SOS-Tipps: Wie Sie kaputte, blonde Haare retten

Das Bleichen der Haare kann schwere Folgen haben. Abgebrochene, trockene und glanzlose Haare sind oft das Ergebnis von einer Blondierung. Wir geben euch die besten SOS-Tipps, wie eure Haare wieder gesund und glänzend werden.

Doch keine Panik. Kaputtes Haar lässt sich reparieren - bis zu einem bestimmten Maß. Haarschäden gehen zwar nicht wieder komplett zurück, aber mit den richtigen Pflegeprodukten und Hausmitteln können Sie die Haarstruktur glätten.

Kaputt blondierte Haare - der Haarzustand

Die Bleichmittel in der Blondierung strapazieren das Haar und zerstören die Haarstruktur. Die Folgen sind: trockene Haare mit brüchigen Spitzen, die Haare verlieren ihren natürlichen Glanz und sehen oft spröde und strohig aus. Wenn der Schaden sehr groß ist, fangen die Haare an zu brechen, sodass Babyhaare entstehen. Um gebleichtes Haar gesundzupflegen, benötigen sie extra viel Pflege für blonde Haare.

Gebleichtes Haar: Das passiert beim Blondieren

Beim Bleichen der Haare wird die Schuppenschicht der Haare zerstört, sodass der natürliche Glanz verloren geht und keine Feuchtigkeit mehr gespeichert werden kann. Melanin ist das Farbpigment, das unseren Haaren die Farbe verleiht und sich im Inneren des Haarschafts befindet. Beim Blondieren dringt das Bleichmittel in den Haarschaft ein und ändert das Melanin. Dabei wird die Schuppenschicht zerstört und die natürlichen Schutzfasern sowie Öle gehen verloren.

Sprechen wir also darüber, wie Haarebleichen funktioniert . Unser Haar erhält seine Farbe von einem Pigment namens Melanin, das im Inneren des Haarschafts lebt. Der Haarschaft ist von einer Schutzschicht aus Proteinschuppen, der Cuticula, bedeckt. Wenn du dein Haar bleichst, öffnet das Bleichmittel diese Schuppenschicht, um das Melanin im Inneren des Haares zu verändern. Während sich die Schuppenschicht theoretisch wieder schließen und in den Normalzustand zurückkehren sollte, hat die Haarblondierung ein Talent dafür, dies zu unterbrechen, so dass die Haare nicht mehr flach anliegen können (weshalb blondiertes kaputtes Haar oft mehr Volumen hat als jungfräuliches Haar - jede Strähne nimmt buchstäblich mehr Platz ein). Dadurch entweicht Feuchtigkeit aus den inneren Teilen des Haarschafts. Das Haar wird trocken, kraus und bruchgefährdet.

Blondierte Haare: Ist das Bleichen für eure Haare wirklich schädlich?

Hier sind 5 Anzeichen, an denen ihr kaputt blondierte Haare erkennen könnt:

  1. Trockene und spröde Haare

    Die Bleichmittel zerstören die äußere Schuppenschicht der Haare, sodass die Feuchtigkeit entweicht. Die Folgen sind: trockene Haare und spröde, brüchige Spitzen.

  2. Spliss

    Wenn die Haare austrocknen, werden die Spitzen brüchig und neigen zu Spliss. Spliss ist ein Splittern der Haare und äußert sich in gespaltenen Enden.

  3. Zusammenkleben der Haare

    Wenn die äußere Schuppenschicht zerstört wird, können die Haare leichter verknoten, die rauen Schuppen der trockenen Haare verkleben richtig miteinander.

  4. Verlust des natürlichen Glanzes

    Durch die aufgeraute Schuppenschicht, kann das Haar kein Licht mehr reflektieren, sodass der natürliche Glanz der Haare verloren geht. Trockene, spröde Haare wirken oft stumpf und kaputt.

  5. Babyhaare

    Trockene und kaputte Haare sind anfälliger für Brüche. Wenn die Haare brechen, entstehen vermehrt Babyhaare, die meist vom Kopf abstehen und sich schwer bändigen lassen.

