Kokosöl Gegen Spliss: Anwendung und Vorteile

Kokosöl erfreut sich großer Beliebtheit in der Clean Eating-Küche und wird als unverzichtbarer Bestandteil angesehen. Es enthält Laurinsäure, die eine Diät positiv unterstützen und einen schlankmachenden Effekt haben kann. Doch Kokosöl hat auch für die Haut und besonders für die Haare einiges zu bieten. Viele beschreiben Kokosöl als die beste Naturkosmetik für die Haut und Haare. Aber stimmt das wirklich?

Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten. Kokosöl enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin E, das als natürliches Antioxidans wirkt und die Haare vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen kann. Auch übermäßige Schuppenproduktion oder Haarausfall können durch Kokosöl gemindert werden.

Der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren führt dazu, dass das Öl nicht in die Haare einzieht, sondern sich wie ein schützender Film um die Haare legt. Aus diesem Grund fühlen sich die Haare nach einer Behandlung mit Kokosnussöl weich und geschmeidig an. Feine und schnell fettende Haare werden durch das Kokosöl jedoch unnötig beschwert. Und auch sehr trockene Haare profitieren nicht immer von einer Behandlung mit dem natürlichen Öl.

In Sachen Beauty und Haarpflege scheint das Öl der Kokosnuss ein natürliches Pflegewunder zu sein. Der Inhaltsstoff Laurinsäure im Öl der Kokosnuss bietet viele Vorteile. Laurinsäure wirkt antibakteriell und ist gleichzeitig ein hervorragender Feuchtigkeitsspeicher. Es wirkt beruhigend auf die Kopfhaut und bildet auf den Haaren selbst eine dichte Schutzschicht gegen schädliche Einflüsse von außen.

Kokosnussöl kann nur Ursachen bekämpfen und Symptome mildern. Bei Spliss hilft nur noch der Gang zum Friseur, um die kaputten Enden professionell zu entfernen. Auch hat Haarausfall viele verschiedene Ursachen, gegen die Kokosnussöl ganz sicher nicht immer das richtige Kraut ist.

Eine Kur oder Haarpackung aus Kokosnussöl sollte im Winter etwa zweimal im Monat, im Sommer nur einmal monatlich durchgeführt werden. Um nicht mit fettigem Schopf in den Tag zu starten, sollten Sie Rückstände stets sehr sorgfältig auswaschen. Einmal wöchentlich können Sie nach dem Haarewaschen etwas Öl in die Haarspitzen massieren, um Spliss vorzubeugen!

Kokosöl-Haarkur selber machen

Warum Kokosöl für die Haare?

Kokosöl soll eines der besten Mittel aus der Naturkosmetik sein, um die Haare kräftig, glänzend und geschmeidig zu machen. Tatsächlich kann Kokosnussöl für die Haare vorteilhaft sein. Am besten wirkt es bei widerspenstigem, strapaziertem und trockenem Haar.

Das Öl legt sich wie ein Film um das Haar und schützt es vor schädlichen Umwelteinflüssen. Es enthält wertvolles Vitamin E, ein natürliches Antioxidans, das die Haarstruktur stärkt. Die enthaltene Laurinsäure hat außerdem antibakterielle Eigenschaften gegen Bakterien, Pilze und Entzündungen. Durch die gesättigten Fettsäuren wird das Haar mit Feuchtigkeit versorgt.

Die Haare sind exponiert und müssen sich immer wieder verschiedenen Herausforderungen stellen. Im Sommer sind das UV-Strahlung, Chlor und Salzwasser, im Winter trockene Heizungsluft und Kopfbedeckungen. Vergessen darf man auch nicht auf Haarföhns, Glätteisen, Stylingprodukte etc. Kokosöl pflegt geschwächtes Haar, baut es wieder auf und macht es widerstandfähiger.

Das richtige Kokosöl für die Haarpflege

Welches Kokosöl für die Haarpflege geeignet ist? Im Prinzip das gleiche wie für die Hautpflege und das Essen. Hochwertiges Kokosöl ist kaltgepresst, nicht raffiniert, ungebleicht und aus biologischem Anbau. Nur so ist sichergestellt, dass keine wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien beim Herstellungsverfahren verloren gegangen sind.

