Kopfbedeckung für Glatze: Arten, Vorteile und Stilberatung

Das Thema Kopfbedeckungen ist ein weites Feld, das weit über die Aspekte des modischen Accessoires hinausreicht. Neben der Funktion von Tüchern, Bändern, Hüten, Mützen und Turbanen als schickes Kleidungsstück gibt es viele ganz konkrete und praktische Gründe, die für Headwear, also für Kopfbedeckungen, sprechen. Stylisch, stilvoll und funktional - die Auswahl an Kopfbedeckungen wie Kopftücher, Mützen, Hüte oder Turbane ist groß. Sie ergänzen das Outfit, unterstreichen einen bestimmten Look oder stellen eine Alternative zur Perücke dar.

Diese Accessoires bieten nicht nur Schutz vor den Elementen, sondern verleihen Ihrem Look auch eine persönliche Note. Von eleganten Seidentüchern bis hin zu lässigen und zeitlosen Hüten bis hin zu komfortablen Turbanen - unsere Kopfbedeckungen garantieren Ihnen einen Look, der sowohl modisch als auch bequem ist. Außerdem steht Ihnen unser Kundenservice mit einer kostenlosen Hotline zur Verfügung.

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Warum Kopfbedeckungen tragen?

Es gibt viele sehr gute Gründe, die für das Tragen von Kopftüchern, Mützen, Turbanen oder Kopfbedeckungen sprechen. Da sind natürlich einmal die modischen Aspekte. Mit schicken Kopfbedeckungen kann man tolle, stilvolle Statements setzen und seinen persönlichen Stil ganz wunderbar ausdrücken. Neben diesen modischen Gründen, die jedoch auch ganz stark von persönlichen Vorlieben und dem individuellen Geschmack abhängen, gibt es auch jede Menge ganz pragmatische Vorteile, die für Kopfbedeckungen sprechen. Auf diese Gründe wollen wir hier in diesem Abschnitt den Fokus legen.

Tücher, Hüte, Mützen und Turbane sehen nicht nur schön aus, sondern bieten auch Schutz für die Kopfhaut. Sie schützen bei Sonnen- und vor UV-Strahlung und halten den Kopf bei Kälte angenehm warm.

Für Trägerinnen von Perücken sind Kopfbedeckungen eine wichtige Ergänzung. Sie kommen zum Beispiel nachts zum Einsatz oder können bei sportlichen Aktivitäten getragen werden.

Kopfbedeckungen bei Chemotherapie

Mützen, Tücher, Hüte und Turbane werden häufig verwendet, um vorübergehende Haarverluste zu kaschieren, wie sie im Zuge einer Chemotherapie auftreten können. Manche Chemotherapie-Patienten*innen entscheiden sich statt einer Perücke für das Tragen von Kopfbedeckungen. Aber auch Perückenträger*innen sollten sich gegebenenfalls Teile als Ergänzung zu ihrem Zweithaar anschaffen. Zum Beispiel in der Nacht kann es sinnvoll sein, ein einfaches Basismodell oder Tuch zum Schlafen zu tragen. Im Schlaf gibt der Körper einen großen Teil der Wärme über den Kopf ab, eine Kopfbedeckung als „Schlafmütze“ kann hier sehr gut die Funktion des fehlenden Haares ersetzen und Kopf und Körper warmhalten.

Grundsätzlich ist die Verwendung von Kopfbedeckungen Patienten*innen von einer Chemo empfohlen - auch ergänzend zu einer Perücke. Der Körper gibt - gerade in der Nacht - den größten Teil seiner Wärme über den Kopf ab. Da man im Schlaf keine Perücken tragen sollte, ist zum Beispiel mindestens eine leichte Mütze in Basisausführung oder unser Wig Cap Soft eine gute Möglichkeit den Kopf nachts warmzuhalten und als „Schlafmütze“ dienen.

Turbane, Tücher, Hüte und Mützen können auch eine ganz praktische Wahl für sehr sportliche Aktivitäten oder zum Tragen aus Bequemlichkeitsgründen zuhause sein.

Arten von Kopfbedeckungen

Unter den Begriff Kopfbedeckungen fallen die verschiedensten Kleidungsstücke und Accessoires zur Bedeckung des Hauptes. Dazu gehören Mützen, Hüte, Kopftücher, Caps und auch Turbane. Die meisten der verschiedenen Kopfbedeckungen sind selbsterklärend. Tücher lassen sich auf verschiedene Weise wickeln und erlauben eine Vielzahl von modischen Möglichkeiten.

Die Trennung von Mützen und Caps ist in der Mode ein wenig unscharf. Teilweise werden ähnliche Modelle mal als Cap oder auch als Mütze bezeichnet. Grundsätzlich spricht man eher von Caps, wenn die mützenartige Kopfbedeckung auch über einen Mützenschirm verfügt. Mit den Beanies verhält es sich ähnlich. Sie sind eine aktuelle, modische Variante der Mütze und gehören in selbiges Segment.