Ist euer Haar verbrannt oder kaputt durch Blondieren?

Die Folgen von verbrannten Haaren äußern sich ähnlich wie die Haarschäden von blondierten Haaren. Die Hitze von Stylingtools trocknet die Haare aus und kann die äußere Schuppenschicht ebenso zerstören wie bei den Bleichmitteln in der Blondierung.

Woher weißt du also, ob du durch das Bleichen deiner Haare tatsächlich kaputte Haare erhalten hast?

  1. Normalerweise glänzt das Haar, weil die Haarkutikula, die äußerste Schicht, flach liegt und das Licht gleichmäßig reflektiert. Wie bereits erwähnt, beschädigt Bleichmittel die Schuppenschicht des Haares, wodurch sie sich hebt und aufgeraut wird, was die Fähigkeit des Lichts, von der Haaroberfläche reflektiert zu werden, beeinträchtigt und das Haar stumpf erscheinen lässt.
  2. Normalerweise ist die Schuppenschicht flach und so ausgerichtet, dass die Strähnen reibungslos übereinander gleiten können.
  3. Bleichmittel entziehen dem Haar seine natürliche Feuchtigkeit und Öle, wodurch es poröser wird und austrocknet. Durch die Unterbrechung der schützenden Schuppenschicht kann die Feuchtigkeit aus dem inneren Haarschaft entweichen, was zu trockenem und brüchigem Haar führt.
  4. Extrem kaputte Haare durch Blondieren sind geschwächt und bruchanfälliger. Dies kann sich in kürzeren, gebrochenen Strähnen äußern, die vom Rest des Haars abstehen.
  5. Verbrannte Haare, die von Bleichmittel verursacht wurden, neigen zu Spliss, bei dem sich der Haarschaft an den Enden in zwei oder mehr Fragmente aufspaltet. Wenn die Schuppenschicht beschädigt ist, sind die inneren Schichten des Haares Umwelteinflüssen ausgesetzt, wodurch sie geschwächt werden und ausfransen.

Das klingt alles ziemlich schlimm, oder? Wenn du deine Haare noch nie gebleicht hast, bedeutet das nicht, dass du aus dem Schneider bist. Verbrannte Haare haben viel mit extrem kaputten Haaren durch Blondieren gemeinsam. Wie Bleichmittel können auch heiße Geräte das Haar austrocknen und seine schützende Schuppenschicht dauerhaft verletzen.

Wir haben die besten Tipps für kaputtes und extrem geschädigtes Haar im Überblick und erklären, warum eine gesunde Ernährung so wichtig ist.

Wie erkennt man kaputte Haare?

Kaputte Haare zu erkennen, ist gar nicht so schwer, wenn Sie auf einige typische Anzeichen achten:

  • Sprödes und glanzloses Aussehen: Ihre Haare wirken stumpf und verlieren ihren natürlichen Glanz.
  • Spliss: Gespaltene Haarspitzen lassen Ihr Haar unordentlich erscheinen.
  • Trockenheit: Das Haar fühlt sich trocken an und neigt dazu, leicht zu brechen oder sich zu verknoten.
  • Frizz: Kleine Härchen stehen ab und das Haar sieht kraus aus.
  • Feuchtigkeitsverlust: Nach dem Waschen trocknet das Haar schnell wieder aus und wirkt rau.
  • Erhöhter Haarausfall: Sie bemerken mehr Haare in Ihrer Bürste oder im Abfluss.

Blondierte Haare richtig pflegen, DAS MACHST DU FALSCH

11 Tipps, um kaputte blonde Haare zu retten

Die beste Pflege für blondiertes kaputtes Haar ist eigentlich die Vorbeugung. Hier sind einige Tipps, die helfen können:

  1. Bleichen reduzieren

    Je weniger ihr die Haare bleicht, desto weniger werden die Haare auch geschädigt. Versucht, das Auffrischen des Haaransatzes so lange es geht hinauszuzögern und ihr solltet auf keinen Fall bereits blondiertes Haar erneut bleichen. Wenn ihr wieder gesundes volles Haar haben möchtet, solltet ihr das Blondieren am besten komplett vermeiden.

