Haushaltsmittel für Haarwachstum: Natürliche Wege zu gesundem und kräftigem Haar

Langes, gesundes und dichtes Haar sind ein echter Traum für viele Menschen. Kein Wunder also, dass viele Menschen das Haarwachstum anregen wollen, um diesem Ziel schnell näher zu kommen. Viele Produkte sollen das Haarwachstum anregen - die Versprechungen sind oft zweifelhaft. Einige der Mittel enthalten außerdem fragwürdige Inhaltsstoffe. Da der Wachstums-Vorgang jedes unserer circa 100.000 Kopfhaare genetisch festgelegt ist, lässt er sich nicht beschleunigen - egal was die Werbung sagt. Trotzdem kannst du mit ein paar Hausmitteln etwas für deine Haare tun.

Im Folgenden erfahren Sie Hintergründe über das Haarwachstum, welche Hausmittel und Therapien helfen und welche nicht. Es ist genetisch bedingt, wie schnell das individuelle Haarwachstum bei jedem Menschen ist. Allerdings kann das Wachstum durch Pflege und eine entsprechende Nährstoffversorgung gefördert werden

Haarzyklus: Wie funktioniert das Haarwachstum?

Der sichtbare Teil eines Haares heißt Haarschaft. Er ist in den Haarfollikel eingebettet, der direkt unter der Hautoberfläche liegt. Im Haarfollikel liegen die Haarwurzel, -zwiebel und -papille. Letztere ist ein winziger gut durchbluteter Knoten, der entscheidend am Haarwachstum beteiligt ist.

An der Grenze zwischen Haarzwiebel und -papille werden ununterbrochen neue Haarzellen produziert. Die frischen Zellen verkleben untereinander und verhornen dabei. Daraus entsteht ein Hornstrang, aus dem sich das ganze Haar zusammensetzt. Unsere Haare wachsen deshalb, weil sich ständig Zellen an das Haar ankleben und verhornen. Dadurch schieben sie sich gleichzeitig aus der Kopfhaut heraus. Auf diese Art und Weise verlängern sich die Kopfhaare kontinuierlich. Damit sie so gut gedeihen können, ist es wichtig, dass sie stets gut mit essenziellen Nährstoffen versorgt sind.

Und wie schnell wachsen Haare? Im Durchschnitt werden sie monatlich einen Zentimeter länger - die restliche Körperbehaarung wächst langsamer!

Warum fallen dann täglich Haare aus? Das liegt daran, dass die Wachstumsphase (Anagenphase) nur eine von drei verschiedenen Phasen darstellt, die jedes Haar im sogenannten Haarzyklus durchläuft. Nach ihr folgt die Übergangsphase (Katagenphase), in der sich die Wurzel von der Papille ablöst. Daran schließt sich die Ruhephase (Telogenphase) an, an deren Ende die Haare ausfallen. Schließlich startet der Kreislauf wieder von vorne, indem sich im nun „leeren“ Haarfollikel wieder neue zu vermehren beginnen.

Das Haarwachstum verläuft in mehreren Phasen. Diese Phasen bilden einen regelmäßigen Zyklus, in dem sich Wachstum, Absonderung und Regeneration folgen.

  1. In der Wachstumsphase, der Anagenphase, befinden sich ungefähr 80 bis 90 Prozent der Haare auf dem Kopf. Zu Beginn bildet sich ein neuer Haarfollikel, aus dem das Wachstum eines neuen Haars startet.
  2. Es folgt die etwa zwei Wochen dauernde Katagenphase oder Übergangsphase.
  3. Danach regeneriert sich der Haarfollikel in der Telogenphase oder Ruhephase. Es bildet sich ein neuer Haarfollikel, aus dem das Wachstum eines neuen Haars beginnen kann.

Gesteuert wird der Haarzyklus durch verschiedene Wachstumshormone, die die unterschiedlichen Phasen kontrollieren. So kann das Wachstum der Haarwurzeln gefördert werden, indem eine optimale Versorgung an Nährstoffen und körpereigenen Wachstumsfaktoren sichergestellt ist.

Auch die Dauer des Haarzyklus ist genetisch festgelegt. Dies beträgt durchschnittlich zwischen zwei bis sechs Jahre. Dies legt auch fest, wie lang die Haare werden (Schulterlang oder bis bis zur Hüfte) und wann sie ausfallen und neu ausgebildet werden.

