Helicobacter pylori und Haarausfall: Ein Zusammenhang?

Viele Menschen leiden unter Magenbeschwerden, ohne die Ursache zu kennen. Ein häufiger Verursacher dieser Magenbeschwerden ist Helicobacter pylori. Dieses Bakterium löst eine der weltweit häufigsten chronischen bakteriellen Infektionen aus. Insgesamt ist über die Hälfte der Weltbevölkerung über 40 Jahren mit Helicobacter pylori infiziert, wobei mehr als 80 Prozent der Erkrankten keine Symptome spüren.

Dass es einen Zusammenhang zwischen Haarausfall und Magen-Darm-Erkrankungen gibt, wurde erst kürzlich bei der Suche nach der Ursache des Haarausfalls bekannt. Aus irgendeinem Grund wurde der Gastroenterologe ganz am Ende verlassen, auf der Suche nach Haarausfall. Bevor man zu ihm kam, besuchte man einen Gynäkologen, Endokrinologen, Neurologen und alles schien in Ordnung zu sein, alle Tests waren normal. Als man zum Gastroenterologen kam, stellte sie sofort mehrere Diagnosen und schickte einen zu einer Reihe von Tests.

Dieser Artikel beleuchtet den möglichen Zusammenhang zwischen einer Infektion mit Helicobacter pylori und Haarausfall. Wir werden die Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung von Helicobacter pylori untersuchen und beleuchten, wie diese bakterielle Infektion zu Haarausfall führen kann.

Was ist Helicobacter pylori?

Bei Helicobacter pylori (H. pylori) handelt es sich um ein Bakterium, das beim Menschen im Magen vorkommen kann. Es gehört zu den sogenannten gramnegativen Stäbchenbakterien, ist S- oder U-förmig gebogen und trägt lange Geißeln, die es zur Fortbewegung nutzt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bakterien, die bei der Verdauung im Magen von der Magensäure abgetötet werden, kann sich H. pylori in einer sehr sauren Umgebung, wie der des Magens, ansiedeln und vermehren.

Um im Magen zu überleben, produziert der Keim ein spezielles Enzym, die Urease. Die Urease kann den im Magen vorkommenden Harnstoff (Urea) in Ammoniak und Kohlendioxid umwandeln. Ammoniak neutralisiert die Magensäure, wodurch H. pylori überleben kann.

Wie häufig kommt Helicobacter pylori vor?

Helicobacter pylori kommt weltweit häufig vor. Wahrscheinlich beginnt eine Besiedelung des Magens durch diese Bakterien bereits in der Kindheit. Je älter ein Mensch ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Bakterium im Magen zu finden ist.

In Entwicklungsländern sind etwa 80 Prozent der 20- bis 30-Jährigen mit Helicobacter pylori infiziert. In Industrieländern wie Deutschland ist ein Befall seltener. Dennoch ist auch hier mit etwa 50 Jahren beinahe jeder zweite Mensch mit dieser Bakterienart besiedelt, meist allerdings ohne spürbare Anzeichen einer Erkrankung aufzuweisen.

Die folgende Tabelle zeigt die Häufigkeit von Helicobacter-pylori-Infektionen nach Altersgruppen:

AltersgruppeHäufigkeit
Kinder3 Prozent
Erwachsene unter 30 Jahren19 bis 25 Prozent
Erwachsene über 30 Jahren35 bis 55 Prozent
Erwachsene über 65 Jahren69 bis 90 Prozent

Wie erfolgt die Ansteckung mit Helicobacter pylori?

Heute weiß man, dass das Bakterium durch engen Körperkontakt bereits im Kindesalter von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. H. pylori ist also ansteckend. Unklar ist jedoch, auf welchem Übertragungsweg die Ansteckung hauptsächlich erfolgt. Denkbar ist einer Weitergabe von H. pylori über Speichel, Erbrochenes oder Stuhl. Forschende vermuten, dass die Übertragung oral-oral oder fäkal-oral erfolgt, also wenn der Erreger aus Erbrochenem oder Stuhl in den Mund einer anderen Person gelangt.

