Kaltwachsstreifen sind eine beliebte Methode, um unerwünschte Haare im Gesicht zu entfernen. Sie sind einfach anzuwenden, relativ günstig und können bequem zu Hause verwendet werden. Doch wie effektiv sind sie wirklich? Welche Risiken birgt die Anwendung und was sollte man beachten?
Bei Kaltwachsstreifen handelt es sich um doppelte Vliesstreifen, die mit einer Wachsschicht überzogen sind. Sie sind mit einem speziellen Wachs beschichtet, das bei Raumtemperatur fest ist und ohne Erwärmung auf die Haut aufgetragen werden kann. Zwischen den beiden Streifen befindet sich eine Schutzfolie, damit das Wachs bis zum Gebrauch sauber bleibt.
Kaltwachsstreifen sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und speziell für die Anwendung im Gesicht konzipiert. Sie können für die meisten Bereiche im Gesicht verwendet werden, einschließlich der Augenbrauen, Oberlippe, Wangen und Kinn.
Die Anwendung von Kaltwachsstreifen ist einfach und unkompliziert:
Die Haare werden herausgerissen und bleiben auf dem Streifen kleben. Abschließend entfernst du die Wachsreste und gibst ein pflegendes Gel oder eine Creme drauf. Meist befinden sich in der Packung spezielle Pflegetücher, welche in ätherische Öle getränkt sind.
Wichtig: Härchen mit dem Wachs immer entgegen der Haarwuchsrichtung entfernen und die Haut schön straff ziehen, um möglichst viele Gesichtshaare in einem Go zu entfernen.
Bei der Anwendung von Kaltwachsstreifen gibt es so gut wie keine Nebenwirkungen. Im Vergleich zur Rasur besteht keine Gefahr, sich zu schneiden oder Mikroverletzungen zu verursachen und du arbeitest auch nicht mit scharfen oder spitzen Gegenständen.
Allerdings gibt es auch einige Nachteile und Risiken:
Achtung: Sollte deine Haut gerade besonders gereizt sein, sei es aufgrund von Sonnenbrand, Pickelchen, besonders trockener Stellen oder aber wegen der Anwendung von Kosmetikprodukten, die Inhaltsstoffe wie Retinol enthalten, dann könnte das Face-Waxing deine Haut zusätzlich strapazieren und im schlimmsten Falle sogar Hautpartikel entfernen. In diesem Fall lieber abwarten und der Haut eine wohlverdiente Pause gönnen. Das gilt übrigens auch, wenn du erst vor Kurzem eine Mikrodermabrasion oder ein chemisches Peeling durchgeführt hast.
Sollte nach der Anwendung trotz Pflegetücher noch etwas Wachs auf deiner Haut kleben bleiben, ist das kein Grund zur Panik. Tränke ein Baumwolltuch in etwas Oliven- oder Babyöl und reibe die Wachsreste mit ein wenig Druck ab. Alternativ eignet sich auch eine fetthaltige Creme. Sollte nichts helfen, dann dusche dich einmal warm ab. Durch die Wärme wird das Wachs wieder flüssig und lässt sich mit Öl noch leichter entfernen.
Wenn Kaltwachsstreifen keine Option für dich sind, gibt es verschiedene Alternativen zur Haarentfernung im Gesicht:
Nach der Anwendung von Kaltwachsstreifen ist die richtige Hautpflege entscheidend, um Irritationen zu vermeiden und die Haut zu beruhigen:
Aloe-Vera-Gel kühlt die gereizte Hautstelle, aber auch Cremes mit Panthenol wirken beruhigend.
Es gibt eine Vielzahl von Kaltwachsstreifen auf dem Markt. Hier sind einige Empfehlungen:
| Produkt | Geeignet für | Besondere Inhaltsstoffe |
|---|---|---|
| Pilca Kaltwachsstreifen | Beine | Vitamin E, Kamelienöl |
| Veet PURE Kaltwachsstreifen | Achseln, Bikinizone | Wenige Inhaltsstoffe, für sensible Haut |
| Nad’s Kaltwachsstreifen | Gesicht (Kinn, Oberlippe, Augenbrauen) | Sheabutter, frei von Duftstoffen |
| Depilan Kaltwachsstreifen | Alle Hauttypen | Honigextrakte, Vitamin E |
| Isana Kaltwachsstreifen | Kleine, empfindliche Areale (Bikinizone) | Aloe Vera, Traubenkernöl |
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