Kreisrunder Haarausfall: Ursachen, Symptome und homöopathische Behandlungsansätze

Wir stellen Hintergründe zum kreisrunden Haarausfall vor: Warum er bei Kindern, Frauen und Männern auftritt, welche Ursachen dahinter stecken und welche Therapien helfen.

Was ist kreisrunder Haarausfall?

Kreisrunder Haarausfall ist auch unter dem Namen Alopecia areata bekannt. Die Erkrankung kommt bei ungefähr ein bis zwei von 100 Menschen vor. Männer und Frauen sind etwa gleichermaßen betroffen.

Diese besondere Form des Haarausfalls tritt zumeist durch runde bzw. ovale, scharf abgegrenzte haarlose Bereiche in Erscheinung, welche sich im Laufe der Zeit ggf. vergrößern, vermehren und konfluieren (zusammenfließen) können. Meist entwickeln sich die haarlosen Bereiche auf der Kopfhaut, an den Augenbrauen, im Bart, an den Armen und/ oder an den Beinen. Die Stellen jucken nicht, sind nicht gerötet oder schuppig belegt.

Bei etwa 80 % der Patienten mit kreisrundem Haarausfall tritt die Krankheit mit ein bis zwei einzelnen, haarlosen Herden auf der Kopfhaut auf. In etwa 10 % dieser Erkrankungsfälle kommt es zu einem zusätzlichen Augenbrauenausfall und Wimpernausfall. In etwa 20 % aller Erkrankungsfälle schreitet die Krankheit fort und es kommt zur Bildung von haarlosen Doppel- bzw. Mehrfachherden, diffusem Haarausfall bis hin zum totalen bzw.

Die Alopecia areata totalis beinhaltet den Ausfall aller Kopfhaare (ggf. auch der Augenbrauen- und Wimpernhaare). Auch die Finger- oder Fußnägel können beim kreisrunden Haarausfall in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Anzeichen sind raue, glanzlose und undurchsichtige Nagelplatten. Zudem weisen die Nägel häufig kleinste Einsenkungen sowie Längsstreifen auf.

Erkennbar ist er an dem meist sehr charakteristischen Verteilungsmuster des Haarverlusts. Der diffuse Haarausfall ist meist über den ganzen Kopf verteilt, manchmal auch an einzelnen Stellen konzentriert. Der erblich bedingte Haarverlust ist nicht reversibel, hat aber auch keinen Krankheitswert. Der diffuse Haarausfall ist prinzipiell heilbar, wenn man die auslösende Ursache findet und therapiert.

Ursachen des kreisrunden Haarausfalls

Experten vermuten, dass es sich bei der Alopecia areata um eine Störung des Immunsystems handelt. Dabei kommt es zu einer Autoimmunreaktion, bei der der Körper nicht nur Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger bekämpft, sondern sich fälschlicherweise auch gegen körpereigene Zellen richtet. Die Abwehrzellen greifen die Haarwurzeln an, die daraufhin ihre Arbeit einstellen und in einen Ruhezustand fallen.

Dadurch tritt Haarausfall auf. Manchmal fallen auch nur pigmentierte Haare aus und graue oder weiße Haare bleiben stehen. Allen Autoimmunkrankheiten gemeinsam ist, dass das Immunsystem eine gestörte Toleranz gegenüber körpereigenen Stoffen aufweist. Man geht zusätzlich von einer genetischen Komponente aus. Bei bis zu 25 Prozent der Betroffenen lässt sich eine familiäre Häufung der Erkrankung feststellen.

Auch psychogene Ursachen können zumindest teilweise eine Rolle spielen. Der kreisrunde Haarausfall kann manchmal bei starkem Stress, Prüfungen, nach Unfällen oder Trauerfällen auftreten. Bisher sind keine vermeidbaren Risikofaktoren bekannt. Ebenfalls kann eine Corona-Infektion zu Haarausfall führen. In einigen Fällen wird durch die Infektion eine Autoimmunerkrankung ausgelöst oder zumindest wieder reaktiviert, die Folge: Kreisrunder Haarausfall am Kopf- bzw.

Wer ist betroffen?

