Herrenfrisur Sidecut: Anleitung und Styling-Tipps

Der Sidecut für Männer ist eine Frisur, bei der das Haar auf einer Seite des Kopfes sehr kurz rasiert oder geschnitten wird, während das restliche Haar, vor allem das Deckhaar, länger bleibt. Diese Asymmetrie verleiht der Frisur einen auffälligen, modernen Look. Was der neuen Trend-Frisur auf den ersten Blick nicht anzusehen ist - der Sidecut bietet einige abwechslungsreiche Styling-Variationen. Er kann zur Seite gestylt werden, sleek, also mit viel Gel glatt gezogen nach hinten, oder mit einem Pony lässig nach vorn in die Stirn getragen werden.

Der Bereich des Sidecuts definiert sich vom natürlichen Haarwirbel in einer Linie bis zur Kante der „Geheimratsecke“ und vom höchsten Punkt des Ohrs in leichtem Bogen, wieder zurück zum Haarwirbel. Das Deckhaar sollte einige Zentimeter lang sein, um die für den Sidecut typische Asymmetrie gut hervorzuheben. Je länger das Deckhaar, desto markanter wird der Hairstyle. Der Sidecut-Bereich erinnert an ein Dreieck.

Sidecut vs. Undercut: Was ist der Unterschied?

Am Look des Undercuts kam in letzter Zeit einfach niemand vorbei: das Haar ist ringsherum am Unterkopf kurz rasiert, das Deckhaar wird länger getragen. Die Weiterentwicklung der Trendfrisur ist der Sidecut. Beim Sidecut sagt es schon der Name: Hier wird nur eine Seite kurz rasiert.

Der Undercut für Männer zeichnet sich durch einen ringsum kurz rasierten Unterkopf aus. Das Deckhaar sollte relativ lang und voll sein. Diese Frisur ist ein weitaus markanterer Look als der Undercut.

Wem steht ein Sidecut?

Der Sidecut ist alterslos. Auf was aber nicht verzichtet werden kann: fülliges Deckhaar. Denn je dichter das Haar wächst, desto besser ist es auch für die abrasierte Seite, die sonst kahl wirken könnte. Der Sidecut ist auch bei ersten grauen Strähnchen super, denn er bringt Dynamik in den Hairstyle und die asymmetrische Schnittweise lässt die ersten grauen Haaren ganz natürlich wirken.

Allerdings gibt es einen wichtigen Punkt, der beachtet werden sollte, damit der Look cool ausschaut: Das Deckhaar muss zwingend füllig sein. Je jünger der Mann, desto radikaler beziehungsweise kürzer kann die rasierte Seite sein. Die Haarschneidemaschine kann man hier getrost auf 0,3 cm einstellen. Cool, aber nicht zu extrem wirkt diese Frisur bei Männern um die Dreißig, wenn die Konturen entlang des Sidecuts akkurat und auf ca. 0,5 cm rasiert sind.

Und auch der Mann um die 40 oder 50 Jahre muss auf diese Herrenfrisur keineswegs verzichten. Der Sidecut ist hier um Einiges sanfter mit 2 bis 3 Zentimetern Länge. Auch das Deckhaar ist nicht extrem lang. Schließlich unterstreicht ein Herren Sidecut auch die ersten grauen Strähnchen auf elegante Weise.

Sidecut mit Übergang: Diese Varianten gibt es

  • Sidecut mit Seitenscheitel
  • Sidecut mit langen Haaren
  • Sidecut mit lockigen Haaren
  • Fade Cut
  • High Fade

Sidecut mit Seitenscheitel

Ein Seitenscheitel gibt dem Sidecut einen stilvollen und modernen Look. Er sorgt für eine klare Trennung zwischen dem rasierten und dem Deckhaar. Diese Kombination verleiht dem Style zusätzliche Struktur und ermöglicht vielseitige Stylingoptionen - von einem eleganten, nach hinten gegelten Look bis hin zu einer locker fallenden, voluminösen Frisur.

Sidecut mit langen Haaren

Ein Sidecut mit langem Haar ist durch den Kontrast zwischen dem langen vollen Deckhaar und der kurzgeschorenen Seite, eine mutige und auffällige Frisur. Diese kann besonders kreativ und vielseitig gestylt werden kann. Das lange Deckhaar, oft 15 Zentimeter oder mehr, sorgt für einen starken Kontrast und unterstreicht die Asymmetrie des Looks.

