Haartransplantation aus islamischer Sicht

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Wenn sich eine Glatze bildet, stoppt der natürliche Lebenszyklus der Haare. Jedes Haar wächst im Monat etwa einen Zentimeter und wird zwischen 2 und 7 Jahre alt. Danach lösen sich die Haare, fallen aus und machen für neue Haare Platz. Würden sie nicht nachwachsen, hätten wir nach nur wenigen Jahren kein einziges Haar mehr auf dem Kopf. Sie wachsen aber nach, denn es fallen ja nur die Haare aus, nicht aber die Haarfollikel. Diese befinden sich im Haarboden. Sie umgeben die Haarwurzel und können immer wieder neue Haare sprießen lassen.

Wenn der Haarboden nun aber nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist, dann bricht der oben beschriebene Kreislauf zusammen. Tut sie es nicht, dann könnte dies auch der Grund dafür sein, warum sich jetzt plötzlich die erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron) zeigt und sich eine Glatze oder Teilglatze bildet.

Schlacken sind teilweise Schadstoffe, die man mit der Nahrung zu sich nimmt, grösstenteils aber Stoffwechselabbauprodukte (Abfallstoffe), die im Körper selbst entstehen und die er im optimalen Falle ausleiten würde (über die Nieren oder den Darm). Fallen jedoch zu viele Schlacken an oder sind die Ausleitungsorgane überlastet, lagert der Organismus die Schlacken zunächst ein - mit Vorliebe dort, wo sie am wenigsten Schaden anrichten können. Wenn aber im Haarboden Schlacken eingelagert sind, dann verstopfen sie die feinen Blutgefässe, die den Haarboden und die Haarwurzeln eigentlich mit Nährstoffen versorgen sollten. Auch die feinen Lymphgefässe sind verstopft, die aus dem Haarboden Abfallstoffe abtransportieren sollten. Die Haarfollikel und Haarwurzeln sind jetzt also mit Schlacken umgeben, die sie aufgrund verstopfter Abflusswege nicht mehr loswerden können.

Gleichzeitig kommen die Nährstoffe auch nicht mehr durch, zumindest nicht im benötigten Ausmass. Die Haarfollikel könnte man ein wenig mit einer Topfpflanze vergleichen. Wenn eine Topfpflanze nicht regelmässig gedüngt oder gelegentlich in neue Erde umgetopft wird, dann stellt sie ihr Wachstum irgendwann ein. Eine Pflanze kann jahrelang im selben Topf stehen, ohne zu sterben. Aber sie wächst auch nicht, wenn sie keine Nährstoffe erhält. Sie sieht auch nicht besonders proper aus - und blühen tut sie auch nicht.

Dann fällt dem bislang nachlässigen Hobbygärtner eines Tages ein, dass er seine Pflanze doch auch einmal düngen könnte. Und siehe da: Plötzlich erwacht sie zu neuem Leben. Sie bildet neue Blätter von sattgrüner Farbe. Sie schiesst in die Höhe, bildet Blüten und trägt vielleicht sogar Früchte. Dieser schöne Tag wird jener sein, an dem Sie sich tatendurstig zum Handeln entschliessen. Denn es gibt vieles, was Sie tun könnten. Am einfachsten gelingt dies mit einer Haarausfallkur bzw. Haarwuchskur (Punkt 1 oder 2).

Sie führen eine Haarausfallkur durch, die sich auf die Behandlung des Haarbodens konzentriert. Sie führen eine Haarwuchskur durch, die auf Basis von Silizium innere und äussere Anwendungen kombiniert, die zusätzlich eine Entsäuerung und einen Darmfloraaufbau integriert und zusätzlich noch Brennnesselprodukte im Programm hat, da diese sich konkret auf den DHT-Spiegel auswirken. Sie interessieren sich für die ganzheitliche Vorgehensweise zur Förderung des Haarwuchses? Dann können Sie Ihre Haarausfallkur mit einer gesunden Ernährung und mit gezielten Nahrungsergänzungen kombinieren.

