Teebaumöl gegen Schuppen: Anwendung und Wirkung

Ätherisches Teebaumöl wird durch die Wasserdampfdestillation von Blättern des australischen Teebaums gewonnen und wurde schon von den Ureinwohnern Australiens (den Aborigines) als effektives Naturheilmittel für kleinere Verletzungen und diverse Hautkrankheiten genutzt. Forschungen haben die antimykotischen, antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften von Teebaumöl bestätigt.

Was ist Teebaumöl?

Teebaumöl entsteht durch die Wasserdampfdestillation der Blätter des australischen Teebaums (Melaleuca alternifolia), der zu den Myrtengewächsen zählt und an der Ostküste Australiens beheimatet ist. Die Ureinwohner Australiens nutzen das ätherische Öl zur Behandlung von Hautirritationen, Zahnfleischentzündungen, Erkältungen und Läusebefall. Vor der Entstehung moderner Antibiotika wurde Teebaumöl unter anderem zur Bekämpfung bakterieller Krankheiten verwendet.

Teebaumöl setzt sich aus bis zu 60 unterschiedlichen Substanzen zusammen. Der Hauptbestandteil von Teebaumöl ist Terpinen-4-ol, das etwa 40 Prozent ausmacht und vor allem in der Parfumindustrie Verwendung findet. Weiterhin befinden sich größere Mengen 1,8-Cineol, alpha-Pinen und Limonen im ätherischen Öl, welches ihm seinen charakteristischen intensiven Geruch verleiht.

Wirkung von Teebaumöl

Bereits in den 1930er Jahren untersuchten Forscher die Wirkung des ätherischen Öls. In mehreren Studien konnten die antimykotischen (pilzabtötende) und antiviralen (virenabtötende) Eigenschaften des Öls nachgewiesen werden. Moderne Studien haben auch die antimikrobielle bzw. eine bakterizide (bakterienenabtötende) Wirkung von Teebaumöl bestätigt. Demnach könnte das ätherische Öl als natürliches Antibiotikum zum Einsatz kommen, um der Problematik der resistenzbildenden Keime im Rahmen moderner Antibiotika entgegenzuwirken.

Anwendungsgebiete von Teebaumöl

Teebaumöl bietet aufgrund seiner antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Es eignet sich zur Behandlung von kleinen Wunden, bakteriellen Infektionen und zur Prävention von Herpes. Hautunreinheiten wie Pickel, Mitesser und durch Bakterien verursachte Akne können ebenfalls erfolgreich mit Teebaumöl behandelt werden. In diversen Studien wurde auch die antimykotische Wirkung des Teebaumöls nachgewiesen, die das Wachstum von Pilzen hemmt oder sogar zu deren Absterben führt.

Bei folgenden Anwendungsgebieten kann Teebaumöl erfolgreich zum Einsatz kommen:

  • Teebaumöl gegen Fuß- und Nagelpilz
  • Teebaumöl in der Haut- und Haarpflege
  • Teebaumöl gegen Herpes
  • Teebaumöl gegen Akne, Pickel und Mitesser
  • Teebaumöl gegen Warzen
  • Teebaumöl in der Mundpflege

Teebaumöl-Shampoo gegen Schuppen

Schuppen entstehen in der Regel durch übermäßiges Wachstum eines Hefepilzes, der auf jeder Kopfhaut vorhanden ist. Dies führt zu einer Immunreaktion, die eine vermehrte Produktion von Verhornungszellen und letztendlich Schuppen verursacht. Durch die antimykotische Wirkung kann Teebaumöl-Shampoo als effektives Anti-Schuppenshampoo verwendet werden. Das ätherische Öl beruhigt die Kopfhaut und reguliert die Produktion von Talg und Horn. Dadurch können sowohl trockene Schuppen, als auch eine großflächige Schuppenflechte mit Teebaumöl behandelt werden.

Teebaumöl mag für viele Personen vielleicht nicht gut riechen, zeigt dafür aber eine effektive Wirkung bei den verschiedensten Problemfeldern. Teebaumöl soll sich als wirksames Mittel bei Haarproblemen wie Schuppen oder Haarausfall bewähren. Es lässt sich in verdünnter Form als Shampoo, für eine Kopfmassage, als Spülung und für eine Haarkur verwenden. So soll Teebaumöl die Schuppenbildung reduzieren, den Juckreiz der Kopfhaut stillen und die Poren befreien.

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In vielen Studien konnte der antimikrobielle Effekt des Öls nachgewiesen werden. In Teebaumöl befinden sich rund 40 Prozent Terpenkohlenwasserstoffe. Des Weiteren enthält das ätherische Öl Cineol, das ebenfalls entzündungshemmend wirken soll. Das Öl wird häufig bei Schuppen und entzündeter Kopfhaut angewendet. Teebaumöl wird eine Juckreiz stillende Wirkung nachgesagt.

Teebaumöl ist ein sehr vielfältiges Öl und gehört zur Gruppe der ätherischen Öle. Mit Hilfe der Destillation wird es aus den Blättern und Spitzen der Zweige des in Australien beheimateten Teebaums gewonnen. Zum einen ist Teebaumöl ein Antioxidant, da es durch Sauerstoff verursachte Oxidationsprozesse und damit den Abbau und Verderb von Inhaltsstoffen hemmt. Die wohl wichtigste Eigenschaft ist jedoch seine antiseptische und antibakterielle Wirkung.

Piroctone Olamine ist geradezu der Wirkstoff, wenn es um die Beseitigung von Schuppen geht. Es hat eine fungizide und antibakterielle Wirkung. Dabei trägt es aktiv zur Schuppenreduzierung sowie Reinigung der Kopfhaut bei und ist daher ein Bestandteil von Haarprodukten wie beispielsweise Antischuppen-Shampoos. Außerdem wirkt es juckreizlindernd gegen gerötete und trockene Kopfhaut. Eine trockene Kopfhaut führt in den meisten Fällen auch zu trockenen, feinen Schuppen. Grund für eine trockene Kopfhaut kann beispielsweise Heizungsluft, Klimaanlagen oder ein stark entfettendes Shampoo sein.

Die Ursachen für schnell fettendes Haar können Bakterien auf der Kopfhaut oder Schuppen sein. Die Verursacher von Schuppen sind Mikroben, deren Nahrung aus den Ölen besteht, die sich auf der Kopfhaut befinden. Durch die Ernährung der Mikroben entwickelt sich Ölsäure. Das führt wiederum zu einem Überschuss an Hautzellen, die als weiße Flocken auf der Kopfhaut zu erkennen sind.

Zum Beispiel wird das ätherische Öl bei Seborrhoea sicca angewendet. Diese Hauterkrankung wird durch Malassezia Furfur ausgelöst. Das ist ein Hefepilz, der zur Hautflora gehört. Seine Nahrung besteht aus Fettsäuren. Wird Teebaumöl auf die Kopfhaut gegeben, soll der Juckreiz nachlassen. Zudem soll sich die Talgproduktion wieder normalisieren. Der Hefepilz kann auch der Grund für Schuppen sowie eine juckende und trockene Kopfhaut sein.

Anwendung von Teebaumöl für die Haare

Teebaumöl soll für die Haare sehr gut sein. Bei der täglichen Anwendung soll das Öl Schuppen bekämpfen können und die Kopfhautgesundheit fördern. Außerdem soll Teebaumöl die Struktur der Haare verbessern. Das ätherische Öl soll eine antibakterielle und antiseptische Wirkung aufweisen. Teebaumöl soll bei fettigen Haaren hilfreich sein. Es kann dabei helfen, das Gleichgewicht der Talgproduktion wiederherzustellen, sodass Deine Haare nicht mehr so schnell fetten. Bei der täglichen Anwendung sollen verstopfte Poren der Vergangenheit angehören und die Kopfhaut soll besser in der Lage sein, die Feuchtigkeit zu halten.

Hier sind einige Anwendungsmöglichkeiten:

  • Shampoo: Mischen Sie einige Tropfen Teebaumöl in Ihr Shampoo, um Schuppen zu reduzieren.
  • Kopfmassage: Tragen Sie Teebaumöl auf die Kopfhaut auf, um die Gesundheit der Kopfhaut zu fördern. Verwenden Sie Jojobaöl als Trägeröl. Die Kopfmassage sollten Sie mindestens einmal pro Woche durchführen.
  • Spülung: Tragen Sie die Spülung nach der Haarwäsche auf und lassen Sie sie im Haar.
  • Haarkur: Integrieren Sie Teebaumöl in Ihre Haarkur.

Folgend stellen wir Dir eine Haarkur mit Teebaumöl vor. Am folgenden Morgen wäschst Du Deine Haare mit einem Shampoo und Wasser wieder aus. Die Teebaumöl Wirkung soll eine entzündungshemmende, antibakterielle und antimikrobielle aufweisen.

Wird Dein Haar dünner, weil die Haarfollikel verstopft und nicht mit genügend Nährstoffen versorgt werden, kann Teebaumöl hilfreich sein. Oft hängt der Haarverlust mit verstopften Poren der Kopfhaut zusammen. Das Teebaumöl kann das Haarwachstum fördern, denn es soll die Poren befreien können. Infolgedessen können die Follikel kräftiges und gesundes Haar produzieren, dass eine geringere Anfälligkeit für Haarausfall und Haarbruch aufweist. Zudem soll das Öl die Poren öffnen und die Kopfhaut reinigen und stärken.

Wichtig: Weil Teebaumöl ein intensives Mittel ist, solltest Du das Teebaumöl mit Wasser mischen. Oder Du mischst das ätherische Öl mit Jojobaöl. Du kannst das Teebaumöl ebenfalls mit einem Shampoo mischen.

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Verträglichkeit von Teebaumöl

Wie bei allen ätherischen Ölen kann auch Teebaumöl bei großflächiger topischer Anwendung Reizungen verursachen. Personen, die Teebaumöl verwenden möchten, sollten daher zuerst testen, wie ihr Körper darauf reagiert, insbesondere wenn das Öl unverdünnt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden soll. Hierzu einige Tropfen Teebaumöl in die Ellenbeuge geben. Zeigen sich nach 24 Stunden Einwirkzeit keine Hautreaktionen wie beispielsweise Rötungen, Ausschlag oder Juckreiz, ist davon auszugehen, dass das Teebaumöl gut vertragen wird. Der Kontakt mit den Augen und größeren, offenen Wunden sollte in jedem Fall vermieden werden. Im Schleimhautbereich, beispielsweise bei einer Mundspülung, darf das Öl nur stark verdünnt verwendet werden.

Kleiner Test:

Probiere zuerst aus, wie gut Du Teebaumöl verträgst. Trage einen Tropfen des Öls auf eine kleine Körperstelle auf, beispielsweise hinter einem Ohr oder auf der Arminnenseite. Warte bis zum nächsten Tag.

Risiken und Nebenwirkungen von Teebaumöl

Die Anwendung von Teebaumöl ist nicht ganz risikolos, denn die enthaltenen Terpene können in unverdünnter und hochkonzentrierter Form gesundheitsschädlich sein und beispielsweise Hautreaktionen wie Juckreiz, Rötungen, Ausschläge und allergische Reaktionen hervorrufen. Die orale Einnahme kann bei einigen Personen Übelkeit und Erbrechen verursachen, gelegentlich sogar Benommenheit und Bewusstseinsstörungen auslösen. In seltenen Fällen kann das Einatmen des Öls sogar zu Lungenentzündungen führen.

Nutze das Teebaumöl ausschließlich verdünnt, weil es in purer Form zu stark für die Haut sein kann. Das Öl darf nicht mit Schleimhäuten in Kontakt kommen. Kommt es mit Sauerstoff in Kontakt, entwickeln sich Endoperoxide, Epoxide und Peroxide. Diese Stoffe können allergische Reaktionen auslösen. Es ist zwar möglich, diese möglichen Reaktionen durch das Verdünnen des Öls zu reduzieren. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass es zu Hautreaktionen kommt.

Expertenhinweis: Teebaumöl soll für Katzen giftig sein. Bereits wenige Tropfen können ein Risiko für die Stubentiger darstellen.

Teebaumöl in der Schwangerschaft und bei Kindern

In der Regel ist nichts gegen eine Anwendung von Teebaumöl in der Schwangerschaft einzuwenden, jedoch nur äußerlich (z. B. gegen Pickel und Mitesser). Von der inneren Anwendung wird während der Schwangerschaft und Stillzeit generell abgeraten, beispielweise als Mundspüllösung. Hierfür gibt es bislang nicht genügend Untersuchungen, die die Unbedenklichkeit von Teebaumöl bestätigen. Lassen Sie sich am besten bei einer geplanten Anwendung von Teebaumöl vorab von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder Ihrer Hebamme beraten.

Die Verwendung von Teebaumöl ist für Kinder unter zwölf Jahren nicht zu empfehlen, weder die innerliche noch die äußerliche Anwendung, da ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle oder Atemwegsprobleme besteht. Sollte Teebaumöl zur Behandlung von Hautkrankheiten bei Kindern verwendet werden, ist dies nur unter ärztlicher Anwendung vorzunehmen.

Aufbewahrung und Lagerung von Teebaumöl

Ungeöffnete Flaschen Teebaumöl sind bis zu 2 Jahre lang haltbar, wenn sie richtig gelagert werden. Bewahren Sie Teebaumöl stets luftdicht, lichtgeschützt und bei Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad auf, denn Teebaumöl oxidiert bei Kontakt mit Sauerstoff, Sonnenlicht oder Hitze. In der Regel ist Teebaumöl nach Anbruch 6 Monate haltbar.

Weil für die Anwendung lediglich wenige Tropfen Öl erforderlich sind, ist bei der Aufbewahrung des Teebaumöls darauf zu achten, dass es an einem kühlen und dunklen Ort gelagert wird.

Qualitätsmerkmale von Teebaumöl

Es ist wichtig, dass Du ein hochwertiges Teebaumöl kaufst, das zu 100 Prozent rein ist. Dieses Öl hat eine leicht gelbliche oder klare Färbung. Unser Teebaumöl ist zu 100 Prozent rein. Es ist frei von gesundheitsschädlichen Stoffen und Zusatzstoffen. Wir gewinnen das Öl aus den Blättern des Teebaumes mittels Wasserdampfdestillation.

Achten Sie beim Kauf auf eine hohe Konzentration von Terpinen (mindestens 30 %) und einen niedrigen Gehalt an Cineol (unter 15 %), um die Hautverträglichkeit zu gewährleisten.

Zusammenfassung

Teebaumöl ist ein vielseitiges, natürliches Mittel, das in vielen Bereichen, von der Hautpflege bis zur Behandlung von Infektionen, hilfreich sein kann. Es ist jedoch wichtig, das Öl sicher anzuwenden, mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden und auf Qualität zu achten. Mit dem richtigen Wissen und einer sorgfältigen Anwendung kann Teebaumöl eine wertvolle Ergänzung für die natürliche Hausapotheke sein.

Die Wirkung des natürlichen Wundermittels ist individuell verschieden und sollte vor der Anwendung immer mit einem Arzt abgesprochen werden. Teebaumöl sollte stets verdünnt, niemals pur und ausschließlich äußerlich angewendet werden - außer bei vorsichtiger Anwendung zum Gurgeln.

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