Viele Frauen fühlen sich mit einer Intimrasur attraktiver und gepflegter. Möchtest du, dass der Intimbereich schön glatt wird, solltest du dich für eine Nassrasur mit Klinge entscheiden.
Allerdings kann das Rasieren der Vagina auch unschöne Nebenfolgen mit sich bringen. Kleine Schnittverletzungen, Hautirritationen, Brennen und Hautjucken können auftreten. Durch die Verletzungen der Haut können hier auch Erreger eindringen, die möglicherweise ernsthafte Erkrankungen, wie Herpes, Tripper und HPV nach sich ziehen können.
Die Intimzone einer Frau ist besonders empfindlich, da sich unter der Haut ein komplexes Nervengeflecht befindet, das auf äußere Einflüsse - wie das Rasieren - sensibel reagiert. Normalerweise schützen die Talgdrüsen den Bereich vor dem Austrocknen, verstopfen diese jedoch infolge einer falschen Behandlung durch stumpfe Klingen oder mangelnde Pflege, tauchen die unliebsamen Rasierpickel auf. Im schlimmsten Fall kann sich der Bereich sogar entzünden.
Hier ist eine detaillierte Anleitung, wie du deinen Intimbereich richtig rasierst, um diese Probleme zu minimieren.
Die richtige Vorbereitung der Rasur ist wichtig. Sind die Schamhaare zu lang, solltest du darüber nachdenken, sie vor der eigentlichen Rasur zu trimmen. Zum Beispiel mit einer Nagelschere oder einem Trimmer für die Bikinizone.
1. Warmes Duschen oder Baden:
Gehe zuerst warm duschen oder baden, um die Durchblutung anzuregen und die Schamhaare einzuweichen. Dadurch kann die Rasierklinge besser über die Haut gleiten und die Stoppeln leichter entfernen, ohne die Haut zu stark zu reizen.
2. Reinigung:
Vor dem Rasieren der Vagina ist es wichtig, die Haut mit einer Waschlotion für den Intimbereich zu waschen, welche Unreinheiten entfernt und deine Haut geschmeidig macht. Hierfür kannst du die Australian Bodycare Intim Wash Waschlotion mit natürlichem Teebaumöl benutzen, welche speziell für diese Anwendung entwickelt worden ist.
3. Rasierschaum oder -gel auftragen:
Verwende zudem einen pflegenden Rasiercreme oder Rasiergel. Trage einen pflegenden Rasierschaum (oder Rasiergel) auf die Haut auf, verteile ihn gleichmäßig und lassen ihn kurz einwirken. Das soll gleich mehrere Vorteile mit sich bringen: Die harten Stoppeln quellen auf und werden weicher - und der Rasierer gleitet sanfter über die Haut.
Verwende nun für die eigentliche Nassrasur eine scharfe, saubere Klinge. Trage ein nicht schäumendes, transparentes Rasiergel auf, damit du die zu rasierenden Stellen auch gut sehen kannst. Hierfür kannst du das Australian Bodycare Intim Shave Rasiergel verwenden.
4. Die richtige Rasiererwahl:
Für den Intimbereich soll ein Rasierer mit Schwingkopf die beste Wahl sein, da er sich jeder Kontur - und ist sie noch so schwer zu erreichen - ohne zu viel Druck anpassen kann. Das minimiert nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern sorgt für ein sauberes Ergebnis. Vorausgesetzt, Sie verwenden keine stumpfen Klingen! Andernfalls gleitet der Rasierer nur mit viel Druck über die Haut und verursacht Rötungen und Rasierpickel.
Achte beim Rasieren unbedingt auf die Wuchsrichtung der Haare.
Am einfachsten lässt sich der Intimbereich im Sitzen rasieren. Spreize dabei die Hautfalten deiner Vagina mit den Fingern, sodass der Rasierer ganz einfach über die gestraffte Haut gleiten kann, ohne diese zu verletzen. Zunächst wird mit der Wuchsrichtung rasiert.
Versuche die Haut im Intimbereich zu straffen, indem Sie diese glatt ziehen. Dadurch minimieren Sie das Verletzungsrisiko, die Haut mit dem Rasierer versehentlich zu schneiden oder einzuritzen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Trotz scharfer Klinge und richtiger Technik sollte die Haut nach der Intimrasur beruhigt werden, indem Sie diese kalt abduschen: Dadurch ziehen sich die geöffneten Poren wieder zusammen, sodass Rötungen gemindert werden. Anschließend ist es wichtig, die feuchte Haut mit einem Handtuch sanft (und nicht grob) trocken zu tupfen - das beugt weiteren Irritationen vor. Anschließend können Sie den Intimbereich mit einer After Shave Lotion oder einem Pflegespray eincremen, um die Haut zu beruhigen.