Haarausfall- und Haarwuchskuren

1. Haarausfallkur zur Aktivierung der Haarwurzeln

Eine Haarausfallkur zur Aktivierung der Haarwurzeln kann zwischen 6 Wochen und drei Monaten durchgeführt werden. Die Versorgung des Haarbodens mit konzentrierten und natürlichen Nährstoffen von aussen kann von einem speziellen Mittel gegen Haarausfall (z. B. Für die Entsäuerung von innen und gleichzeitig für eine Remineralisierung des Organismus und des Haarbodens kann die Sango Meeres Koralle eingesetzt werden. Sie enthält Mineralien in einem für den Menschen idealen und harmonischen Verhältnis und dazu noch in ionischer, also leicht aufnehm- und verwertbarer Form. Ein Basenbad hat viele Vorteile, die sich langfristig auf die Gesundheit des gesamten Körpers und so auch auf die Gesundheit des Haarbodens auswirkt. Der Organismus wird dazu angeregt, Schlacken über die Haut auszuleiten. Als zusätzliche sinnvolle Massnahme bei schwachem Haarwuchs und zur Unterstützung des Haarneuwuchses kann einmal pro Woche eine basische Haarbodenpackung durchgeführt werden.

2. Intensive Haarwuchskur auf Siliziumbasis

Eine intensive Haarwuchskur auf der Basis von Silizium sollte mindestens 4 Wochen lang dauern. Das Silizium allein kann dann anschliessend dauerhaft genommen werden. Silizium ist gemeinsam mit Zink DAS Spurenelement für schönes und gesundes Haar. Schon im Jahr 2006 hat man an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf eine Studie zur Wirkung des Siliziums auf die Haarqualität und den Haarwuchs durchgeführt. Bei 55 Probanden mit dünnem Haar, die über 6 Monate hinweg Silizium einnahmen, nahm die Haardicke um durchschnittlich 13 Prozent zu.

Silizium kann nicht nur eingenommen werden und den Haarwuchs von innen stärken. Das Spurenelement kann auch in Form eines speziellen Haarwuchskonzentrates auf die Kopfhaut aufgetragen werden und somit - gemeinsam mit Haarwuchs fördernden Kräutern - die Haarfollikel zusätzlich von aussen aktivieren. Denn nur entsäuerte Zellen - ob im Haarboden oder im Rest des Körpers - können Schlacken ausleiten und Nährstoffe aufnehmen (wie wir hier beschrieben haben: Basenkonzentrate - Das Geheimnis der richtigen Entsäuerung). Brennnesselblätter und -samen wurden schon in der Volksheilkunde bei Haarproblemen eingesetzt. Die Brennnessel soll die sogennante 5a-Reduktase blockieren können, ein Enzym, das für die Umwandlung des Testosterons in DHT verantwortlich ist - und DHT wiederum bzw. die Empfindlichkeit der Haarfollikel auf DHT führt zum Haarausfall bzw. verhindert den Haarneuwuchs.

3. Ernährungsumstellung

Ganz egal für welche Haarausfallkur oder Haarwuchskur Sie sich jedoch entscheiden, an einer gewissen Ernährungsumstellung führt kein Weg vorbei. Beginnen Sie den Tag mit einem grossen Glas warmes Wasser mit frisch gepresster Zitrone und nehmen Sie Ihre letzte Mahlzeit des Tages am besten vor 19 Uhr ein. Die Beachtung dieser fünf Regeln in Kombination mit einer Haarausfall- bzw. Haarwuchskur führt nach kürzester Zeit zu einer deutlichen Steigerung des Wohlbefindens und der persönlichen Leistungsfähigkeit. Werden sie plötzlich gemieden, atmet der Organismus buchstäblich auf.