Die Wahrscheinlichkeit, einmal im Leben an Alopecia areata zu erkranken liegt bei etwa 1,7 %. Männer und Frauen sind gleichermaßen von der Erkrankung betroffen, wobei etwa 80% der Erkrankungsfälle vor dem 40. Lebensjahr auftraten. Davon sogar etwa 50% vor dem 20. Lebensjahr, also auch bei Kindern.

Symptome und Verlauf

Die ersten Symptome eines kreisrunden Haarausfalls sind Haarverluste an einzelnen Stellen, die letztlich zur Ausbildung eines umschriebenen kahlen Flecks führen. Das passiert oft relativ rapide oder in Schüben. Es kann am gesamten Kopf beginnen oder andere Körperstellen betreffen, zum Beispiel Arme, Beine, Bart, Wimpern oder Augenbrauen. Bei einer Sonderform, dem Ophiasis-Typ, sind insbesondere der Nacken und die seitlichen Haaransätze betroffen.

Die Kahlstellen können im Verlauf größer werden und auch mit anderen Herden konfluieren. Prinzipiell kann die Erkrankung ohne Therapie ausheilen. Es gibt Fälle, in denen bereits innerhalb von sechs bis zwölf Monaten das Haar von selbst wieder nachwächst. Auch eine medikamentöse Therapie kann ein Wiederauftreten oft nicht verhindern.

Durch die fehlgesteuerte Immunreaktion werden die Haarwurzeln fälschlicherweise von Immunzellen angegriffen und das Wachstum gelähmt. Das erklärt einerseits, warum weißes Haar oft vom Haarausfall verschont bleibt und andererseits, warum die ersten nachwachsenden Haare häufig ebenfalls weiß sind.

Diagnose

Meist wenden sich Betroffene mit ihren Symptomen zuerst an den Hausarzt oder Dermatologen. Das typische Muster des Haarausfalls macht die Diagnose einfach. In der Familienanamnese kann es zusätzlich Hinweise auf gehäuft vorkommenden kreisrunden Haarausfall geben. In einer Blut- und Urinuntersuchung können weitere Ursachen, die den Haarausfall zusätzlich begünstigen, festgestellt werden.

Der Arzt kann sich mit einem Dermatoskop die Kopfhaut genau anschauen. Dort kann er an den kahlen Stellen die Poren der Haarfollikel erkennen, was ein Zeichen dafür ist, dass die Haare prinzipiell nachwachsen können. Bei einem Trichogramm werden Haare ausgezupft und unter einem Mikroskop begutachtet. So lassen sich Hinweise auf verschiedene Zyklusphasen des Haars oder Schädigungen der Haarwurzeln erkennen.

Beim Trichoscan wird eine kleine Stelle der Kopfhaut rasiert und drei Tage später das Wachstumsverhalten der nachwachsenden Haare analysiert. Eine Gewebeprobe der Kopfhaut kann helfen, Entzündungen oder Infektionen der Kopfhaut, zum Beispiel durch einen Pilz, auszuschließen.

Therapeutische Möglichkeiten

Was tun, wenn plötzlich kahle Stellen am Kopf auftreten? Wichtig ist der frühzeitige Kontakt zu einem Haarspezialisten, der über medikamentöse und bio-regenerative Methoden beraten kann. Die Haarfollikel sind beim kreisrunden Haarausfall oft nicht unwiederbringlich zerstört, sondern nur in einem Ruhemodus und können daher reaktiviert werden.

PRP steht für "Platelet Rich Plasma" und ist eine Form der Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und speziell aufbereitet. Dadurch entstehen hochkonzentrierte Seren aus Wachstumsfaktoren, Zytokinen und Mikronährstoffen. Sie fördern die Zellregeneration und -proliferation. Dadurch sorgen sie dafür, dass die Haarwurzeln aus dem Ruhezustand in einen aktiven Zustand übergehen und wieder mit der Bildung neuer Haare beginnen. Zusätzlich wird die Durchblutung der Kopfhaut verbessert, was für dichteres und kräftigeres Haar sorgt.