Hausmittel und Ernährung für das Haarwachstum

Wie Du das Haarwachstum mit der Nahrungsaufnahme anregen kannst? Schönheit kommt bekanntlich von innen. Tatsächlich kannst Du über die Ernährung Mikronährstoffe aufnehmen, die das Wachstum Deiner Haare ankurbeln.

Für ein gesundes Haarwachstum muss das Haar mit ausreichend Proteinen, Vitaminen, Spurenelementen, Eisen, Omega-3-Fettsäuren und weiteren essenziellen Stoffen versorgt werden. Eine ausgewogene Ernährung und als mögliche Ergänzung eine nach ärztlicher Rücksprache zusätzliche Einnahme von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln sorgt für einen kräftigen Haarwuchs.

Gesunde Ernährung ist einer der wichtigsten Punkte, um das Haarwachstum zu fördern. Wie der Rest unseres Körpers benötigen auch unsere Haarwurzeln bestimmte Nährstoffe, um richtig zu funktionieren. Man kann sich das wie bei einer Pflanze vorstellen: Wenn sie nicht ausreichend gegossen wird oder kein Licht bekommt, kann sie nicht richtig wachsen.

Die Folge sind häufig Haarprobleme wie sprödes, dünnes Haar oder Haarausfall. Bestimmte Nährstoffe, darunter Vitamine wie Biotin und Mineralstoffe wie Eisen und Zink, sind für das Haarwachstum besonders wichtig.

Es gibt mehrere Nährstoffe, die für ein optimales Haarwachstum wichtig sind:

  • Essentielle Aminosäuren: Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine, zu denen auch das Keratin gehört, aus dem unsere Haare hauptsächlich bestehen.
  • Vitamine: Vitamine spielen eine wichtige Rolle für gesundes Haar. Vor allem die B-Vitamine, darunter Biotin (Vitamin B7), sind wichtig für das Haarwachstum.
  • Spurenelemente: Spurenelemente sind Mineralstoffe, die der Körper nur in sehr geringen Mengen benötigt, die aber für viele Körperfunktionen unentbehrlich sind. Dazu gehören unter anderem Eisen, Zink und Selen. Eisen ist besonders wichtig für das Haarwachstum, da ein Mangel häufig zu Haarausfall führt.

Eine ausreichende Zufuhr dieser Nährstoffe ist für das Haarwachstum unerlässlich, auch weil der Körper nicht alle dieser Nährstoffe selbst herstellen kann. Bei Bedarf können Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Infusionen eingesetzt werden, um die Aufnahme dieser wichtigen Nährstoffe zu erhöhen. Bitte kompensieren Sie Nährstoffe nur, wenn tatsächlich ein Mangel vorliegt. Ein Mangel, aber auch ein Überschuss an Nährstoffen ist ungesund. Daher sollte im ersten Schritt immer eine Bestandsaufnahme stehen (Blutuntersuchung beim Arzt).

Hier sind einige wichtige Nährstoffe und wie sie das Haarwachstum fördern:

  • Biotin: Das Vitamin B7 - gelegentlich auch Vitamin H oder Schönheitsvitamin - genannt, wird für den Aufbau von Keratin benötigt. Das Strukturprotein bildet den Grundbaustein für die Haare. Eine ausreichende Versorgung mit Biotin trägt zu mehr Haardichte bei. Über einen hohen Gehalt verfügen Innereien wie Leber oder Niere sowie Sonnenblumenkerne und Nüsse. Auch Eier (vor allem Eigelb), Sojabohnen, Pilze und Haferflocken liefern den Mikronährstoff.
  • Zink: Der Mineralstoff ist ebenfalls an der Produktion von Kollagen beteiligt. Darüber hinaus übernimmt er wichtige Funktionen im Bereich des Zellwachstums, der Wundheilung und verschiedener Stoffwechselvorgänge. Ein Mangel kann Haarausfall begünstigen. Tierische Produkte wie beispielsweise Rind- oder Schweinefleisch, Eier, Milch oder Käse enthalten gute Mengen an Zink. Pflanzliche Versorger sind unter andere Cashew- und Pekannüsse, Weizen- und Roggenkeime.