Übrigens: Helicobacter pylori kann auch in Gewässern und Abwässern sowie Lebensmitteln nachgewiesen werden. Ob Menschen sich durch Wasser und Lebensmittel, insbesondere Milch und Fastfood, anstecken können, wird in Fachkreisen jedoch noch diskutiert.

Expert*innen nehmen an, dass das Bakterium außerhalb des Magenmilieus nicht lange überlebensfähig und daher wenig infektiös ist. Weil in Ländern wie Deutschland verhältnismäßig wenige Menschen betroffen sind, gibt es derzeit auch keine gezielten Maßnahmen, um Helicobacter pylori einzudämmen.

Symptome einer Helicobacter pylori-Infektion

Eine Infektion mit Helicobacter pylori verursacht nicht immer Beschwerden. Viele der Betroffenen haben über einen langen Zeitraum gar keine Beschwerden. Die Symptome bei einer Infektion mit Helicobacter pylori können unterschiedlich sein und hängen davon ab, zu welcher Erkrankung der Keim im Magen geführt hat.

Folgende Symptome können ein Hinweis auf das Vorliegen einer H.-pylori-Infektion sein:

  • Völlegefühl
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Aufstoßen
  • Mundgeruch
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Nüchternschmerz (bei Dünndarmgeschwür), das heißt die Schmerzen bestehen vor allem bei leerem Magen
  • Bauchschmerzen nach dem Essen (bei Dickdarmgeschwür)

Wenn diese Symptome länger als ein bis zwei Wochen bestehen und möglicherweise noch Müdigkeit hinzukommt, sollte ärztlicher Rat gesucht werden. Ein Leistungsabfall kann beispielsweise Hinweis auf einen Mangel sein, wie er etwa durch Blutungen infolge eines Geschwürs ausgelöst werden kann.

H. pylori hat nicht nur einen Einfluss auf den Magen, sondern kann auch die mikrobielle Besiedelung (Mikrobiom) im Mund, auf der Zunge sowie im Dünndarm verändern. Das wiederum bringt das natürliche Gleichgewicht der Schleimhautflora durcheinander. Welche Symptome und gesundheitlichen Folgen dadurch ausgelöst werden können, ist derzeit jedoch noch nicht ganz klar.

Immer wieder wird auch ein Zusammenhang zwischen einem Helicobacter-Befall und verschiedenen Erkrankungen der Haut diskutiert, etwa Psoriasis, Rosacea, Neurodermitis oder chronische Nesselsucht.

Folgeerkrankungen durch Helicobacter pylori

In vielen Fällen bleibt die Besiedelung des Magens mit dem Bakterium über Jahre unentdeckt, weil sie keine Beschwerden auslöst. Es kommt jedoch auch vor, dass sich die Magenschleimhaut durch H. pylori entzündet. Das kann Erkrankungen wie Geschwüre des Magens und Zwölffingerdarms, Blutungen oder seltener auch Krebs zur Folge haben kann. Dadurch kann es zu weiteren Beschwerden kommen.

Etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen entwickeln Folgeerkrankungen. Helicobacter pylori ist die häufigste Ursache von Magen- und Darmgeschwüren. Lymphome sind Tumore, also Schwellungen und Verdichtungen des Lymphgewebes der Magenschleimhaut. Sie sind meist wenig aggressiv und heilen von alleine, wenn die Infektion mit Helicobacter pylori behandelt wurde. 1994 hat die WHO Helicobacter pylori offiziell als Krebsauslöser eingestuft.

Gut zu wissen: Es gibt auch Hinweise darauf, dass Helicobacter pylori mit der Entstehung von Gefäß-, Autoimmun-, und Lebererkrankungen im Zusammenhang steht. Die Hintergründe müssen jedoch noch besser erforscht werden.

Gastritis als Folge von Helicobacter pylori

Dauert die Infektion mit Helicobacter pylori länger an, können die Zellen der Magenschleimhaut gereizt reagieren und sich entzünden, weil ihr Schutzschild gegen die Magensäure gestört ist. Eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) ist die Folge. Sie macht sich durch Symptome wie Magenschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl, Appetitlosigkeit und Aufstoßen bemerkbar. Wird eine Entzündung der Magenschleimhaut durch Helicobacter pylori verursacht, spricht man von einer Typ-B-Gastritis.

