Glänzendes, fülliges Haar gilt als Zeichen von Gesundheit und Attraktivität. Doch was tun, wenn die Haare brüchig sind, vermehrt ausfallen oder sich die Haarspitzen spalten? Spliss, auch bekannt als kaputte Spitzen, ist ein weit verbreitetes Problem, das jeden Haartyp betreffen kann. Glücklicherweise ist Spliss recht einfach zu behandeln, wenn man die Ursachen kennt und die richtigen Maßnahmen ergreift.
Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Spliss, seine Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem geben wir Ihnen wertvolle Tipps zur Vorbeugung, damit Ihr Haar gesund und glänzend bleibt.
Splisshaar oder Haarspaltung, medizinisch auch Trichoschisis oder Trichoptilose genannt, ist eine Spaltung des Haarschafts entlang der Längsachse. Es handelt sich um die häufigste Haarveränderung bei erwachsenen Menschen.
Die Haarveränderungen zeigen sich in einer Splitterung des Haares. Sie werden an der Spitze leicht brüchig und wirken häufig trocken und stumpf. Die Veränderung beginnt in der Regel an der Haarspitze und setzt sich im Laufe der Zeit über die Länge des Haares in Richtung Haarwurzel fort.
Spliss gilt als Horror-Szenario, mit dem fast jede Frau von Zeit zu Zeit zu kämpfen hat. Wie man lästige Haarspalterei vermeiden bzw. bereits vorhandenen Spliss entfernen kann, haben wir genau für euch recherchiert! Denn bei unseren Haaren gilt: Ende gut, alles gut - im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Haarspaltung entsteht, wenn durch starke Beanspruchung oder schädigende Einflüsse der Zusammenhalt der dortigen Hornzellen geschwächt oder der Zellverband aufgebrochen wird.
Alle kaputten Spitzen entstehen, weil das Haar auf irgendeine Art beschädigt wurde.
Hier sind einige der häufigsten Ursachen für Spliss:
Es ist zwar wichtig, die Haare sauber und damit die Kopfhaut gesund zu halten, aber ein übermäßiges Waschen kann dazu führen, dass ihre Haare die natürlichen Öle verlieren. Das Ergebnis sind trockene, raue Spitzen, welche nur einen Wimpernschlag davon entfernt sind, sich aufzuspalten.
Dass Stylinggeräte, die das Haar während der Verwendung erhitzen, zu Haarschäden wie Haarbruch und Spliss führen, ist inzwischen wohl jedem bewusst. Nicht umsonst bieten viele Marken heutzutage alternative Stylinggeräte und -techniken an, die damit werben, Locken oder glatte Haare ganz ohne Hitze zu erzeugen.
Bei der Verwendung von Haargummis oder anderen Accessoires für die Haare sollten Sie unbedingt auf eine gute Qualität achten. Bestimmte Materialien erzeugen zu viel Reibung auf den Haaren, sodass das Haar brüchig wird. Zu enge Zöpfe können nicht nur zu Kopfschmerzen führen, sie verursachen zudem Haarbruch und beschädigen beim Entfernen die sensiblen Haarspitzen.
Optimal sind Scrunchies aus Seide, andere fließende Stoffe bieten aber eine fast ebenso effektive Alternative.
Beim Färben oder langfristigen Glätten der Haare wird die Haaroberfläche beschädigt, sodass sich die Spitzen schneller aufspalten.
Bei Spliss handelt es sich in der Regel um ein kosmetisches Problem, das keiner ärztlichen Diagnose bedarf. Sollten zusätzlich zur Trichoschisis noch andere Beschwerden auftreten wie beispielsweise Haarausfall, juckende Stellen, Schuppen auf der Kopfhaut, eventuell auch nässende Entzündungen, empfiehlt es sich jedoch, einen Arzt wie einen Dermatologen aufzusuchen.
Bisher ist keine zuverlässige Therapiemöglichkeit für den Haarspliss bekannt. Wenn du einmal Haarspliss oder kaputte Spitzen hast, gibt es keine wirkliche Möglichkeit sie loszuwerden (außer sie abzuschneiden und so Spliss zu entfernen). Es gibt zwar einige Möglichkeiten, Spliss zu verbergen, aber das Beste, was du tun kannst, ist, dich auf die Prävention zu konzentrieren.
Die Behandlung besteht meist darin, die Haare zu schonen und die Spitzen zu schneiden. Außerdem sollte auf eine gute Pflege geachtet und die Haare vor schädigenden Einflüssen geschützt werden.
Daneben kann sich ein Friseurbesuch lohnen. Diese Fachpersonen schneiden zum Beispiel die Spitzen (Splisshaarschnitt), um das Risiko zu verringern, dass sich die Spaltung entlang des Haares fortsetzt. Zusätzlich sind sie in der Lage, hilfreiche Tipps zur Haarpflege zu geben.