  2. Hitzeschutz verwenden

    Um euer Haar nicht zusätzlich zu strapazieren, solltet ihr Hitze weitestgehend vermeiden. Dazu zählt: Föhnen, Stylingtools, die mit Hitze funktionieren und auch UV-Strahlen. Lasst das Haar an der Luft trocknen und verwendet Glätteisen & Co. nur zu besonderen Anlässen - und dann auf jeden Fall ein Hitzeschutzspray verwenden. Schützt das Haar mit einem Sonnenhut oder Tuch vor der UV-Strahlung und verwendet in den Sommermonaten ein Shampoo mit UV-Schutz.

  3. Haare mit Feuchtigkeit versorgen

    Die Blondierung zerstört die Schuppenschicht der Haare, sodass keine Feuchtigkeit mehr gespeichert werden kann. Um eure Haare trotzdem mit Feuchtigkeit zu versorgen, ist eine reichhaltige und natürliche Haarpflege ohne Chemie wichtig.

  4. Conditioner gegen trockene Haare

    Ein Conditioner versorgt trockene Haarspitzen mit Feuchtigkeit und ist somit die beste Pflege für blondiertes, kaputtes Haar. Ihr solltet ihn nach jeder Haarwäsche in die Haarlängen einmassieren. Der Conditioner versiegelt die Haarstruktur und schützt das Haar vorm austrocknen. Zudem ist es wichtig, dass ihr eine Haarpflege ohne Silikone benutzt, da chemische Substanzen das Haar zusätzlich austrocknen.

  5. Kopfhaut massieren

    Eine Kopfmassage könnt ihr super während der Haarwäsche integrieren. So werden die Durchblutung und das Haarwachstum angeregt.

  6. Haarbruch vermeiden

    Kaputtes und sprödes Haar ist anfälliger für Brüche, daher solltet ihr zum Beispiel beim Kämmen besonders vorsichtig sein. Bürstet eure Haare auf keinen Fall im nassen Zustand und fangt bei den Haarspitzen an, bis ihr euch vorsichtig nach oben arbeitet. Abgesehen davon solltet ihr schonende Haargummis nutzen, die das Haar sanft ohne Bruch halten.

  7. Die richtige Ernährung für gesundes Haarwachstum

    Für ein gesundes Haarwachstum spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Die beste Weise eure Haare beim Wachsen zu unterstützen ist eine ausgewogene Ernährung mit gesunden Fetten, Proteinen und Vitaminen.

  8. Chlor kann euer Haar zusätzlich Schaden

    Bei Chlor solltet ihr besonders vorsichtig mit blondierten Haaren sein. Die Chemikalie trocknet euer Haar nicht nur zusätzlich aus, sondern kann euer Haar durch die Bleichmittel grün färben. Um dies zu vermeiden, könnt ihr die Haare vor dem Eintauchen mit klarem Wasser abspülen, sodass sich das Haar nicht mit Chlor vollsaugen kann. Sicherer ist es jedoch, die Haare erst gar nicht mit dem Chlor in Berührung zu bringen.

  9. Reduziert die Haarwäsche

    Zu häufiges Haarwaschen kann euer Haar zusätzlich austrocknen. Daher solltet ihr, wenn möglich, nur alle 2 bis 3 Tage eure Haare waschen. Im nassen Zustand sind die Haare besonders empfindlich, für das Trocknen empfiehlt sich daher entweder ein Baumwoll- oder Bambus-Handtuch. Danach solltet ihr eure Haare am besten an der Luft trocknen lassen oder auf einer kalten Stufe föhnen.