Für Mützen und Kappen (Caps) ist typisch, dass sie über elastische Bünde verfügen. Dadurch schmiegen sie sich sehr gut an die Kopfform an und passen sehr bequem. Gerade bei Caps ist es so, dass eine Einheitsgröße den allermeisten Trägerinnen passt.

Für Hüte wiederum ist typisch, dass sie meist aus festeren Stoffmaterialien konstruiert sind und eine Starre, kaum veränderliche Form haben. Es gibt Hüte in einer unendlichen Vielzahl von Ausführungen und Varianten. Damit Hüte richtig sitzen, ist es vorteilhaft, dass man seine Hutgröße kennt (die Hutgröße ist übrigens nicht gleich die Perückengröße. Für Hüte wird der Kopf im Stirnbereich, für Perücken von Nacken ausgehend gemessen). Zumindest sollte man die Möglichkeit haben, die gewünschten Hüte anzuprobieren.

Turbane: Mehr als nur eine Kopfbedeckung

Weniger selbsterklärend sind Turbane. Bei modischen Turbanen für Damen herrscht aufgrund der Namensgleichheit mit der typischen orientalischen Kopfbedeckung für Männer öfter Erklärungsbedarf. Die modernen, modischen Turbane für Frauen, wie wir sie in unserem Sortiment führen, haben ihren Namen zwar von dem orientalischen Original entliehen und sind äußerlich von ihnen inspiriert, bei genauerer Betrachtung haben sie jedoch nur noch wenig mit ihnen gemein. Während das exotische Original eine traditionelle Kopfbedeckung für Männer im Orient ist, ist das moderne modische Gegenstück ein Accessoire, das speziell für Frauen konzipiert ist. Anders als der männliche Original-Turban, müssen diese auch oft nicht gewickelt werden, sondern sind direkt tragebereit. Sie erlauben den Trägerinnen sehr aufwendige, originelle und ausgefallene Kopfbedeckungen - und das ohne viel Aufwand. Im Prinzip verkörpern Turbane komplexe Wicklungen, die mit Tüchern und Bändern nur sehr schwer, mit großem Zeiteinsatz und einem großen Maß an Übung zu realisieren wären.

Die modischen Turbane für Damen kamen im frühen 20. Jahrhundert erstmals auf. Damals, rund um die 1910er Jahre gab es in der Mode einen starken Hang zum Orientalischen und zur Exotik. Die Öffnung des Grabes von Tutenchamun im Jahre 1922 verstärkte dies und löste ein wahres Ägypten-Fieber aus. In diesem Zuge, kamen auch die modischen Turbane für Damen groß in Mode, die heute noch eine ikonische Kopfbedeckung sind, die sinnbildlich für den Luxus und Glamour der „golden Zwanziger“ steht.

Kopfbedeckungen und Perücken: Eine gute Kombination?

Kopfbedeckungen, in ihren unterschiedlichen Ausprägungen, können schon per se ein schicker modischer Hingucker sein. Manchmal kann es gerade dann toll aussehen, wenn man das Haar teilweise unter den Mützen, Hüten oder Turbanen ein wenig hervorschauen lässt. Was jedoch, wenn man (vorübergehend) kein eigenes Haupthaar besitzt? Perücken lassen sich nicht immer gut mit Kopfdeckungen kombinieren. Unter einer engen Kopfbedeckung könnte das Zweithaar leicht verrutschen. Außerdem könnten Hüte, Mützen oder Turbane die Luftzirkulation und Atmungsaktivität stören, die moderne Perücken garantieren.

Dennoch müssen Perückenträgerinnen nicht darauf verzichten, Strähnen, Locken oder eine wallende Mähne unter einer stilvollen Kopfbedeckung hervorscheinen zu lassen. Spezielle Haarteile eignen sich perfekt dazu, diese mit Mützen, Tüchern oder anderer Headwear zu kombinieren. Die Modelle „Mint“ oder „Sage“ aus der power pieces Collection by ellen wille bilden zum Beispiel Haarkränze, die sich perfekt mit schicken Mützen oder anderen Kopfbedeckungen kombinieren lassen. Dadurch, dass der gesamte Oberkopfbereich unter der Mütze frei ist, bleibt die Atmungsaktivität gewährt. Gerade im Sommer kann so übermäßigem Schwitzen entgangen werden ohne auf einen guten Look verzichten zu müssen. Die Kombination von Kopfbedeckungen und Haarteilen ist allerdings nicht nur sehr schick, sondern wirkt darüber hinaus auch noch vollkommen natürlich.

Materialien für Kopfbedeckungen

Bei der Herstellung von Kopfbedeckungen kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Grundsätzlich achten wir bei den Headwear-Produkten darauf, dass besonders hochwertige und natürliche Materialien und Rohstoffe verarbeitet werden.