Eine gute Versorgung mit folgenden wertvollen (Mikro-)Nährstoffen ist außerdem wichtig, um das Haarwachstum zu fördern:

  • Eisen
  • Vitamin A
  • Proteine
  • Vitamin B5 (Panthothensäure)
  • L-Cystin
  • Kupfer
  • Vitamin B9 (Folsäure)

Ein Vitaminmangel oder eine Unterversorgung mit anderen essenziellen Mineral- und Nährstoffen kann die Haarbildung beeinträchtigen. Dies zeigt sich beispielsweise durch ein verlangsamtes Wachstum der Haare und eine geschwächte Haarstruktur, was möglicherweise zu brüchigem Haar sowie Haarausfall führt. Solltest Du solche Anzeichen bei Dir bemerken, ist es ratsam, eine Hautarztpraxis aufzusuchen.

Es gibt eine Vielzahl von Lebensmitteln, die wichtige Nährstoffe für gesundes Haar liefern:

  • Eier: Sie bieten eine hervorragende Mischung aus Eiweiß und Biotin.
  • Nüsse und Samen: Sie enthalten viel Vitamin E und Biotin, die das Haar stärken. Am besten eignen sich Mandeln und Walnüsse. Sie enthaltenen Biotin, was die Haarstruktur stärkt und es glänzen lässt.
  • Haferflocken: Ein Grund für Haarausfall kann Zinkmangel sein. Wenn du zinkhaltige Lebensmittel wie beispielsweise Haferflocken zu dir nimmst, kannst du Haarausfall also eventuell vorbeugen. Sie liefern den Mikronährstoff Biotin.
  • Brokkoli: Auch Eisenmangel ist schlecht für die Haare. Brokkoli ist reich an Folsäure.

Eine ausgewogene Ernährung mit diesen und anderen nährstoffreichen Lebensmitteln kann dazu beitragen, das Haar gesund zu erhalten und das Haarwachstum zu fördern.

Tabelle: Nährstoffe für das Haarwachstum und ihre Quellen

Nährstoff Funktion Quellen
Biotin (Vitamin B7) Aufbau von Keratin Leber, Sonnenblumenkerne, Nüsse, Eier, Sojabohnen, Pilze, Haferflocken
Zink Produktion von Kollagen, Zellwachstum Rindfleisch, Schweinefleisch, Eier, Milch, Käse, Cashewnüsse, Pekannüsse, Weizenkeime, Roggenkeime
Eisen Wichtig für den Sauerstofftransport Fleisch, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse
Vitamin A Unterstützt das Haarwachstum, Fettsynthese in den Haarfollikeln Süßkartoffeln, Spinat, Grünkohl
Vitamin C Fördert die Durchblutung der Kopfhaut Zitronen, Brokkoli, Paprika
Vitamin E Unterstützt das Haarwachstum, macht die Haare kräftiger Himbeeren, Wirsing, Tomaten
Omega-3-Fettsäuren Entzündungshemmend, unterstützt das Kopfhautklima Fisch, Walnüsse, Chiasamen
Proteine Wichtig für die Keratin-Bildung Joghurt, Quark, Hähnchen- und Putenfleisch, Linsen- und Hülsenfrüchte

Zwiebelsaft: Zwiebelsaft gilt als natürlicher Haarwachstumsbooster.

Apfelessig: Als Hausmittel beliebt ist auch mit Wasser verdünnter Apfelessig.

Bier-Haarmaske: Die Bier-Haarmaske kombiniert die nährenden Eigenschaften von Bier und Eigelb, um das Haar zu kräftigen und zu pflegen. Bier enthält Vitamine und Mineralstoffe wie Biotin und Silizium, die das Haar stärken, während das Eigelb Feuchtigkeit spendet und die Haarstruktur glättet.

Kaffee: Kaffee hat eine stimulierende Wirkung auf die Kopfhaut, da das enthaltene Koffein die Durchblutung fördert und die Haarwurzeln besser mit Nährstoffen versorgt. Dies kann das Haarwachstum anregen und Haarausfall reduzieren.

Bockshornklee: Bockshornklee hat mehrere Vorteile bei Haarausfall, die ihn zu einem beliebten natürlichen Mittel machen. Es fördert das Haarwachstum, durch die enthaltenen Proteine. Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Bockshornklee beruhigen die Kopfhaut und helfen, Irritationen oder Schuppenbildung zu vermindern.

2 Esslöffel Bockshornkleesamen über Nacht einweichen.

Aloe Vera: Aloe Vera beruhigt die Kopfhaut, spendet Feuchtigkeit und hilft bei Juckreiz oder Irritationen.Kokosöl nährt das Haar und schützt es vor Haarbruch.

