Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein medizinisches Anti-Pilz-Shampoo, das zur Behandlung und Vorbeugung von Kopfschuppen mit Juckreiz und Rötungen (seborrhoisches Ekzem) und Kleienpilzflechte eingesetzt wird. Doch wie sicher und wirksam ist die Anwendung bei Kindern?
Der Wirkstoff in Ketozolin® 2 % Shampoo ist Ketoconazol. Bei äußerlicher Anwendung schädigt Ketoconazol die äußere Hülle, die sogenannte Zellmembran von auf der Haut wachsenden Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert.
Heute weiß man, dass der krankheitsverursachende Hautpilz „fettliebend“ (lipophil) ist und von der Versorgung mit (Talg-) Fetten abhängig ist. Denn die fleckigen Hautverfärbungen der Kleienpilzflechte kommen dadurch zustande, dass es infolge der Pilzinfektion zu einer Störung bei der Bildung und Verteilung der Hautpigmente kommt. Stattdessen ist eine Behandlung mit einem pilzhemmenden Mittel wie Ketozolin® 2 % Shampoo erforderlich, damit die Flecken verschwinden.
Ihr Anti-Pilz-Shampoo mit der bewährten 4+1-Wirkung bei Kopfschuppen mit Juckreiz und Rötungen (seborrhoisches Ekzem) und Kleienpilzflechte:
Arzneimittel mit belegter Wirksamkeit. Zur Akuttherapie und Vorbeugung geeignet. Ohne Duftstoffe.
Hier ist eine Übersicht über die empfohlene Dosierung für Jugendliche und Erwachsene:
| Erkrankung | Behandlung | Vorbeugung |
|---|---|---|
| Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis) | 2-mal wöchentlich (im Abstand von 3-4 Tagen) über 2-4 Wochen | 1-mal wöchentlich oder alle 2 Wochen über 3-6 Monate |
| Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor) | 1-mal täglich über maximal 5 Tage | 1-mal täglich über maximal 3 Tage vor der Sommerzeit |
Art der Anwendung? Waschen Sie mit den Arzneimittel Haare und Kopfhaut. Oder: Reiben Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) ein. Zuvor feuchten Sie die betroffene(n) Stelle(n) mit Wasser an. Das Arzneimittel sollte 3-5 Minuten auf der Haut einwirken. Danach spülen Sie es mit viel Wasser aus. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit den Augen.
Dauer der Anwendung? Die allgemeine Anwendungsdauer bei Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis) beträgt zur Behandlung 2-4 Wochen und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten 3-6 Monate. Die Anwendungsdauer bei Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor) beträgt zur Behandlung maximal 5 Tage und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten maximal 3 Tage.
Die Anwendung bei Kindern wird nicht empfohlen, da für diese Altersgruppe keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.
Was sollten Sie beachten?
Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Bis die Ergebnisse einer Anti-Pilz-Behandlung sichtbar werden, dauert es einige Zeit. Stellen Sie sich also darauf ein, dass die Flecken nicht sofort verschwinden. Denn auch bei erfolgreicher Therapie braucht die Haut einige Wochen bis Monate, bis wieder eine gleichmäßige Pigmentierung erreicht wird.
Vielleicht hilft es Ihnen, die Zeit bis dahin zu überbrücken, wenn Sie die Fortschritte alle zwei Wochen fotografisch dokumentieren?
Gut zu wissen: Der Hautpilz liebt das feucht-warme Klima und vermehrt sich unter diesen Bedingungen besonders leicht. Deshalb treten die Hautveränderungen vor allem im Sommer auf. Starkes Schwitzen zählt zu den Einflüssen, die die Vermehrung des Hautpilzes begünstigen. Achten Sie auf luftdurchlässige Kleidung. Weite Blusen, Hemden oder Kleider aus Baumwolle sind beispielsweise eine gute Wahl.
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