Diese Frisur bietet viel Flexibilität: Das lange Haar kann offen und fließend getragen werden, für einen dramatischen Look, oder locker zusammengebunden, um den rasierten Bereich stärker in den Vordergrund zu rücken. Je nachdem, wie das lange Haar gestylt wird - sei es mit Wellen, Locken oder glatt - entsteht ein Look, der sowohl edgy als auch elegant wirken kann.

Sidecut mit lockigen Haaren

Ein Sidecut mit lockigem Haar kombiniert die wilde, natürliche Textur von Locken mit der markanten Asymmetrie des Sidecuts, wodurch ein aufregender und individueller Look entsteht. Die voluminösen Locken auf der ungeschorenen Seite schaffen einen interessanten Kontrast zu der glatten, rasierten Seite, was den Sidecut besonders dynamisch wirken lässt.

Locken verleihen dem Sidecut eine zusätzliche Dimension, da die natürliche Struktur der Haare den Look lebendig und verspielt macht. Dieser Style lässt sich auf verschiedene Arten tragen: Die Locken können locker über die ungeschorene Seite fallen, oder, wenn sie nach hinten gestylt oder hochgesteckt werden, wird der rasierten Seite mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Fade Cut

Ein Fade Cut bei einem Sidecut schafft einen stilvollen und fließenden Übergang. Beim Fade Cut wird das Haar von oben nach unten allmählich kürzer, sodass ein weicher Übergang zwischen der rasierten Seite und dem längeren Deckhaar entsteht. Dieser Effekt kann subtil oder stark ausgeprägt sein, je nach Vorliebe.

Beim Sidecut sorgt der Fade für eine harmonischere Optik, da die abrupten Kanten der rasierten Seite sanft in das längere Haar übergehen. Das Ergebnis ist ein dynamischer Look, der sowohl clean als auch modern wirkt. Der Fade kann je nach Wunsch hoch, mittel oder niedrig angesetzt werden, was die Intensität der Asymmetrie beeinflusst. Besonders für diejenigen, die einen Sidecut wollen, aber gleichzeitig einen etwas dezenteren Stil bevorzugen, ist der Fade Cut eine ideale Option.

High Fade

Wenn Sie einen hoch angesetzten Fade Cut wollen, dann nennt man diesen “High Fade”. Beim High Fade beginnt der Übergang von lang zu kurz bereits sehr weit oben, oft knapp über den Ohren oder an den Schläfen, und geht fast nahtlos in das längere Deckhaar über. Anders als bei den tiefergesetzten Übergängen, betont der High Fade den Kontrast noch stärker, da die Haarlänge auf der rasierten Seite von fast kahl bis hin zu etwas länger allmählich verläuft, bevor es abrupt auf das längere Deckhaar trifft.

Das Ergebnis ist ein extrem kantiger, moderner Look, der besonders gut für diejenigen geeignet ist, die gerne klare Linien und eine starke Definition in ihrem Haarschnitt bevorzugen. Dieser Style funktioniert hervorragend bei glattem oder welligem Haar und bietet vielseitige Stylingmöglichkeiten und war lange vor allem bei den Fußballern, wie zum Beispiel auch Christiano Ronaldo beliebt.

Sidecut Styling und Pflege

Nur ein Profi sollte Hand an diese Frisur legen. Erkundigen Sie sich, welcher Stylist, bzw. welcher Salon Erfahrung damit hat. Dieser kann Sie auch individuell beraten.

Laut Dirk Walther bietet sich für einen jungen Look, ein rebellisch wirkender Sidecut mit radikal gekürzter Seite an - also alles unter oder bis 3 Millimeter Länge, so dass die Kopfhaut noch durchschimmert. Der Kontrast verstärkt sich, je länger das Deckhaar ist. Für diesen Look kommen Sie an regelmäßigen Friseurbesuchen jedoch nicht vorbei, denn um diesen Effekt beizubehalten, müssen die Haare regelmäßig geschnitten werden. Sidecut-Extravaganz schaffen hier zum Beispiel auch Tattoos, die unter dem kurz geschorenen Haar hervorschimmern. Weniger langlebig sind einrasierte- oder gefärbte Muster.

Den älteren Herrschaften rät Dirk Walther zu sauberen Konturen, also einer akkurat rasierten Haarlinie entlang des Sidecuts bei einer Haarlänge ab 0,5 Zentimeter. Richtung Deckhaar ein Fade Cut bis zu einem Zentimeter Länge. Das ist die Sidecut-Variation für echte Gentlemen - sie wirkt cool, aber nicht zu exzessiv.

Soll es etwas mehr Stil und Etikette haben, ist ein Sidecut mit 2 bis 3 Zentimetern Länge in Kombination mit nicht allzu langem Deckhaar ideal. Die Übergänge wirken hier sehr soft und keinesfalls radikal. Dieser Look ist außerdem pflegeleicht, denn selbst wenn das Haar etwas herauswächst, bleibt der gepflegte Look mit dem gewissen Extra.

