Die Welt der Frisuren ist vielfältig und ständig im Wandel. Eine interessante Persönlichkeit in diesem Zusammenhang ist Karen Dahmen, deren Frisuren oft Aufmerksamkeit erregen. Dieser Artikel widmet sich einer umfassenden Betrachtung verschiedener Themen, die von Theateraufführungen über finanzielle Fragestellungen bis hin zu Geschlechterdarstellungen im Sport reichen, und beleuchtet dabei auch einige interessante Aspekte aus Oldenburg.
Wir werden uns mit den verschiedenen Facetten dieser Themen auseinandersetzen und versuchen, Verbindungen und interessante Beobachtungen herauszuarbeiten. Beginnen wir mit einem Blick auf die Bühnenkunst.
Das Frankfurter Theaterkollektiv Arty Chock hat am Theater Marburg eine "Performance Noir" inszeniert, "Money Talks - Über Geld spricht man nicht", und schickt die Zuschauer einzeln auf eine zweieinhalbstündige Tour durch die nächtliche Stadt, um der Macht des Geldes auf die Spur zu kommen. Dabei führt schon ihr erster Schachzug mitten hinein in die Ästhetik des Film Noir: In nur wenigen Minuten nimmt der Zuschauer die Identität des etwas verwahrlosten Privatdetektivs Spencer Lux an, der in seinem Hotelzimmer auf eine reiche Ansammlung von Theorien, Zeitungsausschnitten und Hinweisen über die Macht des Geldes stößt.
Spätestens als ich den grauen Trenchcoat übergeworfen und mir den Hut in die Stirn gezogen habe, bin ich bereit zu glauben, dass dies mein Auftrag ist: der Spur des Geldes zu folgen. Arty Chock legt ein dicht gesponnenes Verweissystem über die Stadt und gibt keine einfachen Antworten, sondern erweckt in mir das Begehren, dem Gespenst des Kapitals immer noch einen Schritt hinein in das Unergründliche folgen zu wollen.
Die Inszenierung wirft die Frage auf: Jage ich nur einem Phantom nach oder ermittle ich gegen die Grundbedingung unserer gesellschaftlichen Realität? Stimmt es, wenn die Finanzindustrie und mit ihr die Politik behauptet, das Geld aus der Krise sei verbrannt, verpufft, verschwunden? Oder ist es nicht vielmehr so, dass die Finanzkrise zwar riesige Vermögen vernichtet hat, die Milliarden aber nicht verschwunden, sondern längst neu verteilt werden? Aber wohin?
Gute Unterhaltung ist Mangelware an den Theatertempeln der subventionierten deutschen Hochkultur, obwohl man sich schon hin und wieder mal am gut gemachten Boulevard versucht. Dazu bedarf es natürlich, um nicht auch noch das Niveau allzu tief sinken zu lassen, eines glücklichen Regiehändchens und einer gut geschmierten Theatermaschinerie vor und hinter den Kulissen.
Und so ein Meister der guten Theaterschmiere ist eben der bereits erwähnte Georges Feydeau. Dabei durchlebte er seine, die Doppelmoral des Bürgertums entlarvenden Komödien, geradezu am eigenen Leib. Je nach Erfolg seiner Stücke bewegte sich der Autor in gehobeneren oder weniger solventen Kreisen, und beendete sein Leben als geschiedener Mann, der die letzen Jahre seines Lebens in einem Hotel verbrachte, infolge einer Syphiliserkrankung geistig umnachtet. Feydeaus bekanntestes und auch immer wieder auf den Spielplänen der subventionierten Stadttheater stehende Stück ist die schwankhaft-groteske Komödie „Der Floh im Ohr“.
Die Komik speist sich bei Feydeau aus der Verzweifelung der Figuren, mit der sie ihre Fehltritte zu vertuschen suchen, um dabei doch nur in Höchstgeschwindigkeit scheinbar immer tiefer im Strudel um die eigenen Lügen zu versinken.
Wie in jeder richtigen Boulevardkomödie klappen nun auch am BE die Türen und Bodenluken auf und zu, drehen sich Betten und verschwinden die Figuren damit im Bühnenboden, geben sich Herrenzote und Unterleibswitz die Klinke in die Hand. Nach anfänglichem Geplänkel und Ränkeschmieden im Hause Chandebise dreht die Klamotte erwartungsgemäß im 2. Akt bei den „Zärtlichen Miezekatzen“ auf. Männer stammeln, Damen kreischen. Klischee reiht sich an Klischee. Der Holzhammer regiert und Fußtritte sind noch immer probates Mittel für Schenkelklopfer.
Die Aufnahme des Frauenboxens ins olympische Programm ist nur ein Indiz für die Überwindung von Geschlechterdifferenzen im Sport und der Ausbildung einer weiblichen Sportidentität. Denn trotz der Aufmerksamkeit, welche insbesondere die Profikämpfe von Laila Ali, der Tochter von Muhammad Ali, oder der deutschen Weltmeisterin Regina Halmich seit Ende der 1990er Jahre erhielten, gilt Boxen weiterhin als Männersportart.
Die Frage, wie die Ausdifferenzierung des Sportsystems die Frauen einbezieht und zu einer quantitativ wie qualitativ angemessenen medialen Präsenz von Sportlerinnen führt, ist weiterhin offen. Wenn aus emanzipatorischer Sicht die Neutralisierung der Geschlechterdifferenz anzustreben ist, dann gilt es bezogen auf die Sportberichterstattung, das Festhalten an der binären Geschlechterordnung zu überwinden.