Unter Umständen hilft auch ein Umstyling, denn kürzere Haare sind seltener betroffen. Es gibt außerdem zahlreiche Pflegeprodukte, Haarspitzenfluids und Haarkuren für trockene und strapazierte Haare. Lassen Sie sich von Ihrem Friseur beraten, welche in Ihrem Fall sinnvoll sind.
Es empfiehlt sich, mögliche Ursachen wie Haare färben, heißes Föhnen, häufiges Kämmen mit zu harten Bürsten oder die Anwendung von Haarspangen zu vermeiden. Auch die Haare nach dem Duschen mit dem Handtuch trocken zu reiben, beansprucht die Haare.
Haare nicht zu heiß waschen oder föhnen und Lockenstab und Glätteisen vermeiden. Was tun bei Spliss? Glanzloses, strapaziertes Haar und trockene Spitzen gehen oft Hand in Hand. Ist das Haar sehr trocken, wird es spröde und brüchig - die Haarspitzen spalten sich.
Vermeide zu häufiges oder zu heißes Haarewaschen, um dein Haar nicht unnötig auszutrocknen. Benutze am besten ein auf deinen Haartyp abgestimmtes Repair-Shampoo gegen Spliss, das die natürliche Schutzschicht des Haares erhält und es nicht überpflegt.
Die regelmäßige Anwendung eines pflegenden Conditioners oder einer Intensivkur für trockenes Haar hilft, die Haarstruktur nachhaltig zu glätten und versorgt das Haar mit reichhaltigen Ölen und Feuchtigkeit.
Statt das Haar nach dem Waschen trocken zu rubbeln, solltest du es lieber nur leicht ausdrücken. Ein um den Kopf geschlungenes Handtuch nimmt die verbleibende Feuchtigkeit auf.
Kommen Styling-Helfer wie Glätteisen oder Lockenstab zum Einsatz, schütze dein Haar mit speziellen Hitzeschutz-Produkten. So wird Spliss vorgebeugt und trockene Spitzen werden gekittet.
Kämme dein Haar in nassem Zustand nur mit den Fingern oder entwirre sie mit einem grobgezinkten Kamm. Die richtige Bürste ist ebenfalls wichtig, um Spliss-Bildung zu vermeiden - Naturborsten schonen die Struktur des Haares.
Haaröle oder -seren legen sich wie ein Schutzfilm um trockene Spitzen und nähren die brüchige Haarstruktur.
Mit der richtigen Haarpflege lässt sich Spliss vermeiden. Du fragst dich, wie das geht? Wir haben die besten Anti-Spliss-Produkte hier für dich zusammengefasst:
Wer Spliss vermeiden möchte, greift am besten zu einem sogenannten Haarspitzenfluid. Die regenerierenden Produkte werden direkt auf die Haarspitzen aufgetragen und beugen Schäden vor. Sie enthalten aufbauende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Keratin, Biotin und Arganöl.
Keratin Shampoos eignen sich perfekt gegen Spliss, da sie aufbauend und stärkend wirken. Generell sind aber alle Shampoos für strapaziertes Haar als Anti-Spliss-Shampoos zu sehen. Spliss ist einer der häufigsten Arten von Haarschäden und wird mit allen Repair-Haarpflege-Linien gut bekämpft.
Ein guter Tipp für alle Frauen, die die Haare regelmäßig färben, blondieren oder glätten, ist die Marke Olaplex. Die Produkte gelten als wahre Wundermittel für geschädigtes Haar und Spliss.
Wer Spliss vorbeugen möchte, kann das auch mit kleinen Umstellungen im Alltag schaffen. Dabei gilt es, Belastungen für die Haare zu vermeiden.
Für die extra Pflege können Sie zudem noch die ILES FORMULA HAIR MASK HAUTE PERFORMANCE verwenden.
Haarschäden wie Haarbruch und Spliss sind äußerst lästig, lassen sich aber nicht immer vermeiden. Es muss aber nicht zwingend eine Entscheidung zwischen gesunden Haaren oder dem gewünschten Styling sein. Wichtig ist es vor allem, ein gesundes Gleichgewicht zu finden. Für schöne Haare ist das regelmäßige Schneiden essentiell, damit die Haare nicht ausgefranst wirken - wo der entstandene Spliss so oder so abgeschnitten wird.
Pflegen Sie ihre Haare ausreichend, um die Entstehung zu verlangsamen, behalten Sie ihre Spitzen im Blick und wenn Sie merken, dass sich der Spliss langsam ausbreitet, schneiden Sie die Haarspitzen schnellstmöglich ab.