Natives, kaltgepresstes Kokosöl ist bei Raumtemperatur weiß und fest, erst ab knapp 25 Grad Celsius wird es flüssig und klar. Dann lässt es sich leicht für Kosmetik weiterverarbeiten, zum Beispiel für weichere und glänzendere Haare.

Besonders, wenn das Öl industriell verarbeitet worden ist, gehen kostbare Nähr- und Pflegestoffe verloren. Du solltest daher immer zu kalt gepresstem und nicht raffiniertem Kokosnussöl greifen! Denn nur schonend verarbeitetem Öl bleiben die vielen wichtigen Nährstoffe erhalten, die es für die Haarpflege so wertvoll macht. Naturbelassenes Kokosnussöl enthält unter anderem Palmitin- und Laurinsäure, Aminosäuren und Vitamin E.

Anwendung von Kokosöl für die Haare

Massiere einfach einmal wöchentlich etwas Kokosöl in die gewaschenen und sanft abgetrockneten Haare ein (1-2 Esslöffel, je nach Haarlänge). Lass es dafür zuvor in den Handflächen schmelzen. Das Kokosöl nun mindestens eine Stunde, am besten jedoch die ganze Nacht einwirken lassen. Dafür sollten die Haare in ein Handtuch oder einen Turban gewickelt werden.

Einfach zwischen den Fingerspitzen erwärmen und zergehen lassen. Nach dem Waschen eine kleine Menge in die Haare einmassieren und kurz einwirken lassen. Damit keine öligen Reste zurückbleiben, sollte man nochmal Shampoo verwenden, um das Kokosöl aus den Haaren zu waschen. Man kann die Haarkur mit Kokosöl über Nacht einwirken lassen, um die Wirkung noch zu verstärken.

Wird es als Ersatz für ein klassisches Haaröl verwendet, sollte man nach dem Waschen 1-2 Messerspitzen vom Kokosöl in trockene oder nasse Haarspitzen und Längen geben. Den Haaransatz aussparen, damit dieser nicht fettig erscheint.

Anleitung für eine Kokosöl-Haarkur:

  1. Haare waschen: Verwende am besten ein sanftes, silikonfreies Shampoo und spüle es mit kühlem Wasser aus, um die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen.
  2. Trocknen: Drücke die Haare mit einem Baumwollhandtuch trocken, beginnend von den Spitzen bis zum Haaransatz, und kämme sie anschließend vorsichtig durch. Vermeide es, das Haar trocken zu rubbeln, da dies die Haarstruktur schädigt und Spliss begünstigt.
  3. Kokosöl erwärmen: Da Kokosöl bis zu einer Temperatur von 25 °C eine feste Konsistenz hat, erwärme drei bis fünf Esslöffel Kokosnussöl in einer Schale für 30 Sekunden in der Mikrowelle oder in einem Glas unter heißem Wasser, bis es geschmolzen ist.
  4. Kokosöl verteilen: Massiere das flüssige Kokosnussöl sorgfältig mit den Fingern ein, vom Haaransatz entlang bis in die Spitzen. Wenn du nur die Haarenden behandeln möchtest, trage das Öl großzügig auf die Spitzen auf.
  5. Einwirken lassen: Wärme begünstigt die Pflegewirkung des Kokosöls. Wickel das Haar zunächst in Alu- oder Frischhaltefolie und dann in ein Handtuch ein. Lass die Kur mindestens eine Stunde oder über Nacht einwirken.
  6. Erneut waschen: Wasche die Kur gründlich aus, bei Bedarf zwei- oder dreimal, bis sich das Haar samtweich und glänzend anfühlt.

Haarkur aus Kokosöl zum Selbermachen

Für eine selbstgemachte Haarkur mit Kokosöl: Drei Esslöffel Kokosöl mit eineinhalb Esslöffel Honig und zwei Eigelb vermengen. Die Haarkur großzügig in die Haarlängen geben und mit kreisenden Bewegungen in die Kopfhaut massieren. Anschließend die Haare mit einem warmen Handtuch einwickeln und die Kur für mindestens 30 bis 60 Minuten oder über Nacht einwirken lassen. Das Kokosöl anschließend mit pH-neutralem Shampoo und lauwarmem Wasser ausspülen.