  10. Lasst regelmäßig eure Spitzen schneiden

    Wenn ihr extrem kaputte Haare habt und die Spitzen voller Spliss sind, hilft nur noch die Schere. Regelmäßiges Spitzenschneiden und spezielle Splissschnitte lassen euer Haar wieder gesund aussehen und verbessern das Haarwachstum.

  11. Haarkuren mit Hausmitteln anwenden

    Egal ob gesundes oder kaputtes Haar: Eine regelmäßige Haarkur ist in jedem Fall angesagt. Die Haare werden mit extra viel Feuchtigkeit versorgt und kleine Schäden repariert. Dazu braucht ihr nicht einmal teure Pflegeprodukte zu verwenden, wir haben 2 tolle Tipps, bei denen Hausmittel zum Einsatz kommen. Für eine Olivenöl-Kur werden 2 Esslöffel Olivenöl mit 1 Teelöffel Honig, einem Eigelb und 1 Esslöffel Joghurt vermischt. Gebt die Kur auf die gewaschenen, noch feuchten Haare und lasst sie 20 bis 30 Minuten einwirken. Anschließend gründlich ausspülen. Für eine Avocado-Haarmaske zerdrückt ihr das Fruchtfleisch einer reifen Avocado, gebt etwas Joghurt hinzu und verteilt die Mischung im trockenen Haar. 30 Minuten einwirken lassen, anschließend mit kaltem Wasser ausspülen und die Haare mit einem milden Shampoo waschen.

Weitere Tipps für die Pflege von blondiertem Haar

  • Das richtige Shampoo

    Als erstes solltest du darauf achten, dass du ein Shampoo verwendest, das für blondes Haar entwickelt wurde. Außerdem enthält es aktive violette Pigmente, die unerwünschten Messingglanz neutralisieren.

  • Silberconditioner

    Dieser Silberconditioner enthält organische Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Süßholzwurzelextrakt, Aprikosenkernöl und süßes Mandelöl, die deinen Strähnen Feuchtigkeit spenden und sie schützen, während sie gleichzeitig die Kopfhaut behandeln, um ein gesundes Haarwachstum zu fördern.

  • Proteine

    Erinnerst du dich an die schützende Schuppenschutzschicht, von der wir dir erzählt haben? Sie ist aus Protein hergestellt.

  • Richtige Werkzeuge zum Entwirren

    Wusstest du, dass nasse Haare empfindlicher und damit bruchgefährdeter sind? Dies gilt insbesondere für kaputte Haare durch Blondieren. Daher ist es wichtig, beim Entwirren von nassem Haar, das richtige Tool zu verwenden. Stattdessen empfehlen wir die Verwendung eines grobzinkigen Bambus Kamms oder einer Wet Hair Detangler Brush, mit weichen Silikonborsten, die Knoten sanft entwirrt, ohne die Strähnen zu brechen.

  • Regelmäßige Haarschnitte

    In der Hoffnung, deine Längen so lange wie möglich beizubehalten, hast du vielleicht ein paar Haarschnitte ausgelassen. Großer Fehler! Extrem kaputte Haare durch Blondieren und verbrannte Haare neigen zu Spliss. Wenn du deine Enden nicht schneiden lässt, können diese Spliss-Enden den Haarschaft hinaufwandern, was zum Bruch viel näher an der Kopfhaut führt. Achte darauf, mindestens alle drei Monate einen Haarschnitt zu planen, und noch öfter, wenn du Spliss bemerkst.

  • Vorsicht vor Hitze

    Wie wir bereits erwähnt haben, können Wärmestyling-Tools selbst bei jungfräulichem Haar erhebliche Schäden verursachen. Wenn du also kaputte Haare durch blondieren hast, kannst du dir vorstellen, wie viel schlimmer der Schaden sein wird!

  • Chlor vermeiden

    Naturblondinen wissen das bereits, aber du musst besonders vorsichtig sein, wenn du dein Haar Chlor aussetzt, einer Chemikalie, die typischerweise in Schwimmbädern vorkommt. Warum? Zunächst einmal kann Chlor dein Haar grün färben (nicht das, was du willst!). Am besten tauchst du deine Haare nicht ins Wasser, wenn du schwimmen gehst.