Um die Ursachen und Behandlung von Spliss besser zu verstehen, ist es hilfreich, den Aufbau des Haares zu kennen.
Unser Haar besteht aus der Hornsubstanz Keratin (vom griechischen „kéras“ = Horn) die sich aus wasserunlöslichen Faserproteinen zusammensetzt.
Jedes einzelne Haar weist drei Schichten auf:
Quelle: haar-ratgeber.de
Wenn einzelne Haare an geschwächten Stellen willkürlich abbrechen, wird Haar als brüchig bezeichnet. Strukturschäden im Haar sind häufig als kleine weiße Punkte erkennbar. Häufig tritt Haarbruch vor allem beim Deckhaar auf und wenn viele Haarschäfte betroffen sind, wirkt das Haar stumpf und glanzlos.
Das Haarwachstum unterliegt einem dreiphasigen Zyklus: der anagenen Wachstumsphase, der katagenen Ruhephase und der telogenen Ausfallphase. Normal ist, dass wir stets Haare in verschiedenen Phasen und Längen auf dem Kopf tragen. Auch das Ausfallen von bis zu 100 Haaren pro Tag ist nicht ungewöhnlich - oft sieht gerade bei langen Haaren dramatisch aus, was nach dem Kämmen ausgeht. Wer sich die Mühe macht, die Haare zu zählen, staunt oft, wie wenige es wirklich sind.
Bei echtem Haarausfall (lat. Apolecia) sind lichtere Stellen auf der Kopfhaut erkennbar und der überdurchschnittliche Haarverlust hält über einen längeren Zeitraum an. Die Apolecia ohne entsprechendes Nachwachsen der Haare kann kosmetische Ursachen haben, aber auch auf innere Erkrankungen hindeuten.
Kräftiges Haar wächst nur aus einer gesunden Kopfhaut - auch auf diese richten Dermatologen ihr Augenmerk.
Viele Pflegemittel lassen die Haare glatt aussehen und glänzen, enthalten aber schädliche Stoffe und belasten so die Kopfhaut. Parabene können allergen wirken und stehen in Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen, während Silikone die Kopfhaut regelrecht versiegeln und sie daran hindern ihre Aufgabe als Ausscheidungsorgan zu erfüllen.
Juckende Ekzeme auf der Kopfhaut oder starke Schuppenbildung sind unangenehm und Kratzen kann das Problem noch verschlimmern. Vielleicht reagieren Sie allergisch auf bestimmte Stoffe, wie sie in manchen Shampoos enthalten sind?
Dazu kommen klimatische Faktoren: Die Kopfhaut leidet z.B. unter trockener Heizungsluft im Winter. Neben einer gestörten Talgdrüsenfunktion prüfen wir auch einen eventuellen Befall mit Bakterien oder Pilzen.
Wachsen Haare an üblicherweise unbehaarten Körperregionen sprechen wir von Hypertrichose. Manchmal sind lokal begrenzte Körperstellen betroffen.
Übermäßige Körperbehaarung kann angeboren sein, aber auch spontan auftreten. Eine angeborene Form ist die Behaarung über dem Kreuzbein, die z. B. bei nicht vollständig geschlossenem Neuralrohr in der Embryonalentwicklung auftritt.
Selten ist die Hypertrichose Begleiterscheinung von Krebserkrankungen, vor allem bei Tumoren der inneren Organe. Vereinzelt gelten Medikamente als mögliche Verursacher, beispielsweise das Blutdruckmedikament Minoxdil.
Hormonell bedingte Behaarung wird allerdings nicht der Hypertrichose zugerechnet. Diese Form tritt meist bei Frauen aufgrund einer Überproduktion männlicher Geschlechtshormone auf und kann medikamentös behandelt werden.
Haarerkrankungen haben zahlreiche Erscheinungsformen und ebenso viele Ursachen. Stress, z. B. Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen (z. B.
Die Anamnese bezieht daher verschiedene fachärztliche Bereiche ein, neben der Dermatologie auch die Gynäkologie, die Endokrinologie, Histopathologie zur Beurteilung von Gewebeproben und die Psychosomatik für den Zusammenhang von seelischen mit physischen Beschwerden.
Aufschluss über die Ursache von Haarausfall liefert ein klassisches Trichogramm. Bei dieser Untersuchung der Haarwurzel werden Haarbüschelchen aus verschiedenen Bereichen der Kopfhaut entnommen und mikroskopisch untersucht.
Anhand der ermittelten Werte erstellt die Software ein digitales Trichogramm und erleichtert die Diagnosestellung durch die direkte Gegenüberstellung der Werte erkrankter und gesunder Kopfhaut.
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