Kokosöl-Shampoo im Test: Das Wundermittel für Ihre Haare?

Kokosöl scheint ein echter Alleskönner zu sein. Es soll die Haut pflegen, weißere Zähne zaubern und sogar spröden Haaren den Kampf ansagen. Deshalb ist es super wichtig, dass wir unsere Haare pflegen, da sie oft in Mitleidenschaft gezogen werden.

Viele Beauty-Experten greifen deshalb lieber zu Kokosöl für die Haare, da in vielen Produkten Silikone oder andere chemische Inhaltsstoffe stecken, die unsere Mähne auf Dauer beschweren. In der Drogerie gibt es hunderte Produkte, die versprechen, das Haar zu reparieren und schön geschmeidig zu machen.

Warum ist Kokosöl gut für die Haare?

Kokosöl soll gleich mehrere positive Effekte auf die Haare haben. Es versorgt das Haar mit Feuchtigkeit, verleiht ihm Glanz und macht es schön geschmeidig. Doch Kokosöl für die Haare hat nicht nur eine optische Wirkung. Es soll die Haare auch von innen heraus stärken und widerstandsfähiger machen. Sogar das Haarwachstum soll das Kokosöl anregen. Brüchige Spitzen sollen repariert und Spliss vorgebeut werden.

KOKOSÖL für schöne Haare — Anwendung und Tipps

Die Vorteile von Kokosöl für die Haare im Überblick:

  • Beruhigung der Kopfhaut: Wenn du unter juckender oder schuppiger Kopfhaut leidest, kann dir Kokosöl helfen. Kokosöl hat einen kühlenden und beruhigenden Effekt. Zusätzlich wirkt es antibakteriell und soll sogar bei einem Pilz auf der Kopfhaut Abhilfe schaffen. Außerdem zählt Kokosöl zu den nicht-trockenen Ölen.
  • Schutz vor Haarbruch: Auch wer mit spröden Haaren und trockenen Spitzen zu kämpfen hat, kann auf Kokosöl zurückgreifen. Das Kokosöl legt sich wie eine Schutzschicht um die Haare und schützt es sie vor dem Abbrechen.
  • Anregung des Haarwachstums: Kokosöl enthält Mineralien und Vitamine, die das Haarwachstum anregen sollen. Das Öl ist zwar kein Wundermittel, doch es enthält Stoffe, die die Kopfhaut nähren und pflegen. Da Kokosöl außerdem gegen kaputte Spitzen hilft, brechen deine Haare bei regelmäßiger Anwendung nicht so schnell ab, weshalb sie auf Dauer länger bleiben.
  • Glanz und Geschmeidigkeit: Die im Kokosöl enthaltenden Mineralien und Vitamine sorgen dafür, das Haar gesünder und glänzend aussehen zu lassen. Das Öl soll den Haaren sogar bis in die Haarwurzeln Feuchtigkeit und Fett spenden. Nach der Kokosöl-Behandlung lassen sich deine Haare viel besser kämmen.

Kann Kokosöl dem Haar schaden?

Viele Beauty-Experten preisen Kokosöl an und sind sich seiner tollen Wirkung sicher. Bei zu intensiver Verwendung des Öls, kann sich tatschlich eine Art „Film“ um die Haare legen. Dieser sorgt dann dafür, dass keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann.

Welches Öl ist das beste für meine Haare?

Welches Öl für deine Haare am besten ist, hängt von deiner Haarstruktur ab. Kokosöl ist für nahezu jeden Haartypen geeignet - egal ob kurze, lange, feine oder volle Haare. Wichtig ist alledings, dass du dich für ein hochwertiges Kokosöl für die Haare entscheidest. Es sollte aus echten Kokosnüssen gewonnen worden sein und keine Konservierungsstoffe enthalten. Zudem solltest du am besten zu einem kaltgepressten Bio-Produkt greifen, um sicher zu gehen, dass es naturbelassen ist und alle wertvollen Inhaltsstoffe enthält.

Für das Haar eignet sich nicht nur Kokosöl, sondern auch andere Öle. Wer helles und feines Haar hat, sollte zu Ölen greifen, die dem Haar Volumen verleihen und es nicht zusätzlich beschweren. Auch bei fettigen Haaren kann das richtige Pflanzenöl helfen. Es hat die Fähigkeit die Talgproduktion auszugleichen. Leidest du unter schuppigem Haar eignet sich Oliven-, Rizinus- oder Rosmarinöl.

