Eine neue Haarfarbe gefällig? Viele greifen im Drogeriemarktregal zu, um die Haare selbst zu färben. Ob zum Kaschieren grauer Haare oder einfach aus Lust an der Veränderung. Der Anspruch: brillante Farben, einfache Anwendung, zuverlässige Grauabdeckung und lange Haltbarkeit.
Heute stelle ich euch den ISANA Professional Intensiv Aufheller Strähnchen in der Nuance „Helles Blond“ vor. Ich habe mittelbraunes Haar mit Goldreflexen, welches im Tageslicht etwas dunkler aussieht.
Das Set ist für ca. „Die Intensiv Aufheller Strähnchen zaubern tolle Glanzlichter ins Haar. Diese lassen das Haar fülliger wirken und geben Ihm das Spiel von Licht und Schatten mehr Struktur. Für leuchtende Highlights und strahlende Reflexe - mit drei verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten.
Produktmerkmale:
Die Farbpflege-Kur mit Pro-Vitamin B5 und pflegendem Jojobaöl verbessert die Kämmbarkeit.
„Intensiv Aufheller-Pulver und Emulsion mischen. Auftragen, nach einer Einwirkzeit von 20-50 Min.
Anwendungstechniken:
Auf der Verpackung ist eine blonde Frau abgebildet, die gesträhntes Haar hat. Außerdem wird darauf verwiesen, dass 3 Anwendungsmöglichkeiten im Set enthalten sind.
Ich habe die Nummer 1 (Flüssigkeit) und die Nummer 2 (Pulver) zusammen in einem alten Plastikbehälter vermischt und etwas eindicken lassen. Anschließend habe ich meine Haare mit Hilfe von Spangen abgeteilt und versucht die Kammtechnik anzuwenden.
Ich bin mit der Spitze nur leicht, aber direkt in die Farbe gegangen und habe dann die Farbe auf meine Haare aufgetragen. Dadurch, dass der Kamm nur zwei Spitzen hat, hat sich die Farbe in der oberen Partie der Strähne dick und darunter nur noch fein aufgetragen. Das ist aber genau das Gegenteil was ich erzielen wollte, da ich meine Spitzen heller und nach oben hin weniger hell färben wollte.
Anschließend bin ich dann auf die Balayage-Technik umgestiegen. Am Hinterkopf war es trotz Spiegel etwas schwierig und auch allgemein braucht es etwas Übung, bis man den Dreh raus hat. Ich habe höhere und tiefere Strähnen angesetzt, sie dann mit meinen Fingern (eigene Handschuhe, da die beigelegten für meine kleinen Hände zu groß sind) nach oben hin ausgeblendet und nach unten hin mehr Farbe aufgetragen.
Das habe ich am ganzen Kopf gemacht und die Farbe dann für 30 Minuten einwirken lassen. Die Farbe ließ sich leicht auswaschen und die dunkellila Kur hat meine neue Haarfarbe nur ganz leicht verändert. Es sah im nassen Zustand aus, als wären sie vorher minimal mehr orange gewesen.
Insgesamt bin ich mit der ganzen Prozedur wirklich zufrieden. Meine Haare waren vorher ungefärbt, sodass ein Honigblond entstanden ist. Ich habe nicht das Gefühl, dass es einen starken Orangestich aufweist. Obwohl ich Angst hatte, dass meine Haare nach der Prozedur stark geschädigt sind, hält es sich in Grenzen. Sie haben keinen Spliss bekommen, sind minimal trockener und fühlen sich im feuchten Zustand etwas gummiartiger an.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass meine Haare generell nicht unter Spliss leiden und doch auch einiges mitmachen können. Wenn man nicht zu dunkles Haar hat, einfach ein paar Highlights setzten möchte und es sich auch selbst zutraut, kann hier nichts falsch machen.
Stiftung Warentest hat 9 verschiedene Permanenthaarfarben von Honig- bis Samtbraun getestet. Gute Ergebnisse sind zu Hause möglich.
Die Stiftung Warentest hat neun Permanenthaarfarben in Brauntönen getestet. Unter anderem darauf, ob sie gleichmäßig färben, wie sie Grau abdecken und wie lange sie sich im Haar halten.
Vier Produkte schneiden bei Stiftung Warentest gut ab: Garnier Nutrisse Créme (3,95 €), L‘Oréal Paris Excellence Creme (5,35 €), Poly Palette Intensive Creme (2,95 €) und Schwarzkopf Brilliance Intensive-Color (5,95 €). Sie lassen sich alle problemlos auftragen, färben gleichmäßig und decken selbst graue Haare zuverlässig ab. Bei L‘Oréal und Schwarzkopf hält das Färbeergebnis am längsten.
