Können sich neue Haarwurzeln bilden? Ein Blick auf aktuelle Forschung und zukünftige Möglichkeiten

Der Gedanke, Haarausfall endgültig zu besiegen, ist für viele Betroffene mehr als nur Wunschdenken. Bildet sich eine Glatze, dann stoppt der natürliche Lebenszyklus der Haare.

Jedes Haar wächst im Monat etwa einen Zentimeter und wird zwischen 2 bis 7 Jahre alt. Danach lösen sich die Haare, fallen aus und machen für neue Haare Platz. Würden sie nicht nachwachsen, hätten wir nach nur wenigen Jahren kein einziges Haar mehr auf dem Kopf. Sie wachsen aber nach. Denn es fallen ja nur die Haare aus, nicht aber die Haarfollikel.

Diese befinden sich im Haarboden. Sie umgeben die Haarwurzel und können immer wieder neue Haare sprießen lassen. Wenn der Haarboden nun aber nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist, dann bricht der oben beschriebene Kreislauf zusammen. Tut sie es nicht, dann könnte dies auch der Grund dafür sein, warum sich jetzt plötzlich die erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron) zeigt und sich eine Glatze oder Teilglatze bildet.

Im Haarboden befinden sich die feinen Haarfollikel, in denen die Haarwurzel verankert ist. Und zur Versorgung der Haarfollikel wiederum befinden sich noch feinere Blutgefäße rund um die Follikel. Wenn aber im Haarboden Schlacken eingelagert sind, dann verstopfen sie die feinen Blutgefäße, die den Haarboden und die Haarwurzeln eigentlich mit Nährstoffen versorgen sollten.

Auch die feinen Lymphgefäße sind verstopft, die aus dem Haarboden Abfallstoffe abtransportieren sollten. Die Haarfollikel und Haarwurzeln sind jetzt also mit Schlacken umgeben, die sie aufgrund verstopfter Abflusswege nicht mehr loswerden können.

Alle unsere Haare haben ihren Ursprung in Haarfollikeln, einer speziellen Gruppe von Zellen, die die Haarwurzeln umgibt und für ihr Wachstum sorgt. Diese Follikel entstehen schon vor der Geburt aus Hautpapillen - zapfenartigen Vorwölbungen der Lederhaut in die Oberhaut. Einmal gebildet, müssen diese Haarwuchszentren im Regelfall unser gesamtes Leben hindurch funktionieren. Ist das nicht der Fall, entstehen kahle Stellen.

Und genau das ist das Problem: Hören die Haarfollikel auf, Haare zu produzieren, wie beim erblichen Haarausfall, dann gibt es keinen Ersatz. Denn bisher sind alle Versuche gescheitert, Haarfollikel aus den Hautpapillen im Labor neu zu züchten oder sie zu klonen, wie die Forscher berichten.

Neue Hoffnung für Haarausfall-Patienten: Nach vielen vergeblichen Versuchen ist es einem internationalen Forscherteam nun erstmals gelungen, neue Haarfollikel aus menschlichen Hautzellen zu züchten. Pflanzten sie diese Follikel in zuvor haarlose Haut ein, wuchsen dort tatsächlich neue Haare.

Um nachzuvollziehen, warum Haarausfall auftreten kann, hilft es, zunächst den Haarwachstumszyklus zu verstehen. Nachdem ein altes Haar ausgefallen ist, wächst an dieser Stelle normalerweise ein neues nach. Allerdings verstreichen bis dahin etwa 6 bis 12 Wochen. Jedes Haar durchläuft einen Lebenszyklus mit 3 Phasen.

Wie oft jede Haarwurzel diese Phasen durchläuft und wie lange die einzelnen Phasen dauern, ist bei jedem Menschen individuell in seinen Genen festgelegt. Bis zu 85 % aller Kopfhaare befinden sich in der Wachstumsphase (auch Anagen genannt). In der aktiven Wachstumsphase werden die Haare im Follikel in der Kopfhaut gebildet und werden länger und dicker.

In der Übergangsphase durchläuft das Haar einen „Umbauprozess“: Die Zellteilung kommt zum Erliegen, die Haarwurzel wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und schrumpft. 1-3 % der Haarwurzeln in der Kopfhaut befinden sich in dieser Phase, die circa 2 Wochen dauert. In der Ruhephase wird die Stoffwechselaktivität des Haarfollikels eingestellt, wodurch das Haar letztendlich verkümmert und ausfällt. Etwa 8 % bis 14 % aller Kopfhaare sind circa 3 Monate lang in dieser Phase.

