Die Frage, ob Shampoo schädlich für die Haare ist, beschäftigt viele Menschen. Sulfate sind in den meisten herkömmlichen Shampoos enthalten. Doch sind sie wirklich gut für unsere Haare? Oder sind sie so böse, wie es überall geschrieben steht? Dieser Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile von Shampoos und gibt Aufschluss darüber, welche Inhaltsstoffe vermieden werden sollten.
Die gründliche Reinigung unserer Kopfhaut und Haare ist wichtig. Wir möchten gepflegte, frische Haare ohne Ablagerungen. Auch, wenn wir unsere Haare sehr natürlich pflegen, können sich Stoffe an unseren Haaren anlagern. Insbesondere Stylingprodukte, schwere Butter oder Öle und Kalk finden wir hier auf der Liste.
Und wenn wir bei synthetischen Produkten schauen, dann stolpern wir über die Übeltäter Silikone, Polymere in allen Varianten (Mikroplastik oder andere Kunststoffe - Acrylate, Polyquaternium, PVP, Carbomer, Nylon usw.), Mineralöl oder auch Wachs. Diese Stoffe lassen den sogenannten Build-up entstehen. Gerade, wenn Du eher feine Haare oder auch Haare mit einer geringen Porosität hast, wirst Du das Problem sehr schnell bemerken.
Die Haare wirken stumpf, fast schon wachsartig, wirken strähnig. Bei Locken oder Wellen kann die Sprungkraft nachlassen, oft einhergehend mit einem frizzigen Oberkopf (dem sogenannten Halo-Frizz). Sulfate sind quasi der Garant dafür, dass wir den entstandenen Build-up aus den Haaren oder auch von der Kopfhaut wieder loswerden, damit unsere Haare unbeschwert sind und nicht “klätschig” wirken. Dabei leisten Sulfate wirklich einen guten Job und das erklärt auch, warum die meisten herkömmlichen Shampoos Sulfate enthalten.
Und nun kommt aber natürlich ein kleines “aber”: Sulfate sind stark - sie wirken sehr gründlich - oft zu gründlich. Dadurch entziehen Sulfate den Haaren nicht nur den Build-up, sondern leider auch ihre natürlichen Lipide, was nicht selten zu trockenen und spröden Haaren führen kann. Diese Lipide schützen unsere Haare und sind ein sehr wichtiger Bestandteil von ihnen.
Insbesondere Haare, die eh schon an sich sehr trocken sind - wie Locken - können Sulfate deswegen noch mehr austrocknen. Gute Lockenshampoos enthalten aber genau deswegen keine Sulfate, damit der natürliche Lipidfilm der Haare nicht noch zusätzlich reduziert wird. Synthetische Sulfate wie Sodium Lauryl Sulfate (SLS) oder Sodium Laureth Sulfate (SLES) sind aus unserer Sicht absolut zu vermeiden, da sie ökologisch schwierig sind.
Die industrielle Herstellung dieser Sulfate ist ein chemisch aufwendiger Prozess und nutzt Erdöl als Basisrohstoff. Darüber hinaus werden hier zum Teil hochgiftige Stoffe eingesetzt, wie Ethylenoxid, woraus während des Prozesses der kritische Stoff 1,4-Dioxan als Nebenprodukt entsteht. Dieser Stoff löst sich sehr gut in Wasser, ist aber gleichzeitig in sich besonders stabil.
Pflanzenbasierte Sulfate, welche auf Basis von Kokosöl oder Zuckerrohr gewonnen werden, zum Beispiel Sodium Coco Sulfate, sind umweltfreundlicher und oft besser verträglich. Lockige Haare sind von Natur aus trockener als glatte Haare, weil das natürliche Öl der Kopfhaut schwerer durch die gewundene Struktur der Locken bis in die Spitzen gelangt.
Wenn Sulfate zusätzlich austrocknen, wird das Haar schnell spröde und frizzig. Sulfate entfernen nicht nur Schmutz, Build-up und überschüssiges Fett, sondern auch die natürlichen Öle, die Locken brauchen, um geschmeidig und glänzend zu bleiben.