Je weniger Säuren und Schlacken in den Körper gelangen, umso schneller können die alten Ablagerungen - die sich unter anderem im Haarboden befinden und dort jeden Haarneuwuchs verhindern - gelöst und ausgeleitet werden. Und genau das ist Voraussetzung Nr. Sind die alten Schlacken erst einmal weg, dann finden die mit einer basischen Ernährung und hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zugeführten Nähr- und Mineralstoffe wieder ihre angestammten Plätze im Haarboden (Voraussetzung Nr. 2).

Was kann man gegen Haarausfall tun?

Beschneidung aus islamischer Sicht

Die Beschneidung des Mannes - medizinisch Zirkumzision genannt - hat in vielen Kulturen eine lange Tradition. Das Entfernen der Vorhaut wurde schon im alten Ägypten praktiziert und zählt für Juden und Moslems nach wie vor zu den religiösen Pflichten. Weltweit ist etwa jeder vierte Mann beschnitten, sei es aus ästhetischen, hygienischen oder religiösen Gründen. Bei der Zirkumzision wird die Vorhaut im Bereich der Eichel chirurgisch entfernt. Die Beschneidung von Jungen und Männern führt in der Regel ein Kinderchirurg oder Urologe durch. Wenn sich erwachsene Männer für eine Beschneidung entscheiden, liegen häufig ästhetische oder hygienische Gründe vor. Einige Männer und auch Frauen empfinden den beschnittenen Penis als optisch attraktiver. Auch die Reinigung lässt sich nach der Beschneidung einfacher und gründlicher durchführen. Einer afrikanischen Untersuchung zufolge sinkt durch die Beschneidung das Risiko einer HIV-Infektion, da die Innenseite der Vorhaut als Zugangsweg für HI-Viren dient.

Zum Teil berichten beschnittene Männer auch von einer gesteigerten sexuellen Ausdauer, da die freiliegende Eichel an Empfindlichkeit verliert und so die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Samenergusses sinkt. Grundsätzlich hat die Beschneidung jedoch keinen nachweislichen Einfluss auf das Sexualempfinden oder auf die Potenz. Die religiös motivierte Beschneidung des Mannes ist im Islam und im Judentum von Bedeutung. In der jüdischen Religion erfolgt die Beschneidung traditionell am achten Tag nach der Entbindung, während die Beschneidung im Islam bis zum 14. Lebensjahr durchgeführt werden kann. Aus medizinischer Sicht können mehrere Gründe für eine Zirkumzision sprechen. Eine Beschneidung ist insbesondere bei einer Vorhautverengung (Phimose) indiziert. Hierbei lässt sich die Vorhaut nicht oder nur teilweise zurückziehen.

Medizinische Indikationen für eine Beschneidung

  • Vorhautverengung (Phimose)
  • Wiederkehrende Entzündungen im Bereich von Vorhaut, Eichel oder Harnwegen
  • "Spanischer Kragen" (Paraphimose)

Vor allem im erigierten Zustand verursacht eine solche Verengung vielen Betroffenen Schmerzen. In einigen Fällen ist auch das Wasserlassen durch die verengte Vorhaut eingeschränkt. Zudem besteht die Gefahr, dass sich bedingt durch die Verengung ein "Ballon" an der Vorhaut bildet. Eine medizinische Indikation liegt ebenfalls bei wiederkehrenden Entzündungen im Bereich von Vorhaut, Eichel oder Harnwegen vor. Auch ein sogenannter "Spanischer Kragen" (Paraphimose) macht unter Umständen eine Beschneidung erforderlich. Hierbei kommt es zwischen Penisschaft und Eichel zu einer Einschnürung durch die Vorhaut. Die zurückgezogene Vorhaut kann bedingt durch eine Schwellung nicht mehr zurückgeschoben werden.