Danach bildet die Haarmatrix ein neues Haar. Das nachwachsende Haar schiebt dann das alte Haar aus dem Follikel heraus, sodass dieses schließlich ausfällt. Wenn der Haarzyklus gestört ist, etwa durch einen beschleunigten Ablauf oder eine verkürzte Wachstumsphase, kann es als Folge zu Haarausfall kommen.

Seltsamerweise besteht dieses Problem bei Nagetierharen nicht: Werden ihnen Hautpapillen entnommen und in Zellkulturen vermehrt, bilden sie neue Haarfollikel, sobald sie in haarfreie Hautpartien eingepflanzt werden. Und es gibt noch einen Unterschied: Die in Kultur gehaltenen Ratten- oder Mäusezellen neigen dazu, sich spontan zu Klumpen zusammenzulagern. Menschliche Hautpapillen aber zeigen dieses Verhalten nicht.

Das brachte Higgins und ihre Kollege auf die entscheidende Idee: Möglicherweise war es die fehlende Verklumpung, die die menschlichen Hautzellen an der Follikelbildung hinderte.

Kugel aus Hautpapillen-Zellen in Kultur

Um das zu testen, entnahmen die Forscher sieben menschlichen Spendern einige Hautpapillen und vermehrten diese Zellen in Kultur. Die Besonderheit dabei: Statt auf herkömmlichen Nährmedien hielten sie die Zellen in einer Art Kultursäckchen - tropfenförmigen Ausstülpungen, in denen jeweils Zellklumpen von rund 3.000 Zellen heranwuchsen. „Erstaunlicherweise beobachteten wir nach sechs Wochen, dass in diesem Hautstück neue Haarfollikel entstanden waren“, berichten die Forscher. In fünf der sieben Transplantationen produzierten diese Haarfollikel auch neue Haare.

Noch waren die so erzeugten Follikel eher klein und nicht alle schafften es, neue Haare zu erzeugen. Aber die Forscher sind dennoch zuversichtlich, dass ihnen damit ein wichtiger Schritt zu einer Wiederherstellung verloren gegangenen Haarwuchses gelungen ist.

„Dieser Ansatz hat das Potenzial, die medizinische Behandlung für den Haarverlust zu transformieren“, sagt Angela Christiano von der Columbia University. Bisherige Therapien können den Verlust von Haarfollikeln höchstens verlangsamen. Doch die neue Methode könne neue Follikel aus nur ein paar eigenen Hautzellen der Patienten erschaffen.

„Das könnte auch Patienten mit nur noch wenigen funktionsfähigen Haarfollikeln helfen, darunter auch Frauen mit Haarausfall und Patienten mit großflächigen Verbrennungen“, so Christiano. Zwar sei noch einiges zu klären, bevor die Methode an Menschen getestet werden kann. Doch die Forscher hoffen, schon in naher Zukunft die ersten klinischen Studien beginnen zu können.

Moderne Therapien und Behandlungen

In unserem Zentrum für Haartransplantation bieten wir Ihnen die Möglichkeit, bei Versagen der klassischen konservativen Maßnahmen unsere regenerativen Therapien zu nutzen. Zum Beispiel durch eine Eigenblutplasma-Therapie oder eine Behandlung mit dem Soft-Laser lassen sich die Haarwurzeln stärken und das Dickenwachstum des Haars nimmt zu.

Haare klonen: Eine Zukunftstechnologie

Eine viel diskutierte Zukunftstechnologie verspricht genau das: Haare klonen. Doch wie realistisch ist diese Vision im Jahr 2025 wirklich? Unter Haare klonen versteht man ein biotechnologisches Verfahren, bei dem Zellen aus bestehenden Haarfollikeln entnommen, im Labor vermehrt und anschließend in die Kopfhaut zurückgeführt werden. Im Unterschied zur klassischen Eigenhaarverpflanzung, bei der bestehende Follikel umverteilt werden, würde die Klonung eine theoretisch unbegrenzte Anzahl neuer Haare ermöglichen.