Helicobacter pylori: Geschwüre als Folgeerkrankung

Bei ungefähr 10 bis 20 Prozent der Betroffenen kann sich aus der Infektion und der Entzündung ein Geschwür in Magen oder Zwölffingerdarm - dem oberen Teil des Dünndarms - entwickeln. Ein typisches Anzeichen für ein Zwölffingerdarmgeschwür ist der sogenannte Nüchternschmerz. Das sind Bauchschmerzen, die nach dem Essen verschwinden. Außerdem kann es zu Blutungen in Magen oder Darm kommen, was sich mit schwarz gefärbtem Stuhl (Teerstuhl) oder dem Erbrechen von Blut bemerkbar macht.

Etwa 90 Prozent aller Magengeschwüre sind auf eine Infektion mit H. pylori zurückzuführen.

Magenkrebs infolge von Helicobacter pylori

H. pylori kann auch bösartige Erkrankungen wie Magenkrebs auslösen. Etwa einer von hundert Menschen, deren Magen mit H. pylori infiziert ist, erkrankt an Magenkrebs. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Keim aus diesem Grund als krebserregend eingestuft.

Auch das Risiko, an einer seltenen Form des Magenkrebses zu erkranken, am sogenannten MALT-Lymphom, wird durch eine Infektion mit H. pylori erhöht.

Diagnose von Helicobacter pylori

Heute stehen verschiedene Untersuchungsmethoden und Tests zur Verfügung, um Helicobacter pylori im Magen nachzuweisen.

Zu den diagnostischen Möglichkeiten gehören:

  • Magenspiegelung
  • Harnstoff-Atemtest
  • Bluttest
  • Stuhltest

Allerdings kann keine der Testmethoden das Bakterium mit hunderprozentprozentiger Sicherheit bestimmen oder ausschließen. Da Helicobacter pylori zudem in Deutschland (Schweiz, Österreich) im Vergleich zu anderen Ländern relativ selten ist, führen Ärzt*innen in der Regel zwei Tests für die endgültige Diagnose von Helicobacter pylori durch.

Sind Sie älter als 50 Jahre und fällt ein Helicobacter pylori Test bei Ihnen positiv aus, machen Ärzt*innen in der Regel eine Magenspiegelung (Endoskopie) und entnehmen Gewebeproben.

Helicobacter pylori: Symptome, Diagnostik und Therapie | Dr. med. univ. Stefan Rohrer

Magenspiegelung

Die sicherste Untersuchungsmethode zum Nachweis von H. pylori ist die Magenspiegelung (Gastroskopie). Bei dieser wird ein dünner, flexibler Kameraschlauch durch den Mund in den Magen und Zwölffingerdarm geschoben. Dabei kann man die entsprechenden Bereiche betrachten und zugleich auch Gewebeproben zur weiteren Untersuchung entnehmen. Auch eine Gastritis, ein Geschwür oder ein Tumor kann auf diese Weise erkannt werden.

Die Untersuchung wird in der Regel in der gastroenterologischen Praxis durchgeführt. Sie kann zwar etwas unangenehm sein, dauert aber nur wenige Minuten.

Tests zur Diagnose von Helicobacter pylori

Des Weiteren stehen verschiedene Tests zur Verfügung, mit denen sich das Bakterium nachweisen lässt. Dazu zählen der Atem-, Stuhl- oder Bluttest. Für Betroffene sind diese Tests zwar angenehmer als die Magenspiegelung. Sie lassen jedoch keine Rückschlüsse auf den Zustand des Magens zu, also ob sich beispielsweise eine Gastritis oder ein Magengeschwür entwickelt hat.

Harnstoff-Atemtest

Mithilfe dieses Tests lässt sich einfach feststellen, ob sich H. pylori im Magen befindet. Dazu nimmt die Testperson Harnstoff zu sich, der an seinem Kohlenstoffatom radioaktiv markiert ist. Ist der Keim vorhanden, spaltet er den Harnstoff mithilfe des Enzyms Urease in Ammoniak und Kohlendioxid. Das markierte Kohlendioxid wird ausgeatmet und kann in der Atemluft gemessen werden. Die Dosis radioaktiver Strahlung ist sehr gering und gilt daher als unschädlich.

