Viele Menschen färben ihre Haare, um ihre natürliche Farbe aufzupeppen, graue Strähnen zu überdecken oder einen völlig neuen Look auszuprobieren. Besonders beliebt sind Pflanzenhaarfarben wie Henna, die als schonender gelten. Doch egal für welche Haarfarbe man sich entscheidet, es kommt oft vor, dass auch die Haut Farbe abbekommt. Dieser Artikel befasst sich mit den Ursachen von Hautverfärbungen durch Henna, den Unterschieden zwischen verschiedenen Henna-Arten und gibt Tipps, wie man Flecken vermeiden und entfernen kann.
Henna ist eine Pflanzenpaste, die aus den Blättern des Hennastrauchs (Lewsonia inermis) gewonnen wird. Es wird traditionell für temporäre Körperkunst verwendet, insbesondere für Mehndi-Designs auf Händen und Füßen. Diese Designs zeichnen sich durch ihre auffälligen, braunroten Farben aus.
Es ist wichtig, nur natürliche Henna-Farbstoffe aus vertrauenswürdigen Quellen zu verwenden, um PPD auszuschließen.
Die Konsistenz der Henna-Paste sollte dick und geschmeidig sein, ähnlich wie Zahnpasta oder Pfannkuchenteig. Sie sollte nicht zu flüssig sein, da die Farbe sonst leicht verschmiert, aber auch nicht zu dickflüssig, da sie sonst schwer aufzutragen ist.
Wichtig ist, dass die Henna-Paste auf der Haut austrocknet und aushärtet, bevor sie entfernt wird, um das beste Ergebnis zu erzielen. Es ist besser, die Paste so lange wie möglich auf der Haut zu belassen, um eine intensivere Färbung zu erzielen. Das Pigment wird bereits nach dem Trocknen der Paste auf der Haut und dem Abreiben sichtbar. Für ein gutes Ergebnis sollte die Paste also bereits trocken sein.
Man kann die Henna-Paste - wenn sie trocken ist - mit den Fingern, einer Kredit-Karte, einem Bleistift oder einem anderen stumpfen, hölzernen Gegenstand abreiben. Wenn das Henna-Ornament mit einem Pflaster überkleben war, dann löst es sich großteils gemeinsam mit dem Pflaster.
Um Hautverfärbungen durch Henna zu vermeiden, können folgende Tipps helfen:
Wenn es bereits zu Hautverfärbungen gekommen ist, gibt es verschiedene Hausmittel, die helfen können:
In sehr seltenen Fällen kann es auch bei Henna auf natürlicher Basis zu allergischen Reaktionen kommen. Um sicher zu gehen, kann man einen Patch-Test machen, indem man eine Probe an der Innenseite des Handgelenks für einen Tag auf die Haut aufträgt. Wichtig ist es, nur natürliche Henna-Farbstoffe aus vertrauenswürdigen Quellen zu verwenden, um PPD auszuschließen.
Das aromatische Amin PPD ist bekannt für seine hohe Sensibilisierungspotenz und gehört zu den häufigsten Auslösern einer Kontaktallergie. Es kann in dunklen Henna-Tattoos oder Henna-Haarfarben enthalten sein. PPD kann schwere allergische Reaktionen verursachen, die sich durch Schwellungen im Gesicht und an den Augen äußern können. In seltenen Fällen kann es sogar zu lebensbedrohlichen allergischen Schocks kommen.
Neben Henna gibt es auch Jagua, ein Gel, das aus dem Saft der Jenipapo-Frucht gewonnen wird. Im Gegensatz zu Henna trocknet Jagua schneller und hinterlässt erst zeitverzögert eine bläulich-schwarze Färbung auf der Haut. Hier eine vergleichende Übersicht:
| Merkmal | Henna | Jagua |
|---|---|---|
| Farbe | Braunrot | Bläulich-Schwarz |
| Trocknungszeit | Länger | Kürzer |
| Ursprung | Hennastrauch | Jenipapo-Frucht |
| Allergierisiko | Gering (bei reinem Henna) | Gering (bei natürlichem Jagua) |
Allergiker sollten bei der Verwendung von Haarfärbemitteln besonders vorsichtig sein. Hier sind einige Tipps:
tags: #Henna #Haarfarbe #Haut #verfärbung
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