Milde Tenside reinigen nicht so aggressiv, sondern - wie der Name sagt - milder als Sulfate. Hier finden wir zum Beispiel das ultrasanfte Sodium Lauroyl Sarcosinate, das leider öfters durch die Namensähnlichkeit zum Sulfat fälschlicherweise als austrocknend bezeichnet wird - ist es nicht, es ist megamild. Andere milde Tenside sind Sodium Cocoyl Isethionate, Cocamidopropyl Betaine, Coco-Glucoside und viele mehr.
Durch die milde Reinigung der Haare, werden Deine Locken geschont und die wertvollen Lipide werden ihnen nicht entzogen. Allerdings kommen solche Shampoos bei einigen Ablagerungen an ihre Grenzen. So können zum Beispiel Mineralöl oder Silikone, aber auch andere synthetische Stoffe nur schwer damit aus den Haaren entfernt werden.
Und manchmal ist es auch einfach so, dass es unseren Haaren einfach mal guttut, den Reset-Knopf zu drücken. Auch, wenn Du immer nur natürliche Produkte verwendest, die sich kaum ablagern, sorgen Kalk etc. dann irgendwann für lustlose Haare. Zwischendurch brauchen wir also eine Art Reset für unserer Haare. Einmal alles runter bitte!
Außerdem ist eine saubere, gesunde Kopfhaut mega wichtig und die Grundlage für ein gesundes Haarwachstum. Wir persönlich finden, Du brauchst keine Sulfate dafür! Wir haben bei der Lockenbar alternative Produkte für eine Tiefenreinigung, die sogar im Einklang mit der Curly Girl Methode stehen.
Die Werbung verspricht uns durchweg milde, hautsanfte Shampoos, die unserem Haar Volumen, Struktur und Glanz geben sollen und außerdem die Kämmbarkeit verbessern sollen. Anschauliche Videos und Vorher-Nachher-Fotos sollen uns überzeugen und zum Kauf des angepriesenen Produktes bewegen. Leider enthalten die allermeisten Shampoos aggressive Chemikalien, die unserer Gesundheit schaden und die Umwelt belasten.
Das Gefährliche dabei ist: Die gesundheitlichen Schäden stellen sich nicht sofort nach der Anwendung ein, sondern reichern sich im Laufe des Lebens an. Es lohnt sich, wenn du jeden einzelnen Inhaltsstoff deines Shampoos anhand der Ingredients-Liste (INCI) auf der Verpackung sorgfältig nachprüfst, beispielsweise mit Hilfe der Codecheck-App oder Hautschutzengel.de. So kannst du gesundheitsschädliche Substanzen vermeiden und eine hochwertige Produkt-Qualität von einer minderwertigen unterscheiden.
In der folgenden Übersicht listen wir die wichtigsten gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe in Shampoos auf:
Da übliche Shampoos viele Schadstoffe enthalten, die du unbedingt vermeiden solltest, enthalten Bio Shampoos ausschließlich natürliche und unbedenkliche Inhaltsstoffe, deren besonders gute Hautverträglichkeit nachgewiesen und langjährig erprobt ist. Sei immer extrem kritisch bei der Auswahl deiner Haar- und Haarpflege-Produkte.
Auch den vielen unterschiedlichen Naturkosmetik-Siegeln kannst du nicht allein vertrauen, denn es gibt keine einheitlichen Standards. Derzeitige Naturkosmetik-Siegel sind alles andere als transparent und teilweise kaum nachvollziehbar. Alle Siegel werden von privaten Unternehmen vergeben.
Naturkosmetik-Siegel dienen den Herstellern vor allem als Marketing-Strategie, um Vertrauen beim Käufer zu gewinnen. Naturkosmetik-Siegel können dir zwar einen ersten Anhaltspunkt bei der Produktauswahl bieten.
Jeden Tag, jeden zweiten oder nur einmal in der Woche zum Shampoo greifen: Was ist am besten für das Haar und die Kopfhaut? Und kann zu häufiges Waschen sogar schaden? Wie oft Haare waschen? Das lässt sich pauschal gar nicht sagen. Dass tägliches Waschen die Haare austrocknet oder im Gegenteil zu fettigen Haaren führt, ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält.
Dabei ist die tägliche Wäsche mit einem pflegenden Shampoo für gesundes Haar völlig unbedenklich. Wenn sich Ihre Haare auch nach mehreren Tagen noch frisch anfühlen, genügen 1-2 Haarwäschen pro Woche. Ob täglich oder wöchentlich: Achten Sie bei der Haarwäsche darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Die Haare nur mit Wasser zu waschen, ist grundsätzlich möglich. Nur können sie so auf Dauer nicht ausreichend gereinigt werden.