Die Haare klonen ist zweifellos eines der spannendsten Zukunftsthemen in der Haarmedizin. Doch im Jahr 2025 ist die Technologie noch nicht so weit. Trotz dieser Fortschritte gehen Experten davon aus, dass es mindestens 5 bis 10 Jahre dauern wird, bis das Haare klonen sicher, wirksam und breit einsetzbar ist.

Ein häufiger Irrtum: Das Haare klonen sei mit dem berühmten Klon-Schaf “Dolly” vergleichbar. Doch die beiden Verfahren sind grundverschieden. Diese bestehen aus komplexen Zelltypen und benötigen ein präzises Zusammenspiel aus Stammzellen, Papillazellen und hormonellen Faktoren. Das Haare klonen ist kein Science-Fiction-Thema mehr.

Da das Haare klonen auf körpereigene Zellen angewiesen ist, gewinnt ein weiteres Thema an Bedeutung: das sogenannte Haarbanking. Auch Stammzellen spielen eine Rolle in der modernen Haarforschung. Sie gelten als Schlüsselzellen für die Regeneration von Gewebe - auch bei Haarfollikeln.

Dabei werden genetisch resistente Haarfollikel aus dem Haarkranz (meist am Hinterkopf) in kahle oder stark ausgedünnte Areale umgesetzt.

Die Schritte des Haare Klonens

  1. Im ersten Schritt wird eine geringe Menge sogenannter dermaler Papillazellen aus gesunden Haarfollikeln entnommen. Diese Zellen befinden sich an der Basis des Follikels und spielen eine zentrale Rolle bei der Steuerung des Haarwachstums.
  2. Im Labor werden die entnommenen Zellen unter kontrollierten Bedingungen kultiviert und durch spezielle Wachstumsfaktoren zur Teilung angeregt.
  3. Sind genügend vitale Zellen vorhanden, werden diese wieder in die Kopfhaut injiziert - idealerweise in haarlose oder stark ausgedünnte Bereiche.

Was Sie tun können, um Ihr Haarwachstum zu fördern

Nun könnte man sagen: Okay, dann gebe ich meinem Haarboden das, was er will: Eine grosse Portion Nährstoffe und schon verschwindet meine Glatze. Und genau hier ist der Haken an der Geschichte. Oft gelangen die zugeführten Nährstoffe gar nicht bis in den Haarboden.

Die Haarfollikel könnte man ein wenig mit einer Topfpflanze vergleichen. Wenn eine Topfpflanze nicht regelmässig gedüngt oder gelegentlich in neue Erde umgetopft wird, dann stellt sie ihr Wachstum irgendwann ein. Eine Pflanze kann jahrelang im selben Topf stehen, ohne zu sterben. Aber sie wächst auch nicht, wenn sie keine Nährstoffe erhält. Sie sieht auch nicht besonders proper aus - und blühen tut sie auch nicht.

Dann fällt dem bislang nachlässigen Hobbygärtner eines Tages ein, dass er seine Pflanze doch auch einmal düngen könnte. Und siehe da: Plötzlich erwacht sie zu neuem Leben. Sie bildet neue Blätter von sattgrüner Farbe. Sie schiesst in die Höhe, bildet Blüten und trägt vielleicht sogar Früchte. Krank ist sie nicht mehr, und die Schädlinge suchen das Weite.

Dieser schöne Tag wird jener sein, an dem Sie sich tatendurstig zum Handeln entschliessen. Denn es gibt vieles, was Sie tun könnten. Am einfachsten gelingt dies mit einer Haarausfallkur bzw. Haarwuchskur (Punkt 1 oder 2).

Sie interessieren sich für die ganzheitliche Vorgehensweise zur Förderung des Haarwuchses?

Eine Haarausfallkur zur Aktivierung der Haarwurzeln kann zwischen 6 Wochen und drei Monaten durchgeführt werden.