Vorbereitung des Aloe-Vera-Gels: Wenn du frisches Aloe-Vera-Gel verwendest, schneide ein Blatt der Pflanze ab und stelle das Blatt mit dem Anschnitt nach unten in ein Glas Wasser. Lass es etwa 10-15 Minuten stehen, damit der gelbe, bitter schmeckende Pflanzensaft (Aloin) austreten kann. Dieser Saft kann hautreizend wirken, daher ist es wichtig, ihn vor der Weiterverarbeitung vollständig zu entfernen.

Auftragen: Trage die Maske auf die Kopfhaut und die Haarlängen auf.

Einwirkzeit: Lass die Maske 20-30 Minuten einwirken.

1 Teelöffel Pflanzenöl (z. B.

Einige Tropfen ätherisches Öl (z. B.

Gesunde Ernährung ist einer der wichtigsten Punkte, um das Haarwachstum zu fördern. Damit Haare ungestört wachsen können, brauchen sie eine optimale Nährstoffversorgung, schonende Pflege und Schutz.

Die richtige Haarpflege für gesundes Haarwachstum

Die Pflege des Haares spielt eine entscheidende Rolle für seine Gesundheit und sein Wachstum. Wie bei jedem anderen Körperteil hängt die Vitalität der Haare stark von der Pflege ab.

Haarpflege ist das A und O, wenn es darum geht, die Gesundheit der Haare aufrechtzuerhalten und das Haarwachstum anzuregen. Insbesondere nach der Anwendung von Färbemitteln braucht Dein Kopf intensive Pflege. Mit aufbauenden Produkten wie dem Priorin® Shampoo versorgst Du Dein Haar auf milde Art und Weise mit reichhaltig Feuchtigkeit und nährenden Inhaltsstoffen.

Hier sind einige Tipps für die richtige Haarpflege:

  • Milde Shampoos: Verwenden Sie Shampoos ohne aggressive Chemikalien. Um deinem Haarwachstum zu helfen, solltest du besonders milde und verträglichen Shampoos oder Roggenmehl-Shampoo verwenden.
  • Individuell abgestimmte Shampoos: Wählen Sie ein Shampoo, das zu Ihrem Haartyp passt.
  • Spezielles Shampoo bei Haarausfall: Bei erblich bedingtem Haarausfall können Shampoos mit DHT-Blockern helfen. DHT (Dihydrotestosteron) ist ein Hormon, das mit Haarausfall in Verbindung gebracht wird. Produkte, die DHT-Blocker enthalten, können helfen, den Haarausfall zu verlangsamen oder zu stoppen.
  • Arganöl für die Spitzen: Arganöl für die Spitzen spendet Feuchtigkeit und beugt Haarbruch vor.
  • Haare waschen: Am besten nur mit lauwarmem Wasser. Zu heißes Wasser schädigt die Struktur deiner Haare - die Folge ist brüchiges Haar.
  • Saure Rinse: Die Spülung aus Apfelessig verleiht deinen Haaren schönen Glanz.

Die Pflege der Kopfhaut ist für das Haarwachstum genauso wichtig wie die Pflege der Haare selbst. Eine gut durchblutete und gesunde Kopfhaut bietet die besten Voraussetzungen für kräftiges und gesundes Haar.

Gezielt kannst Du dafür Folgendes tun:

  • Sanfte Kopfmassage: Regelmäßige kreisende Bewegungen mit den Fingerkuppen sorgen dafür, dass der Kopf besser durchblutet wird. Der ausgeübte Druck darf sanft, aber dennoch stimulierend sein. Alternativ erzielt auch Bürsten einen massierenden Effekt. Eine Kopfhautmassage trägt nicht nur zum Wohlfühlen bei, sondern fördert auch die Durchblutung der Kopfhaut. Damit können Nährstoffe und Wachstumsfaktoren besser zur Haarwurzel gelangen.
  • Offene Haare: Bei Frisuren wie beispielsweise einem straffen Zopf oder Dutt liegen die Haare größtenteils entgegengesetzt zu ihrer natürlichen Wuchsrichtung. Zudem verringert die Spannung die Durchblutung der Kopfhaut. Verzichte also lieber darauf, die Haare zu stark zusammenzubinden.

Die Maßnahmen sollen es den Haarfollikeln ermöglichen, die Mikronährstoffe, die über das Blut dorthin gelangen, besser aufzunehmen. Zudem können die Haarwurzeln besser mit Sauerstoff versorgt werden.

Richtiges kämmen: Am besten ist es, wenn du bei den Spitzen beginnst. Das hilft, um Knoten im Haar zu entwirren. Erst danach solltest du von oben nach unten kämmen.

