Jungs Frisuren: Taper Fade Anleitung für den perfekten Haarschnitt

Schnipp Schnapp - Haare ab! Oft hat man einfach den Drang zu einer gewissen Veränderung - und wie könnte man diesem Wunsch besser Rechnung tragen, als mit einer total schicken, neuen Trendfrisur!

Der Fade-Haarschnitt oder umgangssprachlich "Seiten auf 0" ist seit langer Zeit eine der beliebtesten Männerfrisuren. Ein Grund dafür ist die Vielseitigkeit, die ein solcher Fade bietet. Denn es gibt extrem viele Möglichkeiten, diesen Schnitt zu individualisieren und zu kombinieren: Angefangen von der Länge bis hin zur Art und Weise, wie du dein Haupthaar stylen möchtest, z.B.

Fade Haarschnitte sind längst nicht mehr nur ein kurzfristiger Modetrend - sie haben sich zu einem festen Bestandteil der modernen Männerfrisuren entwickelt. In Barbershops auf der ganzen Welt ist der Fade der Inbegriff für Präzision, Stil und Vielseitigkeit. Ob dezent im Business-Look oder markant als Ausdruck von Individualität - der Fade passt sich jedem Lifestyle an.

Ein Fade ist ein Haarschnitt, bei dem das Haar von unten nach oben fließend kürzer wird, ohne sichtbare harte Kanten. Der Übergang verläuft sanft - oft bis auf die Haut - und sorgt für einen sauberen, klaren Look. Mit verschiedenen Clipper-Längen wird ein gleichmäßiger Gradient erzeugt, der vom Nacken und den Seiten Richtung Oberkopf heller oder dunkler verlaufen kann.

Der Fade ist deshalb so populär, weil er universell einsetzbar ist. Er kann dezent und professionell wirken, etwa als Low Fade im Geschäftsalltag, oder extrem markant, wie beim High oder Skin Fade, der vor allem bei jüngeren Männern und in der Streetwear-Kultur beliebt ist. Außerdem ist er pflegeleicht: Die klaren Konturen halten lange frisch, und ein kurzer Barber-Besuch alle paar Wochen genügt, um den Look perfekt zu halten.

Seine Ursprünge hat der Fade-Haarschnitt im US-Militär der 1940er- und 1950er-Jahre. Dort stand er für Disziplin und Ordnung - kurze, saubere Schnitte, die den Soldaten ein einheitliches und gepflegtes Aussehen gaben. In den 1980er- und 1990er-Jahren erlebte der Fade ein Comeback in den afroamerikanischen Communities der USA und wurde durch Hip-Hop-Kultur, Sportstars und Barbershop-Traditionen weltweit bekannt.

Der Fade funktioniert in jedem Alter, weil er anpassbar ist. Junge Männer schätzen den coolen, markanten Look und experimentieren mit High Fades oder kreativen Linien und Mustern. Männer im mittleren Alter bevorzugen oft dezente Low oder Taper Fades, die Eleganz ausstrahlen und sich perfekt für berufliche Umfelder eignen.

Was ist ein Taper Fade?

Der Fade-Haarschnitt ist mehr als nur ein moderner Kurzhaarschnitt - er ist ein präzises Handwerk, das auf sauberen Übergängen basiert. Statt harter Linien oder abrupten Kanten verläuft das Haar beim Fade fließend von sehr kurz (oder sogar auf Hautniveau) zu längerem Haar am Oberkopf.

Das Markenzeichen eines Fades ist der nahtlose Übergang zwischen verschiedenen Haarlängen. An den Seiten und am Nacken wird das Haar mit einer Haarschneidemaschine (Clipper) stufenweise gekürzt, wobei der Übergang so weich wie möglich gestaltet wird.

Unterschiedliche Fade-Arten

In Barbershops wird der Fade meist mit Begriffen wie „Low Fade“, „Mid Fade“ oder „High Fade“ bezeichnet - je nachdem, auf welcher Höhe der Übergang beginnt. Ein „Skin Fade“ bedeutet, dass das Haar am unteren Rand bis auf die Haut ausrasiert wird. Begriffe wie „Drop Fade“ oder „Burst Fade“ beschreiben spezielle Linienführungen oder Rundungen am Hinterkopf und um die Ohren.

