Ganz gleich, ob du deinen Look auffrischen möchtest oder mehr über Männerfrisuren erfahren willst, wir stellen dir die beliebtesten Männerhaarschnitte vor. In unserem Leitfaden findest du die zwölf trendigsten Frisuren, die die Modebranche im Sturm erobern, und erfährst, wie du sie selbst tragen kannst.
Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen. Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt. Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.
Begriffe wie Fade Cut, Low Fade, High Fade und Scissor Fade sagen euch nichts? Es gibt viele Varianten des Fades, aber diese vier sind derzeit die beliebtesten.
Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Low Fade eine Variante des Fade Cuts. Der Low Fade zeichnet sich durch das Verblassen der Haare am unteren Teil des Kopfes aus. Der Low Fade ist ein Haarschnitt, der an der Haut beginnt und allmählich in eine längere Haarlänge übergeht.
Beim Medium Fade werden die Haare ab etwa der Mitte des Kopfes verblendet. Ebenso wie der Low Fade ist der Medium Fade unauffällig. Bei dem Mid-Fade beginnt die Überblendung auf halber Höhe des Kopfes, zwischen einem Drittel und zwei Dritteln der Seite des Kopfes.
Beim High Fade ist der Schnitt ebenfalls vom Namen abzuleiten. Bei dieser Variante werden die Haare weit oben am Kopf verblendet, weshalb der Kontrast zwischen dem langen Deckhaar und den kurzen Seiten deutlich sichtbarer ist. Der High Fade beginnt etwa im letzten Drittel des Kopfes und ist der härteste der vier Fades.
Der Scissor Fade wird, anders als die anderen Varianten, ausschließlich mit der Schere geschnitten. Dadurch werden die Haare nicht so kurz wie mit dem Rasier und dementsprechend auch die Haut unter den Haaren weniger stark sichtbar. Diese Art ist perfekt, wenn ihr einen unauffälligen Schnitt sucht, der sehr sauber wirkt.
Das typische Merkmal des Shadow Fades ist sein langgezogener Übergang: Bei diesem Fade-Haarschnitt wird über ein sehr breites Areal verblendet, weshalb der Fade wie eine Art Schatten des Deckhaares wirkt.
„Seiten auf Null mit Übergang“ klingt erstmal nach einer etwas rustikalen Beschreibung einer Frisur, doch eigentlich ist damit der sogenannte Skin Fade gemeint. Was das Deckhaar anbelangt, sind bei diesem Übergang keine Grenzen gesetzt.
Ein Taper Fade ist ein kleiner, subtiler Fade, der von allen Fade-Typen am niedrigsten und am wenigsten streng ist. Er wird häufig getragen, um einen Bart bis zum Haaransatz oder längeres Haar an den Seiten auszublenden.
Der Undercut ist vermutlich den meisten von euch ein Begriff. Er zeichnet sich durch den abrupten Übergang vom Deckhaar zu den Seiten aus. Ein Undercut für Männer ist eine kurze bis mittellange Frisur, bei der sich das Deckhaar von den Seiten abhebt. Das Haar wird am Oberkopf lang gelassen, während die Seiten - und oft auch der Rücken - kurz geschnitten werden.
Es gibt viele Variationen der Undercut-Frisur, aber das Wichtigste ist: oben lang und an den Seiten kurz geschnitten. Männer mit einem rautenförmigen oder quadratischen Gesicht sehen mit dieser Frisur am besten aus, da sie das Gesicht weniger kantig erscheinen lässt.
Neben den Fade-Varianten und dem Undercut gibt es noch weitere trendige Haarschnitte für Männer:
Du hast dein Haar also zum Seitenscheitel geschnitten. Wie stylst du ihn jetzt? Um den Seitenscheitel zu stylen, brauchst du eine hochwertige Pomade, um die Frisur zu fixieren. Trage die Pomade auf das feuchte, handtuchtrockene Haar auf. Suche dann die Stelle, an der der Seitenscheitel beginnen soll - entweder auf der linken oder auf der rechten Seite deines Kopfes - und kämme das gesamte Haar von dieser Partie auf die andere Seite. Um einen leichten Pompadour-Look zu erzielen, kämme die vordere Haarpartie nach hinten. Sobald das gesamte Haar nach hinten gekämmt ist, kämme die Seiten nach unten. Gib zum Schluss einen leichten Hauch von Haarspray auf, um die Frisur zu fixieren.
Der Taper Cut, auch als Businessman bekannt, ist vielleicht die verworrenste aller Frisuren. Entgegen der Annahme, dass er gleichbedeutend mit einem Fade ist, verkürzt ein Taper Haircut die Haarlänge etwa einen Zentimeter über dem Ohr und bis zum Nacken, während ein Fade Haircut die Rückseite und die Seiten von der Schläfe abwärts auf eine Länge verkürzt, die unterhalb einer eines 6-mm-Aufsatzes liegt. Der Tapered Haircut zeichnet sich durch klare Linien aus, die der Kopfform folgen, und passt zu jedem Haartyp, insbesondere zu gewelltem oder dickem Haar, da er dazu beiträgt, dem Haar die Schwere zu nehmen.
Die Faustregel für diesen Look ist, dass dein Haar etwa 5 bis 10 cm lang sein sollte. Du brauchst dein Haar nicht zu schneiden, es sei denn, es ist deutlich länger als 10 cm, da dieser Look stark vom Schneiden abhängt. Du solltest die Seiten mit deiner Haarschneidemaschine schneiden und dabei einen Aufsatz zwischen 9 mm (typischerweise ein #3-Aufsatz) und 15 mm (typischerweise ein #6-Aufsatz) verwenden. Achte darauf, dass du die Seiten und den Halsausschnitt verjüngst oder ausblendest, damit der Schnitt allmählich ineinander übergeht. Du kannst auch einen "harten Schnitt" machen, d. h. eine rasierte Linie, die eine klar definierte Partie bildet. Dadurch wird die Frisur auffälliger und bildet einen Kontrast zwischen dem Oberkopf und den Seiten.
Die Kunst eines guten Fade Cuts ist das Verblenden der Haare, bei dem der Friseur mithilfe eines Rasierers und einer Schere die Haare von oben nach unten immer kürzer schneidet. Ihr möchtet einen Fade selber schneiden? Wir raten euch davon ab. Einen wirklich sauberen Übergang als Leihe hinzubekommen, ist überaus schwierig und benötigt einiges an Fingerspitzengefühl, viel Übung und vor allem Genauigkeit. Besonders dann, wenn das Deckhaar deutlich länger als die Seiten ist, fällt ein schlecht geschnittener Fade Cut auf.
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