Das Ergebnis: Schlimme Ausreißer waren glücklicherweise nicht dabei. Vier Colorationen erhielten die Note „gut“.
Die Testsieger in Sachen Haltbarkeit:
Die übrigen Farben sind immerhin „befriedigend“.
Das teuerste Produkt von Keralock für 9 € wurde mit großen Werbeversprechungen angepriesen, überzeugte aber Stiftung Warentest in der Praxis nicht. Andere Haarfarben konnten auch nicht überzeugen.
Die Haarfarbe von Isana Professionals (4,25 €) färbte graues Haar nicht zuverlässig und Syoss (4,95 €) strapazierte das Haar enorm.
Die "Oleo Intense Permanente Öl-Coloration" von Syoss strapazierte das Haar laut Stiftung Warentest allerdings am meisten, und bei der "Isana Professional Color 2 Care Dauerhafte Haarfarbe" von Rossmann ließ die Abdeckung grauer Haare zu wünschen übrig.
Testergebnisse im Überblick:
| Produkt | Preis (ca.) | Bewertung | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Garnier Nutrisse Créme | 3,95 € | Gut | Gleichmäßige Färbung, zuverlässige Grauabdeckung |
| L‘Oréal Paris Excellence Creme | 5,35 € | Gut | Gleichmäßige Färbung, zuverlässige Grauabdeckung, lange Haltbarkeit |
| Poly Palette Intensive Creme | 2,95 € | Gut | Gleichmäßige Färbung, zuverlässige Grauabdeckung |
| Schwarzkopf Brilliance Intensive-Color | 5,95 € | Gut | Gleichmäßige Färbung, zuverlässige Grauabdeckung, lange Haltbarkeit |
| Keralock | 9,00 € | Nicht überzeugend | Hoher Preis, geringe Leistung |
| Isana Professionals | 4,25 € | Mangelhaft | Färbt graues Haar nicht zuverlässig |
| Syoss Oleo Intense Permanente Öl-Coloration | 4,95 € | Befriedigend | Strapaziert das Haar enorm |
Keines der Produkte enthielt verbotene Inhaltsstoffe, trotzdem können Permanenthaarfarben starke allergische Reaktionen auslösen. Einige Hersteller empfehlen, die Farben vorher auf der Haut zu testen, doch davon raten Hautärzte ab. Stiftung Warentest empfiehlt, wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte vorher einen Allergietest beim Hautarzt machen.
Aromatische Amine sind fürs Färben unverzichtbar, können aber schwere allergische Reaktionen auslösen. Auch, wenn in den untersuchten Produkten nur zugelassene Substanzen gefunden wurden, weisen die Test-Experten deshalb darauf hin: Ganz ohne Risiko sind die Oxidationshaarfarben nie.
Entgegen vieler Empfehlungen in den Packungsbeilagen sollte man laut Stiftung Warentest allerdings nicht 48 Stunden vor dem Färben einen Allergietest auf der Haut machen - das Bundesinstitut für Risikobewertung sowie Hautärzte rieten davon ab. Zum einen, weil die Ergebnisse nicht zuverlässig seien, zum anderen, weil ein solcher Test eine Allergie erst auslösen könne.
Damit beim Haare färben im heimischen Badezimmer nix schief geht, hat Stiftung Warentest ein paar Tipps. Am besten zum Haare färben ein altes Shirt anziehen. Wäre ja schade, wenn das neue Shirt mit Farbe bekleckert wird. Einmalhandschuhe sind bei den Haarfarben meist dabei, die sind auch gut, denn so einfach geht die Farbe dann auch nicht von den Händen ab.
Haben Sie immer die Uhr im Auge und wenn die Zeit um ist, gründlich auswaschen. Im Anschluss freut sich das frisch gefärbte Haar über eine intensive Pflege, zum Beispiel mit einem Conditioner ihrer Wahl.
Tipp: Shampoo stresst gefärbtes Haar. Wir empfehlen deshalb, besonders mild reinigendes Kindershampoo zu verwenden.
Auch mit einer guten Haarfarbe ist das Färben kein Wellness für die Haare. Die geprüften Permanent- oder Oxidationshaarfarben sorgen für eine Reihe chemischer Reaktionen, die das Haar strapazieren. Anschließend ist Pflege notwendig.
Weitere Tipps:
Anders als Oxidationshaarfarben setzen Naturhaarfarben auf die Farbkraft von Pflanzen, etwa mithilfe von Stoffen aus Walnussschalen, Extrakten aus der Henna- oder Indigopflanze. Für wen Pflanzenfarben infrage kommen und was bei der Anwendung zu beachten ist, erläutern wir im Naturhaarfarben-Test.
tags: #isana #color #2 #care #haarfarbe #test
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.