden Technik etwas tüfteln müssen.
  • Erst an einem Punkt anlegen und dann den Rest. Meist funktioniert es am besten, presst man die Mitte als Erstes dicht am Wimpernkranz an. Bei manchen kann es aber auch an den äußeren Enden sein. Am besten probiert man herum. Der Versuch, Kunst-Wimpern in einem Stück anzukleben, schlägt in der Regel fehl. Tipp: Gerade im äußeren Winkel hat man ein wenig Spielraum und kann das Ende etwas höher setzen, als der eigene Wimpernkranz verläuft.
  • Die Position des Spiegels und ob man die Wimpern senkrecht zum Auge, von oben oder gar von der Seite appliziert, ist eine Frage der Ausstattung und eigener Vorlieben. Es gibt kein Richtig oder Falsch.
  • Vorsichtig andrücken: ein wenig von oben, ein bisschen von unten und am besten einmal die Augen zukneifen.

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