Ablauf einer Beschneidung

Grundsätzlich ist jeder Junge oder Mann für eine Beschneidung geeignet, wenn keine Kontraindikationen wie etwa eine Blutungsneigung vorliegen. Der Eingriff ist unabhängig vom Alter möglich. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist eine Operation aus medizinischer Sicht in der Regel nicht erforderlich, da eine Vorhautverklebung in diesem Alter eine völlig normale Erscheinung darstellt. Viele Beschwerden, insbesondere im Zusammenhang mit einer Vorhautverengung, lassen sich durch eine Beschneidung dauerhaft lindern. Zudem wird die Körperhygiene durch den Eingriff erleichtert, da sich nach dem Entfernen der Vorhaut kein oder nur wenig Vorhauttalg bilden kann.

Für einige Männer führt die verminderte Stimulation der Eichel zu einer gesteigerten sexuellen Ausdauer, andere Patienten wiederum empfinden die Entfernung der Vorhaut als Verlust. Bei einer unsachgemäß durchgeführten Operation kann das Ergebnis aus kosmetischer Sicht unbefriedigend ausfallen. Der behandelnde Urologe sollte daher über weitreichende Erfahrung mit Beschneidungen verfügen. Bei der Zirkumzision wird zunächst unterschieden zwischen der vollständigen Beschneidung und der Teilbeschneidung, auch plastische Zirkumzision genannt. Bei einer vollständigen Beschneidung wird die Vorhaut rund um die Eichel komplett gelöst und abgetragen. Bei einer Teilbeschneidung bleibt ein gut beweglicher Vorhautrest erhalten, der die Eichel weitgehend bedecken kann.

Außerdem besteht im Falle einer Vorhautverengung die Möglichkeit, eine Erweiterungsplastik vorzunehmen. Welche Art der Beschneidung infrage kommt, hängt unter anderem von den Beschwerden und Beweggründen sowie vom Alter des Patienten ab. Die Teilbeschneidung kommt vor allem bei Kindern zur Anwendung, da es in diesem Alter oft schon genügt, einen Teil der Vorhaut zusammen mit dem sichtbaren Schnürring zu entfernen. Auch die Erweiterungsplastik wird vor allem im Kindesalter empfohlen. Bei den verschiedenen Arten der Beschneidung kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Das kosmetische Ergebnis kann je nach angewandter Technik abweichend ausfallen. Bei der Entscheidung für eine bestimmte OP-Technik orientiert sich der Arzt unter anderem an der Hautstraffheit und an den individuellen Wünschen des Patienten.

Vor der Beschneidung klärt der behandelnde Arzt in einem persönlichen Gespräch über die Möglichkeiten und Risiken des Eingriffs auf. Im Rahmen dieses Gespräches informiert er den Patienten, welche operative Technik im individuellen Fall infrage kommt und ob gegebenenfalls eine plastische Beschneidung - also eine Teilbeschneidung - möglich ist. Da die Zirkumzision ein komplikationsarmer Eingriff ist, beschränken sich die Voruntersuchungen bei gesunden Patienten i.d.R. Der Eingriff selbst kann sowohl unter Vollnarkose als auch mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden. In beiden Fällen ist in der Regel ein ambulanter Eingriff in der Praxis oder Klinik ausreichend. Die Art der Anästhesie hängt unter anderem vom Alter des Patienten ab. Während bei Kleinkindern und Säuglingen im ersten Lebenshalbjahr meist eine örtliche Betäubung genügt, wird die Beschneidung ab dem 6.

