Bis vor einem Jahr haben meine Haare hauptsächlich das gemacht, was sie wollten. Bis ich die Keratin-Behandlung bei meinem Friseur für mich entdeckt habe. Mein störrisches und strapaziertes Haar ist seitdem wie verwandelt - und mein Geldbeutel um einiges leichter. Mit 150 bis 450 Euro ist eine Keratin-Behandlung leider alles andere als günstig. Gut, dass es für zu Hause Keratin-Shampoos gibt!
Keratin-Shampoos sind natürlich kein Ersatz für eine professionelle Keratin-Behandlung. Sie enthalten Keratin, ein Protein, das natürlich in der Haarstruktur vorkommt und für Stärke und Elastizität sorgt.
Durch Umwelteinflüsse sowie übermäßiges Haarstyling mit viel Hitze kann das Keratin im Haar abgebaut werden, was zu Bruch und Frizz führt. Ein Keratin-Shampoo hilft, diesen Proteinverlust auszugleichen, repariert und glättet die Haaroberfläche, indem es die Lücken in der Haarstruktur auffüllt. Das Ergebnis ist ein gesünderes Aussehen, mehr Glanz und eine verbesserte Haptik.
Keratin-Shampoos sind eine Wohltat für strapaziertes und geschädigtes Haar. Ein Keratin-Shampoo hilft, diesen Proteinverlust auszugleichen. Es repariert und glättet die Haaroberfläche, indem es die Lücken in der Haarstruktur auffüllt. Das Ergebnis ist ein gesünderes Aussehen, mehr Glanz und eine verbesserte Haptik.
Sie sind vor allem für trockenes Haar der Hit: Shampoos ohne Sulfate. Sulfate, Parabene, Silikone - vermutlich landete alles davon auf meiner Kopfhaut. Erst als ich begonnen habe, die Curly Girl Methode anzuwenden, stieß ich auf den Begriff "Shampoo ohne Sulfate" und habe seither verschiedene sulfatfreie Shampoos getestet und kann jetzt nicht mehr ohne sie! Warum? Hier kommen die spannenden Antworten.
Kurz gesagt, reinigen Shampoos ohne Sulfate Haar und Kopfhaut schonender als sulfathaltige Shampoos. Aber um die Vorteile von Shampoos ohne Sulfaten zu erkennen, muss ich dir zunächst erläutern, was Sulfate eigentlich mit Haut und Haar machen. Sulfate sind Salze und bilden eine Unterkategorie der Tenside - Seifenstoffe. Sulfate reinigen und schäumen effektiv, weshalb man sie sehr oft in Shampoos oder Duschgelen findet. Zudem sind sie günstig und damit ein weit verbreiteter Inhaltsstoff in Kosmetika. Sulfate in Shampoos waschen also in erster Linie das Haar und die Kopfhaut. Sie befreien sie von Schmutz und Talg, zudem öffnen sie die Keratinschicht der Haare. Sind die Sulfate zu aggressiv und werden sie zu häufig verwendet, kann das wiederum die Haare und die Kopfhaut austrocknen. Und das lässt sie stumpf und glanzlos wirken. Sie verlieren an Elastizität und können leichter abbrechen.
Shampoos ohne Sulfate befreien Haar und Kopfhaut deutlich milder und schonender von Talg und Verschmutzungen. Sie schäumen zwar meist nicht so stark und müssen kräftiger einmassiert werden, um so richtig gründlich zu säubern. Dafür erhalten sie die Geschmeidigkeit im Haar und sind somit vor allem für trockene Haarstrukturen ein echter Game Changer.
Sulfate sind nicht grundsätzlich schädlich für Haare und Kopfhaut. In Shampoos sind sie die reinigenden Stoffe, entfernen Schmutz und überschüssiges Fett von der Kopfhaut. Es gibt unterschiedliche Arten von Sulfaten, die mehr oder weniger aggressiv reinigen und dementsprechend zu trockenem Haar und gereizter Kopfhaut führen können. Man kann also zwischen guten und schlechten Sulfaten unterscheiden. Ein Blick in die Inci-Liste gibt Aufschluss.
Zu den schlechten Sulfaten gehören:Sulfatfreie Shampoos sind auf Dauer gesünder und schonender für Haut und Haar. Sie reinigen die Haare genauso gut wie sulfathaltige Shampoos, trocknen sie jedoch nicht so stark aus. Dennoch sollte man Sulfate nicht gänzlich verteufeln. Für normale und eher fettige Haare sind Sulfate mitunter auch gar nicht so schädlich. Denn durch den normalen und höheren Anteil an eigenproduziertem Fett bleiben das Haar und die Kopfhaut schön geschmeidig.
Trockenes und strapaziertes Haar sollte Sulfate eher vermeiden.