Zahlreiche empirische Studien verweisen zunächst auf eine deutliche redaktionelle Vernachlässigung von Sportlerinnen. In keinem tagesaktuellem Massenmedium (Print, Fernsehen, Radio) liegt der Anteil von Athletinnen in der Sportberichterstattung über 15 Prozent. Die Sportmedienrealität wird von den männlich dominierten Sportressorts konstruiert und funktioniert insofern nach geschlechterspezifischen Selektionskriterien.
Im Fokus des redaktionellen Interesses sind daher die Vertreterinnen der ästhetisch-kompositorischen Sportarten sowie Individualsportarten, bei denen Eleganz und Anmut scheinbar im Vordergrund der sportlichen Leistung stehen. Der vorherrschende weibliche Stereotyp im Mediensport reflektiert insofern das gesellschaftlich erwartete weibliche Schönheitsideal, das von einer grazilen Schlankheit und heteronormativen sexuellen Ausstrahlung geprägt ist.
Seit Mitte der 1980er Jahre lässt sich medienübergreifend verstärkt die visuelle Repräsentationsstrategie der Sexualisierung in der Sportberichterstattung beobachten. Dabei werden Aussehen und attraktive Ausstrahlung der Sportlerinnen zur wichtigsten Bildaussage, ihre Darstellung soll möglichst erotisch sein. Die sportlichen Leistungen oder der errungene Sieg werden so in den Hintergrund gedrängt.
Der Trend zur medialen Sexualisierung des Sportlerinnenkörpers ist jedoch kein neues Phänomen. Der Körper nimmt im medial vermittelten Sport einen zentralen Stellenwert ein. Athletinnen müssen ihre Leistungen auf einem Markt anbieten, der aufgrund der weitgehenden Sättigung durch einen zunehmenden Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet ist. Daher müssen sie zum Zweck der Differenzierung von der sportlichen Konkurrenz potenziellen Werbepartnern neben der sportlichen Leistung zunehmend einen "Zusatznutzen" anbieten.
Im Mediensport stoßen Athletinnen aus "Männersportarten" jedoch auf Ablehnung, da ihre Körper aufgrund des harten Trainings oftmals nicht mehr dem traditionell weiblichen Schönheitsideal entsprechen. Abweichungen von dieser männlich konstruierten (aber auch von Frauen mitgetragenen) Norm werden selten akzeptiert und mit kommerzieller Nichtbeachtung gestraft. Daher sehen sich Athletinnen aus männlich dominierten Sportarten noch stärker als Kolleginnen aus ästhetisch-kompositorischen Sportarten dazu gezwungen, ihre Weiblichkeit zu betonen.
Unsere Ausführungen zeigen, dass Sportlerinnen zwar mittels der produktpolitischen Sexualisierungsstrategie durchaus eine hohe mediale Aufmerksamkeit erzielen können, dies jedoch nicht als emanzipatorischer Erfolg zu werten ist. Da die weiblichen Sportprofis indes bereit sind, sich den männlichen Präferenzen anzupassen, internalisieren sie letztlich die Geschlechterhierarchie.
Langfristig lässt sich eine Dekonstruktion der traditionellen Geschlechterbilder im Mediensport nur realisieren, wenn sich nicht nur die quantitative und qualitative Präsenz von Sportlerinnen erhöht, sondern Frauen auch in den Führungspositionen der Redaktionen, Sponsoringabteilungen und Sportverbänden angemessen vertreten sind.
Frédéric Sonntag verfeuert die Talente der Figuren selten in Aktionen, sondern lässt sie dauernd Anlauf nehmen zu mimischen Fitness-Sprüngen, die es dann gar nicht mehr zur Beweisführung braucht. Er will auf seinem ambitionierten Thema von der unkontrollierbaren Wirklichkeit nicht hart landen, wo er doch die Möglichkeit hat, drüber weg zu schweben. Das ergibt viele Szenen, die wie Improtheater-Fixierungen mit geschickter Nachbearbeitung wirken.
Regisseur Klaus Kusenberg weiß Bescheid über den Unterschied zwischen „1984“ und „George Kaplan“, zwischen Schmerz und Scherz. Er füllt die Fugen zwischen Frédéric Sonntags Szenen mit Video-Animation auf großer Projektionswand, verschafft den beherzt einsteigenden Schauspielern (Christian Taubenheim, Karen Dahmen, Thomas L. Dietz, Philipp Weigand, Bettina Langehein) eine zweite Strichmännchen-Existenz in den gekonnten Comics von Nicola Lembach und lässt diese Darstellungswelten miteinander verschmelzen.
Neben den überregionalen Themen werfen wir auch einen Blick auf spezifische Einträge aus Oldenburg. Diese geben Einblicke in die lokale Wirtschaft und das vielfältige Gewerbeleben der Stadt.
Die Liste der Gewerbetreibenden in Oldenburg ist lang und vielfältig. Sie reicht von Kolonialwarengeschäften über Obstbuden bis hin zu Dienstleistungsunternehmen im Bereich erneuerbarer Energien. Auch der Handel mit Textilien, Kosmetika und Accessoires ist in Oldenburg vertreten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Unternehmen, die sich mit Mentaltraining, Ernährungsberatung und der Vermietung von Bienen beschäftigen.
| Branche | Beispiele |
|---|---|
| Handel | Kolonialwaren, Obst, Tabakwaren, Kosmetika, Textilien |
| Dienstleistungen | Bewachung, Gebäudereinigung, Mentaltraining, Ernährungsberatung, Vermietung von Bienen |
| Handwerk | Fliesenleger, Estrichleger, Parkettleger, Heizungsbau, Sanitär |
| Sonstiges | Spedition, Herstellung von Geräten für Steuer- und Regeltechnik, Organisation von Veranstaltungen |
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