Für die Ausführung eines Fades verwenden Barbiere Aufsätze (Guards) mit unterschiedlichen Längen.

Fade Haarschnitte sind längst mehr als ein kurzer Trend - sie sind ein Statement für Stil, Präzision und Individualität. Jeder Fade erzählt eine andere Geschichte: mal dezent, mal kompromisslos auffällig. Ob im Büro, auf der Straße oder beim Abend-Event - mit dem richtigen Fade passt Dein Look immer zur Situation.

Doch welche Variante ist die richtige für Dich?

  • Low Fade: Der Low Fade beginnt sehr tief, meist knapp oberhalb der Ohren. Der Übergang ist sanft und zurückhaltend, was diesen Schnitt ideal für Business-Umfelder macht. Er verleiht dem Haar Struktur, ohne aufdringlich zu wirken.
  • Mid Fade: Der Mid Fade startet auf mittlerer Höhe der Seiten und wirkt dadurch markanter als ein Low Fade, ohne so kompromisslos wie ein High Fade zu sein. Er ist universell tragbar, passt zu fast jedem Gesichtstyp und harmoniert mit klassischen sowie modernen Frisuren am Oberkopf.
  • High Fade: Beim High Fade beginnt der Übergang sehr weit oben am Kopf. Das sorgt für einen extremen Kontrast zwischen den Seiten und dem längeren Deckhaar. Diese Variante ist wie ein Statement: selbstbewusst, modern und immer ein Blickfang.
  • Skin Fade: Der Skin Fade, auch Bald Fade genannt, geht buchstäblich „bis auf die Haut“. Die Seiten und der Nacken werden komplett ausrasiert, bevor ein weicher Übergang ins längere Haar geschaffen wird. Das Ergebnis: ein ultrasauberer, scharfer Look, der maximale Präzision erfordert.
  • Drop Fade: Der Drop Fade verläuft nicht gerade, sondern fällt am Hinterkopf geschwungen ab. Dadurch wirkt er dynamisch und gibt dem Schnitt mehr Bewegung. Er passt hervorragend zu Frisuren, die am Oberkopf Volumen oder Struktur haben, da die Form des Fades den natürlichen Schwung des Haars betont.
  • Burst Fade: Beim Burst Fade liegt der Schwerpunkt rund um die Ohren, während der Nacken meist länger bleibt. Dadurch entsteht ein halbkreisförmiger Übergang, der perfekt zu kreativen oder asymmetrischen Haarschnitten passt.
  • Taper Fade: Der Taper Fade ist der dezentere Bruder des klassischen Fades. Statt den gesamten Seitenbereich zu verblenden, liegt der Fokus auf einem sanften Übergang an den Koteletten und im Nacken. Er wirkt gepflegt, dezent und ist besonders bei konservativeren Styles beliebt.

Das Beste am Fade: Er ist unglaublich vielseitig.

Welcher Fade passt zu welcher Gesichtsform?

Ein perfekter Haarschnitt ist mehr als nur eine Frage des Geschmacks - er ist ein Werkzeug, um Deine Gesichtszüge optimal zu betonen. Ein Fade kann Dein Profil schärfen, Proportionen ausgleichen und Deinem Look mehr Ausdruck verleihen. Doch nicht jeder Fade passt zu jedem Gesicht.

  • Runde Gesichter: Bei runden Gesichtern geht es darum, visuell Länge zu schaffen und das Gesicht schmaler wirken zu lassen. Ein High Fade sorgt durch den hohen Übergang für mehr vertikale Linie, während ein Drop Fade dem Gesicht Kontur gibt, indem er am Hinterkopf geschwungen verläuft.
  • Kantige Gesichter: Ein markantes, kantiges Gesicht profitiert von klaren, ausgewogenen Übergängen. Ein Mid Fade bringt Struktur, ohne zu hart zu wirken, und harmoniert mit der natürlichen Linienführung des Gesichts.
  • Ovale Gesichter: Mit einem ovalen Gesicht hast du den Jackpot gezogen: Nahezu jede Fade-Variante passt. Egal ob Low, Mid oder High Fade, Skin oder Taper - Du kannst frei wählen, ob du subtil oder auffällig auftreten willst.
  • Herzförmige Gesichter: Bei einem herzförmigen Gesicht mit breiter Stirn und schmalem Kinn wirken weiche, subtile Übergänge am besten. Ein Low Fade oder ein Taper Fade sorgt dafür, dass der Schnitt nicht zu hart wirkt und die Proportionen harmonisch bleiben.