Da Shampoos ohne Sulfate meist nicht so schön schäumen, kann sich die Anwendung zunächst etwas komisch anfühlen. Die Shampoos brauchen viel Wasser, das Haar sollte demnach richtig schön nass sein, bevor du es aufträgst. Wichtig, wie bei allen Shampoos, ist, dass du nur die Kopfhaut wäschst und nicht die Längen. Die Längen werden beim Ausspülen mitgewaschen, das reicht in aller Regel total aus, um das Haar sauber zu bekommen. Bei Bedarf wiederholst du den Waschprozess ein zweites Mal.
Besonders bei trockenem Haar, reicht es vollkommen aus, wenn du deine Haare zwei- bis höchstens dreimal die Woche wäschst. Bei eher fettigem Haar kannst du sie meist bedenkenlos jeden zweiten Tag waschen - oder bei Bedarf, wie nach einem anstrengenden Workout, auch mal täglich.
Auf dem Markt gibt es mittlerweile unzählige Keratin-Shampoos. Da den Durchblick zu behalten oder das beste Produkt zu erwischen, ist gar nicht so leicht. Gute Nachrichten: Ich habe mich für Sie durch die Keratin-Shampoos getestet und meinen persönlichen Testsieger ausfindig gemacht:
Mit gerade mal 3 Euro ist das Keratin-Shampoo von Syoss ein echtes Schnäppchen, das in so ziemlich jeder Drogerie erhältlich ist. Das Keratin-Shampoo funktioniert wie eine Tiefenreparatur, die brüchiges und schwaches Haar beim Shampoonieren mit Keratin auffüllt. Die Haare werden geglättet, wirken seidiger und glänzender. Das bemerke ich bereits nach der ersten Haarwäsche. Neben Keratin beinhaltet die Formulierung außerdem Blauen Lotus und einen Amino-Komplex. Zwei Inhaltsstoffe, die die Haare stärken und widerstandsfähiger machen. Toll: Das Shampoo besteht zu 90 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen. Das gefällt meiner empfindlichen Kopfhaut natürlich sehr. Ich möchte das Keratin-Shampoo von Syoss ab sofort nicht mehr in meiner Haarpflegeroutine missen!
Bei meiner Suche nach dem Testsieger-Keratin-Shampoo konnte mich natürlich nicht nur das Produkt von Syoss überzeugen. Gleiches gilt für diese Keratin-Shampoos:
Auf Amazon zählt das Brazilian Keratin Smooth Shampoo von OGX zu den absoluten Bestsellern. Geschädigtes Haar wird mit Keratin, brasilianischem Kokosöl, Avocadoöl und Kokosnussbutter wieder richtig schön - ganz ohne Sulfate.
Etwas hochpreisiger, in der Wirkung aber ebenfalls unübertroffen, ist das Résistance Bain Force Architecte Shampoo von Kérastase. Das Produkt ist wie ein Architekt fürs Haar, der die Schwachstellen aufspürt und mit einem Komplex aus Intra-Cylane, Pro-Keratin und Ceramiden wirklich jede kaputte und krause Mähne bändigt und repariert.
Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe sulfatfreie Shampoos für unterschiedliche Haarstrukturen. Als Lockenkopf mit von Natur aus eher trockenem Haar setze ich für meine Haarpflege seit Jahren auf Shampoos ohne Sulfate und kann dir ein paar gute Produkte empfehlen. Du kannst sie gleich hier nachshoppen:
Hier ist eine Übersicht weiterer Keratin-Shampoos, die auf dem Markt erhältlich sind:
| Produkt | Besonderheiten | Geeignet für |
|---|---|---|
| Resistance Shampoo Force Architecte von Kérastase | Enthält Pro-Keratin und Ceramid | Geschädigtes und langes Haar |
| SP Luxeoil Keratin Protect Shampoo von Wella | Angenehmer Duft, enthält keinen Alkohol | Normales Haar |
| Keratin Shampoo von NYK1 | Ohne Sulfate, Parabene oder Salz | Alle Haartypen, empfindliche Kopfhaut |
| Brazilian Keratin Smooth Shampoo von OGX | Enthält brasilianisches Kokosnussöl, Keratin, Kokosnussbutter und Avocadoöl | Welliges oder lockiges Haar |
| Awapuhi Wild Ginger Moisturizing Lather Shampoo von Paul Mitchell | Enthält Awapuhi-Extrakte | Strapaziertes Haar |
| 03052020 von MyBalance Body & Mind | Basiert auf Knoblauch, geruchsfrei | Strapaziertem Haar und trockener Kopfhaut |
| Totes-Meer-Shampoo von Dr. Schedu Berlin | Ohne Silikone, Parabene oder Sulfate | Alle Haartypen |
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