Ein gesunder Koi mit leuchtenden Farben und kräftigen Bewegungen ist ein echter Blickfang im Gartenteich. Doch was, wenn ein Fisch plötzlich träge wirkt, sich scheuert oder Veränderungen an Haut und Flossen zeigt? Koi-Krankheiten können sich schleichend entwickeln und unbehandelt schnell zur Gefahr für den gesamten Bestand werden.
Natürlich ist es nicht normal, wenn dein Fisch Schuppen verliert. Die Ursache könnten auch wir nur raten. Kann an Parasiten liegen, kann aber auch ein Pilzbefall sein. Wenn Koi ohne Anzeichen sterben vermutet man häufig Koi-Krankheiten, doch zu den häufigsten Gründen gehört andauernder Stress, denn die Koi irgendwann nicht mehr aushalten und ihr Immunsystem zusammenbrechen lassen.
Einige Koi-Fische verlieren im Laufe der Zeit auf natürliche Weise Schuppen, aber dies ist ein langsamer und allmählicher Prozess.
Ein gesunder Koi mit intakten Schuppen ist ein Zeichen für gute Gesundheit.
Die Ursachen für Schuppenverlust bei Koi können vielfältig sein. Hier sind einige der häufigsten:
In den meisten Fällen in denen ihre Koi auffällig werden, durch z.B. Diese befinden sich auf der Haut oder auf den Kiemen der Fische und sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Einer erfolgreichen Behandlung geht eine genaue Diagnose voraus. Diese können wir in der Regel nur durch eine mikroskopische Untersuchung eines Abstriches von ihren Koi erstellen. Wir raten dringend davon ab auf purem Verdacht hin, diverse Breitbandmittel zur Behandlung ihrer Koi einzusetzen. Damit spielen sie mit dem Leben ihrer Koi, und verlieren ggf. wertvolle Behandlungszeit. Kontaktieren sie uns und vereinbaren sie mit uns einen Untersuchungstermin.
Hier findest du eine umfassende Übersicht aller relevanten Koi-Krankheiten, sortiert von A bis Z.
Einige Beispiele für häufige Krankheiten:
Genauso wie bei den Menschen ist auch der Umweltfaktor Stress eine der Hauptursachen für das Erkranken von Koi. In eine Stresssituation können die Fische durch Attacken besonders aggressiver Artgenossen oder anderer Teichmitbewohner geraten. Aber auch ein mit Abwasserbakterien belasteter Teich, toxische Wasserinhaltsstoffe oder nicht artgerechte Wasserbeschaffenheit (z.B. bei zu niedrigen KH- und pH-Werten), können beim Fisch so starken Stress auslösen, dass das Immunsystem - ständig zu Hochleistungen gezwungen - irgendwann zusammenbricht und dann der Weg frei ist für infektiöse Krankheiten.
Ist das Teichwasser zu weich, dann kann der pH-Wert nicht stabil auf pH 7 und darüber gehalten werden. Daher sollte die Karbonathärte mindestens 4°dKH und die Gesamthärte nicht unter 10°dGH liegen. Die grundlegenden Wasserparameter wie KH, PH und der Nitrat-Wert sollte man als Teichbesitzer alle 2-3 Wochen prüfen.
Genauso wichtig ist es, dass die Wasserverhältnisse einigermaßen stabil sind und abrupte Änderungen unbedingt vermeiden werden. Das gilt nicht nur für Temperatursprünge, sondern auch für Änderungen des pH-Wertes.
Eine entzündete Schuppentasche kann ebenfalls zum Verlust von Schuppen führen.
Die Karpfenlaus verankert sich mit ihren Saugnäpfen und Widerhaken in der Haut des Fisches, sticht mit ihren Mundwerkzeugen das Gewebe an, injizieren ein Gift, welches das Zellgewebe rund um die Einstichstelle zersetzt und die Blutung stimuliert. Aber häufig werden beim Blutsaugen infektiöse Bakterien und Viren übertragen, z.B. Rhabdovirus carpio - Überträger der sogenannten Frühlingsvirämie oder das unter Koi-Besitzern zu recht besonders gefürchtete Koi-Herpes-Virus.
Eine unzureichende, einseitige oder nicht artgerechte Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen, die ihrerseits durch die Schwächung der Fische infektiöser Krankheitserreger den Weg ebnen.
Auch, wenn bestimmte Spurenelemente zu gering zur Verfügung stehen oder ganz fehlen, sei es im Futter oder im Teichwasser, kann es zu Mangelerscheinungen kommen.
Nicht nur Menschen, auch Fische können bei Jodmangel einen regelrechten Kopf bekommen. Dabei bilden sich am Maulboden oder im Kiemenraum Geschwülste. Sie können zu einer Maulsperre führen, der Fisch kann dann kein Futter mehr aufnehmen, oder sie wachsen unter dem Kiemendeckel hervor. Gibt man dann eine Jodlösung ins Wasser, bilden sich diese Geschwüre in der Regel aber rasch wieder zurück.
Wenn im Sommer der Wasserspiegel durch die Verdunstung im Teich sinkt, darf nicht mit Regenwasser aus der Dachrinne aufgefüllt werden. Das ist meist zu sauer und führt zu viele Schmutz- und Trübstoffe mit sich.
Es gibt eine Vielzahl von Krankheiten mit ähnlichem Krankheitsbild. Hier sind einige Beispiele:
Wenn Sie feststellen, dass Ihr Koi Schuppen verliert, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:
Um Schuppenverlust bei Koi vorzubeugen, sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:
Verlorene gegangene Schuppen bei Wagoi Karpfen/Koi wachsen ja in den allermeisten Fällen wieder nach. Die Schuppe weiß sicher nicht, ob sie an nem Doitsu oder Wagoi gewachsen ist. Meine Benigoi und Kikokuryu Doitsu Burschen haben beide schon Schuppen verloren und die sind natürlich wieder nachgewachsen. Beim Benigoi ist eine neue Schuppe allerdings etwas heller ausgefallen.
Beim Orenje Karashi habe ich es schon öfters gesehen, dass ne Schuppe auf dem Boden lag.
Regelmäßige Beobachtung Ihrer Koi hilft, Krankheiten frühzeitig zu erkennen.
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