Die Tenside in Shampoos lösen mattierende Schmutzpartikel und überschüssigen Talg. Normale Haare brauchen eine abgestimmte Pflege, die vor allem reichlich Feuchtigkeit spendet, damit die Haare so schön glänzend und geschmeidig bleiben. Für feine Haare sind Shampoos ideal, die nicht beschweren. Achten Sie z. B. auf die Produktbeschreibung „für mehr Volumen“.
Dickes Haar hat eine etwas aufgeraute Oberfläche, sodass die äußere Schuppenschicht nicht glatt anliegt und Feuchtigkeit leichter entweichen kann. Um Austrocknung vorzubeugen, ist eine intensive Feuchtigkeitspflege für dickes Haar zu empfehlen. Glatte Haare glänzen von Natur aus, haben aber meist nur wenig Volumen. Am besten sind daher leichte Haarpflegeprodukte, die den natürlichen Glanz veredeln und den Haaren mehr Schwung verleihen.
Locken und naturkrause Haare sind meist trockener und können relativ viel Talg absorbieren, ehe sie fettig wirken. Greifen Sie zu intensiver Feuchtigkeitspflege - beim Shampoo und beim Conditioner. Wer zu fettigen Haaren neigt, sollte ein Shampoo mit neutralem pH-Wert verwenden. Mizellen Shampoos etwa unterstützen die pH-Balance der Kopfhaut und reinigen das Haar besonders sanft. Tipp: Waschen Sie Ihre Haare morgens.
Bei diesem Haartyp wirken die Haare schnell stumpf und glanzlos. Um sie vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen, empfiehlt sich für die tägliche Haarwäsche ein Shampoo mit feuchtigkeitsspendender Pflegeformel sowie ein reichhaltiger Conditioner. Ihre Haare neigen zu Spliss? Bei Haarschäden ist eine regenerierende Pflege besonders wichtig. Verwenden Sie am besten Pflegeprodukte, die gezielt für strapazierte Haare entwickelt wurden.
Mit den Jahren verlieren die Haare oft an Dichte, Elastizität und Feuchtigkeit. Dann ist es an der Zeit für eine Pflege, die ihnen ausreichend Feuchtigkeit zurückgibt und gleichzeitig Fülle und Glanz verleiht. Tipp: Es gibt spezielle Shampoos gegen Gelbstich. Trocken oder fettig: Sie wissen nicht genau, welcher Haartyp auf Sie zutrifft? Wie oft Sie die Haare waschen sollten, ist hauptsächlich eine Frage des Haartyps. Genauso entscheidend ist zudem, wie Sie die Haare waschen. Tipps zum haarschonenden Vorgehen finden Sie hier.
Einfach waschen oder vorher kämmen? Bei langen Haaren kann es sich lohnen, die Haare zunächst zu entwirren. So verhindern Sie, dass sie beim Waschen stark verknoten und kämmen eventuelle Stylingrückstände gleich mit aus. Wie schäume ich das Shampoo am besten auf? Verteilen Sie das Produkt erst in den Händen. Anschließend sanft auf der Kopfhaut aufschäumen und einmassieren.
Heißes oder kaltes Wasser benutzen? Die Temperatur sollte in erster Linie natürlich angenehm sein. Zu heißes Wasser allerdings könnte dem Haar Feuchtigkeit entziehen. Verwenden Sie lieber lauwarmes Wasser. Brauche ich unbedingt einen Conditioner? Wenn Sie Ihren Haaren Glanz schenken und die Kämmbarkeit erleichtern wollen, lautet die Antwort „ja“.
Denn um Schmutz und Talg zu lösen, rauen die waschaktiven Substanzen des Shampoos die Schuppenschicht der Haare auf. Wie lange muss ich die Haare ausspülen? Es gibt keinen generellen Richtwert, der für jedes Haar gilt. Neben einem Shampoo und einer Haarspülung empfiehlt es sich, wöchentlich eine Haarkur anzuwenden. Sie pflegt durch ihre hohe Konzentration an Wirkstoffen und die längere Einwirkzeit noch intensiver.