Basische Pflege und Nährstoffe

  • Ein naturbelassenes Basenshampoo aus rein natürlichen Zutaten belastet die Kopfhaut nicht mit überflüssiger Chemie, beruhigt irritierte Kopfhaut und unterstützt die Entschlackung des Haarbodens.
  • Die Versorgung des Haarbodens mit konzentrierten und natürlichen Nährstoffen von aussen kann von einem speziellen Mittel gegen Haarausfall (z. B.
  • Für die Entsäuerung von innen und gleichzeitig für eine Remineralisierung des Organismus und des Haarbodens kann die Sango Meeres Koralle eingesetzt werden. Sie enthält Mineralien in einem für den Menschen idealen und harmonischen Verhältnis und dazu noch in ionischer, also leicht aufnehm- und verwertbarer Form.
  • Ein Basenbad hat viele Vorteile, die sich langfristig auf die Gesundheit des gesamten Körpers und so auch auf die Gesundheit des Haarbodens auswirkt. Der Organismus wird dazu angeregt, Schlacken über die Haut auszuleiten.
  • Als zusätzliche sinnvolle Massnahme bei schwachem Haarwuchs und zur Unterstützung des Haarneuwuchses kann einmal pro Woche eine basische Haarbodenpackung durchgeführt werden.

Silizium für gesundes Haar

Eine intensive Haarwuchskur auf der Basis von Silizium sollte mindestens 4 Wochen lang dauern. Das Silizium allein kann dann anschliessend dauerhaft genommen werden. Silizium ist gemeinsam mit Zink DAS Spurenelement für schönes und gesundes Haar.

Schon im Jahr 2006 hat man an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf eine Studie zur Wirkung des Siliziums auf die Haarqualität und den Haarwuchs durchgeführt. Bei 55 Probanden mit dünnem Haar, die über 6 Monate hinweg Silizium einnahmen, nahm die Haardicke um durchschnittlich 13 Prozent zu.

Silizium kann nicht nur eingenommen werden und den Haarwuchs von innen stärken. Denn nur entsäuerte Zellen - ob im Haarboden oder im Rest des Körpers - können Schlacken ausleiten und Nährstoffe aufnehmen (wie wir am Ende dieser Seite beschrieben haben: Basenkonzentrate - Das Geheimnis der richtigen Entsäuerung).

Brennnessel gegen DHT

Brennnesselblätter und -samen wurden schon in der Volksheilkunde bei Haarproblemen eingesetzt. Die Brennnessel soll die sogennante 5a-Reduktase blockieren können, ein Enzym, das für die Umwandlung des Testosterons in DHT verantwortlich ist - und DHT wiederum bzw. die Empfindlichkeit der Haarfollikel auf DHT führt zum Haarausfall bzw. verhindert den Haarneuwuchs. Also würde jetzt - unter der Einwirkung der Brennnessel - der DHT-Spiegel sinken, die Haarfollikel könnten sich - soweit möglich - erholen und die Haare reagieren mit Wachstum.

Ernährungsumstellung für gesundes Haar

Ganz egal für welche Haarausfallkur oder Haarwuchskur Sie sich jedoch entscheiden, an einer gewissen Ernährungsumstellung führt kein Weg vorbei. Die Beachtung dieser fünf Regeln in Kombination mit einer Haarausfall- bzw. Haarwuchskur führt nach kürzester Zeit zu einer deutlichen Steigerung des Wohlbefindens und der persönlichen Leistungsfähigkeit.

Werden sie plötzlich gemieden, atmet der Organismus buchstäblich auf. Je weniger Säuren und Schlacken in den Körper gelangen, umso schneller können die alten Ablagerungen - die sich unter anderem im Haarboden befinden und dort jeden Haarneuwuchs verhindern - gelöst und ausgeleitet werden.

Und genau das ist Voraussetzung Nr. Sind die alten Schlacken erst einmal weg, dann finden die mit einer basischen Ernährung und hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zugeführten Nähr- und Mineralstoffe wieder ihre angestammten Plätze im Haarboden (Voraussetzung Nr. 2).

Gesunde Ernährung für das Haarwachstum

Gesunde Ernährung ist einer der wichtigsten Punkte, um das Haarwachstum zu fördern. Wie der Rest unseres Körpers benötigen auch unsere Haarwurzeln bestimmte Nährstoffe, um richtig zu funktionieren. Man kann sich das wie bei einer Pflanze vorstellen: Wenn sie nicht ausreichend gegossen wird oder kein Licht bekommt, kann sie nicht richtig wachsen. Die Folge sind häufig Haarprobleme wie sprödes, dünnes Haar oder Haarausfall.