Bluttest

Bei einer Infektion mit H. pylori werden vom Immunsystem Antikörper gegen den Keim gebildet. Diese können im Blut mit einem speziellen Testverfahren nachgewiesen werden. Der Test sagt jedoch nichts darüber aus, ob es sich um eine aktuell existierende Infektion handelt oder eine in der Vergangenheit liegende. Denn die Antikörper befinden sich dauerhaft im Blut und sind beispielsweise auch nach einer erfolgreichen Behandlung von H. pylori nachweisbar. Der Test kann auch zu Hause mit einer kleinen Blutprobe aus der Fingerspitze durchgeführt werden. Zu diesem Zweck sind Schnelltests für die Eigenanwendung im Handel erhältlich.

Stuhltest

Diese Methode beruht auf dem Nachweis von H.-pylori-Antigenen in einer Stuhlprobe. Dieses Verfahren ist einfach durchzuführen und liefert innerhalb weniger Stunden ein Ergebnis. Die Aussagekraft dieses Tests gleicht der eines Harnstoff-Atemtests. Er wird heutzutage immer häufiger angewendet. Auch der Stuhltest ist als Selbsttest im Handel erhältlich.

Behandlung von Helicobacter pylori

Liegt eine nachgewiesene Infektion mit Helicobacter vor, kann man diese gut mit Medikamenten behandeln. Die Therapie hat zum Ziel, den Keim aus dem Magen zu entfernen und wird daher auch als Eradikationstherapie bezeichnet.

In den Therapieleitlinien wird empfohlen, den vorliegenden H. pylori vor dem Beginn der Behandlung auf eine Resistenz gegenüber dem Antibiotikum Clarithromycin zu testen. Ist der Erreger nicht gegen das Mittel resistent, kann eine sogenannte Tripeltherapie bestehend aus drei Medikamenten angewendet werden, darunter Clarithromycin. Liegt eine Resistenz vor, kommt eine Kombination von vier Arzneimitteln zum Einsatz, die sogenannte Bismut-basierte Quadrupeltherapie. Sie erfolgt ohne Clarithromycin.

Tripeltherapie

Bei der Tripeltherapie werden drei Medikamente oral eingenommen:

  • Protonenpumpenhemmer, beispielsweise Pantoprazol
  • Clarithromycin (Antibiotikum)
  • Amoxicillin oder Metronidazol (Antibiotikum)

Antibiotika hemmen das Wachstum von Bakterien oder töten diese ab. Protonenpumpenhemmer werden auch als Säurehemmer oder Säureblocker bezeichnet. Sie hemmen die Bildung von Magensäure, was die Wirksamkeit der Antibiotika unterstützt.

Quadrupeltherapie

Bei der Quadrupeltherapie werden in der Regel folgende vier Medikamente oral eingenommen:

  • Protonenpumpenhemmer
  • Tetrazyklin (Antibiotikum)
  • Metronidazol (Antibiotikum)
  • Bismut (chemisches Element)

Bismut wird unter anderem gegen die bakterielle Infektion, zur Hemmung der Entzündungen und zum Schutz der Schleimhaut eingesetzt.

Die Bismut-basierte Quadrupeltherapie wird derzeit zur vollständigen Beseitigung von Helicobacter aus dem Magen als erste Behandlungsoption in den Leitlinien empfohlen.

Behandlung mit Medikamenten nicht vorzeitig abbrechen

Die Behandlung sollte zunächst zehn Tage lang durchgeführt werden. Betroffene verspüren bereits zwei bis drei Tage nach Beginn der Behandlung eine Besserung ihrer Beschwerden, weil der Magensäurehemmer die Säureproduktion im Magen reduziert und so die geschädigte Magenschleimhaut schützt.