Nass sind die Haare dehnbarer und anfälliger für Haarschäden. Tupfen Sie deswegen Ihre Haare mit dem Handtuch sachte ab. Das kann eine ganz schöne Belastung für die Haare sein. Vor allem, wenn Sie Ihr Haar heiß föhnen. Beim Waschen richtet sich die Schuppenschicht leicht auf, Wasser dringt ein und das Haar quillt auf. Verdampft das Wasser bei starker Hitze, sprengt der entstehende Druck die Haaroberfläche förmlich.
Sie haben verschlafen oder sind einfach schon viel zu spät dran, sodass in der Eile keine Zeit mehr zum Haarewaschen bleibt? Volumen Haarspray: Die Haare sind zwar kaum nachgefettet, aber liegen platt an? Dann kann es schon helfen, ein wenig Haarspray über Kopf ansatznah einzuarbeiten, um die Haare auf Stand zu bringen.
Sie haben kein Haarspray zur Hand? Dann ziehen Sie Ihren Scheitel mal an anderer Stelle. Haare hochstecken: Hochgesteckte Haare lenken vom fehlenden Volumen oder einem fettigen Ansatz ab. Haarwäsche auf Knopfdruck: Praktischer Beauty-Helfer bei Zeitnot sind Trockenshampoos.
Wer bereits weiß, dass es am nächsten Morgen hektisch wird, kann sich abends mit einem weichen Haargummi einen lockeren Dutt binden. Die meisten Trockenshampoos enthalten Reisstärke. Die Kopfhaut juckt und spannt? Dann ist sie wahrscheinlich leicht gereizt.
Der stolze Hinweis „ohne Silikone“ prangt heute schon auf vielen Shampoo Verpackungen - Tendenz steigend. Ist ja super, denken sich viele Verbraucher und greifen zu. Seitdem bekannt wurde, dass Silikone Haar und Kopfhaut versiegeln und langfristig schädigen, steigen immer mehr Verbraucher auf ein Shampoo ohne Silikone um.
Doch was ist eigentlich mit den vielen anderen, meist chemischen Zusätzen in unseren Shampoos? Sind die alle unbedenklich? Weit gefehlt. Die Liste potenziell gefährlicher Inhaltsstoffe ist sehr lang. Hormonell wirksame und krebserregende Substanzen sind hierbei keine Seltenheit. Ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe zu finden, ist oft gar nicht so einfach.
Du willst sofort wissen, welche Shampoos garantiert frei von schädlichen Inhaltsstoffen sind? Hier eine genauere Betrachtung einiger Inhaltsstoffe:
Es reicht schon aus, wenn du einen kleinen Klecks Shampoo in der Größe einer Euromünze verwendest. Denn im Haar verbleibende Shampooreste lassen dein Haar schneller nachfetten. Spüle das Shampoo daher immer gründlich mit Wasser aus und zwar in etwa doppelt so lange, wie du es einmassiert hast.
Nein, das ist nicht schädlich. Shampoos die in Deutschland offiziell verkauft werden dürfen, sind in welcher Menge auch immer völlig unschädlich. Wieviel Shampoo Du brauchst, hängt zum einen von der Haasrlänge und zum andern von der "Verschmutzung" der Haare ab, es spielt zum Beispiel auch eine Rolle, ob Du eher trockenesoder fettige Haar hast, bei fettigem benötigst Du einfach mehr.
Meine Haare sind recht Kurz, mir genügt ein Klecks von Erdnussgröße. Bei längeren HAaren nimmt man halt etwa einen Klecks von Haselnussgröße. Wenn es beim esrtenmal nicht so richtig schäumt, wasch die Haare ein zweites Mal. Nimm beimnächsten Mal etwas mehr Shampoo. Zu viel Shampoo schadet keinem. Wenn, dann wird es durch Wasser weggespült.
Jedoch würde ich darauf achten, dass deine Haare durch ständiges Waschen nicht verfetten, denn das passiert mit viel Shampoo sehr oft. Zuviel Shampoo schadet hauptsächlich dem Geldbeutel und der Umwelt. Du kannst schnell herausfinden, wie wenig Shampoo nötig ist. Muss halt nach dem Einarbeiten in die Haare noch schäumen.
tags: #ist #shampoo #schädlich #für #die #haare
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