Haarwachs ist ein vielseitiges Stylingprodukt, das sowohl für Kurzhaarfrisuren als auch für längere Haare geeignet ist. Es verleiht der Frisur Halt, Glanz und Struktur, ohne das Haar zu verkleben oder zu beschweren. Im Gegensatz zu Haargel, das oft einen hohen Wasseranteil hat und das Haar hart macht, enthält Haarwachs weniger Wasser und pflegende Substanzen, die der Kopfhaut Feuchtigkeit spenden können. Besonders bei trockener Kopfhaut ist Haarwachs eine gute Wahl. Es kann Spliss kaschieren und den Haarlängen einen wunderschönen, schillernden Glanz verleihen.
Wenn Sie Wert auf natürliche Inhaltsstoffe legen und die Kontrolle über die Zusammensetzung Ihrer Stylingprodukte haben möchten, können Sie Haarwachs ganz einfach selber machen. In diesem Artikel finden Sie Tipps und Rezepte, wie Sie Haarwachs mit Honig und anderen natürlichen Zutaten herstellen können.
Haarwachs wird ähnlich wie das Haargel in die Haarlängen geknetet.
Weil beim Haarwachs der Wasseranteil jedoch geringer ist, als beim Gel, wird es nicht hart.
Ebenso wie beim Gel können Sie Haarwachs erwerben, das in erster Linie gedacht ist, der Frisur Halt zu geben.
Es gibt aber auch Wachs-Produkte, die sich für den sogenannten Wet-Look eignen.
Haarwachs ist nicht so schwer wie Gel und kann daher auch bei dünnem, sehr feinem Haar angewendet werden.
Ebenso wird es gerne bei trockener Kopfhaut eingesetzt, da es häufig pflegende Substanzen enthält, die der Kopfhaut Feuchtigkeit spenden.
Haarwachs in den Spitzen kann Spliss kaschieren, in den Haarlängen schenkt es einen wunderschönen, schillernden Glanz.
Haarwachs besteht immer aus einer Fettkomponente und einem Wachszusatz. Bei der Auswahl der Inhaltsstoffe haben Sie verschiedene Möglichkeiten:
In erster Linie wird Haarwachs bei Kurzhaarfrisuren zum Stylen verwendet.
Wenn Sie es nach einem der unten angegebenen Rezepte gemischt haben, Ihre Frisur aber trotzdem zusammenfällt, sollten Sie den Bienenwachsanteil im Stylingmittel erhöhen.
Auch andere Öle lassen sich zugunsten Ihrer Haare einsetzen.
Da wären zum Beispiel die Haarpflege mit Arganöl oder die Haarpflege mit Rizinusöl.
Ideen für natürliche Haarkuren zum Selbermachen gibt es viele.
Eine etwas ungewöhnliche, aber immer beliebter werdende Pflegemethode besteht darin, die Haare ausfetten zu lassen.
Hier finden Sie einige Rezepte, mit denen Sie Ihr eigenes Haarwachs herstellen können:
Dieses Rezept ist ideal, wenn Sie Ihrer Frisur einen starken Halt verleihen möchten.
Zutaten:
Zubereitung und Anwendung:
Dieses Rezept sorgt für Pflege, Glanz und einen angenehmen Duft.
Zutaten:
Zubereitung und Anwendung:
Dieses Haarwachs verleiht Ihrer Frisur nicht nur Halt, sondern auch einen angenehmen Vanilleduft.
Zutaten:
Zubereitung und Anwendung:
Dieses Rezept verleiht Ihrem Haar einen wunderschönen Glanz.
Zutaten:
Zubereitung und Anwendung:
Mit diesen Rezepten können Sie Ihr eigenes, individuelles Haarwachs herstellen und von den natürlichen Inhaltsstoffen profitieren. Experimentieren Sie mit verschiedenen Düften und Zusätzen, um das perfekte Haarwachs für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Tabelle: Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
| Inhaltsstoff | Wirkung |
|---|---|
| Bienenwachs | Starker Halt |
| Ceralan | Geschmeidigkeit |
| Sheabutter | Reichhaltige Pflege für trockene Haare |
| Kokosöl | Seidiger Glanz, Nährung |
| Vaseline | Preisgünstige Basis |
| Ätherische Öle | Duft, zusätzliche Pflege |
| Perlglanzpigmente | Glanzeffekt |
Alternative: Haarentfernung dank Sugaring
Neben dem klassischen Wachs kann man die Haare auch mit Hilfe einer Zuckerpaste entfernen - sogenanntes Sugaring.
Auch hier können Sie die Paste in ganz einfachen Schritten selber herstellen:
Tatsächlich brauchen Sie dafür auch nur 3 Zutaten, nämlich Zucker, Wasser und Zitronensaft.
Idealerweise sollte der Zitronensaft frisch gepresst werden oder aus biologischer Herkunft sein, denn so stellen Sie sicher, dass keine chemischen Stoffe enthalten sind.
Diese Zuckerpaste nennt sich übrigens Halawa:
Zutaten für die Halawa-Paste:
So bereiten Sie die Zuckerpaste zu:
Geben Sie alle Zutaten in einen Topf und lassen Sie diese bei mittlerer Hitze aufkochen bis Blasen entstehen.
Nehmen Sie den Topf anschließend von der Kochstelle und rühren Sie die Paste so lange bis die Blasen verschwunden sind.
Wiederholen Sie diesen Vorgang ca. 15-20 mal, dann sollte eine gold-gelbe Paste entstanden sein.
Nun können Sie die Masse entweder direkt (im lauwarmen Zustand!!!) anwenden oder Sie verschließen die Zuckerpaste luftdicht und bewahren Sie im Kühlschrank auf.
So funktioniert die Enthaarung:
Zuerst sollten die zu enthaarenden Stellen desinfiziert werden (am besten mit Alkohol).
Kleiner Tipp: Die Paste haftet besser, wenn Sie anschließend eine dünne Schicht Körperpuder auftragen.
Die Sugaring-Paste wird anschließend entgegen der Haarwuchsrichtung aufgetragen, aber im Gegensatz zum Wachs in Wuchsrichtung abgezogen.
So werden die Haare mit der Wurzel aus der Haut gezogen.
(Die Zuckermasse sollten Sie außerdem gründlich mit den Fingern einarbeiten.)
Waxing oder Sugaring?
Zucker, Wasser und Zitronensaft - mehr braucht es nicht für Sugaring.
Wer zum Beispiel Achselhaare oder Beinbehaarung als störend empfindet, hat mehrere Möglichkeiten, die Haare zu entfernen.
Viele greifen zu bedenklichen Enthaarungscremes, Müll produzierenden Nassrasierern oder teuren Epiliergeräten und Wachsstreifen.
Sugaring ist eine altbewährte Methode der Haarentfernung, die aus den traditionellen Dampfbädern im Orient stammt, den Hamams.
Ähnlich wie beim Wachsen wird diese Masse auf die Haut aufgetragen.
Die Zuckerpaste für Sugaring lässt sich ganz einfach selber herstellen.
Vermutlich hast du auch schon alle Zutaten zu Hause.
Nimm den Topf von der Herdplatte, sobald das Gemisch Blasen wirft.
Wiederhole diesen Vorgang so lange, bis du eine zähflüssige, honigfarbene Masse erhältst.
Tipp: Ist die Masse hart und brüchig, ist sie zu fest geworden und du kannst sie mit Zitronensaft retten.
Bist du dir nicht sicher, ob sie noch zu flüssig ist, dann nimm einen Löffel von der Paste und gib sie in ein Glas kaltes Wasser.
Löst sie sich darin auf, musst du sie noch weiter köcheln lassen.
Wirft die Zuckermasse Blasen und wird zähflüssig, brauchst du sie nur noch auf Körpertemperatur abkühlen lassen und kannst dann mit der Enthaarung beginnen.
Verwende das Stück Zuckerpaste so lange, bis es zu weich wird.
Anfangs braucht es noch ein wenig Übung, aber schon nach kurzer Zeit hast du den Dreh raus.
Trage mit einer Hand die Zuckerpaste auf und straffe mit der anderen die Hautpartie, während du die Masse abziehst.
Verwende regelmäßig ein Peeling, um eingewachsene Haare zu vermeiden.
Hast du dich bei der Menge verschätzt, brauchst du den Rest Zuckerpaste nicht wegzuschmeißen.
Verpacke sie luftdicht in einem Glas und stelle es in den Kühlschrank.
Dort hält sie problemlos mehrere Wochen.
Du kannst die Sugaring-Masse auch auf die Haut auftragen und dann mit Vlies- oder Stoffstreifen abziehen, wenn das für dich einfacher ist.
Vorteile von Sugaring:
Wenn du die Sugaring-Paste nicht selbst machen willst, kannst du sie auch schon fertig kaufen.
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