Styling-Guide für den Herbsttyp mit grauen Haaren

Der Wunsch nach einem Beitrag über Farben für Silver Ladies kam von Leserin Barbara. Sie trägt seit zwei Jahren ihre Haare komplett silbergrau und hat den Eindruck, dass sich die Farben, die ihr helfen, nicht "ausgewaschen" auszusehen, von ihrer früher favorisierten Farbpalette unterscheiden. Dieser Artikel soll Vorschläge für Farben (Mode und Make-Up) und Frisuren für silbergraue Schöpfe geben.

Um Barbara möglichst konkret helfen zu können, wurde sie gefragt, welche Haarfarbe sie vor dem Ergrauen hatte und ob sie erst jetzt mit den grauen Haaren zu kühleren Farben in der Kleidung und Make-up tendiert und vorher wärmere getragen hat oder ob es ist so, dass sich nur die bevorzugten Nuancen innerhalb der kühlen Palette verändert haben.

Barbara antwortete: „Meine Naturhaarfarbe war das übliche Straßenköterbraunblond (nachdem sich das schöne Hellblond meiner Kinderjahre verabschiedet hatte). In meinen jungen Jahren war ich dunkelrothenna gefärbt, was viele wegen meiner grün-grauen Augen für meine Naturhaarfarbe gehalten haben. Mit den Jahren bin ich, da ich chemische Farben nicht auf meinem Kopf haben mochte, in der goldblonden Ecke gelandet. Lange habe ich gedacht, ich sei ein Frühlingstyp, wurde aber auch mal als Sommertyp eingeordnet. Das Goldblond hat sich irgendwann zu meinem Hautton absolut falsch angefühlt. Von daher würde ich sagen, dass ich von den wärmeren Farben zu den etwas kühleren gewandert bin. Warmes Beige z.B.

Gerade an kühlen Farbtypen sehen silbergraue Haare oft richtig klasse aus. Daher wird nicht nur ein Herbstfarbtyp als Beispiel gezeigt, sondern auch ein Winterfarbtyp, der die satten kühlen Farben ideal tragen kann. Dafür wurde die Typberater-Kollegin Angela Kneusels von Angies-type4u hinzugezogen, die wunderschöne lange graue Haare trägt und damit eine Ausstrahlung hat, die präsent wirkt.

Angela Kneusels mit grauen Haaren

Interview mit Expertin Angela Kneusels

Ines: Wie sieht es aus mit Frisuren für silbergraue Schöpfe? Gibt es Dos & Don’ts?

Angela: Nein, der Farbtyp ändert sich nicht. Man ist ein kühler oder warmtoniger Typ. Es können sich aber innerhalb der eigenen Farbpalette die Farben ändern, die vorteilhafter sind.

Ines: Ich habe die ersten grauen Haare mit Mitte 20 bekommen und seit den 40ern werden es deutlich mehr. Meine Farben sind im warmen Bereich geblieben, aber der Schwerpunkt hat sich auf die dunkleren verschoben. Wie ist das bei Dir konkret?

Angela: Generell kann ich die stärkeren Farben jetzt noch besser tragen. Wenn vorher Pastelltöne auch vorteilhaft aussahen, dann wirken sie jetzt zu meinem helleren Haar oft zurückgenommen oder sogar fade und langweilig. Wenn Rosa und Hellblau früher gut aussahen, komme ich jetzt viel präsenter mit Pink, Rot, Royalblau und Petrol rüber. Sehr gerne trage ich jetzt Anthrazit zum Beispiel mit Bordeaux kombiniert. Dunkles Blau ist meine bevorzugte Farbe im Business geworden. Mit meinen dunklen Haaren sah das Blau früher etwas bieder aus. Schwarz zum Beispiel, war immer eine perfekte Farbe für mich und ich kann es auch heute noch gut anziehen, kombiniere es aber gerne mit leuchtenden Farben, denn manchmal wirkt es zu hart.

Ines: Wenn die Augenbrauen heller oder durch Zupfsünden dünner geworden sind, würde ich sie in jedem Fall nachzeichnen. Dabei geht es nicht darum, sie übermäßig zu betonen, sondern ihnen einfach nur ihre ursprüngliche Wirkung zurück zu geben. Ein Fehler wäre also, bei einem warmen Farbtyp per se einen warmen Braunton zum Nachzeichnen der Brauen zu nehmen. Das sähe dann angemalt aus. Wenn man aber einen aschigen Braunton nimmt, lieber zu hell als zu dunkel, kann man ein schön natürliches Ergebnis erzielen. Dafür verwende ich am liebsten mattes Puder, das ich mit einem Schrägpinsel auftrage.