Anwendung von Kokosöl für die Haare

Die schnelle Anwendung:

Auch auf die Schnelle könnt ihr das Kokosöl für eure Haare verwenden. Dafür die Haare zunächst wie gewohnt waschen. Eine haselnussgroße Menge des Kokosöls in den Händen flüssig werden lassen und das Produkt dann in die Haarspitzen einarbeiten.

Die intensive Anwendung:

  1. Haare mit einem silikonfreien Shampoo waschen und es anschließend gründlich ausspülen.
  2. Dann das Haar mit einem Handtuch leicht trocknen, sodass keine Feuchtigkeit mehr aus den Haaren heraustropft.
  3. Das Haar anschließend vorsichtig mit einem groben Kamm oder einem Tangle Teezer durchkämmen.
  4. Je nach Haarlänge ein bis zwei Esslöffel Kokosöl in den Händen flüssig werden lassen und in die Kopfhaut einmassieren.
  5. Nun ein Handtuch um die Haare wickeln, sodass es darunter schön warm bleibt und das Öl gut eindringen kann.
  6. Die Haarkur mindestens ein bis zwei Stunden einwirken lassen, ausspülen und Haare erneut waschen.

Kokosöl für die Haare: Die besten Produkte

Wenn du keine Lust darauf hast, dir Öl ins Haar zu schmieren, kannst du auch Produkte anwenden, die Kokosöl enthalten. Sehr gut im Netz bewertet ist das ‚Inecto Pure Coconut Shampoo‘. Das Shampoo versorgt die Haare mit Feuchtigkeit und verleiht ihnen einen strahlenden Glanz. Ein weiterer Pluspunkt ist der Duft des Produkts.

Wer auf der Suche nach einem guten Hitzeschutz-Spray ist, für den könnte das Kokos-Hitzeschutzspray mit Anti-Frizz-Effekt von Bold Uniq das passende Produkt sein. Das Spray kannst vor dem Styling einfach ins nasse Haar geben.

Alternativen zu Kokosöl: Silbershampoo gegen Gelbstich

Wer helle Haare hat, kennt das Problem des unliebsamen Gelbstichs, der die Mähne statt cool und glamourös plötzlich ungepflegt aussehen lässt. Gründe für den Gelbstich gibt es viele: Rotpigmente im Haar, das falsche Färbemittel, eine zu kurze Einwirkdauer, Umwelteinflüsse wie Chlor, Salzwasser oder UV-Strahlung, oder der natürliche Alterungsprozess des Haares.

Silbershampoo gegen Gelbstich ist ein spezielles Shampoo, das entwickelt wurde, um unerwünschte Gelb-, Messing oder Kupferstiche in blondem, grauem oder weißem Haar zu neutralisieren. Es enthält in der Regel violette und/oder bläuliche Farbpigmente, die das Haar entfärben oder »abmattieren«. Das Ganze funktioniert dank des Prinzips der Komplementärfarben. Die violetten oder bläulichen Pigmente wirken als Gegenspieler zu den gelblichen und orangen Reflexen im Haar.

Obwohl sie an sich keine bleichende Wirkung haben, kann eine Wäsche mit Silbershampoo das Haar heller aussehen lassen, da das Blond ohne den Gelbstich reiner und kühler wirkt. Deshalb gibt es beim Friseur nach dem Blondieren oft noch eine violette Tönung. Silbershampoo ist eine einfachere und günstigere Methode, zuhause zwischendurch einen ähnlichen Effekt zu erzielen.

Die Bestandteile von Silbershampoos:

  • Farbstoffe: Für den entfärbenden bzw. ausgleichenden Effekt in Silbershampoos sind die enthaltenen Farbpigmente verantwortlich, meist violett, blau oder eine Kombination aus beidem. Üblicherweise erkennt man sie in der Liste der Inhaltsstoffe an den Begriffen Acid Violet 34 oder CI 60730.
  • Silikone: Wie bei herkömmlichen Shampoos gibt es auch bei Silbershampoos solche mit und ohne Silikone. Und wie bei allen anderen Shampoos auch umhüllen die Silikone im Silbershampoo die Haare, machen sie kämmbarer und glatter und lassen sie glänzender und gesünder aussehen.
  • Tenside: Die meisten Silbershampoos enthalten Sodium Laureth Sulfate (SLES) als Haupttensid. Obwohl es auch SLES-freie Silbershampoos auf dem Markt gibt, sind diese Produkte eher selten.