Bei Mützen, Beanies und Turbanen kommt besonders häufig Bambusviskose (engl. Bamboo Viscose) oder Baumwolle (engl. Cotton) zum Einsatz. Baumwolle und Bambusviskose wird, um zusätzliche Elastizität zu erhalten, häufig mit einem zwei- bis fünfprozentigen Anteil von Spandex bzw. Elasthan (engl. elastane) kombiniert. Elasthan und Spandex sind zwei Begriffe für die gleiche chemische Faser. Je nach Region ist jeweils die eine oder andere Bezeichnung gebräuchlicher. In Europa ist der Stoff eher als Elasthan bekannt, der Begriff Spandex ist jedoch in Nordamerika und dem asiatischen Sprachraum üblich.

Viskose ist ebenfalls eine Kunstfaser, die in der Verarbeitung von Textilien häufig zum Einsatz kommt. Zu den Besonderheiten gehört, dass die Fasern fast ausschließlich aus pflanzlichen Bestandteilen gewonnen werden. Im Fall unserer Kopfbedeckungen wird die Viskose aus Bambus gewonnen. Bambus ist ein wertvoller Rohstoff, der viele sehr positive Eigenschaften hat. Der Rohfaser des Bambus wird zum Beispiel eine antibakterielle Wirkung und eine gute Atmungsaktivität zugeschrieben.

Tatsächlich fühlt sie sich auch ähnlich weich an, verfügt über einen leichten, seidigen Glanz und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Mützen und Turbane aus hochwertiger Bambusviskose sind die perfekte Wahl für Frauen, die anschmiegsame Materialien mögen und eine ideale Alternative für Personen, die zum Beispiel auf Baumwolle allergisch reagieren.

Kopfbedeckungen auf Rezept?

Häufig treten Kundinnen mit der Frage an uns heran, ob es Kopfbedeckungen womöglich - ähnlich wie Perücken - auch auf Rezept gibt. Die Antwort lautet: Nein, eigentlich nicht. Aber: es gibt Ausnahmen. Normalerweise ist es recht aufwendig, Kopfbedeckungen erstattet zu bekommen - selbst wenn man diese als kostengünstigere Alternative zu einer Perücke nutzen möchte.

Beispielsweise gab es schon Beispiele dafür, dass Krankenkassen Kopfbedeckungen finanzierten, wenn zum Beispiel aufgrund von allergischen Reaktionen oder sonstigen Unverträglichkeiten, die Nutzung einer Perücke bei krankheitsbedingtem Haarausfall nicht möglich ist. Es hat auch andere, sehr individuell getroffene Vereinbarungen gegeben, bei denen mal eine Kopfbedeckung von einer Krankenversicherung übernommen wurde. In der Regel müssen Kopftücher, Mützen, Turbane oder Caps jedoch aus eigener Tasche finanziert werden.

Sie leiden unter Haarausfall? Dann haben Sie dank Ihrer Krankenkasse Anspruch auf die Erstattung der Tücher, Mützen oder Turbane, wenn Sie über ein Rezept verfügen! Die Krankenkassen übernehmen im Idealfall den kompletten Betrag oder beteiligen sich am Kauf Ihrer neuen Kopfbedeckung. Sie können uns ganz bequem das Originalrezept zukommen lassen und wir rechnen dann mit Ihrer Krankenkasse persönlich ab. Dies ist der mit Abstand leichteste Weg zu einem der neuen Tücher, oder einem Turban!

Tipps zur Auswahl der richtigen Kopfbedeckung

Die richtige Mütze orientiert sich zwar in erster Linie an der Gesichtsform. Aber auch Frisur und Bart haben einen gewissen Einfluss auf die optimale Kopfbedeckung für Männer. Bei einem runden Gesicht haben Stirn und Kiefer ungefähr dieselbe Breite. Durch die richtige Mütze lässt sich das Gesicht optisch strecken.

Halten Sie sich an enganliegende Strickmützen für Herren oder sportliche Caps mit abgerundetem Schirm als Kopfbedeckung. Mützen mit soften Konturen sind ebenfalls vorteilhaft, da sie kantige Gesichtszüge softer erscheinen lassen. Herzförmige Gesichter zeichnen sich durch eine breite Stirn, großzügige Wangenknochen und ein spitz zulaufendes Kinn aus. Eine locker sitzende Beanie betont das Kinn und lenkt den Blick von der Stirn ab. Männer mit ovalem Gesicht haben bei Mützen Glück: Ihnen steht jedes Modell. Das ist den ausgewogenen Proportionen zu verdanken.

Um nicht blass auszusehen, sollte die Farbe Ihrer Mütze auch zu Ihrer Haarfarbe und Ihrem Hauttyp passen. Erdtöne passen zu warmen Hauttypen. Kühlere Farbtöne sind besser für kühle Typen geeignet.

Es gibt zahlreiche Mützenformen für Herren, angefangen von coolen Mützen wie der Beanie über zeitlose Kopfbedeckungen wie der Schiebermütze bis zu Designer-Caps und Designer -Mützen für Herren. Wer nach einer Sommermütze für Herren sucht, ist mit einem atmungsaktiven Modell am besten bedient: Dünne Mützen für Herren bieten Schutz vor der Sonne, ohne den Träger unnötig zu beschweren.

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