Bei der Stammzellentherapie werden Zellen aus dem Unterhautfettgewebe gewonnen. Diese enthalten Stammzellen, die Wachstumsfaktoren ausschütten können. Insbesondere mit der Stammzellentherapie konnten bei Patienten mit kreisrundem Haarausfall große Erfolge erzielt werden.

Zur Therapie des kreisrunden Haarausfalls wird eine Vielzahl verschiedener Medikamente eingesetzt. Diese können den Verlauf verlangsamen und für neuen Haarwuchs sorgen. Dabei sind unterschiedliche Applikationswege möglich. Es kann lokal eine cortisonhaltige Creme oder Lösung aufgetragen werden. Bei kleinen Herden kann auch Cortison in die Kopfhaut gespritzt werden. Diese systemische Therapie wirkt oft gut, die Tabletten müssen aber über einen längeren Zeitraum in einer erhöhten Dosis eingenommen werden, wodurch die typischen Nebenwirkungen einer Cortisonbehandlung auftreten können. Nach Absetzen der Tabletten kann der Haarausfall erneut auftreten. Der Arzt wird deshalb eine Cortisontherapie besonders sorgfältig abwägen.

Durch eine Anwendung über mehrere Monate wird auf der Kopfhaut eine allergische Entzündungsreaktion ausgelöst. Oft sind die neu wachsenden Haare erst einmal weiß und lagern erst einige Wochen später Pigmente ein. Die DCP-Therapie gilt als sehr erfolgreich, wird jedoch nur in wenigen spezialisierten Zentren durchgeführt.

Helfen kann auch eine PUVA-Behandlung (PUVA= Psoralen plus UV-A). Dabei wird der phototoxische Stoff Psoralen auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und diese dann mit UV-A-Licht bestrahlt. Eine lokale Therapie mit einer Minoxidil-Lösung wird eigentlich bei erblich bedingten Haarausfall angewendet. Als Alternative gilt Dithranol, welches auch als Cignolin oder in den USA als Anthralin bekannt ist und normalerweise bei der Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt wird. Die Wirkungsweise ist nicht ganz klar.

Bei vielen anderen Autoimmunerkrankungen haben sich Calcineurinhemmer wie Tacrolimus oder Pimecrolimus als erfolgreich erwiesen. Bei der Alopecia areata sind sie aber nicht wirksam. Dasselbe gilt für Biologicals - neue, gentechnisch hergestellte Medikamente. Hausmittel helfen gegen die Alopecia areata oft wenig. Da sie aber auch keine Nebenwirkungen haben, kann ein Versuch gestartet werden mit Kopfhautmassagen mit hochwertigen Ölen wie Kokosöl oder Arganöl.

Sofern die Alopecia areata im offensichtlichen Zusammenhang mit einer starken psychischen Belastung in Verbindung steht, z.B. durch Verlust eines geliebten Menschen oder des Arbeitsplatzes, so kann ggf. eine Psychotherapie auch gegen die Symptome des kreisrunden Haarausfalls helfen. In der Regel werden die Kosten von Psychotherapien von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Dagegen werden die Kosten einer direkten Behandlung von kreisrundem Haarausfall nicht von den Krankenkassen gezahlt.

Homöopathische Behandlung

In der Homöopathie wird empfohlen, für eine gesunde Darmflora und einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt durch ausgewogene Ernährung zu sorgen. Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Bei der Anwendung von Globuli ist insbesondere darauf zu achten, eine halbe Stunde vor und nach der Einnahme auf Tee, Kaffee und Zähneputzen zu verzichten.

Auch zum Essen sollte mindestens ein 30-minütiger Abstand eingehalten werden, damit das Arzneimittel seine Wirkung optimal entfalten kann.

Aus der Alternativmedizin gibt es auch einige homöopathische Mittel, die gegen Haarausfall empfohlen werden. Dazu gehören Globuli mit Calcium Fluoratum, Deplhinium Staphisagria oder Selenium. Gegen kreisrunden Haarausfall soll Barium Carbonicum helfen, gegen Haarausfall in den Wechseljahren Sepia.

