Stellen Sie immer wieder Schuppen und Verkrustungen an Ihrer Kopfhaut fest? Dann wird es Zeit, dagegen vorzugehen. Oft bilden sich unansehnliche Verkrustungen, die gerade am Kopfhautrand optisch stören. Doch was steckt hinter diesem Problem und wie lässt sich die Haut wieder ins Gleichgewicht bringen? Glücklicherweise gibt es gleich mehrere Hausmittel aus der Küche, die effektiv Linderung verschaffen.
Es gibt verschiedene Gründe, wieso die Kopfhaut verkrustet. In vielen Fällen ist eine Hauterkrankung dafür verantwortlich. Hier ist ein Überblick über mögliche Ursachen:
Falls Sie unter Beschwerden leiden, ist es wichtig, rechtzeitig zum Hautarzt zu gehen. Dieser wird Sie fachkundig untersuchen, eine Diagnose stellen und die dazu passende Therapie einleiten.
Wenn sich herausstellt, dass die Verkrustungen harmlos sind und nur eine trockene Kopfhaut oder ungeeignete Pflegeprodukte dahinter stecken, können Sie zur Linderung der Beschwerden auf Hausmittel zurückgreifen.
Eine wirksame Therapie besteht darin, die Kopfhaut mit hochwertigem Kokosöl aufzuweichen. Kokosöl ist laut dem Gesundheitsportal healthline.com reich an den mittelkettigen Fettsäuren Laurinsäure, Caprinsäure und Caprylsäure, die tief in die Haut eindringen und diese von innen heraus mit Feuchtigkeit versorgen. Rötungen und Juckreiz werden so effektiv gelindert. Außerdem enthalte das Superfood antibakterielle Wirkstoffe, die gegen Pilze und Bakterien wirksam sind, heißt es weiter.
Kokosöl ist bis zu einer Temperatur von ca. 25 Grad Celsius fest. Damit es schmilzt, geben Sie einen halben Teelöffel in Ihre Hände und erwärmen Sie es dort. Massieren Sie das Öl sanft an den verkrusteten Stellen ein. Lassen Sie es mindestens 30 Minuten einwirken, bevor Sie es mit einem milden Shampoo auswaschen. Noch wirksamer ist es, das Kokosöl über Nacht einwirken zu lassen. Wickeln Sie Ihren Kopf in ein Handtuch ein, damit Kopfkissen und Co. frei von Ölrückständen bleiben.
Wichtig: Die Verkrustungen bitte nicht wegkratzen. Damit riskieren Sie nur Verletzungen oder eine Infektion. Achten Sie auf die Qualität des Kokosöls und wählen Sie ein Produkt, das frei von Pestiziden und anderen Schadstoffen ist. Am besten verwenden Sie natives Bio-Kokosöl, da es am natürlichsten und nährstoffreichsten ist.
Anstelle von Kokosöl können Sie auch andere Produkte zur Kopfhautpflege verwenden. Eine Alternative ist natives Olivenöl. Wie Kokosöl wird es mit den Händen auf die betroffenen Stellen aufgetragen und wirkt idealerweise über Nacht ein. Utopia.de empfiehlt außerdem eine Quarkmaske. Diese versorgt die obersten Hautschichten mit Feuchtigkeit und hilft so wirksam gegen Verkrustungen. Da Quark allein ziemlich fest ist, wird er am besten mit einem geeigneten Öl verdünnt. Für eine Extra-Portion Pflege können weitere Zutaten wie Aloe-Vera-Gel oder Eigelb zur Quarkmaske gegeben werden. Das Ganze wird nach zwanzig bis dreißig Minuten mit lauwarmen Wasser ausgespült.
Einige bewährte Hausmittel wie Teebaumöl, Apfelessig und Kokosöl können beruhigend auf die Kopfhaut wirken und besitzen antibakterielle oder entzündungshemmende Eigenschaften. Diese helfen dabei, das Gleichgewicht der Kopfhaut wiederherzustellen, die Schuppenbildung zu reduzieren und Juckreiz zu lindern. Auch Aloe vera ist beliebt, da sie Feuchtigkeit spendet und gereizte Haut beruhigt.
Hier ist eine Tabelle mit einigen der genannten Hausmittel und ihren Anwendungsbereichen:
| Hausmittel | Anwendung | Wirkung |
|---|---|---|
| Kokosöl | Einmassieren und einwirken lassen | Spendet Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell |
| Olivenöl | Einmassieren und über Nacht einwirken lassen | Spendet Feuchtigkeit |
| Quarkmaske | Auftragen und nach 20-30 Minuten ausspülen | Spendet Feuchtigkeit |
| Teebaumöl | Mit Shampoo mischen oder verdünnt auftragen | Wirkt antimikrobiell und entzündungshemmend |
| Apfelessig | Verdünnt auftragen und nach 10 Minuten ausspülen | Gleicht den pH-Wert aus |
| Aloe vera | Auftragen und einwirken lassen | Spendet Feuchtigkeit, reguliert den pH-Wert |
Johanna Kubek sagt: Sind noch andere Beschwerden da wie Juckreiz, Brennen, Nässen, muss man den Arzt aufsuchen. Dr. Johanna Kubek, Dermatologin.
Mit Maßnahmen wie Shampoo oder Hausmitteln werde man in dem Fall überhaupt keinen Effekt erreichen. "Das muss behandelt werden", rät die Dermatologin. Denn auch allergische Reaktionen, Infektionen, Ekzeme oder Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis können Ursache für Schuppen sein.
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