Seit Jahren erfreut sich die Sendung "Bares für Rares" großer Beliebtheit im deutschen Fernsehen und ist ein Quoten-Garant für das ZDF. Einen großen Anteil am Erfolg der Sendung haben nicht nur die zu schätzenden und zu verkaufenden Mitbringsel der Kandidaten, sondern auch Moderator Horst Lichter und die Händler selbst.
Diese glänzen mit fachlicher Expertise und den ein oder anderen Frotzeleien untereinander. Inzwischen haben es die Händler selbst zu einiger Bekanntheit gebracht. Die Sendung ist natürlich echt. Es gibt kein Drehbuch, jeder zahlt aus eigener Tasche und kauft auf eigene Rechnung ein.
Die Händlerinnen und Händler sind unbestritten das Herzstück und ein entscheidender Erfolgsfaktor der ZDF-Kultsendung „Bares für Rares“. Sie sind weit mehr als nur Experten für Antiquitäten, Kunst und Kuriositäten.
Das Kernteam der Händler bei „Bares für Rares“ ist seit Jahren relativ konstant und umfasst bekannte Persönlichkeiten wie Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Walter Lehnertz und viele andere. Die genaue Besetzung kann von Folge zu Folge variieren.
So manches Mal stehen sie in direkter Konkurrenz zueinander, wenn zwei Händler es auf das selbe Objekt abgesehen haben. Was für den Zuschauer nach außen hin nach ruppigen Kampf aussieht, ist oftmals ein Gerangel rein beruflicher Natur. Das Interesse an seltenem Trödel und historischen Schätzen verbindet alle Händler. Und bei so viel Gemeinsamkeiten, bleibt auch die Sympathie füreinander nicht aus. Im Gegenteil: Viele der Händler sind miteinander befreundet.
Einige der bekannten Gesichter sind:
Diese Händler sind nicht nur aufgrund ihrer Expertise, sondern auch durch ihre Persönlichkeiten beliebt.
Julian Schmitz-Avila mag es ebenfalls sportlich und ist Mitglied des Angel- und Fußballvereins in Bad Breisig, wo er mit seinen Eltern lebt.
Julian Schmitz-Avila
„Bares für Rares“-Star Fabian Kahl schnitt sich für die Umwelt die Haare. Dieser zog von Köln wieder zurück in seine „Herzensstadt“ Leipzig und macht sich zudem für die Umwelt stark. Sein Markenzeichen, lang herab wallendes Haar, schnitt er sich aus ökologischen Gründen ab und trägt jetzt einen Kurzhaarschnitt. Durch die Verwendung von weniger Haarpflegeprodukten will er Plastik einsparen.
Horst Lichter ist für seinen Zwirbelbart fast so berühmt wie für seine Trödelshow "Bares für Rares". Nun zeigt er erstmals, wie er sein haariges Markenzeichen bändigt.
Horst Lichter
Auf Instagram gewährte der 62-Jährige seinen Fans nun erstmals einen Blick hinter die Kulissen seiner morgendlichen Pflegeroutine. Anlass war die Anfrage eines Zuschauers, der wissen wollte: Wie gelingt dem TV-Star eigentlich dieser eindrucksvolle Bart?
Der erste Schritt in Lichters Morgen-Routine ist kaltes Wasser. Mit diesem wäscht der Fernsehkoch und Moderator seinen Schnauzer gründlich aus. Danach greift er zu einem speziellen Gel - "für den Glanz", wie er erklärt.
Anschließend nimmt er die Brille ab und bewaffnet sich mit dem Föhn. Von unten wird heiße Luft in das dichte Haar geblasen, die Strähnen auseinandergezogen, geformt und gebogen.
Danach folgt die vielleicht wichtigste Etappe: das Haarspray, um die Haarpracht zu fixieren - und davon reichlich.
Beim Finish geht Lichter noch mit einem feinen Kamm zu Werke - widerspenstige Härchen, die sich der Ordnung widersetzen, werden kurzerhand mit einer Schere gekappt.
Das Ergebnis: ein gezwirbelter Schnauzer wie aus dem Bilderbuch. Symmetrisch, glänzend und wetterfest.
In der Sendung werden regelmäßig besondere Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten versteigert. Hier eine kleine Auswahl aus einer Sendung vom 5. November 2025:
| Rarität | Expertenschätzung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Y-Collier mit Brillanten | 6.000 bis 6.400 Euro | Y-Collier aus 750er Gelb- und Roségold aus den 1950er Jahren, besetzt mit sechs Brillanten und einem Achtkantschliff-Diamanten. |
| Tünnes und Schäl Bronze-Figuren | 300 bis 400 Euro | Zwei limitierte Bronze-Skulpturen (Nr. 25/100) der berühmten Kölner Originale Tünnes und Schäl von Franz Josef Lipensky. |
| Schuco Texi Alfa Romeo Spider Modell | 450 bis 550 Euro | Weißes Modellauto eines Alfa Romeo Giulietta Spider der Firma Schuco (Modell Texi 5735) aus den Jahren 1960 bis 1964. |
| Asbach Uralt Werbeschild | 150 bis 200 Euro | Beleuchtetes Werbeschild für "Asbach Uralt" im schmiedeeisernen Stil aus den 1950er bis 1970er Jahren. |
| Victor Bonato Spiegelobjekt | 500 bis 700 Euro | Limitiertes Op-Art-Spiegelobjekt (Nr. 94/120) des Kölner Künstlers Victor Bonato, entworfen 1971. |
Eine besonders interessante Geschichte gab es um eine alte Brosche, die bei "Bares für Rares" versteigert wurde. Andreas und Jürgen brachten ein kleines, unscheinbares Schmuckstück zu Horst Lichter in die Sendung, das Jürgens verstorbener Mutter gehörte. Bei dem ringförmigen Schmuckstück handelt es sich um eine Trauer- bzw. Unter einer Glaskuppel im Zentrum befindet sich ein zartes Blüten-Arrangement aus Kolophonium, das mit menschlichem Haar belegt ist: sogenannte „Haarblüten“.
Auf der Rückseite der Brosche ist zudem eine Locke eingelegt und eine Gravur zu finden: „1870“ und der Name „Großvater Wichelhaus“, was auf die Entstehungszeit des Stücks und eine Gedenkkultur um ein möglicherweise verstorbenes Kind hindeutet.
Jürgens Wunschpreis lag bei bescheidenen 80 bis 100 Euro. Doch Dr. Rezepa-Zabel (60) überraschte die Freunde mit einer deutlichen Abweichung: Allein der Goldwert betrage bereits 330 Euro! Aufgrund der besonderen Geschichte und der deutschen Kulturgeschichte schätzte die Expertin den Wert auf unglaubliche 400 bis 500 Euro.
Im Händlerraum begann Julian Schmitz-Avila (39) mit einem Startgebot von 350 Euro. Markus Wildhagen (59) sicherte sich die außergewöhnliche Trauerbrosche schließlich für genau 400 Euro.
tags: #julian #schmitz #avila #haare #pflege
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.