Nach der Rasur solltest du deinen Intimbereich noch einmal mit kaltem Wasser abwaschen. Trockne deine Vagina ordentlich mit einem Handtuch ab und verwende für die anschließende Pflege ein Produkt mit natürlichen Inhaltsstoffen. Hierfür kannst du die milde Creme von Australian Bodycare Intim Balm Intimrasur Creme mit Teebaumöl benutzen. Das im Pflegeprodukt enthaltene Teebaumöl hat einen reinigenden Effekt und hilft der Haut sich schnell zu regenerieren.
Nach der Rasur pflegst du die Haut mit einem milden Aftershave, das für den Intimbereich geeignet ist. Diese Körperstelle ist besonders empfindlich und braucht daher eine extra sanfte Pflege. Deswegen nutzt du am besten ein Aftershave ohne Duftstoffe. Inhaltsstoffe wie Propolis oder Panthenol beruhige n die durch das Rasieren strapazierte Haut und wirken zudem anti-inflammatorisch. Das heißt, sie wirken Entzündungen und Pickeln aktiv entgegen. Phospholipide stabilisiere n die Hautbarriere und helfen dabei, die oberste Hautschicht zu regenerieren.
Zusätzliche Tipps für die Pflege nach der Rasur:
Wenn Sie Ihren Intimbereich regelmäßig rasieren, hatten Sie vielleicht schon einmal Probleme mit eingewachsenen Haaren. Normalerweise sind diese nicht weiter schlimm, dringen jedoch Bakterien unter die Haut, entwickeln sich schmerzhafte Beulen - die oft mit Eiter gefüllt sind. Hier lautet die oberste Regel: Niemals an einem Pickel im Intimbereich herumdrücken!
Stattdessen sollten Sie die Stelle so lange nicht mehr rasieren, bis das Haar an die Oberfläche gelangt und der Knubbel verschwunden ist. Ergänzend können Sie auch eine Zugsalbe benutzen, die den Eiter regelrecht aus der Wunde ziehen soll.
Zusätzliche Tipps gegen eingewachsene Haare:
Die richtige Unterwäsche:
Wie oft sollte man rasieren? Das hängt stark vom Wachstum deiner Härchen ab. Merke dir: Sobald ein kleiner Haaransatz sichtbar ist, sollte man wieder rasieren. Meist bilden sich bei der Trockenrasur schon am nächsten Tag die ersten Stoppeln, während bei der Nassrasur oft zwei Tage zwischen den Anwendungen liegen können. Gleich wieder rasieren gilt natürlich nicht, wenn sich schon Pusteln gebildet haben. Dann solltest du die Haut zunächst abheilen lassen und dann mit den richtigen Rasierregeln einen neuen Versuch starten. Wenn schon Rasierpickel entstanden sind, am besten auf wundheilende Produkte wie Zinksalbe setzen, dann klingen die Entzündungen schneller wieder ab.
Anstatt zu einem Nassrasierer zu greifen, kann ein elektrisches Gerät besonders für Frauen mit einer sehr sensiblen Intimzone eine gute alternative Methode zur Haarentfernung sein.
Auf die Frage “Wie bekomme ich am besten die Haare im Intimbereich weg?” gibt es nicht die eine Antwort. Rasieren ist nur eine Option, dazu kommen noch Waxing, Sugaring, Epilieren oder die dauerhafte Haarentfernung.
1. Waxing:
Schmerzhaft, aber dafür dauerhafter: Mit einem Waxing im Intimbereich kannst du Schamhaare bis zu vier Wochen loswerden. Danach wachsen die Haare dünner nach.
2. Sugaring:
Ähnlich dem Waxing, aber dafür schonender ist das Sugaring zur Haarentfernung im Intimbereich. Rund vier Wochen bleibt die Haut haarfrei.
3. Epilieren:
Das Haar an der Wurzel packen auch elektrische Epiliergeräte. Damit bleibt die Haut bis zu vier Wochen stoppelfrei.
4. Dauerhafte Haarentfernung:
Wer nie wieder Haare im Intimbereich möchte, der kann sie dauerhaft entfernen lassen. So bekommt man den Intimbereich ganz glatt! Die besten Methoden im Überblick:
Indem du diese Schritte befolgst und auf die Bedürfnisse deiner Haut achtest, kannst du eine glatte und gesunde Intimrasur erreichen.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Schnelle und kostengünstige Haarentfernung zu Hause | Haare wachsen schnell nach (ca. 2 Tage) |
| Ästhetisches Aussehen und angenehmerer Geruch | Risiko von Schnittverletzungen und Hautirritationen |
| Gesteigertes Gefühl beim Sex | Mögliche Entzündungen und eingewachsene Haare |
tags: #Intimbereich #richtig #rasieren #Anleitung
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