Haarausfall ist für viele Menschen ein sensibles und belastendes Thema. Während es zahlreiche Produkte und Methoden gibt, die versprechen, das Haarwachstum zu fördern, gewinnt die Laser-Rotlicht-Therapie zunehmend an Popularität. Doch wie effektiv ist eine Behandlung mit Rotlicht gegen Haarausfall?
Die Laser-Rotlicht-Therapie, auch als Low-Level-Lasertherapie (LLLT) bekannt, nutzt spezifische Wellenlängen des Lichts, um zelluläre Aktivitäten zu stimulieren. Sowohl die Rotlichttherapie bei Spezialistinnen und Spezialisten als auch Geräte für den Heimgebrauch sollen die Haarfollikel stimulieren, die Blutzirkulation in der Kopfhaut erhöhen und den Zellstoffwechsel anregen können. Dabei setzen die Geräte in der Regel auf rotes Licht von 650 nm oder auf eine niedrige Lasertherapie (LLLT).
Es gibt unterschiedliche Gründe für Haarausfall, wobei die häufigste Ursache die erbliche Variante ist, bekannt als androgenetische Alopezie. Das Haarwuchsgerät von De Medische Tester ist dafür ausgelegt, das Haarwachstum bei Männern und Frauen mit bestimmten Klassifikationen der androgenetischen Alopezie zu fördern. Dieser drahtlose Laserhelm verwendet eine niedrige Lasertherapie (LLLT), um das Haarwachstum bei sowohl Männern als auch Frauen zu stoppen und dann zu stimulieren.
Klinische Forschung hat gezeigt, dass alle Teilnehmer positive Ergebnisse erzielt haben, wobei die Testgruppe mit dem Laserhelm nach 16 Wochen durchschnittlich 37,5% mehr Haarwachstum aufwies als die Gruppe ohne den Laserhelm. Mehrere klinische und wissenschaftliche Studien in der Vergangenheit haben die positiven Effekte der Niedrigenergie-Lasertherapie gezeigt. Eine Wellenlänge von 650-680 nm hat sich als äußerst wirksam bei der Anregung des Haarwachstums erwiesen.
LLLT ist wirksam gegen Haarausfall, da das Licht auf molekularer Ebene die ATP-Produktion (eine wichtige Form von Zellenergie) im Zellkern erhöht. Darüber hinaus verbessert das Laserlicht die Durchblutung, wodurch den Haarfollikeln mehr Sauerstoff und Nährstoffe zur Verfügung stehen und sich schädliche DHT-Moleküle weniger gut an den Haarwurzeln anlagern. Eine verbesserte Durchblutung und ein gesteigerter Energiestoffwechsel führen zu gesünderem, schnellerem und dickerem Haarwachstum. Inaktive Haarfollikel können wieder aktiv werden, sodass an Stellen mit geringem Haarwachstum längeres und volleres Haar wachsen kann.
Es gibt LED-Helme, LED-Haarkappen oder auch LED-Gesichtsmasken: Lichttherapie ist erstaunlich vielseitig einsetzbar. Für das Haarwachstum entscheidend ist dabei die richtige Wellenlänge. Studien zeigen, dass Licht im Bereich von 630 bis 850 Nanometern die besten Ergebnisse bei Haarausfall liefert.
Infrarotlicht eignet sich optimal, um dem erblich bedingten Haarausfall entgegenzuwirken. Es hat die Fähigkeit, tief in die Haut einzudringen und dort auf zellulärer Ebene Prozesse in Gang zu setzen, die den Haarwuchs durch die Durchblutung der Kopfhaut fördern. Dass mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu den Haarwurzeln gelangen, bringt sichtbare Ergebnisse: Das Wachstum neuer Haare wird unterstützt und den bestehenden Haare wird zu mehr Kraft und Haardicke verholfen.
Ein Helm, der Haarwachstum fördert. Quelle: bild.de
Die Laser-Rotlicht-Therapie bietet eine wissenschaftlich unterstützte Methode zur Förderung des Haarwachstums. Studien belegen, dass LLLT-Helme bei regelmäßiger Anwendung die Haardichte und -stärke signifikant verbessern können.
LLLT-Helme sind speziell entwickelte Geräte, die mehrere Laserdioden enthalten, die rotes Licht im Bereich von 630 bis 670 Nanometern emittieren. Diese Wellenlängen dringen in die Kopfhaut ein und fördern die Durchblutung sowie die Zellregeneration in den Haarfollikeln.