Bestimmte Nährstoffe, darunter Vitamine wie Biotin und Mineralstoffe wie Eisen und Zink, sind für das Haarwachstum besonders wichtig. Eine Blutentnahme und eine körperliche Untersuchung beim Arzt können Aufschluss geben über einen möglichen Nährstoffmangel.

Menschen mit Ernährungsstörungen bzw. Wenn Sie zu diesen Personengruppen gehören und unter Haarproblemen leiden, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.

Es gibt mehrere Nährstoffe, die für ein optimales Haarwachstum wichtig sind.

  • Essentielle Aminosäuren: Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine, zu denen auch das Keratin gehört, aus dem unsere Haare hauptsächlich bestehen.
  • Vitamine: Vitamine spielen eine wichtige Rolle für gesundes Haar. Vor allem die B-Vitamine, darunter Biotin (Vitamin B7), sind wichtig für das Haarwachstum.
  • Spurenelemente: Spurenelemente sind Mineralstoffe, die der Körper nur in sehr geringen Mengen benötigt, die aber für viele Körperfunktionen unentbehrlich sind. Dazu gehören unter anderem Eisen, Zink und Selen. Eisen ist besonders wichtig für das Haarwachstum, da ein Mangel häufig zu Haarausfall führt.

Eine ausreichende Zufuhr dieser Nährstoffe ist für das Haarwachstum unerlässlich, auch weil der Körper nicht alle dieser Nährstoffe selbst herstellen kann. Bei Bedarf können Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Infusionen eingesetzt werden, um die Aufnahme dieser wichtigen Nährstoffe zu erhöhen.

Bitte kompensieren Sie Nährstoffe nur, wenn tatsächlich ein Mangel vorliegt. Ein Mangel, aber auch ein Überschuss an Nährstoffen ist ungesund. Daher sollte im ersten Schritt immer eine Bestandsaufnahme stehen (Blutuntersuchung beim Arzt).

Lebensmittel für gesundes Haar

Es gibt eine Vielzahl von Lebensmitteln, die wichtige Nährstoffe für gesundes Haar liefern.

  • Eier: Sie bieten eine hervorragende Mischung aus Eiweiß und Biotin.
  • Nüsse und Samen: Sie enthalten viel Vitamin E und Biotin, die das Haar stärken, wie bspw.

Eine ausgewogene Ernährung mit diesen und anderen nährstoffreichen Lebensmitteln kann dazu beitragen, das Haar gesund zu erhalten und das Haarwachstum zu fördern.

Haarpflege für gesundes Wachstum

Die Pflege des Haares spielt eine entscheidende Rolle für seine Gesundheit und sein Wachstum. Wie bei jedem anderen Körperteil hängt die Vitalität der Haare stark von der Pflege ab.

  • Milde Shampoos: Verwenden Sie Shampoos ohne aggressive Chemikalien.
  • Individuell abgestimmte Shampoos: Wählen Sie ein Shampoo, das zu Ihrem Haartyp passt.
  • Spezielle Shampoos bei Haarausfall: Bei erblich bedingtem Haarausfall können Shampoos mit DHT-Blockern helfen. DHT (Dihydrotestosteron) ist ein Hormon, das mit Haarausfall in Verbindung gebracht wird. Produkte, die DHT-Blocker enthalten, können helfen, den Haarausfall zu verlangsamen oder zu stoppen.

Die Pflege der Kopfhaut ist für das Haarwachstum genauso wichtig wie die Pflege der Haare selbst. Eine gut durchblutete und gesunde Kopfhaut bietet die besten Voraussetzungen für kräftiges und gesundes Haar.

Kopfhautmassage zur Förderung der Durchblutung

  • Kopfhautmassage: Eine regelmäßige Massage der Kopfhaut kann die Durchblutung anregen und so das Haarwachstum fördern. Außerdem kann eine Massage Verspannungen lösen und für Entspannung sorgen, was sich ebenfalls positiv auf die Haargesundheit auswirken kann. Die Massage kann mit den Fingerspitzen oder mit speziellen Kopfhautmassagegeräten durchgeführt werden. Damit können Nährstoffe und Wachstumsfaktoren besser zur Haarwurzel gelangen.
  • Sanfte Haarpflege: Behandeln Sie Ihr Haar immer sanft, um die Kopfhaut zu schonen. Vermeiden Sie aggressive Shampoos und verwenden Sie immer eine Pflegespülung, um Ihr Haar zu schützen und zu pflegen.