Anwendung von Silbershampoo:

Grundsätzlich wird Silbershampoo wie ein normales Shampoo verwendet und einfach auf die nassen, ungewaschenen Haare aufgetragen. Anschließend aufschäumen, einmassieren und für einen stärkeren Effekt einwirken lassen - je nach Hersteller lautet die Empfehlung zwei bis zehn Minuten. Anschließend das Silbershampoo ausspülen und die Haare wie gewohnt trocknen und stylen. Wer mag, kann den Effekt noch mit passenden Conditionern und Haarmasken intensivieren. Auch mit einem anfänglichen häufigeren Einsatz von Silbershampoo kann das Ergebnis optimiert werden.

Empfehlenswerte Silbershampoos:

  • Langhaarmädchen Shampoo Silver Blonde
  • Fanola No Yellow Shampoo
  • Schwarzkopf Professional BC Color Freeze Silver Shampoo
  • Olaplex Nº4P Blonde Enhancer Toning Shampoo

Haarspülungen im Test

Um zu überprüfen, wie es um Schadstoffe in Haarspülungen steht, wurden 38 Produkte im Labor untersuchen lassen. Die Aufgabe von Conditionern ist es, die Haare zu pflegen und leichter kämmbar zu machen. Bedenkliche Inhaltsstoffe haben nichts in ihnen zu suchen.

Zu heißes Wasser macht die Haare stumpf. Eine Spülung soll das Haar besser kämmbar machen. Dafür muss sie aber nicht auf den ganzen Kopf.

Kritische Inhaltsstoffe in Haarspülungen:

  • Chlormethylisothiazolinon (CIT): Der Konservierungsstoff gehört zur Gruppe der halogenorganischen Verbindungen.
  • Formaldehyd/-abspalter: Formaldehyd kann bereits in geringen Mengen die Schleimhäute reizen und Allergien auslösen.
  • Silikone: Tatsächlich legen sich Silikone aber lediglich wie ein Film um das Haar und machen es so nur optisch glatt und geschmeidig.

Ein veganes Shampoo, dessen Pflegewirkung leider für mein coloriertes Haar nicht ausreicht. Aus der Schön für Mich Box März 2017 habe ich das inecto Naturals Coconut Shampoo. Das Shampoo ist vegan und silikonfrei. Das Shampoo ist einer großen weißen Plastikflasche mit braunem Klappdeckel enthalten.

Ich spüle zuerst meine Haare mit Wasser aus. Ich massiere es in mein Haar ein, es schäumt leicht. Meine langen Haare sind dann leider trocken eher schlecht kämmbar. Zudem werden sie nach langer Nutzung dieses Shampoos strohig und sehen trocken aus. Ich greife daher jetzt seit neustem auch zu einer Haarmaske, um die geringe Pflegekraft des Shampoos auszugleichen. Dafür wird mein Haar gut gereinigt und hat keine Schuppen.

Nach dem Shampoonieren ist es ratsam, eine Spülung wie die inecto Coconut Conditioner zu verwenden. Die Schuppenschicht der Haare wird durch das Shampoo geöffnet, Fett und Schmutz werden entfernt. Anders als Leave-in-Produkte bleibt das Produkt nicht in den Haaren, sondern wird wieder ausgespült. So lässt sich deine Mähne besser kämmen, ist schön weich und glänzt. Im Gegensatz zu einer Kur, die mehr Pflege enthält, kannst du die Spülung von inecto bei jeder Wäsche benutzen. Mit seiner Textur ist das Produkt für trockenes Haar geeignet. Die Haarpflege von inecto beinhaltet Argan, Sheabutter und Bambus.

Nach dem Waschen solltest du deine Haare eine Weile lufttrocknen, bevor du sie kämmst, da das nasse Haar noch sehr sensibel und anfällig für Schädigungen ist. Wenn die Zeit dafür aber zu knapp ist, solltest du einen Kamm mit groben Zinken wählen.

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