Die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) ist eine Behandlung, bei der schwaches Laserlicht eingesetzt wird, um Haarausfall zu reduzieren und das Haarwachstum anzuregen. Forschungsergebnisse deuten auch darauf hin, dass sie sich positiv auf die Alopecia areata auswirkt.
Obwohl der genaue Wirkmechanismus der LLLT nicht vollständig geklärt ist, gibt es mehrere Hypothesen darüber, wie sie bei Haarausfall helfen kann:
Theradome LH80 PRO Laserhelm. Quelle: hairgivers.com
Es gibt verschiedene Geräte für den Heimgebrauch, die mit rotem Licht arbeiten und ähnliche Effekte haben sollen. Dazu zählen Käppis mit eingebauten LEDs oder auch Kopfmassagegeräte, etwa von Foreo oder FAQ Swiss, die ebenfalls mit der Rotlichttherapie arbeiten und zusätzlich die Kopfhaut massieren und gezielt auch an kleinen Stellen eingesetzt werden können. Sie sind meist etwas handlicher, müssen aber manuell über den Kopf bewegt werden. Zudem gibt es Geräte, die mit elektrischer Stimulation funktionieren, wie von Niostem.
Die Anwendung eines LED-Haarwuchsgeräts ist denkbar einfach: Aufsetzen, einschalten, zurücklehnen. Die meisten Helme oder Kappen funktionieren mit voreingestellten Programmen, bei denen man etwa zehn bis 15 Minuten nichts tun muss. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit: Wer auf sichtbare Ergebnisse hofft, sollte das LED-Gerät mindestens drei bis vier Mal pro Woche verwenden. Für maximale Wirkung empfehlen Hersteller oft eine Anwendungsdauer von mehreren Monaten. Geduld zahlt sich aus - ein verbessertes Haarwachstum ist oft nach sechs bis acht Wochen sichtbar.
Hersteller wie CurrentBody bieten Geräte wie den "CurrentBody Skin LED Hair Regrowth Device" an, der klinisch erprobte LED-Lichtherapie im roten Wellenlängenbereich nutzt, um die Haarwurzeln zu stimulieren, die Haardichte zu verbessern und bei androgenetischem Haarausfall zu helfen. Das Gerät ist für den Heimgebrauch konzipiert, einfach in der Handhabung und bietet eine personalisierte Lichtintensität.
Um die Ergebnisse zu maximieren, ist es wichtig, den Helm konsequent auf sauberem, trockenem Haar zu verwenden. Der Fortschritt kann auch beschleunigt werden, wenn er in Verbindung mit anderen Behandlungen wie Minoxidil oder Microneedling der Kopfhaut angewendet wird. Auch die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels für das Haar oder eine nährstoffreiche Ernährung kann das Wachstum von innen heraus unterstützen.
CurrentBody Skin LED Hair Regrowth Device. Quelle: glamour.de
Dr. med. Alice Martin sagt zu den Geräten für den Heimgebrauch: "Als Ersttherapie würde ich sie nicht empfehlen und bin etwas zurückhaltend, was den Effekt solcher Geräte angeht, wenn die Ursache nicht abgeklärt ist. Wichtig: Solche Geräte müssen regelmäßig genutzt werden, damit sie Ergebnisse liefern können. Mindestens dreimal pro Woche, besser fünfmal und im allerbesten Fall täglich sollten sie zur Anwendung kommen. Dabei wird eine Behandlungszeit von etwa zehn bis 15 Minuten empfohlen. Schaden können solche Geräte in der Regel nicht, sie sollten aber nicht länger genutzt werden als empfohlen und man sollte nie direkt ins rote Licht schauen."
Bei Juckreiz, Rötungen oder anderen Auffälligkeiten sollte stets ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.
Die Laser-Rotlicht-Therapie, insbesondere in Form von LLLT-Helmen, stellt eine vielversprechende, nicht-invasive Methode zur Behandlung von Haarausfall dar. Studien und Anwenderberichte deuten auf eine Verbesserung der Haardichte und -stärke hin. Regelmäßige Anwendung und die Kombination mit anderen Behandlungen können die Ergebnisse optimieren. Es ist jedoch ratsam, vor der Anwendung einen Arzt zu konsultieren, um die Ursache des Haarausfalls abzuklären und sicherzustellen, dass die Therapie geeignet ist.
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