  • Sonnenschutz

    Weißt du, wie UV-Strahlen deine Haut schädigen können? Mach es dir zur Gewohnheit, Sun Defense Hair Mist auf deine Haare aufzutragen, bevor du lange Zeit in der Sonne verbringst.

  • Wenig Hitze, wenig Zug durch strenge Frisuren, auf einem Seidenkissen schlafen, kämmen und bürsten am besten nur im trockenen Haar und schneiden spätestens alle drei Monate

Kaputte Haare retten: Können kaputte Haare wieder gesund werden?

Die gute Nachricht ist: Kaputte Haare sind kein hoffnungsloser Fall und es gibt Mittel und Wege, um Ihre Haarpracht bald wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die schlechte Nachricht: Sie müssen Ihren Haaren ab sofort mehr Aufmerksamkeit widmen, um sie zu reparieren. Schließlich sollen diese nicht nur wieder schön aussehen, sondern auch bis tief in die Wurzeln gesund sein. Wie und womit Ihnen das gelingt, verraten wir im Folgenden.

Was repariert kaputte Haare wirklich? Die neun besten Tipps

  1. Das richtige Shampoo
  2. Regelmäßige Haarkuren

    Haare regelmäßig mit Shampoo zu reinigen, reicht bei weitem nicht aus, um stark strapaziertes Haar zu retten. Eine regelmäßige Haarkur ist daher ein absolutes Muss. Sie repariert vorhandene Schäden und beugt neuen vor. Auch kaputte Spitzen freuen sich über die Haarkur, denn diese leiden besonders häufig und benötigen deshalb viel Feuchtigkeit.

    Sie können Ihre Haarkur selbst machen oder kaufen. Wichtig ist, dass Sie ein Produkt wählen, das zu Ihrer Haarstruktur passt.

  3. Hitze vermeiden

    Wenn Sie geschädigte Haare haben, sollten Sie bei der Pflege besonders achtsam sein. Lassen Sie, wenn möglich, Ihre Haare lufttrocknen. Vermeiden Sie so oft es geht Föhnen und Glätten.

    Achtung: Wenden Sie ein Glätteisen nie auf nassem oder feuchtem Haar an, sondern trocknen Sie die Haare vorher vollständig. Achten Sie bei der Verwendung eines Glätteisens zudem auf die richtige Einstellung in Sachen Hitze. Jede Haarstruktur braucht eine andere Intensität. Lesen Sie am besten in der Beschreibung Ihres Geräts nach, welche die richtige Hitzestufe für Sie ist, und vergessen Sie niemals das Hitzeschutzspray. Haben Sie bereits kaputte Haare, sollten Sie besonders vorsichtig sein oder vorerst auf das Glätten verzichten.

  4. Häufiger Haare schneiden

    Ein weiterer, wichtiger Tipp bei kaputten Haaren ist: Lassen Sie regelmäßig Ihre Spitzen schneiden, damit Spliss erst gar nicht entstehen kann. Wie häufig Sie einen Friseurbesuch einplanen sollten, hängt vom Schädigungsgrad Ihrer Haare ab. In der Regel könnte es allerdings auf einen Turnus zwischen sechs Wochen und drei Monaten hinauslaufen. Fragen Sie dazu am besten im Friseursalon Ihres Vertrauens.

  5. Haare richtig färben

    Wer seine Haare blondiert, färbt oder tönt, achtet besser darauf, die Farbe nicht auf dem frisch gewaschenen Kopf aufzutragen. Warum? Weil das die Kopfhaut zu sehr strapaziert und austrocknet. Damit das Haar nicht noch mehr kaputt geht, empfiehlt es sich, nach dem Färben eine Haarmaske anzuwenden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, überlässt das Färben einem Profi.

