Flechtfrisuren sind zeitlose Klassiker und der holländische Zopf, auch bekannt als Dutch Braid, ist eine besonders elegante Variante. Er zeichnet sich durch seine dreidimensionale Struktur aus, die entsteht, indem die Haarsträhnen untereinander geflochten werden, anstatt sie überkreuz zu legen. Diese Technik lässt den Zopf optisch auf dem Haar aufliegen, was ihm eine besondere Note verleiht.
Der holländische Zopf ist vielseitig und praktisch. Er hält die Haare beim Sport zusammen und eignet sich auch für windiges oder heißes Wetter. Zudem passt er zu verschiedenen Stilen, von lässig bis elegant, und ist für alle Haartypen geeignet.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den holländischen Zopf flechten können und geben Ihnen Inspirationen für verschiedene Styling-Varianten.
Der wesentliche Unterschied zwischen dem holländischen und dem französischen Zopf liegt in der Flechttechnik. Im Unterschied zum französischen liegt der holländische Zopf auf dem Deckhaar auf - und tritt optisch ein wenig hervor. Der französische Zopf liegt eher im Haar und sieht wie eingewoben aus. In der Flechttechnik unterscheiden sich die beiden Zöpfe kaum - es geht nur um ein kleines Detail.
Der Dutch Braid sieht komplizierter aus, als er ist. Um einen holländischen Zopf zu flechten, braucht man nur ein wenig Übung und Geduld, aber mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung und unseren Tipps lässt sich diese beeindruckende Frisur ganz einfach selbst erstellen.
Was Sie benötigen:
Anleitung:
Tipp: Am Ende den Zopf mit den Fingern vorsichtig auseinanderziehen (“Pancaking“). So wirkt die Frisur voluminöser und bekommt sommerliche Boho-Vibes.
Ein holländischer Zopf kann auf verschiedene Arten gestylt werden, um ihn an jeden Anlass anzupassen. Hier kommen einige Varianten zum Nachstylen:
Für klassische Dutch Braids teilst du die Haare mittig und beginnst auf einer Seite mit drei Strähnen am Haaransatz. Diese flechtest du wie bei einer klassischen Flechtfrisur, legst die Strähnen dabei aber untereinander statt übereinander. Bei jedem Schritt nimmst du von außen eine neue Haarpartie dazu und flechtest sie mit ein. So arbeitest du dich bis zum Nacken vor und flechtest das restliche Haar als normalen Zopf weiter, den du am Ende mit einem Haargummi fixierst.
Für einen Dutch Braid als halben Kranz teilst du das Haar seitlich oder mittig und beginnst an einem Haaransatz mit drei Strähnen. Du flechtest die Strähnen wie bei einem normalen Dutch Braid, also indem du sie untereinander legst, und nimmst immer nur wenig Haar von unten und oben dazu. So bleibt das restliche Haar offen und der Flechtkranz sitzt sozusagen auf dem offenen Haar auf.
Du bindest zuerst einen Pferdeschwanz und ziehst das Haargummi etwas nach unten, sodass oberhalb eine Lücke entsteht. Dann ziehst du den Zopf von unten durch diese Lücke nach oben, wodurch eine Schlaufe entsteht. Dies wiederholst du immer wieder, indem du das Haargummi jeweils weiter nach unten ziehst und den Zopf erneut durch die entstandene Lücke ziehst. So entsteht eine Art „geflochtener“ Look ohne klassisches Flechten, der optisch an einen Fischgrätenzopf erinnert.
Für Boxy Braids teilst du das Haar mittig in zwei gleich große Partien. Jede Partie flechtest du separat als klassischen Dutch Braid, indem du die Strähnen untereinander legst und bei jedem Schritt neue Haarpartien von außen dazunimmst. Flechte beide Zöpfe bis zum Ende und sichere sie mit Haargummis. So entstehen zwei symmetrische Zöpfe, die dicht am Kopf anliegen.
Wie gewohnt einen holländischen Zopf an der Seite beginnend nach hinten flechten - bis zu den Haarspitzen. Dann die Enden zu einer Kordel drehen und lose mit Klammern feststecken. Fertig ist die edle Flechtfrisur!
An der Stirnpartie drei Strähnen abteilen und zu flechten anfangen. Von unten und oben immer Haar dazu nehmen. Jetzt die seitlichen Braids noch etwas um den Hals herum flechten und dann in einem seitlich geflochtenen Zopf enden lassen.
Bei kurzen Haaren startest du mit drei kleinen Strähnen am Haaransatz und flechtest einen Dutch Braid, dabei legst du die Strähnen untereinander. Die vorderen Haarlängen lässt du zunächst frei. Nimm bei jedem Schritt nur kleine Partien dazu und arbeite nah am Kopf, bis das Haar zu kurz ist, dann fixiere den Zopf.
Das lässt sich nur vermuten. Der holländische Zopf ist in den Niederlanden besonders populär. Allerdings ist diese Dutch Braid Flechttechnik sicher nicht in Holland erfunden worden. Denn der Look ist auf der ganzen Welt verbreitet. Der Begriff holländischer Zopf oder auch Dutch Braid hat sich einfach als gebräuchlicher Name etabliert.
Ein holländischer Zopf steht grundsätzlich jedem, unabhängig von Haartyp oder Gesichtsform. Natürlich lässt sich ein Flechtlook leichter bei längeren Haaren erzielen. Bei kurzem Haar funktioniert ein Dutch Braid aber auch. Allerdings beschränkt man sich auf die obere Partie und lässt die unteren Haare offen. Sowohl bei glattem als auch bei lockigem Haar kommt der holländische Zopf schön zur Geltung.
Dutch Braids können je nach Haarstruktur und Styling Technik mehrere Tage halten. Das Risiko lauert hauptsächlich beim Schlafen. Ein Seidenkissen oder ein Nachtturban aus Seide verhindern, dass das Haar kräuselt. Wenn man die Frisur wickelt oder locker hochsteckt, hat man sicher länger etwas von der tollen Frisur. Außerdem helfen Anti-Frizz Produkte und Haaröl, abstehende Härchen zu glätten. Auch der Zahnbürstentrick ist hier hilfreich: Einfach etwas Haarspray auf eine neue Zahnbürste geben und damit abstehende Härchen ganz vorsichtig bändigen.
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