Homöopathie kann bei kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) ein Behandlungsansatz sein. Der Effekt individualisierter Homöopathie (IH) auf Alopecia areata wurde in einer prospektiven einarmigen Studie untersucht. Alopecia areata manifestiert sich als eine bzw. mehrere klar begrenzte, runde oder ovale kahle Stellen auf dem Kopf oder am Körper. Auch Augenbrauen, Wimpern oder der Bart können betroffen sein.

Am Ende des achtmonatigen Studienzeitraums war die durchschnittliche Größe der kahlen Stellen signifikant geringer als zu Beginn der Studie. Bei 17 Patient:innen war AA nach der achtmonatigen Intervention nicht mehr sichtbar, bei sechs Personen hat sich der kreisrunde Haarausfall teilweise gebessert und zwei der Proband:innen sprachen nicht auf die Behandlung an.

Schüssler-Salze

Sie wollen mithilfe von Schüßler-Salzen Haarausfall stoppen? Dafür sollen laut dem Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler verschiedene Salze in Betracht kommen. Bei diffusem Haarausfall wird etwa Nr. 11 Silicea empfohlen, bei kreisrundem Haarausfall Nr. 5 Kalium phosphoricum. Dabei können Sie Schüßler-Salze bei Haarausfall oft sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden.

Diese Schüßler-Salze sollen Haarausfall bremsen:

  • Nr. 1 Calcium fluoratum
  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum
  • Nr. 8 Natrium chloratum
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum
  • Nr. 11 Silicea
  • Nr. 21 Zincum chloratum im Besonderen

Schüssler Salze Gegen Haarausfall, Was Hilft Bei Haarausfall, Starker Haarausfall

Weitere Tipps und Mittel gegen Haarausfall

Das Angebot an Mitteln gegen Haarausfall ist fast unüberschaubar: Shampoos, Medikamente, Ernährung, Hausmittel, Haartransplantation. Dabei den Überblick zu behalten, kann schwierig werden. Woher weiß ich, welches für mich die richtige Therapie ist? Welche Mittel wirken gegen welche Art von Haarausfall?

Schon kleine Maßnahmen im Alltag können der Haargesundheit zuträglich sein und das Haar kräftigen. Wird der Haarausfall stärker, können Medikamente oder spezielle Therapien helfen.

Medikamente

Das Medikament Minoxidil zum Beispiel wird eigentlich als Mittel gegen Bluthochdruck eingesetzt. Der Wirkmechanismus ist noch nicht ganz klar. Vermutet wird, dass das Mittel die Gefäße erweitert und dadurch für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut sorgt. Systemische Nebenwirkungen treten durch die lokale Anwendung nahezu nie auf. Es kann jedoch zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Kopfhaut kommen, in Form von “Shedding”. Dabei handelt es sich um schockartigen Haarausfall.

Finasterid: Wir beobachten bei unseren Patienten unter Einnahme von Finasterid einen guten Effekt gegen erblich bedingten Haarausfall bei Männern. Allerdings erleiden etwa 10 -15% unter Einnahme des Medikamentes mittlere bis starke Nebenwirkung, wie bereits beschrieben. So kann Finasterid ggf.

Shampoos und Tinkturen

Es gibt verschiedene Shampoos und Tinkturen gegen Haarausfall, die in der Apotheke oder im Supermarkt erhältlich sind. Beliebt sind Shampoos, die Koffein enthalten, zum Beispiel Alpecin oder Plantur 39. Koffein soll die Haarwurzeln stärken und die Wachstumsphase der Haare verlängern. Shampoos oder Tinkturen mit Alfatradiol (zum Beispiel Ell-cranell) sind ebenfalls auf dem Markt erhältlich. Durch die lokale Anwendung haben sie in der Regel keine systemischen Nebenwirkungen. Alfatradiol ist für die Behandlung von hormonell bedingtem Haarausfall bei Männern und Frauen zugelassen und kann helfen, den Haarausfall zu verlangsamen.