  6. Detox-Behandlung

    Gerade Frauen*, die in einer Großstadt wohnen, haben häufig mit Rückständen in Haaren und Kopfhaut zu kämpfen - wie Abgase, Staub und Dreck. Ein Kopfhaut-Peeling sowie ein Detox-Shampoo sorgen dafür, dass diese entfernt werden. Wenden Sie diese Produkte aber maximal ein Mal in der Woche an, da sich die Kopfhaut nach einer solchen Behandlung erst regenerieren muss. Angaben für die korrekte Anwendungsweise finden Sie auf der Verpackung des jeweiligen Produkts.

  7. Kopfhaut-Massage

    Gönnen Sie sich von Zeit zu Zeit eine entspannende Kopfhaut-Massage. Dadurch wird die Kopfhaut durchblutet, was sich nicht nur unfassbar gut anfühlt, sondern auch Haarausfall und geschädigten Haaren vorbeugt. Am besten funktioniert die Massage mit Hilfe einer Kopfhaut-Bürste. Aber auch eine normale Haarbürste kann für einen Massage-Effekt sorgen. Auch Teebaumöl ist gut für die Kopfhaut.

  8. Hochwertige Bürste für kaputtes Haar

    Sie fragen sich, welche Bürste sich für kaputtes Haar eignet? Egal ob Sie glatte, feine oder lockige Haare haben; lassen Sie sich bei der Auswahl der richtigen Haarbürste am besten von Ihrem Friseur oder Ihrer Friseurin beraten. Unserer Erfahrung nach, haben sich vor allem Wildschweinborstenbürsten bewährt, da sie die Haare bei jedem Bürstenstrich pflegen. Das Ergebnis ist glänzendes und volles Haar.

  9. Die richtige Ernährung

    Eine ausgewogene Ernährung ist ein wesentlicher Faktor für gesundes Haarwachstum. Vitamine und Mineralien, die in unserer täglichen Nahrung enthalten sind, tragen dazu bei, die Haarstruktur zu stärken und den Glanz zu verbessern. Besonders wichtig sind:

    • Biotin: Dieser B-Vitamin-Komplex spielt eine wichtige Rolle im Haarwachstum. Lebensmittel wie Eier, Nüsse und Samen sind reich an Biotin und können helfen, die Haarstruktur zu stärken.
    • Eisen: Ein Mangel an Eisen kann zu Haarausfall führen. Spinat, Linsen und rotes Fleisch sind ausgezeichnete Quellen, um Ihren Eisenbedarf zu decken.
    • Omega-3-Fettsäuren: Diese gesunden Fette unterstützen die Kopfhautgesundheit und fördern glänzendes Haar. Sie finden Omega-3-Fettsäuren in fettem Fisch wie Lachs, sowie in Walnüssen und Leinsamen.
    • Vitamin A: Dieses Vitamin hilft bei der Produktion von Talg, der das Haar natürlich pflegt. Karotten, Süßkartoffeln und Grünkohl sind reich an Vitamin A.
    • Zink: Zink fördert die Reparatur von Haargewebe und das Haarwachstum. Lebensmittel wie Kichererbsen, Kürbiskerne und Austern sind gute Zinkquellen.
    • Protein: Haare bestehen hauptsächlich aus Protein, daher ist eine proteinreiche Ernährung wichtig. Quellen wie Huhn, Fisch, Quinoa und Bohnen liefern das notwendige Protein.

Extrem kaputte Haare retten: So reparieren Sie extrem geschädigtes Haar

Wenn die Haare extrem geschädigt sind, kann ein radikaler Schnitt manchmal die beste Lösung sein. Indem die kaputten Spitzen entfernt werden, wird die Haarstruktur entlastet und das Wachstum neuer, gesunder Haare gefördert.

Ansonsten helfen bei extrem kaputtem Haar die bereits genannten Tipps. Für eine intensive Pflege zwischendurch sind vor allem spezielle Haarmasken und Kuren unverzichtbar. Diese Produkte dringen tief in die Haarstruktur ein und versorgen sie mit wichtigen Nährstoffen.

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