Kokosöl als Leave-In Pflege

Das Haar schnell und unkompliziert mit Kokosöl pflegen? Biolage All In One Spray ist eine Rundumpflege für trockene Haare. Aveda Sun Care Protective Hair Veil ist ein leichtes Spray, das das Haar vor der Sonne schützt. Redken One United Elixir Sprühpflege vereint 25 Eigenschaften in einem Produkt. Das Haar wird unter anderem entwirrt, mit Feuchtigkeit versorgt, gestärkt und geschützt.

Kokosöl gegen trockene Haare?

Trockene, spröde Haare soll man mit Ölen pflegen, heißt es. Das Öl bändigt Frizz und macht die aufgeraute Haaroberfläche wieder glänzend. Besonders reine Pflanzenöle wie Kokosöl sollen aufgrund des hohen Anteils an Aminosäuren zu einer schnellen Regeneration beitragen.

Ist die Haarstruktur geschädigt und aufgebrochen, etwa durch Hitzestylings, Blondierungen oder UV-Strahlen, setzen sich die Fettmoleküle zwar in diese Bruchstellen und verschließen sie, allerdings wird das Haar nicht genährt. Trockenes Haar benötigt aber Feuchtigkeit. Die kann nicht wirken, wenn sich das Kokosöl wie ein Schutzschild um das Haar legt. Wenn Wasser auf Kokosnussöl trifft, perlt es an der Oberfläche ab. Kokosöl hält Feuchtigkeit somit davon ab, in die Tiefe der Haarstruktur einzudringen. So macht das gesunde Öl zwar oberflächlich und kurzfristig weiche Haare, für eine langfristige Reparatur der Haarstruktur raten Experten jedoch zu feuchtigkeitsspendenden Haarkuren.

Alternativen zu Kokosöl

Kokosöl kann ein natürliches SOS-Treatment sein, wenn man sich schnell weiche Haare wünscht. Für gesunde Haare setzt man langfristig besser auf andere Produkte. Als Alternative zum Kokosöl eignen sich spezielle Haarkuren, die essentielle Fette mit hydratisierenden Wirkkomplexen kombinieren. Sie werden tief in die Haarstruktur eingeschleust und entfalten dort ihre Wirkung. Das Haar wird dann von innen heraus genährt und gekräftigt.

Die Haarkur am besten über mehrere Stunden oder sogar über Nacht einwirken lassen (dafür die Haare mit Frischhaltefolie einwickeln oder eine Duschhaube überziehen). Am nächsten Morgen dann die Maske mit viel klarem, lauwarmem Wasser ausspülen.

Weitere Vorteile von Kokosöl

Neben der Haarpflege bietet Kokosöl noch weitere Vorteile:

  • Hautpflege: Kokosöl kann als Feuchtigkeitspflege für die Haut verwendet werden, besonders nach dem Sonnenbad.
  • Make-up-Entferner: Kokosöl entfernt Make-up sanft und effektiv.
  • Lippenpflege: Bei trockenen Lippen kann Kokosöl als Lippenbalsam verwendet werden.
  • Aftershave: Männer können Kokosöl als Aftershave verwenden.

Kokosöl für die Haare: Erfahrungen

Die Erfahrungen nach der Anwendung von Kokosöl für die Haare sind durchwegs positiv. Trockene Haare fühlen sich nach einer Behandlung mit Kokosnussöl weich und geschmeidig an. Auch übermäßige Schuppenproduktion und Haarausfall können mit dem Öl vermindert werden.

Jedoch kann Kokosöl für die Haare auch Nachteile bringen. Feine und schnell fettende Haare werden dadurch nämlich unnötig beschwert.

Fazit: Kokosöl ist ein vielseitiges Naturprodukt, das bei richtiger Anwendung positive Effekte auf die Haare haben kann. Achten Sie auf die Qualität des Öls und passen Sie die Anwendung an Ihren Haartyp an.

Zusammenfassung der Vorteile von Kokosöl für die Haare
Vorteil Beschreibung
Feuchtigkeitspflege Spendet trockenen Haaren Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig.
Schutz vor Umwelteinflüssen Legt sich wie ein Film um das Haar und schützt vor schädlichen Einflüssen.
Stärkung der Haarstruktur Vitamin E stärkt die Haarstruktur.
Antibakterielle Wirkung Laurinsäure wirkt gegen Bakterien, Pilze und Entzündungen.
Vorbeugung von Spliss Regelmäßige Anwendung kann Spliss vorbeugen.

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