Dadurch neigen manche Betroffene dazu, die Therapie nicht wie verordnet weiterzuführen oder die Einnahme der Medikamente sogar ganz einzustellen. Es ist aber wichtig, die Therapie wie verschrieben zu Ende zu bringen. Immer mehr bakterielle Krankheitserreger entwickeln Resistenzen gegenüber bestimmten Antibiotika. Das hat zur Folge, dass diese Medikamente bei einigen Erregern nicht mehr wirksam sind. Es bedarf in Zukunft also alternativer Behandlungsoptionen ohne Antibiotika.

Natürliche Substanzen und Hausmittel

Zahlreiche natürliche Substanzen und Hausmittel wurden in den vergangenen Jahren in wissenschaftlichen Studien auf ihre Wirksamkeit bei einer Infektion mit Helicobacter getestet - unter sehr verschiedenen Voraussetzungen und mit unterschiedlichsten Ergebnissen. Zu den getesteten Substanzen zählen neben vielen anderen:

  • Brokkoli
  • Honig und Propolis
  • Linolensäure
  • Ingwer
  • Milch
  • Grüner Tee
  • Knoblauch
  • Cranberrys

Es gibt Hinweise darauf, dass beispielsweise folgende Effekte auf H. pylori erzielt werden können:

  • Hemmung der Urease-Aktivität
  • Schädigung der Plasmamembran
  • Verhinderung des Anheftens an die Magenschleimhaut
  • Störung der Vermehrung (Zellteilung)

Die meisten der Studien wurden nicht am Menschen durchgeführt, sondern am Tiermodell oder in-vitro (außerhalb eines lebenden Organismus). Hat sich aufgrund der Infektion mit H. pylori bereits eine Gastritis entwickelt, können pflanzliche Mittel zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden.

Der Zusammenhang zwischen Helicobacter pylori und Haarausfall

Haarausfall, Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme können Symptome von Krankheiten wie Magengeschwüren, Cholelithiasis, Pankreatitis, Dysbiose oder Reizdarmsyndrom sein. Der Zustand unserer Haare hängt oft direkt vom Zustand der Darmflora ab.

Mehrere Faktoren können eine Rolle spielen:

  • Dysbiose: Eine Verletzung der Darmmikroflora, bei der nützliche Mikroben absterben und die Schutzbarriere geschwächt wird. Dadurch dringen Giftstoffe in den systemischen Kreislauf ein, was sich auf die Haarpapillen auswirkt und zu Haarausfall führt.
  • Parasiten: Sie nehmen nützliche Substanzen auf, die der Körper braucht, was zu einem Mangel an Vitaminen und Spurenelementen führt, die für das Haarwachstum wichtig sind.
  • Helicobacter pylori: Diese Bakterien können Entzündungen im Magen verursachen, die die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen und das Immunsystem beeinflussen.
  • Pankreatitis: Bei einer Pankreatitis ist die Aufnahme von Nährstoffen gestört, was zu einem Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen führt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Zusammenhang zwischen Haarausfall und Magen-Darm-Problemen besteht, wenn auch indirekt. Die Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen erfolgt im Darm. Übelkeit, Völlegefühl und Bauchschmerzen sind meist ein Hinweis darauf, dass in Magen oder Darm etwas nicht in Ordnung ist.

Was tun bei Haarausfall und Verdacht auf Helicobacter pylori?

Zunächst benötigen Sie eine Konsultation mit einem Gastroenterologen. Erst nach Beseitigung von Erkrankungen des Darms und des Magen-Darm-Trakts verschreibt ein Trichologe oder Dermatologe die Behandlung und wählt individuell Heilmittel und Medikamente aus.

Damit die Behandlung erfolgreich ist, ist es notwendig, Ihre Ernährung anzupassen: den Verzehr von Lebensmitteln mit einer ausreichenden Menge an pflanzlichen und tierischen Proteinen, Gemüse und Obst zu erhöhen.

Wichtige Hinweise

Es ist wichtig zu beachten, dass die hier dargestellten Informationen nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung dienen. Bei Beschwerden sollten Sie immer einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen. Die beschriebenen Verläufe sind Einzelfälle und keine allgemein verbindlichen Rückschlüsse daraus gezogen werden können. Andere Menschen können anders reagieren, auch wenn sie die gleiche Behandlung erfahren. Es handelt sich um subjektive Wahrnehmungen, ein Heilversprechen ist darin nicht zu sehen.

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