Die Entfernung von Körperhaaren ist heutzutage sowohl bei Frauen als auch bei Männern weit verbreitet. Viele legen Wert auf gepflegte, haarlose Haut, sei es im Gesicht, unter den Achseln, an den Beinen oder im Intimbereich. Doch die Rasur kann auch zu Hautreizungen führen. Im Folgenden werden die Ursachen, Vorbeugungsmaßnahmen und Alternativen zur Rasur erläutert.
Nicht selten ist die Haut nach der Rasur gereizt oder gerötet. Ursache für diese Hautreaktionen sind kleine Mikroverletzungen, die durch die scharfe Klinge des Rasiermessers auf der Haut verursacht werden. Dort können Schmutz und Krankheitserreger besonders gut eindringen und so Entzündungen auslösen. Nach einer Rasur kann ein abgeschnittenes Haar außerdem wieder unter die Haut zurückwachsen und sich dort schmerzhaft einrollen. Man spricht dann von eingewachsenen Haaren.
Rasurbrand kann generell überall dort auftreten, wo rasiert wird. Besonders anfällig dafür ist aber die Haut im Intimbereich, denn sie ist besonders zart und empfindlich.
Rasurbrand kann unterschiedliche Gründe haben: Meistens ist die Haut einfach nicht an die Rasur gewöhnt. Die Folge: Rote, gereizte Haut, die brennt, schmerzt und juckt. Begleitet von Rötungen und Pickelchen kann es zudem zu lästigen eingewachsenen Haaren kommen.
Rasurbrand muss nicht sein. Ein paar einfache Maßnahmen können dabei helfen, den Rötungen und Pickelchen vorzubeugen.
Verschiedene Tipps können helfen, Hautirritationen nach der Rasur zu behandeln:
Normalerweise klingt Rasurbrand von allein wieder ab und Rötungen oder Pickel verschwinden innerhalb weniger Stunden oder Tage. Manchmal kann es aber sein, dass sich schmerzhafte Entzündungen der Haarfollikel bilden. Dann ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen und die betroffenen Hautstellen mit professioneller Hilfe zu behandeln.
Ein Hautarzt kann auch klären, ob es sich dabei um die chronische Form des Rasurbrands handelt, der sogenannten Pseudofolliculitis barbae. Sie betrifft vor allem Männer mit dunklem, stark gekräuseltem Haar. Die Pseudofolliculitis barbaes bedarf einer speziellen Therapie.
Wer zu Rasurbrand neigt und auf die Haarentfernung nicht verzichten möchte, kann auch andere Methoden ausprobieren.
Beliebt neben der Rasur mit Trocken- oder Nassrasierer sind spezielle Enthaarungscremes. Sie enthalten Stoffe, die über eine chemische Reaktion die Hornsubstanz der Haare über der Hautoberfläche aufweichen und dazu führen, dass sich die Haare leicht ablösen lassen. Allerdings reagieren manche Menschen empfindlich auf die enthaltenen Wirkstoffe. Daher ist es ratsam, die Creme zuvor an einer kleinen Stelle der Haut auf ihre Verträglichkeit zu testen.
Eine weitere Methode der Haarentfernung ist die sogenannte Epilation, bei der das Haar nicht gekürzt, sondern samt Wurzel ausgerissen wird. Das funktioniert entweder mit Wachs oder mit elektrischen Epiliergeräten. Allerdings ist die Prozedur nur für Menschen geeignet, die nicht allzu schmerzempfindlich sind. Dafür bleibt Rasurbrand in der Regel aus.
Wer Haare an bestimmten Körperstellen dauerhaft entfernen möchte, kann auf die Behandlung mit einem Lasergerät setzen. Dabei wird das Haar bis in die Wurzel zerstört, sodass es nicht mehr nachwachsen kann. Eine Laserbehandlung sollte allerdings nur von einem erfahrenen Dermatologen durchgeführt werden. Denn bei nicht fachkundiger Anwendung drohen Nebenwirkungen wie Pigmentflecken, Verbrennungen oder Narben.
Die Trockenrasur gilt bei sorgfältiger Ausführung als die vielleicht beste Methode der Haarentfernung. Im Gegensatz zur Nassrasur ist vorab keine Befeuchtung der Hautpartien notwendig. Es empfiehlt sich aber eine Vor-Behandlung mit einem hochwertigen Pre-Shave-Öl.
Optimalerweise erfolgt das trocken rasieren ausschließlich mit einem elektrischen Rasierapparat, doch mehrere hundert Rotationsbewegungen pro Minute können die Haut reizen. Selbst ungeübte Personen erzielen mit der Trockenrasur gute Ergebnisse bei vergleichsweise geringem Zeitaufwand.
Die Nassrasur des Bartes hat sich in den letzten Jahren bei Männern zu einem Trend entwickelt. Bei Frauen gehört nass rasieren zu den bevorzugten Methoden der Beinrasur.
Zur Öffnung der Poren und Aufweichen der Haare empfiehlt es sich vor der Rasur warmes Wasser über die Haut zu geben bzw. ein befeuchtetes Tuch auf die behaarten Gesichtspartien zu legen. Nach der Rasur werden dann die Schaumreste abgespült. Eine Befeuchtung mit kaltem Wasser schließt die Poren und stillt leichte Blutungen. Nach dem Abtupfen mit einem sauberen Handtuch empfiehlt sich das Einmassieren eines milden Aftershaves oder Balsams zur schützenden Pflege der empfindlichen Haut. Die Haut wird so mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und spürbar beruhigt.
Sowohl bei Nassrasur wie Trockenrasur kann es zu Schnittverletzungen kommen, beispielsweise durch unscharfe Rasierklingen und falsche Führung, Hektik und eine unzureichende Vorbereitung entsprechender Hautstellen. Aber auch eine trockene Haut kann der Grund sein, da diese auf Reibung besonders empfindlich reagiert.
Es ist kein Geheimnis, dass durch häufiges Rasieren Hautirritationen auftreten können. Wer zusätzlich zu fettiger Haut und Akne neigt, sollte deshalb umso vorsichtiger vorgehen, um die Haut nicht noch weiter zu reizen.
Nach der Rasur eine desinfizierende und entzündungshemmende After Shave - Pflege auftragen, welche insbesondere die sensible Haut im Intimbereich gleichzeitig pflegt und schützt. Dieser wirkt hautberuhigend, feuchtigkeitsspendend und antibakteriell und kann so unangenehme Hautirritationen verhindern. Die ausgewählten pflanzlichen Inhaltsstoffe im skinicer Aftershave Balm sorgen beispielsweise für diesen wichtigen Wirkeffekt.
Reinigungs- und Pflegeprodukte als Gleitmittel bzw. Weichmacher vor der Rasur anwenden. Hilfreich zur Vermeidung von Hautirritationen ist vor der Rasur warm zu duschen oder baden, das macht Haare und Haut weicher.
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