Shampoo selber herzustellen spart Geld und natürliche Produkte sind eine Wohltat für Ihre Haare. Denn in herkömmlichen Shampoos befinden sich oftmals viele unnatürliche Stoffe, die der Gesundheit und Umwelt schaden können. Außerdem entsteht durch gekaufte Shampoos viel Plastikmüll, der unsere Weltmeere verschmutzt.
Das richtige Shampoo zu finden, kann eine echte Herausforderung sein - Warum also nicht mit Heilerde das Shampoo selber machen? Mineralerde besitzt eine hohe Bindefähigkeit, Schmutz und Fette werden wie durch ein Löschblatt einfach aufgesaugt und anschließend abgewaschen. Daher ist Heilerde zur Haarpflege ideal geeignet. Weder das Haar noch die Kopfhaut werden angegriffen und die natürliche Schutzschicht wird instand gehalten. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Shampoos enthält Heilerde keine Tenside oder chemische Zusatzstoffe. Diese können dafür sorgen, dass mehr Talg als nötig produziert wird, wodurch die Haare leichter fetten und die Poren verstopfen können.
Das eigene Shampoo selber zu machen, kann für all jene eine gute Alternative sein, die auf chemische Zusätze in herkömmlichen Shampoos verzichten möchten. In unserem Ratgeber erhältst Du eine Anleitung für das Basis-Rezept mit Seife und Rezeptempfehlungen für verschiedene Haartypen.
Es gibt mehrere Gründe, warum es sich lohnen kann, Shampoo selber zu machen.
Um Dein Shampoo mit Hausmitteln selber zu machen, kannst Du Dich an das folgende Grundrezept halten. Das ist auf Basis von Seife.
❗️ Hinweis: Die Kernseife kann tierische Fette enthalten. Das erkennst Du an der Bezeichnung Sodium tallowate. Viele Alternativen enthalten Palmöl.
Um Dein Shampoo selber zu machen, reibst Du die Kernseife fein. Das gelingt beispielsweise gut mit einer Käsereibe oder ähnlichem. Hast Du die benötigte Menge fein gerieben, gibst Du alles in warmes Wasser. Anschließend rührst Du die beiden Bestandteile so lange mit einem Schneebesen um, bis eine homogene Masse entstanden ist.
Möchtest Du ein Shampoo selber machen, stellst Du am besten flüssiges Shampoo her. Um ein Shampoo für Deinen Haartyp zu erhalten, bieten sich eine Reihe von Zutaten an.
Um Shampoo für normales Haar herzustellen, benötigst Du 150 ml des Grundrezepts.
Bringe das Wasser zum Kochen und übergieße die getrockneten Blüten damit. Das Ganze lässt Du 3 Stunden ziehen. Nach der Ziehzeit kannst Du das Wasser durch ein Sieb abgießen. Anschließend gibst Du die Seifenlauge und das ätherische Öl dazu und vermischst alles gut.
Willst Du Shampoo für fettiges Haar selber machen, eignet sich dieses Rezept für Dich.
Lasse die Brennnesselblätter kurz im Wasser aufkochen. Anschließend solltest Du sie 5 Stunden ziehen lassen. Das Wasser gießt Du mittels eines Siebs ab und gibst ein Öl Deiner Wahl hinzu.
👍 Tipp: Diese Mischung eignet sich ebenfalls als Rezept für Shampoos gegen schuppige Kopfhaut.
Du kannst auch für trockenes Haar Shampoo selber machen. Dieses Rezept eignet sich ebenfalls für brüchige, strohige und gefärbte Haare. Verquirle die Seifenlauge und die Kokosmilch miteinander und fülle das Gemisch in Gefäß Deiner Wahl ab.
Hast Du blondes oder rotes Haar und möchtest es aufhellen? Lass die Kamillenblüten im Wasser kurz aufkochen und danach 2 Stunden ziehen. Gieße das Wasser durch ein Sieb ab.
Genauso wie für helle Haare gibt es auch für dunkle Haare ein geeignetes Rezept, dass Du zum Shampoo selber machen nutzen kannst. Übergieße den schwarzen Tee mit kochendem Wasser und lass ihn 20 Minuten ziehen.
Du möchtest kein Haarpflegeprodukt auf Basis von Seife herstellen? Dann bieten wir Dir mit den folgenden Rezepten zwei Alternativen, mit denen Du ein Shampoo ohne Tenside selber machen kannst.
Mit Roggen-Shampoo kannst Du Deine Kopfhaut schonend reinigen. Um das Roggen-Shampoo gegen trockene Kopfhaut selber zu machen, benötigst Du 300 ml lauwarmes Wasser und 4 EL Roggenmehl. Für die Haarwäsche gibst Du etwas Roggen-Shampoo in das feuchte Haar und lässt es 5 Minuten einwirken.
Mit Heilerde-Shampoo erhältst Du eine cremige Paste, die für fettiges Haar am besten geeignet ist.
