Können Sie sich vorstellen, Delfine mit Wimpern zu sehen? Oder gar mit Haaren? In diesem Artikel tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Delfine, um diese und andere spannende Fragen zu beantworten.
Bürsten und kämmen brauchen sich Delfine natürlich nicht. Doch ganz ohne Haare sind meine Artgenossen im Meer nicht. Einzelne Haare im Bereich der Schnauze kann man vor allem bei jungen Delfinen entdecken. Das sind Tasthaare, die man auch Vibrissen nennt.
Seehunde sind mithilfe ihrer Vibrissen in der Lage, kleinste Wasserverwirbelungen wahrzunehmen.
Bei Delfinen fallen die Tasthaare nach der Geburt allerdings sehr schnell aus. Die übrigen Strukturen bleiben jedoch erhalten, d. h. die stark durchblutete und mit Nervenfasern durchzogene Wurzelhöhle ist auch bei ausgewachsenen Tieren noch vorhanden. Über diese Gruben können Delfine elektrische Reize wahrnehmen.
Sie können sie als kleine Punkte auf der Schnauzenoberseite auf dem Bild links entdecken (wenn ihr es anklickt, vergrößert es sich).
Delfine orientieren sich also nicht nur mit den Augen und dem Echolot, sondern auch über den Elektrosinn.
Der Walforscher Günther Behrmann hat festgestellt, dass sich dort, wo ein Haar abgebrochen ist, manchmal eine Entzündung bildet. Das passiert, wenn schmutziges Wasser in den Haarkanal gelangt ist und Bakterien eingeschleust wurden.
Wale und Delfine kommunizieren auf verschiedene Arten miteinander: über Laute, Körperkontakt und Körpersprache. Großwale können mit tiefen Frequenzen über sehr große Distanzen miteinander kommunizieren.
Delfine kommunizieren über zweierlei Laute: Pfiffe und Klicks. Die Klicks dienen der Echolokation und werden dazu verwendet, die Umgebung zu erfassen, sich zu orientieren und zu jagen, während die Pfiffe mehr der Kommunikation mit Artgenossen (und eventuell auch anderen Arten) dienen.
Bei einigen Arten weiß man, dass jeder Delfin einen einzigartigen Signaturpfiff ("signature whistle") besitzt, der ihn als Individuum identifiziert. Da diese Delfine die Pfiffe der anderen kopieren, rufen sie sich offenbar gegenseitig beim Namen.
Delfine haben ein sehr gutes Sehvermögen (abgesehen von Flussdelfinen), sowohl unter als auch über Wasser. Zahnwale nutzen zusätzlich Echolokation, um sich unter Wasser zurechtzufinden und zu jagen.
So wie Fledermäuse senden sie Schallwellen aus, die von Objekten reflektiert werden.
Meeressäuger haben keine äußeren Ohren (Ohrmuscheln). Stattdessen empfangen sie Schallwellen mit ihren Kieferknochen, von wo der Schall zum Innenohr geleitet wird.
Außerdem haben sie weder Nase noch Riechnerven, daher wird angenommen, dass sie keinen Geruchssinn haben.
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