Wie pflege ich meinen Fade-Haarschnitt?

Ein perfekt geschnittener Fade ist ein Kunstwerk - und wie jedes Kunstwerk braucht er die richtige Pflege, um lange in Bestform zu bleiben. Wer seinen Fade nur dem Zufall überlässt, riskiert, dass die klaren Übergänge schnell verschwimmen.

  • Wie oft nachschneiden? Ein Fade ist ein präziser Haarschnitt, bei dem selbst wenige Millimeter nachwachsendes Haar sichtbar werden. Für ein dauerhaft frisches Ergebnis empfehlen erfahrene Barbiere, den Schnitt alle zwei bis drei Wochen nacharbeiten zu lassen.
  • Welche Produkte sind ideal? Das richtige Stylingprodukt hängt stark davon ab, welchen Look Du mit Deinem Fade kombinierst:
    • Pomade: Perfekt für einen klassischen, glänzenden Look - ideal fürs Büro oder elegante Anlässe.
    • Matte Clay: Gibt Struktur und ein natürliches Finish, ohne zu glänzen - für moderne, entspannte Styles.
    • Sea Salt Spray: Sorgt für Volumen und Griffigkeit, besonders bei mittellangen Frisuren mit lässigem Charakter.

Wichtig ist, Produkte sparsam zu verwenden. Da bei vielen Fades die Seiten extrem kurz sind, ist die Kopfhaut stärker sichtbar - und verdient besondere Aufmerksamkeit. Verwende milde Shampoos, die Kopfhaut und Haar nicht austrocknen. Eine feuchtigkeitsspendende Lotion oder ein Haar-Tonic kann helfen, Irritationen zu vermeiden.

Do it yourself oder Profi-Barber?

Natürlich kann man mit einer Haarschneidemaschine und ein wenig Geschick versuchen, den Fade selbst nachzuschneiden. Für einen Notfall oder ein kurzes Touch-up zwischendurch ist das in Ordnung. Doch ein echter Fade lebt von absoluter Genauigkeit - und diese Präzision erfordert Erfahrung.

Professionelle Barbiere nutzen Clippers mit verschiedenen Aufsätzen, arbeiten mit Scheren für den Feinschnitt und achten darauf, dass keine harten Kanten entstehen. Außerdem haben sie das geschulte Auge für Symmetrie und Form.

Viele Barbiere betonen, dass Kunden oft mit unklaren Vorstellungen in den Shop kommen. „Zeigt uns ein Foto statt nur zu sagen ‚kurz an den Seiten‘“, empfiehlt Barber Leon aus Berlin. Ein weiterer häufiger Fehler: zu lange zwischen den Terminen zu warten. „Ein Fade lebt davon, dass er scharf bleibt - drei Wochen Pause sind oft zu lang,“ erklärt Barberin Aylin aus Hamburg.

Der Blowout Taper als Trendfrisur

Der Blowout Taper ist eigentlich ein unkomplizierter Haarschnitt, der oben lang und seitlich kurz ist. Im Gegensatz zu der Standard-Frisur, die wir uns sonst immer schneiden lassen, gibt es aber ein paar Unterschiede. Die Seiten sind kurz und werden dann immer länger, umso weiter man nach oben geht, wie wir es von dem bekannten Fade Cut kennen. Das Deckhaar hingegen ist deutlich länger und ungezähmter.