Möchtest Du lieber ein festes Haarpflegemittel oder ein Shampoo-Bar selber machen? Kein Problem, das kannst Du ebenfalls selbst herstellen. Nimm Dir jetzt eine geeignete Silikonform und fülle die Flüssigkeit hinein. Es dauert ca.
👍 Tipp: Festes Shampoo ist so ergiebig wie 2-3 Flaschen flüssiges Shampoo.
Für dein Shampoo benötigst du folgende Materialien:
Als erstes werden alle Zutaten abgewogen und bereit gestellt.
Um das Shampoo zu verwenden, können Sie es direkt in die feuchten Haare einmassieren oder es zuerst in den Händen aufschäumen und es dann ins Haar geben. Danach wie immer danach gründlich ausspülen.
Hin und wieder können Sie Ihr Haar danach mit einer Mischung aus 1 EL Apfelessig und 1 Liter Wasser nachspülen, um Kalkreste zu entfernen.
Heilerde funktioniert nicht nur als Maske - auch als Trockenshampoo. Für blondes Haar eignet sich Weizenmehl, dunklere Haartöne brauchen mehr Farbe. So können Sie für braune oder schwarze Haare Trockenshampoo mit Heilerde selber machen. Auch Zimtpulver oder dunkler Kakao verleiht Ihrem Trockenshampoo den richtigen Farbton. Mit wenigen Tropfen an ätherischen Ölen, zum Beispiel in den Duftnuancen Zitrusfrüchte, Vanille oder Rose, bekommt Ihr selbst gemachtes Trockenshampoo mit Backpulver, Mehl oder Maisstärke dann noch ein wunderbares Parfum.
Das natürliche Trockenshampoo für sehr helles Haar besteht aus weißer Heilerde und Stärke. Braune Heilerde eignet sich perfekt für mittleres Haar. Für dunkelblondes und hellbraunes Haar kannst du ganz einfach braune Heilerde verwenden. Aus Kakaopulver und brauner Heilerde stellst du Trockenshampoo für dunkle Haare her. Auch dunkelbraune und schwarze Haare kannst du mit natürlichem Trockenshampoo behandeln.
So geht’s: Mische die beiden Zutaten gut miteinander und fülle sie in deinen Streuer. Schon kannst du das selbst gemachte Trockenshampoo anwenden. Rote Heilerde und Zimt sind das perfekte Trockenshampoo für rotes Haar. Wenn du rotes Haar hast, gibt es auch für dich das richtige Rezept für ein hochwertiges Trockenshampoo. So geht’s: Um das natürliche Trockenshampoo herzustellen, vermischst du einfach den Zimt mit der Heilerde.
Step: Je nach Haarlänge ein bis zwei Esslöffel Lavaerde in ein Gefäß geben und mit drei bis fünf Esslöffel Wasser mischen, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. Die Masse anschließend quellen lassen.
Step: Die Haare gründlich ausbürsten, um so überschüssige Stylingreste vorab zu entfernen.
Step: Nun die Paste aus Lavaerde und Wasser auf die Kopfhaut und Ansätze auftragen (die Längen unbedingt aussparen), einmassieren und etwa drei bis vier Minuten einwirken lassen.
Step: Die Haare anschließend gründlich mit lauwarmem Wasser ausspülen. Nicht wundern: Im Gegensatz zu Shampoo schäumt Heilerde nicht.
Step: Das Reinigungsritual mit einer Apfelessig-Spülung - einer sogenannten "Sauren Rinse" - abschließen. Dafür einen Esslöffel Apfelessig in ein Liter Wasser geben und über das Haar geben. Nicht ausspülen! Keine Angst vor unangenehmen Gerüchen. Der Essiggeruch verfliegt, sobald das Haar trocken ist.
Wie lange Du Dein selbstgemachtes Shampoo nutzen kannst, hängt zunächst einmal davon ab, welche Art des Shampoos Du verwendest.
❗️ Hinweis: Sollte sich das flüssige Shampoo zersetzen oder komisch riechen, musst Du es leider im Müll entsorgen.
Besonders wichtig ist, dass Du das selbstgemachte Shampoo vor jeder Anwendung gut schüttelst. Als Ergänzung zum Shampoo kannst Du auch Deine Haarspülung selbst herstellen. Sie sorgt für weiche und glänzende Haare. Mische hierfür 1 Liter Wasser mit 2 EL Apfelessig.
❗️ Hinweis: Beim Umstieg auf selbstgemachtes Shampoo brauchst Du vor allem Geduld. Ähnlich wie beim Haarewaschen nur mit Wasser dauert es etwas, bis sich Deine Kopfhaut daran gewöhnt hat. Die Haare können sich anfangs stumpf anfühlen. Nach einiger Zeit gibt sich das wieder, sodass Deine Haare glänzend aussehen. Außerdem kann es vorkommen, dass die Haare anfangs fettig sind.
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