Angela: Auf jeden Fall ist das Nachzeichnen der Augenbrauen mit Puder dem Stift vorzuziehen. Das sehe ich, wie auch den Tipp mit dem aschigen Braunton für warmtonige Typen, genau wie Du.

Ines: Was sagst Du zum Thema Lidschatten: glitzernd oder matt bei Best Agern? Da gehen die Meinungen bei Visagisten extrem auseinander.

Angela: Da sind wir im selben Team. Der Lidschatten darf auf dem ganzen Lid gerne glänzend, schimmernd sein. Ich finde zum Beispiel Creme, Champagner und Silber sehr vorteilhaft. Das gibt einen weichen und wachen Ausdruck und wirkt elegant. Kajal und Wimperntusche sind oft wirkungsvoll. Ein Lidstrich kann den eventuell weniger werdenden Wimpernkranz ausgleichen, ebenso wie eine gute Mascara.

Ines: Oh ja, bei Wimperntusche stimme ich Dir absolut zu. Wie konnte ich die vergessen? Kajal würde ich allerdings nur noch bei extrem großen Augen auf der Wasserlinie auftragen, ansonsten wirken die Augen mir damit meistens zu klein. Aber den Kajalstift als weichen Lidstrich einzusetzen, finde ich gut. Nur bei Schwarz wäre ich vorsichtig. Ich kenne kaum eine Frau ab 40, bei der ein schwarzer Lidstrich noch wirklich gut aussieht.

Angela: Tatsächlich bin ich selber beim Kajal immer noch der ideale Schwarztyp, aber Du hast absolut Recht, denn auch ich verwische ihn leicht.

Ines: Bei den Lippen finde ich, dass Silver Ladies oftmals mehr Farbe vertragen. Aus rosigen Tönen dürfen kühle Rottöne werden, anstelle von bräunlichen Nudetönen kann warmes Orangerot schön aussehen. Als Kontrast zu dem silbrigen Haar ist dort, je nach Farbtyp, ein sattes Rot, Pink oder Aubergineton und auch das von Dir erwähnte Orangerot sehr vorteilhaft. Ich selber trage jetzt viel öfter ein leuchtendes Rot oder ein kräftiges Aubergine. Früher habe ich gerne Rosè als Lippenfarbe getragen.

Ines: Genauso geht es mir persönlich auch. Rosenholz geht immer noch, aber viel spannender sind Tomatenrot und Zinnoberrot! Für Best Ager finde ich übrigens Lippenstifte mit softem Glanz ohne Glimmerpartikel am besten, denn Glimmer setzt sich Lippenfältchen leicht ab. Der softe Glanz sorgt hingegen für gleichmäßig prall und gepflegt aussehende Lippen.

Make-up für den Herbsttyp

Ines: Wie sieht es aus mit Frisuren für silbergraue Schöpfe?

Angela: Oh, das ist eine spannende Frage und ein weites Feld. Da kommt es natürlich auch auf die Gesichtsform an. Aber generell wirken Gesichter im reiferen Alter oft etwas kantiger und herber. Viele Frauen denken, sie müssen sich ab einem bestimmten Alter für einen Kurzhaarschnitt entscheiden. Vor allem bei grauen Haaren. Andere wollen sich nicht vom längeren Haar verabschieden, obwohl die Haare dafür mit den Jahren zu dünn geworden sind. Es kommt meiner Meinung nach darum auch auf die Haarstruktur an, welche Frisur bei grauen Haaren vorteilhaft ist. Vielen Frauen steht auch ein Bob, der nicht zu streng geschnitten ist, sehr gut. Also auch da gerne etwas stufig schneiden lassen. Je nach Haarstruktur sind auch lange Haare immer noch vorteilhaft. Die Haare sollten dann zu den Spitzen hin aber nicht zu dünn sein. Wer seine Mimikfalten der Stirn etwas kaschieren möchte kann mit einem Pony oder Ponyfransen arbeiten. Ein Pony sieht generell immer frisch und jugendlich aus.

Angela: Da Barbara einmal als Frühlings - und einmal als Sommertyp typisiert wurde ist es aus der Ferne etwas schwierig, da dies ja einmal die warme und einmal die kalte Farbpalette wäre. Auf jeden Fall kommen mit den grauen Haaren jetzt stärkere Farben ins Spiel. Petrol und Aubergine steht ihr sicher gut und auch ein Türkiston kann sehr lebendig wirken. Ich würde in Barbaras Fall vor dem Spiegel ausprobieren, wie die Farben bei Tageslicht zu ihrem Gesicht wirken. Für das Make-up sind Champagner oder Cremeweiß als Lidschatten wegen ihrer grüngrauen Augen und Aubergine als Lippenfarbe sicher vorteilhaft. Eventuell Petrol als Lidstrich, fein gestrichelt. Bei der Frisur kommt es auf den Gesichtstyp an, wie oben beschrieben.

Ines: Meine Vermutung ist, dass Barbara schon immer ein Sommerfarbtyp war, sich nur früher auf vielleicht auf Frühlingstyp hingefärbt hat. Zu den Lippen noch eine Ergänzung: Wenn die Lippen voll sind, können auch dunkle Töne bei Silver Ladies funktionieren. Mein Tipp für Barbara ist: Höre auf Deine Intuition. Wenn Du Dich optisch verwaschen fühlst, greife zu dunkleren oder leuchtenden Farben. Wenn Du siehst, dass warmes Beige Gift für Deinen Teint ist, lass die Finger davon.

Angela: Das sind sehr gute Tipps für Barbara, Ines.

Der Herbsttyp: Farben, Merkmale & Outfit-Ideen

Farbtypen spielen bei der Wahl des richtigen Kleidungsstils eine entscheidende Rolle, denn sie helfen dabei, genau die Farben zu finden, die das individuelle Aussehen am besten unterstreichen. Ein Herbsttyp zu sein, bedeutet grundsätzlich, dass Ihnen warme, erdige Töne besonders gutstehen. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Doch wie finden Sie heraus, welcher Herbsttyp Sie sind?

Merkmale des Herbsttyps

Der Herbsttyp lässt sich am Unterton der Haut, der Haarfarbe und der Augenfarbe erkennen. Charakteristisch für den Herbsttyp sind stärkere Kontraste und ein insgesamt warmer Unterton. Du erkennst diese Eigenschaften in folgenden Merkmalen:

  • Haare: warme Braun-, Gold- und Rottöne
  • Augenfarbe: Haselnussbraun, Dunkelbraun, Grünbraun, Blau mit warmem Unterton
  • Teint: hell mit Sommersprossen oder dunkel, warmtonig

Farbpalette des Herbsttyps

Die bunt gefärbten Blätter im Herbst geben dir bereits einen guten Hinweis darauf, welche Farben dem Herbsttyp stehen: Töne wie Goldgelb, Burgunderrot oder Olivgrün schmeicheln dem Herbsttyp besonders und harmonieren perfekt mit seinem Erscheinungsbild. Als Herbsttyp kannst du also warme, satte und erdige Farben tragen.

Die besten Farben für Herbsttypen:

  • Erdige und kräftige Rottöne, zum Beispiel Burgunderrot oder Terrakotta
  • Warme Gelb- und Orangetöne, zum Beispiel Senf und Kürbis
  • Gedämpfte Grüntöne, zum Beispiel Moosgrün oder Olivgrün
  • Erdige und satte Brauntöne, zum Beispiel Goldbraun
  • Warme Blautöne, zum Beispiel Petrol
Farbpalette des Herbsttyps

Wenn du auf der Suche nach Basics für den Herbsttyp bist, kannst du auf warme Brauntöne setzen, wie zum Beispiel Camel oder Dunkelbraun. Auch Grüntöne wie Oliv können gute Basisfarben für deine Garderobe bilden. Auf schwarze Kleidungsstücke solltest du eher verzichten, da sie schnell in einem zu starken Kontrast zu deinem Erscheinungsbild stehen können - vor allem in Gesichtsnähe. Eine gute Alternative, die dir mehr schmeichelt, ist ein warmes Grau (mit Grün- oder Brauntönen gemischt). Auch Pastellfarben passen nicht zum Herbsttyp und lassen ihn blass erscheinen.

Mischformen des Herbsttyps

Nicht jeder Herbsttyp ist identisch. Selbst innerhalb dieser Farbkategorie gibt es Variationen, die sich in Helligkeit, Sättigung und Farbtemperatur leicht voneinander abheben. Welche Mischformen finden sich speziell beim Herbsttyp?

  • Warmer Herbsttyp
  • Dunkler Herbsttyp
  • Softer Herbsttyp

Warmer Herbsttyp

Wenn deine Augen, Haare und dein Teint einen warmen, goldenen Unterton haben, bist du sehr wahrscheinlich ein warmer Herbsttyp. Dabei können deine Haare von dunklen Goldblondnuancen, einem warmen Braun bis zu satten Rottönen reichen. Auch deine Augen strahlen in einem warmen Braun, Blau oder Grün und dein Teint ist goldbeige mit warmem Unterton.

Treffen diese Merkmale auf dich zu, kannst du als warmer Herbsttyp ideal satte und warme Farben tragen. Diese Farben passen perfekt zum Warm Autumn:

  • Rot: Kupfer, dunkles Orange
  • Grün: Khaki, Oliv, Moosgrün
  • Braun: Goldbraun, Muskat, Schokolade
  • Gelb: Senfgelb
  • Neutrale Töne: Camel, warmes Grau, Beige, Champagner

Als Farbtyp mit warmem Unterton passt goldener Schmuck besonders gut zu deiner Haut. Um deinen Farbtyp optimal hervorzuheben, sind warme und leicht gedämpfte Farben der Schlüssel. Wähle zum Beispiel Lidschatten aus einer warmen, matten und satten Lidschattenpalette. Zu schimmernde oder zu blaustichige Lidschatten solltest du eher vermeiden, da sie dich blass aussehen lassen können. Bei Eyeliner und Mascara kannst du zu einem warmen Braunton greifen, da schwarz schnell zu hart erscheinen kann. Ein orangener oder roter Lippenstift mit warmem Unterton setzt einen tollen Akzent und passt wunderbar zum Warm Autumn.

Dunkler Herbsttyp

Zeichnen dich dunkle, braune Augen, mittelbraune bis schwarzbraune Haare und ein goldbeiger bis olivfarbener Teint aus? Dann könntest du zum dunklen Herbsttyp gehören. Durch die dunklen Nuancen in Haaren, Haut und Augen bildet er den dunkelsten Typ der drei Herbsttypen. Dennoch weist er immer noch eine gewisse Wärme auf und kann deshalb warme, dunkle und kräftige Farben tragen. Damit hat der dunkle Herbsttyp (auch Dark oder Deep Autumn) auch gewisse Ähnlichkeiten zum Wintertyp.

Die besten Farben für den dunklen Herbsttyp sind:

  • Rot: Rostrot, Bordeauxrot, dunkles Beere
  • Grün: dunkles Olivgrün, dunkles Blaugrün
  • Gelb: Goldgelb
  • Blau: Blaugrün, mittel-dunkles Marineblau
  • Neutrale Töne: warmes Weiß, Creme, warme und dunkle Brauntöne, warmes Grau
Farbpalette für den dunklen Herbsttyp

Wenn du die Farben deiner Farbpalette gekonnt in deinem Outfit zusammenstellen willst, kannst du komplementäre Farben (zum Beispiel Aubergine mit Blaugrün) oder eine Basisfarbe mit einer Akzentfarbe kombinieren. Da bei deinem Farbtyp der warme Unterton überwiegt, sieht goldener Schmuck besonders schön auf deiner Haut aus. Als Deep Autumn mit einem eher dunklen Gesamtbild kannst du bei deinem Make-up zu warmen und satten Tönen greifen. Ein warmer Lidschatten in dunklen Erdtönen, ein Eyeliner in deiner Augenfarbe und ein Lippenstift in dunklen Beeren-Tönen zaubern dir Frische ins Gesicht und unterstreichen deinen Look optimal. Je dunkler dein Teint, deine Haar- und Augenfarbe als Deep Autumn ist, desto dunklere Farben kannst du bei deinem Make-up-Look verwenden.

Softer Herbsttyp

Hast du einen warmen Unterton, aber eher wenig Kontraste zwischen deinen Haaren, Augen und deiner Haut? Dann könntest du ein softer Herbsttyp, auch Soft Autumn genannt, sein. Im Vergleich zum warmen und dunklen Herbsttyp weist der softe Herbsttyp die geringste Wärme auf. Dabei hat die Haut meist einen leicht warmen Unterton, die Haare haben einen aschigen Touch und die Augen können graublau, graugrün oder braun sein. Durch die sanften Übergänge zwischen Haaren, Haut und Augen kann der Soft Autumn die gedämpften Herbstfarben am besten tragen.

Diese Farben passen ideal zum soften Herbsttyp:

  • Rot: sanftes Burgunder, Feige, Lachs
  • Grün: Salbeigrün, sanftes Blaugrün, Khaki
  • Gelb: Buttermilch
  • Blau: warmes Navy, dunkles Türkis
  • Neutrale Töne: warmes Grau, sanftes Weiß, sanftes Taupe
Farbpalette für den soften Herbsttyp

Als Soft Autumn kannst du mit Farben Looks zusammenstellen, die zwischen warm und kühl liegen. Das wären zum Beispiel Beere und Dunkelgrau. Auch monochrome Outfits schmeicheln dir sehr. Achte bei deiner Farbpalette darauf, dass du nicht zu knallige, zu warme oder zu helle Farben auswählst. Sonst kann es passieren, dass dein softes Erscheinungsbild in den Hintergrund tritt und die Outfit-Farbe zu stark im Fokus steht. Als Soft Autumn passen auch Accessoires aus deiner soften Farbpalette perfekt zu deinem Look. Mit einer Handtasche in Taupe, einem Schal in Salbeigrün oder einem Hut in Lachs rundest du dein Outfit gekonnt ab.

Naturgrau: So gelingt der Übergang

Graue Haare und der Herbsttyp

Graue Haare sind modern, ob gewollt oder altersbedingt. Sie können wie jede andere Haarfarbe mit deinem Style betont werden. Bei Farbtypen mit eher warmer Farbausstrahlung ändert sich ein bisschen mehr, da der Anteil der kühlen „Farben“ durch das graue Haar erhöht wird. Es braucht dann von allem etwas mehr - eine Brille (so man eine trägt) ist auch ein toller Kontrastgeber.

Tipps für den Übergang zu grauen Haaren

Wer dunkle Haare hat, bringt über sein Gesicht schon ganz schön viel Kontrast (Haare/Haut) mit und hat sich natürlich an genau diesen Kontrast erst einmal gewöhnt. Wer als Dunkelhaarige noch nicht bereit ist für Grau, lässt seine Farbe besser mit Strähnchen und Reflexen auffrischen oder mit speziellen Naturfarben (z.B. NOELIE) nachfärben. Aber Achtung: Wer kühl von der Farbausstrahlung ist, sollte auf all zu viele warme Reflexe im Haar verzichten.

Die richtige Brille für graue Haare

Gewollt oder altersbedingt, graue Haare sind modern. Sie können wie jede andere Haarfarbe mit deinem Style betont werden. Bei der Wahl der Brille ist das nicht anders.

Die Wahl des richtigen Brillengestells hängt von verschiedenen Faktoren ab, nämlich Augenfarbe und Hautton. Bist du dir nicht sicher, welcher Farbtyp du bist, schau dir die Innenseite deines Handgelenks an. Scheinen deine Adern bläulich durch die Haut, bist du ein kühler Typ. Sind sie eher grünlich, bist du ein warmer. Dann bist du ein kühler Typ. Bist du dir dennoch unsicher, bist du wahrscheinlich ein neutraler Typ.

Welche Farben passen zu grauen Haaren? Wenn du ein kühler Farbtyp bist, passen silberne und graue Brillen perfekt zu deinen ehemals aschblonden oder -braunen Haaren. Bist du ein warmer Farbtyp, passen goldene, braune oder roséfarbene Gestelle gut zu deinem Teint.

Hier eine Tabelle, die die Farbtypen und die passenden Brillenfarben zusammenfasst:

Farbtyp Adern am Handgelenk Passende Brillenfarben
Kühler Typ (Sommer/Winter) Bläulich Silber, Grau
Warmer Typ (Frühling/Herbst) Grünlich Gold, Braun, Rosé
Neutraler Typ Weder bläulich noch grünlich Kann sowohl kühle als auch warme Farben tragen

Auch ein paar Kontraste tun der Ausstrahlung mit wunderschönem, weißem Haar ganz gut. Das kann man mit einer etwas dunkleren Brillenfassung z.B. super unterstreichen. Wichtig werden hier auch die Augenbrauen, denn sie geben dem Gesicht den Rahmen und bringen etwas vorteilhaften Kontrast. Achtet also darauf, diese gut in Form zu bringen und ggf. mit etwas Farbe zu verstärken. Wer nicht färben mag, greift einfach zu einem guten Augenbrauenstift in kühlem Graubraun.

tags: #herbsttyp #graue #haare #styling

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