Jacob van Schuppen war ein bedeutender Maler des Barock, dessen Wirken vor allem in Wien Spuren hinterließ. Er wurde am 25. Januar 1670 in Fontaineblau geboren und starb am 28. Januar 1751.
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S. wurde als Sohn des Kupferstechers Pieter van Schuppen am 25. Januar 1670 zu Fontaineblau geboren und von seinem Oheim, dem Porträtmaler Nicolas de Largillière zum Maler ausgebildet. Seit dem Jahre 1704 Mitglied der Pariser Akademie, war er eine Zeit lang am lothringischen Hofe thätig.
Im Jahr 1716 übersiedelte Jacob van Schuppen nach Wien, wo er bereits im Jahr 1720 zum Hof- und Kammermaler ernannt wurde. Bei der Reorganisation der Wiener Akademie durch Gundaker Graf Althann im Jahr 1726 wurde S. an die Spitze der Akademie berufen, als deren Direktor er einen weitgreifenden Einfluß auf die Wiener Kunst ausübte.
Da er sich mit großem Eifer auf die Verwaltung seines Amtes verlegte, fand er nur wenig Zeit für selbständige Schöpfungen. Er war in erster Linie Porträtmaler und hat auf diesem Gebiete Vortreffliches geleistet.
Selbstbildnis von Jacob van Schuppen
Als sein bestes Bildniß bezeichnet Janitschek das lebensgroße Reiterbildniß des Prinzen Eugen von Savoyen in der Pinakothek zu Turin. Die Gemäldesammlung im Belvedere zu Wien bewahrt zwei wichtige Porträts von seiner Hand, das des Thomas de Granger und des Malers Parocel, auf. Ein Selbstbildniß des Künstlers findet man ebendort in der Liechtenstein’schen Galerie, ein anderes in den Sammlungen der k. k. Akademie.
| Werk | Standort |
|---|---|
| Reiterbildnis des Prinzen Eugen von Savoyen | Pinakothek, Turin |
| Porträt des Thomas de Granger | Belvedere, Wien |
| Porträt des Malers Parocel | Belvedere, Wien |
| Selbstbildnis | Liechtenstein’sche Galerie, Wien |
| Selbstbildnis | Sammlungen der k. k. Akademie |
Jacob van Schuppen starb am 28. Januar 1751. Durch seine Tätigkeit als Direktor der Wiener Akademie prägte er eine ganze Generation von Künstlern und trug maßgeblich zur Entwicklung der Wiener Kunst bei.
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