Bei der neuen Trend-Frisur wird es nicht auf eine Seite gestylt oder als Mittelscheitel geteilt, sondern im Stile einer Blowout-Frisur in alle Richtungen geföhnt. Klassische Blowout-Frisuren waren bislang vor allem in der Damenwelt populär, bei der sich Frauen mit einer Rundbürste eine natürliche und voluminöse Frisur stylen.

Da gibt es eigentlich nicht viel falsch zu machen, sie sollten auch eng an der Kopfhaut anliegen, falls sie länger werden, einfach mit Gel fixieren.

Styling-Anleitung für den Blowout Taper

Obwohl die Deckhaare, die gerne zehn Zentimeter und länger sein dürfen, beim Blowout Taper so natürlich verwuschelt aussehen, muss man da allerdings schon ein bisschen mehr für tun. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Haare waschen: Waschen Sie Ihre Haare mit einem volumengebenden Shampoo und einen Conditioner, um Ihrem Haar zusätzliche Fülle zu verleihen.
  2. Volumen geben: Arbeiten Sie entweder ein volumengebendes Mousse in ihr handtuchtrockenes Haar ein oder oder tragen Sie ein Volumenspray direkt am Haaransatz auf, um das Haar von den Wurzeln an zu heben. Außerdem empfehelen wir einen Hitzeschutz.
  3. Föhnen: Verwenden Sie einen Föhn und - je nach Haarlänge eine kleine - runde Bürste, um die Haare zu trocknen. Wer gegen die natürliche Wuchsrichtung föhnt, erzeugt mehr Volumen. Rollen Sie die Haare an der Spitze der Bürste auf und föhnen Sie sie während Sie die Bürste langsam lösen. Versuchen Sie, die Haare in mehrere Richtungen (am besten nach oben und nach vorne) zu föhnen, um den typischen Blowout-Look bekommen, der sich in alle Richtungen ausdehnt.
  4. Stylen: Nach dem Föhnen empfehlen wir, eine texturgebende Pomade, eine Styling Cream oder Haarwachs zu verwenden, um Ihrem Haar mehr Definition und Halt zu geben. Arbeiten Sie das Produkt mit den Fingerspitzen ein, um die Haare leicht zu zupfen und zu stylen, sodass sie natürlich und voll aussehen. Versuchen Sie die Haare in alle Richtungen zu stylen, sodass keine "Löcher" in der Frisur entstehen.
  5. Halt geben: Der Blowout Taper soll natürlich aussehen, aber nach Möglichkeit auch lange halten. Dafür können Sie ein bisschen Haarspray auftragen, das aus genügend Entfernung auf das Haar aufgetragen wird, um es nicht zu beschweren. Zu viel Haarspray nimmt der Trend-Frisur ihren geföhnten Look und lässt die Haare verkleben - also sparsam dosieren.

Wie Sie sehen, sehen Sie Coolness: Der Blowout Taper sieht einfach lässig aus, egal in welcher Variante er auch geschnitten sein mag. Das ist auch einer der großen Vorteile der neuen Trend-Frisur. Man kann sie unterschiedlich stylen und variieren, indem man zum Beispiel die Länge der Haare anpasst (ganz kurze, abrasierte Seiten und abgestuftes Deckhaar) oder dem Deckhaar ein paar dezente Strähnchen verpasst.

Durch hellere Farbreflexe, die gerne rauswachsen dürfen oder nur in die Spitzen eingefärbt werden, wirkt der Look gleich lebendiger und aufregender. Können Sie sich also aussuchen.

Und außerdem hat der Blowout Taper noch einen entscheidenden Vorteil: Er eignet sich besonders gut bei dünnem Haar. Da das lange Deckhaar sowieso auf Volumen getrimmt wird, kann man damit ganz easy lichte Stellen kaschieren, ohne dass dieser Absicht jemand auf die Schliche kommt. Geheimratsecken und Co. sind mit ein paar einfachen Handgriffen versteckt und das Haar sieht gleich wieder voller aus. Sie wissen also, was das nächste Mal beim Friseur zu tun ist.

Taper Fade selber schneiden mit dem 360° SPIEGEL MIT LED | Haare schneiden | TaperFade Tutorial

tags: #jungs #frisuren #taper #fade #anleitung

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen