Leiden Sie unter Haarausfall? Dann möchten wir Ihnen helfen. Der Fachbegriff für Haarausfall ist die Alopezie. Sie beginnt oft unbemerkt und schreitet schleichend voran. Das hat verschiedene Ursachen, meist erblich bedingt, und zeigt sich in unterschiedlichen Haarbildern. Viele Menschen empfinden Haarausfall (Alopezie) als eine Belastung, die sich negativ auf das Selbstwertgefühl auswirkt.
Für die meisten Männer und Frauen ist ein attraktives Aussehen mit schönem, gesundem Haar verbunden. Aber was tun, wenn die Haare auf dem Kopf zunehmend weniger werden? So viel vorab: Wenn morgens beim Kämmen ein paar Haare in der Bürste hängen bleiben, leiden Sie noch nicht automatisch unter Haarausfall. Denn genau wie das Wachstum ist auch das Ausfallen von Haaren ganz natürlich.
Zum Problem wird es jedoch, wenn es in krankhafter Form vorliegt. Erste Anzeichen für Haarausfall sind eine vermehrte Anzahl von Haaren in der Bürste, im Abflusssieb der Dusche, auf den Badezimmerfliesen oder dem Kopfkissen. In der Regel gilt, dass bis zu hundert ausgefallene Haare am Tag kein Grund zur Sorge sind. Diese Anzahl ist dem natürlichen Haarwechsel geschuldet. Werden es aber über einen längeren Zeitraum deutlich mehr, spricht man von Haarausfall.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie an Haarausfall leiden, sollten Sie Ihren Haus- bzw. Hautarzt aufsuchen. Dieser kann mithilfe von verschiedenen Tests und Untersuchungen recht sicher diagnostizieren und bestimmen, an welcher Art von Haarausfall Sie leiden: dem erblich bedingten Haarausfall, dem diffusen Haarausfall oder einer anderen Art der Alopezie.
Um den Haarausfall wirksam behandeln zu lassen, ist es wichtig, dass Sie dessen Ursachen kennen. Wir gehen bei der Suche nach den Ursachen gezielt vor, sodass nicht unnötig Zeit durch „Experimentieren“ verloren geht. Je früher ein Nährstoffdefizit oder eine Hormonstörung aufgedeckt wird, desto besser kann Ihr Haarausfall behandelt werden. Da die notwendigen Analysen sehr individuell sind, empfehlen wir Ihnen eine ärztliche Beratung.
Ein Arzt kann Ihnen sagen, ob Sie unter hormonell erblich bedingtem Haarausfall leiden oder ob eventuell andere Gründe vorliegen. Eine gute Vorbereitung erleichtert dem Arzt / der Ärztin die Diagnose.
Haarausfall kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, darunter genetische Veranlagung (androgenetische Alopezie), hormonelle Veränderungen (wie bei der Menopause oder Schwangerschaft), Nährstoffmängel (z.B. Eisen- oder Vitamin-D-Mangel), Stress oder Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme.
Habe ich Haarausfall? Machen Sie den Test:
Achtung: Beachten Sie bitte, dass der vorliegende Test keine Diagnose durch einen Arzt darstellt. Er soll lediglich einen ersten Anhaltspunkt geben, ob bei Ihnen ein Haarausfall bestehen könnte und wenn ja, in welcher Form.
Sind Sie familiär vorbelastet? Mit einem Gentest, dem sogenannten Ursachen-Test, lässt sich diagnostizieren, ob Ihr Haarausfall erblich bedingt ist. Bei dieser Untersuchung berücksichtigen wir gleichermaßen genetische Faktoren sowohl als auch persönlich relevante Merkmale. Gut zu wissen: Bereits viele junge Menschen leiden unter erblich bedingtem Haarausfall.
Wie verläuft der Ursachen-Test?
Der Gentest ist dann sinnvoll, wenn:
Was haben Sie davon?
Was ist alles möglich, um Ihr Haarbild zu verbessern? Um Ihnen helfen zu können, müssen wir Ihre Ausgangssituation kennen. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin und erfahren Sie von unseren Experten alles über die Möglichkeiten Ihr Haarbild zu verbessern.
Haben Sie den Eindruck, Sie finden täglich immer mehr Haare im Waschbecken, in der Bürste oder auf Ihrer Lieblingsjacke? Der Haarausfall kann durch Zählen der ausgefallenen Haare abgeschätzt werden. Dazu werden die ausgefallenen Haare über einen Zeitraum von sieben Tagen auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste oder nach dem Haarewaschen im Abflusssieb des Waschbeckens gezählt und dokumentiert. (Ein Haarkalender kann hilfreich sein. Außerdem ist es sinnvoll, den Test mehrfach innerhalb eines Jahres durchzuführen.) Befinden sich auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste oder im Abflusssieb pro Tag mehr als 100 Haare, so kann dies Anzeichen für krankhaften Haarausfall sein.
Der Zupftest wird an verschiedenen Stellen des Kopfes durchgeführt. Mit Daumen und Zeigefinger werden kleine Büschel von ca. 60 Haaren gegriffen, und es wird sanft daran gezogen.
Eine Blutanalyse dient dazu, bestimmte Erkrankungen, die dem Haarausfall zugrunde liegen können, festzustellen. So können z.B. abweichende Hormonkonzentrationen im Blut Ursache für den Haarausfall sein.
Der vivatura Haare-Labortest kann schnell mittels einer kleinen Kapillarblutprobe und einer Trockenblutprobe ermittelt werden, die Du diskret bei Dir zu Hause entnehmen kannst. Für die Kapillarblutprobe/ Trockenblutprobe stichst Du Dir mittels einer kleinen Lanzette mit einem kleinen Piks in die Fingerbeere und träufelst das Blut bis zur hälftigen Markierung in das dafür vorgesehene Kapillarblutröhrchen und auf die Trockenblutkarte. Danach sendest Du Deine Probe per Post in das medizinische Fachlabor.
Im Rahmen einer Blutanalyse werden folgende Werte häufig untersucht:
In Deinem vivatura-Testkit findest Du alles, was Du für eine einfache und sichere Probenentnahme zu Hause benötigst. Eine leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung führt Dich durch den gesamten Ablauf - von der Vorbereitung bis zum Versand Deiner Probe.
Wenn einer oder mehrere obenstehende Tests auffällig sind, kann Ihr Arzt mithilfe verschiedener mikroskopischer Untersuchungen den Haarausfall genauer diagnostizieren bzw. bestimmen, um welche Art Haarausfall es sich handelt.
Bei der androgenetischen Alopezie befinden sich weniger Haare in der Wachstumsphase als bei Personen mit gesundem Haarwachstum. Mit Hilfe des Trichogramms erhält der Arzt Informationen über den Zustand der Haarwurzeln und darüber, in welcher Phase sich das Haar befindet. Dazu zupft er ein Büschel (mindestens 60) Haare aus einem sich lichtenden Kopfbereich und untersucht die Haarwurzeln mikroskopisch. Ein prozentual erniedrigter Anteil an Haaren in der Wachstumsphase kann ein Anzeichen für krankhaften Haarausfall sein. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen, dürfen die Haare ein paar Tage vor Durchführung des Trichogramms nicht gewaschen werden.
Eine heutzutage nicht mehr ganz übliche Methode zur Diagnose von Haarausfall ist das Trichogramm. Damit bezeichnet man die lichtmikroskopische Untersuchung der Haarwurzeln. Der Arzt entnimmt dazu eine Strähne von ca. 50 Haaren aus der betroffenen Region der Kopfhaut, indem er die Haare mit einer gummiarmierten Klemme ausreißt. Die gleiche Anzahl Haare wird nochmals aus einem nicht von Haarausfall betroffenen Kopfhautareal entnommen. Beide Büschel werden dann unter dem Mikroskop betrachtet und analysiert.
Der Facharzt kann erkennen, in welcher Phase des Wachstumszyklus sich die gezupften Haare befinden. Er untersucht, ob sich die Haare im Gleichgewicht zwischen Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase des Haarzyklus befinden. Weiterhin kann der Arzt beurteilen, ob sich die Haarwurzeln krankhaft verändert haben, ob es verstärkt zu Haarbrüchen gekommen ist oder sich die Oberflächenstruktur des Haars verändert hat.
Der TrichoScan ist ein computergestütztes Verfahren zur Bestimmung einzelner Haarparameter. Es bietet die Möglichkeit alle wesentlichen Parameter des Haarwachstums (z.B. das Verhältnis der nachwachsenden zu den ruhenden Haaren oder auch die Haaranzahl) automatisch zu bestimmen. Zunächst wird ein Kopfhautareal von ca. zwei Quadratzentimetern rasiert. Anschließend wird dieses Areal fotografiert und meist mit einer Tätowierung zur Wiedererkennung markiert- Nach drei Tagen wird dieselbe Stelle erneut fotografiert. Die TrichoScan-Software berechnet anschließend automatisch die Haaranzahl, das Verhältnis der wachsenden Haare zu den ausfallenden (wissenschaftlich: Anagen-Telogenrate) und daraus die Haarwachstumsrate.
Haarausfall erkennen mittels Trichometrie/TrichoScanDas TrichoScan-Verfahren ist ein modernes, computergestütztes Analyseverfahren zur Bestimmung der Haardichte und des Haarwurzelstatus. Für die Analyse wird ein ca. 16-20 mm durchmessendes betroffenes Kopfhautareal an einer Stelle abrasiert, die sich gut verdecken lässt. Das Areal wird mit einem Tusche-Farbstoff eingefärbt und eine Aufnahme in 20-facher Vergrößerung mittels digitaler mikroskopischer Fotografie erstellt. Das Bild wird daraufhin mit der Software im Computer automatisch ausgewertet und die Haardichte bestimmt. Soll auch der Haarwurzelstatus ermittelt werden, werden die Haarstoppeln erst nach drei Tagen eingefärbt und fotografiert.
Haare in der Wachstumsphase wachsen in den drei Tagen nach der Rasur und vor der Fotoaufnahme nach, Haare in der Ruhe- oder Ausfallphase verharren in der abrasierten Länge und wachsen nicht nach. Der Anteil an Haaren in der Wachstumsphase wird ausgewertet. Normalerweise befinden sich rund 80 bis 90 % der Haare in der Wachstumsphase. Ein erhöhter Anteil an Haaren in der Ruhe- oder Ausfallphase kann weitere Hinweise auf die Form des Haarausfalls geben.
Der Vorteil dieses Verfahrens ist die Tatsache, dass keine Haare ausgezupft werden müssen. Auch können die Haare im Gegensatz zu anderen Untersuchungen wie gewohnt vorher gewaschen werden. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Archivierbarkeit der Ergebnisse im Computer. Der Arzt kann den Verlauf des Haarausfalls mit weiteren zukünftigen Untersuchungen begleiten und dadurch evtl.
Im Falle von Haarausfall entnimmt der Arzt ein ca. 4 mm großes Stück der Kopfhaut inklusive Haarwurzeln. Die Entnahme wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Das Stückchen Kopfhaut wird anschließend unter dem Mikroskop untersucht. Dabei wird auch die Anzahl der aktiven Haarfollikel festgestellt. Insbesondere bei Kopfhauterkrankungen ungeklärter Ursache sowie bei vernarbender Alopezie kann die Biopsie sinnvoll, um weitere Informationen über die Erkrankung zu erhalten.
Für die Diagnose durch Ihren Arzt kommen je nach Ausprägung des Haarausfalls verschiedene Verfahren infrage.
Der Arzt untersucht Ihre Haare meist unter einer hellen Lampe. Dabei prüft er genau die Haarstruktur, die Kopfhaut und die Haardichte. Je nach Art des Haarausfalls oder der Kopfhauterkrankung wird die Haut des gesamten Körpers untersucht und an auffälligen Stellen mit einem Auflichtmikroskop begutachtet. Auch eine Untersuchung der Körperbehaarung kann bei vielen Arten von Haarausfall erforderlich sein.
Der Arzt greift in Ihre Haare und versucht, diese mit einem sanften Ruck herauszuziehen. Dieser Versuch wird an mehreren Stellen der Kopfhaut durchgeführt, um festzustellen, wie leicht sich die Haare aus der Kopfhaut lösen.
Die Schwere des Haarausfalls lässt sich durch dieses Vorgehen grob bestimmen, jedoch nicht die Ursache des Haarausfalls. Achtung: Dieser Test dient nur als grobe Einschätzung des Ausmaßes des Haarausfalls. Der Arzt wird im Anschluss weitere Tests durchführen, um den Haarausfall genauer bestimmen zu können.
Mit dem Durchstreifen der Haare lassen sich vermehrte lose „Telogenhaare“ nachweisen, also solche Haare, die sich in der Ruhephase befinden und am Ende dieser Phase ausfallen. Der Arzt fasst dem Patienten mit gespreizten Fingern entgegen der Wachstumsrichtung ins Haar und führt einen langsamen Zug mit geschlossenen Fingern in Haarwuchsrichtung durch. Bleiben mehr als 5-10 Haare in den Fingern hängen, kann dies ein Hinweis auf verstärkten Haarausfall sein.
Der Arzt nimmt einige Haare zwischen seine Finger und zerreibt diese. Damit stellt er fest, ob eine erhöhte Brüchigkeit der Haare vorliegt und somit möglicherweise Haarstrukturschäden vorhanden sind.
Zeigt sich beim Haarreibetest eine erhöhte Brüchigkeit, wird der Arzt weitere Untersuchungsmethoden durchführen, da auch dieser Test die Ursache des Haarausfalls nicht bestimmen kann.
Wenn Sie befürchten, dass Sie an Haarausfall leiden, sollte der Gang zum Arzt und die Diagnose der erste Schritt sein. Denn nur, wenn die Art des Haarausfalls diagnostiziert wurde, kann die richtige Therapie gestartet werden.
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