Ist ein Sidecut noch in?

Ein Sidecut ist nach wie vor im Trend, auch wenn er nicht mehr ganz so dominant ist wie vor einigen Jahren. Die Frisur hat sich über die Zeit weiterentwickelt und ist heute besonders beliebt, wenn sie individuell angepasst und mit anderen Haarschnitten wie dem Fade, Undercut oder sogar mit längeren Frisuren kombiniert wird.

Ein Grund, warum der Sidecut weiterhin attraktiv bleibt, ist seine Vielseitigkeit. Besonders in Subkulturen wie Punk, Rock und alternativen Szenen ist der Sidecut nach wie vor ein starkes Style-Statement.

Haare selber schneiden: Vorbereitung & Ausstattung

Eigentlich brauchen Sie gar nicht so viele Tools, um Ihre Haare selber zu schneiden. Wenn Sie eine bestimmte Frisur wünschen, kann es nicht schaden, einmal in die richtigen Werkzeuge zu investieren. So sparen Sie auf Dauer nicht nur die Friseurkosten, sondern auch viel Zeit und können je nach Lust und Laune störende Haarpartien ausbessern oder sich eine neue Frisur stylen.

Eine Haarschneidemaschine oder einen elektrischen Trimmer mit verschiedenen Aufsätzen sollten Sie zu Hause haben, wenn Sie Ihre Haare gelegentlich kurz trimmen. Mit dem Gerät können Sie sich einen Buzz Cut verpassen oder an den Seiten für einen Crew Cut arbeiten. Für jede Haarlänge - es sei denn, Sie haben sie sich komplett auf Stoppeln gekürzt - brauchen Sie unbedingt eine scharfe (!!) Haarschere. Diese ist wichtig für präzise Schnitte sowie Details und Feinarbeiten.

Ein feinzinkiger Kamm hilft außerdem, die Haare während des Schneidens zu kontrollieren und zu glätten, damit das Endresultat präzise aussieht. Zusätzlich können Sie, je nach Haarlänge, mit Haarklemmen einzelne Haarpartien abtrennen. Verwenden Sie einen Handspiegel, um auch den Hinterkopf gut sehen zu können und für den letzten Check, damit Sie auch den Hinterkopf und die Seiten besser sehen können.

Ihre Haare sollten frisch gewaschen und getrocknet sein. Es sei denn, Sie haben Locken, dann können Sie diese noch leicht anfeuchten, um sie besser schneiden zu können. Sauberes, trockenes Haar verhält sich anders als fettiges oder ungewaschenes. Wenn Sie nasses Haar schneiden, achten Sie darauf nicht zu zu viel zu kürzen, da nasses Haar sich nach dem Trocknen zusammenzieht. Mit einem Handtuch und eventuell mit einem Föhn antrocknen, bevor Sie mit dem Schneiden beginnen. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, denn ein schlechter Ausgangszustand kann das gesamte Ergebnis beeinträchtigen.

Kurzhaarschnitt in 6 Schritten

Wenn Sie auf Kurzhaarfrisuren, wie einen gleichmäßigen Buzz-Cut, Burr Cut oder Butch Cut stehen, ist es ziemlich einfach, die Haare selber zu schneiden. Ratsam ist es, sich bei ausreichend Tageslicht die Haare zu schneiden. Falls Sie nicht genügend Licht haben, sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung, damit nichts schiefgeht - besser gesagt, geschnitten wird. Setzen Sie sich vor einen großen Spiegel - ein mittelgroßer Badezimmerspiegel reicht auch aus.

  1. Maschineneinstellung & Hinterkopf: Wenn Sie mit der Haarschneidemaschine arbeiten, benutzen Sie den gewünschten Aufsatz. Starten Sie ruhig mit einem längeren Aufsatz zu; Sie können dann immer noch kürzer gehen. Kämmen Sie die Haare auf dem Oberkopf nach oben und fahren Sie gegen die Wuchsrichtung. Beginnen Sie an der Stirn und arbeiten Sie sich systematisch nach hinten vor. Führen Sie die Maschine langsam und in einer Linie durch die Haare für einen gleichmäßigen Schnitt.
  2. Seiten gleichmäßig trimmen: Für die Seiten empfiehlt sich eine kabellose Haarschneidemaschine, damit Sie sich nicht verheddern. Arbeiten Sie in aufsteigender Richtung von unten nach oben. Neigen Sie die Maschine leicht nach außen, um einen natürlichen Verlauf zu erzielen. Fangen Sie tiefer an und arbeiten Sie sich langsam hoch. Halten Sie den Kamm griffbereit, um nach jedem Zug die Haare auszurichten.
  3. Oberkopf mit Kammtechnik kürzen: Kämmen Sie die Haare nach oben und schneiden Sie parallel zum Kamm, um gleichmäßige Längen zu erzielen. Für Anfänger empfiehlt sich die "Point-Cut"-Technik, bei der die Schere senkrecht zur Haarsträhne gehalten wird. Das sorgt für weiche Übergänge und vermeidet harte Linien. Arbeiten Sie sich von vorne nach hinten durch.
  4. Übergänge (Blend-Methode): Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden. So bleiben die Haare am oberen Hinterkopf länger und Sie kreieren einen sanften Übergang. Profis verfeinern den Übergang, indem sie zwischen drei Längen wechseln und mit einer Zwischengröße verblenden. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, da er den Look entscheidend prägt.
  5. Feinschliff mit Schere & Trimmer: Falls notwendig, korrigieren Sie die Konturen mit einer scharfen Haarschere, indem Sie sorgfältig die Haare entlang des Nackenansatzes schneiden und darauf achten, eine gerade Linie zu ziehen. Auch kleine Ausreißer am Oberkopf lassen sich punktuell ausdünnen oder kürzen. Verwenden Sie die Schere für Präzision, wo der Trimmer zu grob arbeitet.
  6. Kontrolle mit Handspiegel: Nutzen Sie einen zweiten Spiegel in Kombination mit einem großen Spiegel, um den Hinterkopf und die Seiten besser sehen zu können. Überprüfen Sie jede Partie auf Gleichmäßigkeit und Linienführung. Lieber etwas nachjustieren, als mit asymmetrischem Schnitt durch die Gegend zu laufen. Achten Sie insbesondere auf saubere Konturen am Nacken und an den Ohren.

Fade & Undercut selbst schneiden

Wenn Sie nicht alle Haare gleich lang schneiden möchten und einen Übergang in Ihrem Kurzhaarschnitt haben wollen, wird es beim Nachschneiden etwas kniffeliger. Aber keine Sorge, auch das bekommen Sie hin!

  • Low, Mid und High Fade: Aufsatzwahl und Winkel: Fades unterscheiden sich durch die Höhe, in der der Übergang beginnt. Ein Low Fade startet direkt über dem Ohr, Mid Fade etwa in Höhe der Schädelseiten und ein High Fade bereits im oberen Drittel des Kopfs. Wählen Sie je nach Kopfform und Haarstruktur den passenden Stil. Nutzen Sie verschiedene Aufsätze und wechseln Sie diese in kleinen Stufen. Halten Sie die Maschine in leicht geneigtem Winkel zur Kopfhaut, um einen gleichmäßigen Fade zu kreieren.
  • Undercut definieren: freier Nacken & harte Linien: Ein klassischer Undercut zeichnet sich durch einen starken Kontrast zwischen sehr kurzen Seiten und langem Deckhaar aus. Rasieren Sie die Seitenpartien und den Nackenbereich mit einem kurzen Aufsatz (z. B. 3 mm). Ziehen Sie klare Trennungslinien entlang der Kontur. Bei Bedarf können Sie mit einem Rasiermesser nachhelfen, um die Linie zu betonen.
  • Übergänge verwischen: Clipper-über-Kamm: Die Technik "Clipper über Kamm" hilft beim weichen Verblenden von Längen, besonders bei stufigen Schnitten oder bei schwierigen Übergängen zwischen Fade und Deckhaar. Halten Sie den Kamm in einem bestimmten Winkel zur Kopfhaut und führen Sie den Clipper entlang der Kammkante. Diese Technik erfordert etwas Übung, sorgt aber für ein professionelles Finish.

So rasieren Sie Stirn und Ohren

Vergessen Sie beim Haare selber schneiden nicht den Feinschliff an der Haarkante, insbesondere am Nacken und an der Ohrenpartie. Nutzen Sie einen zweiten Spiegel, damit Sie Ihr Haar wirklich gerade schneiden bzw. rasiert hinbekommen. Entfernen Sie den Kammaufsatz des Haarschneiders und setzen Sie den Rasierer vorsichtig in der Mitte des Nackens an, lieber etwas tiefer, um später nach oben korrigieren zu können. Nutzen Sie die anrasierte Linie als Ausgangspunkt für die restliche Kontur. Überprüfen Sie regelmäßig mit dem zweiten Spiegel, ob Sie noch gerade rasieren. Klappen Sie die Ohren leicht ab, um die Haare um die Ohren vorsichtig zu rasieren. Der Abstand zwischen Ohren und Haarlinie sollte nicht zu groß sein.

Styling & Finish

Nach dem Schneiden ist vor dem Styling - denn selbst der präziseste Haarschnitt entfaltet seine volle Wirkung erst mit dem richtigen Finish. Gerade bei Kurzhaarfrisuren entscheidet das Styling darüber, ob der Look einem wirklich passt und gepflegt ist. Wer sich die Haare selbst schneidet, sollte sich deshalb bereits davor mit ein paar grundlegenden Stylingtechniken vertraut machen. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihre neue Frisur strukturieren und Volumen an den richtigen Stellen.

  • Produkte: Matte Paste, Pomade, Haarspray: Matte Pasten sorgen für einen natürlichen Look ohne Glanz, während Pomaden eher für klassische Styles mit Glanz geeignet sind. Haarspray gibt dem Finish extra Halt. Achten Sie auf die richtige Dosierung: lieber sparsam auftragen und langsam steigern.
  • Textur geben: Föhnen und Fingerguides: Nutzen Sie beim Föhnen Ihre Finger als Guideline, um die Haare in die richtige Form zu bringen. Für strukturierte Styles eignet sich ein Diffusoraufsatz. Benutzen Sie Wachs oder Texture-Spray, um Bewegung ins Haar zu bringen.
  • Nacken rasieren & Kanten schärfen: Rasierer oder einen Trimmer ohne Aufsatz eignen sich für den Feinschliff an Nacken und Ohren. Lieber etwas tiefer starten und arbeiten Sie sich vorsichtig nach oben. Kontrollieren Sie dann alles mit dem Handspiegel. Einige Haarschneider haben spezielle Aufsätze für die Ohren, mit denen Sie über und um die Ohren herum sauber schneiden können.

Häufige Fehler beim Haare selber schneiden

Beim Haareschneiden zu Hause passieren selbst den Erfahrensten gelegentlich Patzer. Das ist völlig normal und keine Panik, Haare wachsen ja zum Glück schnell wieder nach. Damit wir Sie aber davor bewahren, den Kopf zu verlieren, warnen wir Sie vorab vor den häufigsten Fehlern. So können Sie bereits im Vorhinein einfach mehr darauf achten und sich besser vorbereiten.

Zu den häufigsten Fehlern gehören:

  • Ungleiche Übergänge: Gehen Sie einfach nochmal mit dem passenden Aufsatz über die Stellen, bis es wirklich gleich und symmetrisch ist.
  • Zu kurz geschnitten? Versuchen Sie, den Style mit Stylingprodukten zu kaschieren oder tragen Sie eine Cap, bis das Haar nachwächst. Beim nächsten Mal wissen Sie bereits Bescheid und starten vorsichtiger.
  • Ausreißer am Oberkopf: Ausreißer sind einzelne Haare, die Sie bei Schneiden oder Rasieren nicht erreicht haben. Arbeiten Sie in dem Fall mit der Schere punktuell nach und schneiden Sie nicht gleich alles ab. Überprüfen Sie das Ergebnis regelmäßig mit einem Handspiegel. Fehler lassen sich oft noch korrigieren

FAQ's

  • Wie oft sollte ich zuhause schneiden? Alle zwei bis vier Wochen, je nach Haarwachstum und Stil.
  • Welche Haarschneidemaschine ist empfehlenswert? Modelle von Wahl, Philips oder Panasonic sind erprobt. Achten Sie auf eine gute Akkuleistung und Wechselaufsätze.
  • Kann ich Bart und Haar mit demselben Gerät schneiden? Ja, wenn das Gerät entsprechende Aufsätze hat und leistungsstark genug ist.

Produkttipps: 3 Haarschneidemaschinen für Männer

Möchten Sie sich selbst die Haare schneiden, ist das Equipment entscheidend: Was Sie jetzt brauchen, ist eine gute Haarschneidemaschine.

HaarschneidemaschineBesonderheiten
Philips Series 50002 Kammaufsätze, 17 Längeneinstellungen, Feststelltaste, Laufzeit bis zu 50 Minuten, abwaschbar, lebenslang scharfe Klingen
Philips MG 7950/15Multigroomer mit 15 Aufsätzen (7 für Haare, 2 für Körper, 4 für Bart, 1 für Details), unter der Dusche verwendbar, Metallgehäuse
Panasonic ER-DGP84Karbon-Beschichtung, geringe Wärmeentwicklung, lange Lebensdauer, ergonomisches Design, Einstellrad zur Schnittlängeneinstellung

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