Nachsorge und Risiken

Nach dem Eingriff können leichte Schmerzen auftreten, die in der Regel gut erträglich sind und sich mit Schmerzmitteln problemlos behandeln lassen. Der Arzt legt gegebenenfalls einen Verband an, der in den Tagen nach der Beschneidung in der Klinik oder Praxis kontrolliert und erneuert wird. Außerdem erhält der Patient Tipps zur täglichen Wundpflege und zum Verbandswechsel. In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollte sich der Patient körperlich schonen und auf Duschen und Baden verzichten. Nach etwa zwei Tagen ist vorsichtiges Duschen bereits möglich, gebadet werden darf nach etwa 3 bis 4 Tagen wieder. Für eine komplikationsfreie Wundheilung kann der behandelte Bereich zusätzlich gekühlt und mit Salben behandelt werden. Die vollständige Abheilung ist nach etwa 2 bis 3 Wochen abgeschlossen. In diesem Zeitraum sollte der Patient auf sportliche Aktivitäten verzichten. Auch Geschlechtsverkehr ist erst nach kompletter Abheilung wieder möglich. Die Fäden sollten sich zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig aufgelöst haben und der Penis frei von Schwellungen sein.

In der ersten Zeit nach dem Eingriff ist beim Geschlechtsverkehr Vorsicht angeraten. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn nach der Beschneidung Entzündungen, Wucherungen oder anderweitige Probleme auftreten. Eine Beschneidung geht wie jeder operative Eingriff immer mit einem gewissen Risiko einher. Das betrifft insbesondere die gängigen OP-Risiken wie etwa Blutungen im Wundbereich, Schwellungen oder auch Komplikationen aufgrund der Vollnarkose. Patienten, die unter einer Wundheilungsstörung oder anderen bekannten Erkrankungen leiden, sollten dies dem behandelnden Arzt im Erstgespräch mitteilen. Das Gleiche gilt für bestehende Allergien.

Die Beschneidung selbst ist ein komplikationsarmer Eingriff, der in der Regel keine größeren Probleme oder Beschwerden verursacht. Nach dem Eingriff kann es zu leichten Beschwerden wie Schwellungen, Blutergüssen oder leichten Schmerzen kommen. Die meisten Komplikationen lassen sich jedoch vermeiden, indem nach der Beschneidung auf striktes Einhalten der Ruhephase geachtet wird. Bei ungewollten Erektionen besteht zudem die Gefahr von Nahtrissen. Außerdem berichten einige Patienten von einer leichten Gefühlsstörung im Bereich der Eichel, die jedoch mit der Zeit nachlassen sollte. Grundsätzlich ist mit keiner Einschränkung der Empfindlichkeit zu rechnen. Die freiliegende Eichel fühlt sich zu Beginn möglicherweise noch ungewohnt an. Während der ersten Tage ist es möglich, dass der Patient beim Urinieren ein leichtes Brennen verspürt.

Kostenübernahme

Die Kosten für eine Beschneidung liegen nach derzeitigem Stand bei etwa 300 Euro. Die Berechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte. Die Gesamtkosten können jedoch abhängig vom Umfang der Leistungen variieren. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Zirkumzision, wenn diese medizinisch indiziert ist (bspw. bei einer Phimose).

Hymenrekonstruktion (Hymenoplastik)

Das Jungfernhäutchen, auch Hymen genannt, ist eine faserige Membran, die die Vagina teilweise verschließt und vor Keimen schützt. Es ist bei jungfräulichen Frauen sichtbar und trennt die Vulvahöhle ab. Seine Aufgabe besteht darin, die Scheide vor der Pubertät vor Bakterien zu schützen. Das Hymen ist ein dehnbarer Schleimhautkranz, welcher beim ersten Intimverkehr zumeist einreißt; die „Haut“ wird dabei zur Seite geschoben. Dieser Vorgang wird auch als Defloration bezeichnet.

Einige, vor allem junge Frauen treffen die Entscheidung, ihr Jungfernhäutchen rekonstruieren zu lassen - oft aus kulturellem oder religiösem Hintergrund, da etwa im Islam nur ein intakter Hymen für Reinheit und Makellosigkeit steht. In einer gemeinhin komplikationsarmen Operation können plastische Chirurgen mit Mikrofäden das Jungfernhäutchen wieder aufbauen. Der Eingriff ist von relativ kurzer Dauer (ca. Die Hymenrekonstruktion kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Welches Verfahren infrage kommt, hängt von den individuellen Wünschen und Voraussetzungen ab.