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen ist nur dann sinnvoll, wenn auch ein nachgewiesener Mangel eines Nährstoffs besteht. Manche Mittel können jedoch auch gefährlich werden, wenn man sie im Übermaß zu sich nimmt. Dazu gehören zum Beispiel Eisenpräparate. Auch manche Vitamine können im Überschuss zu einer Vitaminvergiftung führen, weil sie fettlöslich sind und sich daher im Körper einlagern.

Hausmittel

Verschiedene Hausmittel gegen Haarausfall werden ebenfalls empfohlen. Beliebt sind hier insbesondere Apfelessig, Brennnesselextrakt, Kokosöl, Kaffee, Bier oder Arganöl. Was alle diese Mittel gemeinsam haben: Ein wissenschaftlich erwiesener Nutzen gegen Haarausfall besteht nicht. Dennoch können Sie damit ihren Haaren etwas Gutes tun. Sie können das Haar kräftiger und geschmeidiger machen und das Auftreten von Haarbruch und Spliss verringern.

Kopfhautmassage

Die Kopfhautmassage ist primär gut zur Entspannung und kann nützlich sein, wenn Stress eine der Ursachen für Haarausfall ist. Außerdem wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, wodurch die Haarwurzeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Das kann unterstützend zur Kräftigung der Haare beitragen.

Richtige Frisur und Haarpflege

Sogar die falsche Frisur kann zu Haarausfall führen. Dabei kommt es durch eine hohe Zugbelastung zu einem Ausfallen der Haare. Gefährdet sind vor allem Mädchen und Frauen, die häufig straffe Pferdeschwänze, Dutts oder Flechtfrisuren tragen. Aber auch enge Kopfbedeckungen können die Haarwurzeln schädigen wie Stirnbänder, Kopftücher oder Helme. Es kommt zu einem Haarausfall vor allem am Haaransatz an der Stirn und den Schläfen.

Sport und Bewegung

Sport kann einen wichtigen Beitrag zur Haargesundheit leisten. Die stressreduzierende Wirkung des Sports senkt den Spiegel an Stresshormonen im Blut, die das Haar dünn und spröde machen können. Außerdem wird neben dem restlichen Körper auch die Kopfhaut besser durchblutet, wodurch Sauerstoff und Nährstoffe besser zu den Haarwurzeln gelangen können.

Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die Haargesundheit. Durch die Ernährung nimmt der Körper Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente auf, die für ein gutes Haarwachstum wichtig sind. Fehlen diese Stoffe, wird das Haar schnell dünn, brüchig oder fällt aus. Besonders betroffen sind Menschen mit Essstörungen, Vegetarier oder Veganer.

Regenerative Therapien

Dazu steht zum Beispiel die PRP-Therapie zu Verfügung (PRP= Platelet Rich Plasma). Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und speziell aufbereitet, sodass ein Serum aus Blutplasma und Blutplättchen entsteht. Aus dem Bereich der Homöopathie kommt die Meso-Therapie infrage, bei der Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente oder homöopathische Mittel in die Kopfhaut injiziert werden.

Haartransplantation

Die Haartransplantation ist aus medizinischer Sicht das Ultima Ratio, also der letzte Ausweg. Es geht nicht darum den Haarausfall zu stoppen, sondern nur um eine Umverteilung von Haaren. Daher ist der Haarausfall vorher zwingen zu behandeln, mit effektiven Therapieformen.

Als wichtigsten Punkt lässt sich festhalten: Ob ein Mittel gegen Haarausfall wirkt, hängt davon ab, ob die richtige Ursache gefunden wurde. Jedes Medikament und jede Therapie kann nur wirksam sein, wenn es für die vorgesehene Ursache eingesetzt wird.

Für Sie als Patient ist es fast unmöglich, den Überblick über alle Therapieoptionen und Mittel gegen Haarausfall zu behalten. Deshalb wenden Sie sich frühzeitig an einen Experten für Haarausfall-Behandlungen in Berlin, zum Beispiel an das Zentrum für moderne Haartransplantation in Berlin. Wir bieten umfassende Erfahrung und Expertise im Bereich der Haarausfall-Behandlungen an. Eine Vielzahl an regenerativen Therapien kann vielen Patienten bereits zu neuem Haarwachstum verhelfen.

tags: #kreisrunder #haarausfall #homöopathie

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen