Glänzendes, weiches Haar nach nur einer Haarwäsche - das verspricht die Shampoo-Werbung. Es hat aber seinen Preis: Konventionelle Haarpflege-Produkte erfüllen dieses Versprechen meist nur, weil die Hersteller reichlich Chemie in ihre Shampoos rühren. Dabei gibt es gute Gründe, seine Haare natürlich, Bio, silikonfrei und ohne Chemie zu pflegen. Milde Shampoos ohne Silikon pflegen die Haare deshalb langfristig besser, weil die natürlichen Wirkstoffe auch ins Haar eindringen können.
Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe, Vor- und Nachteile sowie Testergebnisse von Anti-Schuppen Shampoos, insbesondere von Herbal Essences, und gibt Ihnen wertvolle Informationen für die Auswahl des richtigen Produkts.
Denn Silikone legen sich beispielsweise wie ein Film um das Haar und verhindern so, dass es pflegende Substanzen aufnehmen kann. Die Folge: Das Haar wird schwer, trocknet aus und nimmt im schlimmsten Fall Schaden. Einige Experten befürchten zudem, dass aus konventionellen Shampoos problematische Inhaltsstoffe ins Abwasser gelangen, die sich dann in der Umwelt anreichern. Chemikalien aus herkömmlichen Shampoos - wie etwa Weichmacher, Duft- oder Farbstoffe - können darüber hinaus Allergien auslösen, hormonell wirken oder sogar krebserregend sein.
Bio-Shampoos und Naturkosmetik-Shampoos kommen dagegen ohne bedenkliche Chemiecocktails aus. Sie nutzen stattdessen die Wirkung natürlicher Inhaltsstoffe und können dies durch Naturkosmetik-Siegel (wie Cosmos, BDIH, Natrue oder Ecocert) nachweisen.
Es klingt wie in einem schrecklich-haarigen Albtraum: Trockene Kopfhaut und Haare, die nicht nur zu lästigen Schuppen führen können, sondern sogar zu starken Strukturschäden wie Haarbruch! Doch dieser Albtraum ist wahr und die Bösewichte ganz real: Sulfate!
Sulfate sind in diesem Fall keine Salze der Schwefelsäure, sondern sogenannte Tenside, auch bekannt als waschaktive Substanzen. Mit der Wirkung eines Waschmittels sorgen sie in Shampoos und vielen anderen Kosmetika nicht nur dafür, dass es beim Haare waschen ordentlich schäumt, sondern reinigen sowohl dein Haar als auch deine Kopfhaut von Fetten und anderen Rückständen. Eine Eigenschaft, die eigentlich etwas Wunderbares zu sein scheint, doch macht genau diese macht sie zum Albtraum aller Haare und jeder Haut.
Sulfate trocknen damit nicht nur dein Haar, sondern auch deine Kopfhaut aus, wodurch es sogar zu Schuppen oder anderen Hautirritationen kommen kann. Die reinigende Wirkung von Sulfaten sorgt für eine Entfettung deiner Haare und der Kopfhaut, weshalb diese damit beginnt, mehr Talg zu produzieren. Das Resultat ist eine gestörte Talgproduktion.
Genau deshalb solltest du ab sofort nicht nur darauf achten, dass dein Shampoo ohne Silikone und Parabene ist, sondern auch keine schädlichen Sulfate enthält.
Um Palmöl herzustellen, benötigt es Unmengen an Platz für Plantagen. Diesen Platz gibt es nicht und aus diesem Grund werden tropische Urwälder gerodet. Damit wird nicht nur die Natur zerstört, sondern auch Tiere und indigene Völker vertrieben. Somit hat Palmöl folgenschwere Auswirkungen auf unsere Umwelt.
Aggressive Sulfate in Shampoos:
Dieses sowohl sulfat- als auch silikonfreie Shampoo eignet sich besonders für empfindliche und vor allem für trockenes Haar sowie trockene Kopfhaut. Es reinigt die Kopfhaut extra-sanft und versorgt sie durch die enthaltene und nachhaltig angebaute Aloe Vera mit Feuchtigkeit.
Einige Nutzer berichten von positiven Erfahrungen mit der neuen Serie von Herbal Essences, insbesondere in Bezug auf die Weichheit und das gesunde Aussehen der Haare. Allerdings wird auch angemerkt, dass dies möglicherweise auf den hohen Silikongehalt zurückzuführen ist. Andere Nutzer haben negative Erfahrungen gemacht, wie trockene und strohige Haare oder juckende Kopfhaut und Schuppen.
Es gibt verschiedene Alternativen zu herkömmlichen Shampoos mit Sulfaten und Silikonen. Bio-Shampoos mit Naturkosmetik-Siegel sind eine gute Wahl.
Wenn du Müll reduzieren willst, kannst du auch ganz auf Shampoo verzichten. In unserem Artikel No Poo: Haare waschen ohne Shampoo findest du viele Hinweise dazu, wie du deine Haare auch mit Kastanien, Kaffee, Roggenmehl, Heilerde, Lavaerde und anderen natürlichen Substanzen reinigen kannst. Außerdem vielleicht spannend für dich - Haarseife oder festes Shampoo.
Zum Beispiel die Bio-Haarseife von Meina. Diese Haarseife kommt nicht nur ganz ohne Sulfate aus, sondern auch ohne Chemikalien, Silikone, Parabene und Mineralöle. Statt auszutrocknen, spendet sie mit einer Extra-Portion BIO-Kokosöl, BIO-Sheabutter, Rizinusöl und Olivenöl deinen Haaren und deiner Kopfhaut noch mehr Feuchtigkeit. Das feste Shampoo ist noch in vielen anderen Versionen für unterschiedliche Haartypen erhältlich.
Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein. Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen.
Stellen sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.
Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.
Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.
Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten.
Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.
PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
Im Test: 40 Shampoos mit Auslobungen wie "repair" oder "Reparatur". Zu viele Problemstoffe: Fünf Repair-Shampoos fallen durch den Test.
Bei fünf Shampoos kommen so viele Problemstoffe zusammen, dass unter dem Strich die Note "mangelhaft" oder "ungenügend" steht.
Unser Test zeigt: 23 von 40 Repair-Shampoos überspringen die von uns gesetzte Marke von mindestens 30 Prozent Post-Consumer-Rezyklat (PCR).
Die Wahl des richtigen Shampoos hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe, berücksichtigen Sie Ihren Haartyp und informieren Sie sich über Testergebnisse und Bewertungen, um die beste Entscheidung für Ihre Haargesundheit zu treffen.
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