Bei der klassischen Hymenrekonstruktion, auch Hymenoplastie genannt, wird in der Intimchirurgie oftmals ein Laserskalpell verwendet. Die Haut wird in der Regel mit selbstauflösenden Fäden und natürlichem Gewebekleber verschlossen. Alle von myBody zertifizierten Ärzte und Kliniken sind medizinisch hochqualifiziert und ausgewiesene Spezialisten für ästhetisch-plastische Chirurgie. Die Hymenoplastik oder Hymenrekonstruktion ist eine chirurgische Methode zur Wiederherstellung oder Defloration des Jungfernhäutchens. Sofern das Jungfernhäutchen reißt, sind erfahrungsgemäß Reste dieser dünnen Membran vorhanden. Der Wunsch nach einem „zweiten“ Jungfernhäutchen, kann bei Frauen aus anderen Kulturkreisen psychosoziale Gründe haben.[1] Aber auch in Deutschland nimmt die Zahl der Anfragen für Hymenrekonstruktionen zu.

Beim ersten Geschlechtsverkehr nach der Rekonstruktion reißt das Hymen, als wäre es zum ersten Mal passiert. Das Jungfernhäutchen wird mit Jungfräulichkeit assoziiert, weil es beim ersten Geschlechtsverkehr reißt. Das Jungfernhäutchen erfüllt gemeinhin keine unerlässliche biologische Funktion, d. h. die Hymenrekonstruktion erfolgt in aller Regel nicht aus medizinischen Gründen. Eine von 1.000 Frauen kommt ohne Jungfernhäutchen auf die Welt.

Kosten und Ablauf der Hymenrekonstruktion

Die Kosten für die Rekonstruktion des Hymens (Revirginisierung) betragen durchschnittlich etwa 3.000 Euro.[3] Der Preis hängt von den individuellen Gegebenheiten der Frau sowie vom Umfang der Behandlung ab. Vor dem Eingriff der Hymenoplastik ist eine gynäkologische Konsultation erforderlich. Auch müssen vorab einige Tests durchgeführt werden; dazu gehören Blutuntersuchungen und diverse gynäkologische Voruntersuchungen. Der Preis kann durch die gewählte Methode sowie die Wahl der Einrichtung und des Facharztes beeinflusst werden. Ja, sofern es sich um eine medizinische Komplikation wie zum Beispiel eine Infektion handelt, kann die jeweilige Krankenkasse die anfallenden postoperativen Kosten teils oder ganz übernehmen.

Für die Wahl des Spezialisten ist es unerlässlich einen Facharzt zu konsultieren, der intimchirurgisch gut ausgebildet und erfahren ist. Auch sollte nach dem Erstkontakt, d. h. Die Hymenoplastik stellt eine sensible Behandlung dar und erfordert unabhängig von der Motivation der Patientin oftmals psychologische Unterstützung. Häufig stehen Frauen, die diese „Therapie“ benötigen, alleine da. Der Chirurg muss daher gemeinhin viel Einfühlungsvermögen mitbringen. Beim ersten Termin wird zunächst der allgemeine Gesundheitszustand untersucht, bevor schließlich, das operative Verfahren der Wahl fest- und dargelegt werden kann. Der Chirurg ist an die ärztliche Schweigepflicht gebunden und darf niemandem von der Operation, weder der Familie oder dem zukünftigen Ehemann, davon erzählen.

