Kopfhautkur gegen Schuppen: Tests und Vergleich

Das passende Schuppenflechten-Shampoo hilft akut bei Juckreiz und hilft langfristig gegen Entzündungen und Schuppen. Laut diversen Tests sind dabei vor allem die Inhaltsstoffe entscheidend, welche Symptome bekämpft werden und wie gut das Shampoo bei Ihnen wirken kann. Finden Sie jetzt in unserer Vergleichstabelle ein Shampoo gegen Psoriaris, das auch bei Neurodermitis hilft, wenn SIe besonders empfindliche Haut haben. Dieses lindert die lästigen Sympome schnell und hilft Ihrer Kopfhaut beim Heilen.

Im November 2025 waren wir insbesondere von den Charakteristika des Modells Psorisdin Shampoo von Isdin überzeugt.

Anti-Schuppen Shampoos im Test 2024

Top Schuppenflechte-Shampoos im Vergleich

Hier ist ein Überblick über die Top Schuppenflechte-Shampoos und aktuelle Angebote:

PositionProduktmodellPreis ca.löst Schuppenbewertet anhand der InhaltsstoffePositivVerfügbarkeit
Platz 1Psorisdin Shampoo von Isdinca. 19 €besonders gutReduziert Rötungen im KopfbereichGleich lieferbar
Platz 2Ketozolin 2% Shampoo von Dermapharm AG Arzneimittelca. 17 €besonders gutWirkung bei seborrhoischer Dermatitis auf der KopfhautGleich lieferbar
Platz 3Shampoo von Stieproxalca. 12 €sehr gutKombi aus 3 wirksamen StoffenGleich lieferbar
Platz 4Forte Shampoo von Linolaca. 16 €gutSilikonfreiGleich lieferbar
Platz 5Kelual DS von Ducrayca. 15 €sehr gutSilikonfreiGleich lieferbar

Wie gut wirken die Shampoos gegen Kopf­hautschuppen?

Um das heraus­zufinden, haben sich mehr als 200 Männer und Frauen, die unter Schuppen leiden, vier Wochen lang für uns die Haare gewaschen und ihre Kopf­haut mehr­fach von einer Expertin kontrollieren lassen. Zudem wollten wir wissen, wie die Shampoos das Haar pflegen. Glänzt es nach dem Waschen? Ist es geschmeidig und lässt sich leicht kämmen? Eine Friseurin hat das an weiteren 20 Probanden pro Produkt geprüft.

Unsere Test­tabelle zeigt die Prüf­ergeb­nisse für elf Shampoos, die laut Anbieter gegen Schuppen helfen sollen. Bewertet haben wir neben der Anti-Schuppen-Wirkung auch die Pflege­wirkung und die Anwendung (Verteilen, Schaum, Auswaschen) sowie Deklaration und Verpackung.

Das Ergebnis ist erfreulich. An der Tabellenspitze steht ein Anti-Schuppen-Shampoo vom Discounter. Es schneidet als einziges im Test insgesamt sehr gut ab. Mit umge­rechnet 50 Cent pro 100 Milliliter ist es zudem vergleichs­weise preisgünstig. Das von uns geprüfte Shampoo des Markt­führers Head & Shoulders landet im Mittel­feld. Insgesamt ausreichend und damit Schluss­licht ist das einzige Naturkosmetikum im Test.

Sie enthalten Antimykotika - das sind Wirk­stoffe, die bestimmte Mikro­organismen auf der Kopf­haut bekämpfen, wie etwa die Hefe Malassezia furfur. „Deren Stoff­wechsel­produkte reizen die Haut und rufen Entzündungen hervor. Die Folgen sind Schuppen, manchmal auch Rötungen und Juck­reiz“, sagt Dr.

Naturkosmetik als Alternative?

In den von uns getesteten Shampoos sind häufig die Stoffe Piroctone-Olamine und Zink-Pyrithione enthalten, teils kombiniert mit anderen Wirk­stoffen. Sie gelten als sicher und sind laut EU-Kosmetik­ver­ordnung zugelassen.