Mythen rund um das Haarwachstum

  • Lässt sich durch Spitzenschneiden das Haarwachstum beschleunigen? Nein! Haareschneiden beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Haare überhaupt nicht.
  • Beeinflussen Mondphasen das Haarwachstum? Nein! Haareschneiden in bestimmten Mondphasen ändert nichts am Haarwachstum.
  • Wächst dunkles Haar schneller als blondes? Nein! Es ist bei jedem Menschen individuell, wie schnell das Haar wächst, das hat nichts mit der Haarfarbe zu tun. Da dunkelhaarige Menschen aber oft etwas dickere Haare haben, brechen diese seltener ab.
  • Kann Stress zu Haarausfall führen? Ja! Bei andauerndem Stress befinden sich vermehrt Stresshormone wie Cortisol und Noradrenalin im Körper.
  • Gibt es Hausmittel, die das Haarwachstum fördern? Jein. Insbesondere Kräuter wie Brennnessel, Salbei oder Rosmarin sollen die Haare schneller wachsen lassen. Beweise dafür gibt es nicht.

Kurzgefasst: Eine gesunde Lebensweise, eine optimale Nährstoffversorgung und das Vermeiden von schädlichen Einflussfaktoren können dazu beitragen, das Haar voller und glänzender wirken zu lassen und das vorzeitige Ausfallen zu verhindern.

Wer unter dünnem oder brüchigem Haar und Haarausfall leidet, sollte sich professionelle Hilfe suchen. Unser Zentrum für Haartransplantation bietet Ihnen neben der schonenden, minimal-invasiven Haartransplantation auch regenerative Therapien an.

Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin bei uns. Wir helfen Ihnen zu vollem und glänzenden Haar, sodass Sie sich wieder schön und attraktiv fühlen!

Das Haarwachstum kann durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst und dadurch verlangsamt bzw. gestört werden. Man kann das Haarwachstum mit einigen Maßnahmen unterstützen (Ernährung, Pflege, Stress vermeiden etc.), sodass die Wachstumsprozesse ungestört ablaufen und die Haare schön aussehen, glänzen und nicht brüchig sind - schneller wächst das Haar dadurch aber nicht.

  • Ernährung: Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung kann die Haarfollikel nähren und das Haarwachstum fördern.
  • Haarpflege: Sanfte Haarpflege kann die Kopfhaut gesund erhalten und eine optimale Umgebung für das Haarwachstum schaffen.
  • Spezifische Behandlungen: Je nach Ursache des Haarausfalls können bestimmte Behandlungen helfen, das Haarwachstum zu fördern.
  • Regenerative Therapien: In einigen Fällen von Haarausfall können regenerative Therapien wie PRP (Platelet Rich Plasma) oder Low-Level-Lasertherapie hilfreich sein.

Vor Beginn einer Behandlung sollten Sie jedoch zwingend Experten konsultieren, um sicherzustellen, dass die Behandlung für Ihre spezielle Situation geeignet ist.

Nein, eine Haartransplantation hat keinen Einfluss auf den Haarwuchs. Die transplantierten Haare behalten ihre Wachstumsfähigkeit und können dazu beitragen, das Erscheinungsbild voller Haare wiederherzustellen. Die Haartransplantation ist jedoch nie der erste Behandlungsschritt und es gibt eine Vielzahl regenerativer Maßnahmen, die zunächst in Betracht gezogen werden sollten und durchaus das Haarwachstum fördern können.

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Haarwachstum mit modernen Therapien und Behandlungen optimal fördern können.

Reza P. Reza P. Azar ist einer der Pioniere innovativer Haarausfallbehandlungen und der modernen Haarchirurgie. Seit 2008 leitet er das „Zentrum für moderne Haartransplantation", in dem er als Haarchirurg und Experte für Haarausfalldiagnosen, -therapien und -behandlungen tätig ist. Durch Forschungsarbeiten und ständige Weiterentwicklungen prägt er die Entwicklungen der modernen Haarchirurgie. Die Erfolgsraten bei Haarausfallbehandlungen liegen bei über 90%.

GESUNDE Haare, Haut & Nägel - Was wirklich hilft!

tags: #können #sich #neue #haarwurzeln #bilden

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen