Herrenhaarschnitt: Seiten auf Null mit Übergang – Eine Anleitung

Die Frisur „Seiten auf 0 mit Übergang“ gehört zu den beliebtesten Männerhaarschnitten der letzten Jahre. Sie kombiniert eine moderne, stilvolle Optik mit praktischer Pflegeleichtigkeit. Ob du den Look selbst ausprobierst oder zum Friseur gehst - mit diesem Guide hast du alle wichtigen Infos, um einen modernen und sauberen Haarschnitt zu erhalten.

Der Fade-Haarschnitt oder umgangssprachlich "Seiten auf 0" ist seit langer Zeit eine der beliebtesten Männerfrisuren. Ein Grund dafür ist die Vielseitigkeit, die ein solcher Fade bietet. Denn es gibt extrem viele Möglichkeiten, diesen Schnitt zu individualisieren und zu kombinieren: Angefangen von der Länge bis hin zur Art und Weise, wie du dein Haupthaar stylen möchtest.

„Seiten auf Null mit Übergang“ klingt erstmal nach einer etwas rustikalen Beschreibung einer Frisur, doch eigentlich ist damit der sogenannte Skin Fade gemeint. Was das Deckhaar anbelangt, sind bei diesem Übergang keine Grenzen gesetzt. Je nach persönlichem Geschmack und Gesichtsform kann der Fade höher oder niedriger angesetzt werden. Besonders beliebt ist dieser Look in Kombination mit einem Bart.

Grundlagen des Fade Cuts

Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen. Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt.

Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden. Die Kunst eines guten Fade Cuts ist das Verblenden der Haare, bei dem der Friseur mithilfe eines Rasierers und einer Schere die Haare von oben nach unten immer kürzer schneidet.

Verschiedene Fade-Varianten

  • Low Fade: Der Low Fade zeichnet sich durch das Verblassen der Haare am unteren Teil des Kopfes aus.
  • Medium Fade: Beim Medium Fade werden die Haare ab etwa der Mitte des Kopfes verblendet. Ebenso wie der Low Fade ist der Medium Fade unauffällig.
  • High Fade: Bei dieser Variante werden die Haare weit oben am Kopf verblendet, weshalb der Kontrast zwischen dem langen Deckhaar und den kurzen Seiten deutlich sichtbarer ist.
  • Scissor Fade: Der Scissor Fade wird, anders als die anderen Varianten, ausschließlich mit der Schere geschnitten. Dadurch werden die Haare nicht so kurz wie mit dem Rasier und dementsprechend auch die Haut unter den Haaren weniger stark sichtbar. Diese Art ist perfekt, wenn ihr einen unauffälligen Schnitt sucht, der sehr sauber wirkt.
  • Shadow Fade: Das typische Merkmal des Shadow Fades ist sein langgezogener Übergang: Bei diesem Fade-Haarschnitt wird über ein sehr breites Areal verblendet, weshalb der Fade wie eine Art Schatten des Deckhaares wirkt.

Anleitung: Seiten auf Null mit Übergang selber schneiden

„Seiten auf 0 mit Übergang schneiden“ ist ein stilvoller und pflegeleichter Haarschnitt, der sich mit ein wenig Übung auch zu Hause umsetzen lässt. Nicht jeder schafft es auf Anhieb, einen perfekten Fade zu schneiden. Besonders bei schwierigen Haartypen oder wenn du spezielle Wünsche hast, lohnt es sich, einen Profi aufzusuchen.

Vorbereitung

Bevor du mit dem Schneiden beginnst, solltest du das richtige Werkzeug bereitlegen. Achte darauf, dass deine Haare vor dem Schneiden gewaschen und gut getrocknet sind.

Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Starte mit einem Rasierer ohne Aufsatz, um die Seiten komplett auf 0 Millimeter zu trimmen.
  2. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: der Fade. Nutze einen Aufsatz mit einer etwas höheren Millimeterzahl und arbeite dich langsam nach oben. Ein unsauber geschnittener Übergang kann das gesamte Ergebnis ruinieren.
  3. Das Deckhaar sollte nun noch mit einer Schere oder einem Aufsatz auf die gewünschte Länge gekürzt werden.

Tipps für einen gelungenen Übergang

Besonders dann, wenn das Deckhaar deutlich länger als die Seiten ist, fällt ein schlecht geschnittener Fade Cut auf. Ein gepflegter Haarschnitt wirkt besonders gut, wenn auch dein Bart sauber getrimmt ist. Viele professionelle Friseure teilen dort ihre Tipps und Tricks.

Der Fade Buzz als Trend-Frisur 2024

Der Undercut hat längst (!) ausgedient, den Buzz Cut - bis vor Kurzem noch Trend-Frisur unter den Kurzhaarvarianten - können wir auch langsam mal zurück in den Schrank stellen. Und mit ihm auch seinen pinken Anstrich. Dafür macht einer seiner engen Verwandten jetzt Karriere: der Fade Buzz. Wer also kurze Haare trägt und sich über zu wenig Alternativen beschwert, verliert mit diesem Artikel jetzt spätestens seine Argumentationsgrundlage. Also auf zum Friseur, 2024 wollen wir mehr Fade Buzz sehen!

Was ist der Fade Buzz?

Der Fade Buzz kommt wie der Ceasar und der Butch Cut zwar aus der Familie des Buzz Cuts, ist aber nochmal eine Spur nuancierter. Von weitem ist erst mal kein Unterschied zu seinem Trend-Vorreiter zu erkennen. Die Haare werden mit einer Haarschneidemaschine kurz geschoren. Im Gegensatz zum ausgedienten Buzz Cut weist die neue Trend-Frisur 2024 allerdings eine leichte und allmähliche Veränderung der Haarlänge von kurz zu kürzer oder sogar rasiert an den Seiten und am Hinterkopf auf.

Der dadurch entstehende Fade-Effekt - deshalb: Fade Buzz - verleiht der Frisur eine saubere und nahtlose Übergangslinie zwischen den längeren und kürzeren Haaren. Damit das Ganze auch eine Kurzhaarfrisur bleibt, ist selbst die längste Stelle oben auf dem Kopf nur wenige Millimeter lang. Und das sieht dann ziemlich cool aus - wenn man es richtig macht.

Warum der Fade Buzz cooler ist

Wer sich die prominenten Träger eines Fade Buzz ansieht, weiß, warum der Fade Buzz so viel cooler als der Buzz Cut ist und zurecht seinen Titel als aktuelle Trend-Frisur 2024 verdient. Er bedient sich den gleichen Effekten wie der Buzz Cut, sorgt für markante Gesichtszüge und einen maskulinen Look. Gleichzeitig bringt der Fade Buzz durch seine feinen Unterschiede mehr Leben in die eigentlich ziemlich simple Frisur, die Überblendung an den Seiten gibt ihm eine anspruchsvollere, frischere und modernere Dimension.

Wer mit der Optik spielen will, kann aus verschiedenen Fade-Stilen wählen, darunter der Low, Mid oder High Fade. Für gewöhnlich werden die Konturen des Fade Buzz auf Null gesetzt, wie hoch man die Überblendung ansetzt, sollte je nach Kopfform entschieden werden.

Farbakzente beim Fade Buzz

Der Fade Buzz vereint zwei Dinge, die auf Männerköpfen gerade angesagt sind: ultrakurze Schnitte und Farbverläufe. Beim Buzz Cut sind die Möglichkeiten, damit zu experimentieren, natürlich eingeschränkt. Durch den feinen Übergang beim Fade Buzz entsteht durch die unterschiedlichen Haarlängen aber auf ganz natürliche Weise eine Art Farbverlauf. Das macht die Trend-Frisur so aufregend.

Wem diese kleinen Nuancen noch nicht ausreichen, der kann nach dem Vorbild von Élite-Schauspieler Arón Piper gerne mit Farbe nachhelfen. Pink, blond, whatever you like. Man sollte sich nur von dunkel (Konturen) zu hell (Kopf) arbeiten - bitte nicht andersherum (sieht strange aus).

Vorteile des Fade Buzz

Vorteile des Fade Buzz können wir Ihnen wie aus der Pistole geschoßen aufzählen: praktisch, einfach, modern und vor allem ziemlich gut aussehend. Und das reicht dann auch schon, um 2024 zur Trend-Frisur zu werden (geben Sie zu, wir haben Sie überzeugt!).

Das einzige Manko ist, dass man den Fade Buzz anders als den Buzz Cut nicht einfach so zu Hause schneiden kann. Zumindest müsste man dazu ziemlich talentiert sein, um die feinen Übergänge auch so hinzubekommen, damit es gut und gleichmäßig aussieht. Auch haben die handelsüblichen Haarschneidemaschinen für Zuhause oft gar nicht so viele Abstufungen, dass man die kleinen Dimensionen überhaupt so hinbekommt wie gewünscht.

Deshalb mit dem Fade Buzz lieber immer brav zum Friseur gehen, mindestens einmal die Woche, weil die Trend-Frisur sonst schnell rauswächst. Dauert dann auch nur wenige Minuten.

Pflege und Styling des Fade Buzz

Sie konnten es nach unserem Artikel gar nicht mehr abwarten, sind sofort zum Friseur gerannt und haben sich die neue Trend-Frisur 2024 schneiden lassen? Brav! Jetzt müssen Sie nur noch ein paar Styling-Regeln beachten und dann sind sie ready to go.

Beim Fade Buzz muss man nämlich besonders viel Wert auf eine gesunde Kopfhaut legen (sollte man sowieso immer tun, hier sieht man sie aber halt auch). Dafür empfehlen wir Ihnen unser Tutorial für die optimale Kopfhautpflege. Darüber hinaus raten wir alle zwei Wochen zu einem Peeling-Shampoo, bei fettigen Haaren gerne jede Woche.

Stylingprodukte wie Gel oder Wachs können Sie nach Belieben auftragen, müssen Sie aber nicht. Wenn Ihr Fade Buzz die richtige Länge hat, kann man die Haare einmal kurz mit den Fingern durchkämmen, fertig.

Werkzeuge zum Haare selber schneiden

Für den Haarschnitt daheim sollten Ihnen die wichtigsten Dinge nicht fehlen:

  • Haarschneideschere oder ein elektrischer Haarschneider, wie z.B. der Philips HC5630/15 oder HC7650/15.
  • Handtuch für die Schultern (oder Frisiercape: ist bei dem HC7650/15 im Lieferumfang enthalten)
  • Kamm, gerne auch mit Stil zum Abtrennen (ist ebenfalls beim HC7650/15 im Lieferumfang enthalten)
  • Haarklammern je nach Bedarf
  • zweiter Spiegel
  • gutes Licht

Haare selber schneiden | Übergang selber schneiden | Haare schneiden Männer

Tipps für Anfänger beim Haare schneiden

  1. Halten Sie es nach Möglichkeit zunächst simpel, wenn Sie sich zum ersten Mal die Haare selber schneiden.
  2. Verwenden Sie das richtige Werkzeug. Eine Küchen- oder Nagelschere eignet sich definitiv nicht, um sich die Haare selbst zu schneiden.
  3. Wählen Sie für den ersten Haarschnitt einen Tag aus, an dem Sie sich gut fühlen und nicht gestresst sind.

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