Zertifizierte Naturkosmetik­hersteller verzichten auf synthetisch hergestellte Antimykotika. Sie setzen auf natürliche Substanzen - etwa bestimmte pflanzliche Auszüge. In unserem Test sogar mit Erfolg: Das Naturkosmetik­produkt reduziert Schuppen immerhin befriedigend.

Um die Test­strähnen zu kämmen, die mit diesen beiden Shampoos gewaschen wurden, braucht die Maschine deutlich mehr Kraft als bei jenen, die mit den Konkurrenz­produkten behandelt wurden. Den Shampoos gelingt es offensicht­lich nicht, die äußere Schicht der Haare zu glätten. Beide Produkte enthalten keine Silikone.

Optimal für Schuppen­geplagte ist es, wenn schon das Shampoo gute Arbeit leistet. Denn: Die Wirk­stoffe müssen bei der Wäsche auf die Kopf­haut gelangen. Sie sollten mit zusätzlichen Pfle­gepro­dukten nicht gleich wieder weggespült werden.

Die Wirk­stoffe in Anti-Schuppen-Shampoos müssen die Kopf­haut erreichen. Conditioner und Kuren nicht auf der Kopf­haut anwenden - sie waschen die Anti-Schuppen-Wirk­stoffe wieder aus.

ÖKO-TEST Bewertung von Anti-Schuppen-Shampoos

Insgesamt wurden 50 verschiedene Anti-Schuppen-Shampoos unter die Lupe genommen: Die Hälfte schneidet mit „sehr gut“ oder „gut“ ab. Lediglich zwölf erhalten von Öko-Test die Bestnote - darunter alle Naturkosmetikprodukte. 13 der Shampoos fallen aufgrund problematischer Inhaltsstoffe durch, darunter befinden sich auch bekannte Apothekenvertreter, sowie Klassiker aus der Drogerie.

Schuppen entstehen oft, wenn die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht gerät: Pilze breiten sich auf der Kopfhaut aus und sorgen für die klassischen Beschwerden. Der in vielen Shampoos enthaltene Wirkstoff Piroctonolamin soll dabei helfen die Pilze „in Schach zu halten“.

Kritisch werden hingegen andere Wirkstoffe gesehen: Climbazol, Zinkpyrithion und Selendisulfid seien zwar wirksam, hätten jedoch Nachteile. „Climbazol gehört zur Gruppe der umstrittenen halogenorganischen Verbindungen und reichert sich in Gewässern und Sedimenten an.“ Auch die anderen beiden Verbindungen ernten Kritik: „Zinkpyrithion und Selendisulfid gelten als hautirritierend und gehören deshalb aus unserer Sicht nicht auf eine gereizte Kopfhaut.“

Zu den Testsiegern zählt unter anderem die Naturkosmetikmarke von Dm: Das Alverde Anti-Schuppen-Shampoo Bio Paranuss/Bio-Rosmarin schnitt neben dem Weleda Weizen Schuppen-Shampoo und verschiedenen anderen Naturkosmetik-Produkten mit „sehr gut“ ab.

Die Shampoos sollten allesamt gründlich auf der Kopfhaut einmassiert werden. „Wichtig für die Anwendung: Lassen die Schuppen nach, reicht es das Anti-Schuppen-Shampoo nur ein bis drei Mal die Woche zu nutzen und dazwischen eine milde Haarpflege zu wählen.“ Tritt keine Besserung ein sollte der Gang zum Dermatologen erfolgen, da auch Erkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte dahinterstecken können.

Weitere Shampoo-Arten im Überblick

  • Glättungs-Shampoo: Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar.
  • Shampoo für lockiges Haar: Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.
  • Anti-Schuppen-Shampoos: Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
  • Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar: Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.

Feste Shampoos und Haarseifen

Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können. Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu.

Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten.

Bedenkliche Inhaltsstoffe

Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten.

Parabene haben die Hauptaufgabe, das Shampoo haltbar zu machen. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sulfate weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.

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