Auch eine falsche Haarpflege kann Folgen für das Gedeihen der Haarpracht haben.

Hier sind ein paar zusätzliche Tipps, um Ihre Haare gesund zu halten:

  • Weniger ist mehr: Haare färben, glätten oder Haarspray schadet unseren Haarwachstum mehr, als es hilft.
  • Vermeide tägliches Haarewaschen: Auch das begünstigt langfristig Trockenheit, indem es der Kopfhaut Fette entzieht. Um das natürliche Gleichgewicht Deiner Kopfhaut zu erhalten, empfiehlt es sich, die Haare nur dann zu waschen, wenn es nach Deinem persönlichen Empfinden unbedingt nötig ist.
  • Verzichte auf Färbemittel, wenn Du Dein Haarwachstum fördern möchtest: Je häufiger Du Farbe aufträgst, desto mehr strapazierst Du Deine Haare. Wenn chemische Mittel die natürliche Schutzschicht der Haare zerstören, werden sie spröde und neigen zu Spliss sowie Bruch. Vor allem Aufhellen trocknet die Haare stark aus und wirkt daher besonders strapaziös. Im Optimalfall hältst Du also Abstand von Haarfärbemitteln und setzt auf Natürlichkeit. Hast Du dennoch das Bedürfnis nach etwas Farbe, dann achte darauf, dass die zeitlichen Abstände zwischen dem Auftragen möglichst groß sind. Probiere alternativ auch pflanzliche Mittel aus, um die Haarstruktur zu schonen und mögliche gesundheitliche Risiken durch chemische Inhaltstoffe zu vermeiden.
  • Achte beim Stylen oder in der Sonne: Vermeide Haarschäden durch Hitze: Damit die Haare unbeschädigt erhalten bleiben und neue gesunde Haare (nach-)wachsen, ist beim Föhnen, Glätten und Co. Vorsicht geboten. Genauso solltest Du aufpassen, wenn Du Dich im Sommer draußen aufhältst.
    • Verzichte auf zu hohe Temperaturen: Starke Hitze ist gefährlich für die Haarstruktur. Versuche daher, den Hitzegrad Deines Föhns so gering wie möglich einzustellen. Zudem ist es sinnvoll, vor dem Föhnen einen Hitzeschutz aufzutragen, um möglichst schonend zu trocknen oder stylen.
    • Benutze Styling-Geräte mit Bedacht: Sie trocknen Deine Haare aus, wodurch sie brüchig werden. Je seltener Du für Dein Haarstyling ein Glätteisen oder einen Lockenstab einsetzt, desto besser beugst Du Schäden vor.
    • Trage in der Sonne eine Kopfbedeckung: Direkte Sonneneinstrahlung raubt Deinen Haaren ebenfalls Feuchtigkeit und macht sie strohig. Schütze sie in der heißen Jahreszeit mit einem Hut, Cap oder Kopftuch. Damit vermeidest Du auch einen Sonnenbrand Deiner Kopfhaut an den Stellen, wo Dein Haar sehr dünn ist.

Wer seine Haarpracht gut pflegt mit milden Shampoos, die Haare öfter mal offen trägt und Färben oder Tönen vermeidet, tut dem Haar Gutes.

Mythos: Lässt sich durch Spitzenschneiden das Haarwachstum beschleunigen? Nein! Haareschneiden beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Haare überhaupt nicht.

Mythos: Beeinflussen Mondphasen das Haarwachstum? Nein! Haareschneiden in bestimmten Mondphasen ändert nichts am Haarwachstum.

Mythos: Wächst dunkles Haar schneller als blondes? Nein! Es ist bei jedem Menschen individuell, wie schnell das Haar wächst, das hat nichts mit der Haarfarbe zu tun. Da dunkelhaarige Menschen aber oft etwas dickere Haare haben, brechen diese seltener ab.

Fakt: Kann Stress zu Haarausfall führen? Ja! Bei andauerndem Stress befinden sich vermehrt Stresshormone wie Cortisol und Noradrenalin im Körper. Vermeide Stress, denn dadurch werden Botenstoffe wir Noradrenalien ausgeschüttet.

Kurzgefasst: Eine gesunde Lebensweise, eine optimale Nährstoffversorgung und das Vermeiden von schädlichen Einflussfaktoren können dazu beitragen, das Haar voller und glänzender wirken zu lassen und das vorzeitige Ausfallen zu verhindern.

Haarwachstum aktivieren! Massage mit ätherischen Ölen

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