Die klassische Wiederherstellung des Hymens stellt im Allgemeinen einen kleineren Eingriff an der vaginalen Eintrittsschleimhaut dar. Sie besteht darin, die verbleibenden Stücke des Jungfernhäutchens durch Schließen der Risse zusammenzufügen. Natürlich darf das Ergebnis nicht dauerhaft sein. Die Intervention ist aus technischer Sicht kurz und „unkompliziert“. Sie dauert etwa 30 Minuten und wird in Lokalanästhesie mit Sedierung durchgeführt. Wer eine Vollnarkose vorzieht, sollte dies vorab mit seinem behandelnden Chirurgen besprechen. Da es sich in der Regel um ein ambulantes Verfahren handelt, kann der Patient noch am selben Tag der Operation nach Hause gehen. Die Operation der Rekonstruktion des Jungfernhäutchens ist gemeinhin schmerzfrei. Nach dem Eingriff wird eine sterile Abdeckung des behandelten Bereichs zum Schutz vor Infektionen empfohlen.

Heilungsprozess und Risiken

Beim Wiederaufbau des Jungfernhäutchens werden körperliche Funktionen für gewöhnlich nicht berührt. Da der Intimbereich sehr stark durchblutet ist, ist die Heilungsphase der Wunde in der Regel innerhalb weniger Wochen abgeschlossen. Was die persönliche Hygiene betrifft, so sollte morgens und abends eine sanfte Intimseife verwendet werden. Die Fäden sind resorbierbar, so dass sie sich nach rund zehn bis fünfzehn Tagen erfahrungsgemäß von selbst lösen. Es ist ratsam mindestens anderthalb Monate, mit der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten zu warten, damit das Jungfernhäutchen nicht reißt und gut verheilen kann. Sofern zu wenig Hymenschleimhaut vorhanden ist, kommen anderweitige Techniken zur Rekonstruktion des Jungfernhäutchens in Frage.

Ist die Operation zur Wiederherstellung des Jungfernhäutchens schmerzhaft? Wann kann ich nach der OP wieder Geschlechtsverkehr haben? Beim ersten Geschlechtsverkehr kann eine leichte Blutung auftreten. Das Ausmaß der Entjungferungsblutung hängt von der Membran, der Qualität der Haut und sogar vom Geschlechtsakt selbst ab. Beim ersten Geschlechtsverkehr kann der Partner nicht zwischen einem operierten und einem intakten Jungfernhäutchen unterscheiden. Die Hymenrekonstruktion ist gemeinhin risikoarm. Durch die starke Durchblutung des Intimbereichs heilen die Nähte in der Regel schnell und gut. Zudem muss keine Ausfallzeit eingeplant werden, da die Patientin sofort wieder einsatzfähig ist. Die Erfolgsrate der Hymenoplastik ist erfahrungsgemäß hoch.

Hinsichtlich der Risiken, die mit dem Eingriff der Hymenrekonstruktion verbunden sind, kann es in den ersten Tagen zu Blutergüssen oder leichten Blutungen kommen. Vor dem Eingriff sollte 15 Tage lang auf die Einnahme von Aspirin, entzündungshemmenden oder gerinnungshemmenden Mitteln verzichtet werden, um das Risiko von Blutungen zu verringern. Wie beim ersten richtigen Geschlechtsverkehr kommt es auch nach einer Hymenoplastik nicht unbedingt zur Blutung. Die Blutung variiert je nach Person, Schleimhaut und Art des Geschlechtsaktes. Das Jungfernhäutchen selbst ist nicht sehr vaskularisiert (stark durchblutet). Doch selbst wenn es nicht zur Blutung kommt, wird der Partner bei der Penetration einen Widerstand spüren, der einem ersten, echten Geschlechtsverkehr gleichkommt.

Quellen

  1. Profamilia: www.profamilia.de/fileadmin/dateien/fachpersonal/familienplanungsrundbrief/pro_familia_medizin_1-2013_WEB.pdf
  2. Ärzteblatt: www.aerzteblatt.de/archiv/63471/Rekonstruktion-des-Hymens-Zur-Ethik-eines-tabuisierten-Eingriffs
  3. myBody Klinikfinder: www.mybody.de/genitalchirurgie-suchergebnis.html

tags: #Haartransplantation #Islamische #Sicht

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