Haartransplantation Ergebnis nach 2 Monaten: Was Sie erwarten können

Eine Haartransplantation ist eine spannende Sache, schließlich kann im Vorhinein niemand genau sagen, wie anschließend das Wachstum verläuft und wie das Ergebnis aussieht. Viele Menschen, die mit dem Gedanken an eine Haarverpflanzung spielen, fragen sich deshalb vorher, was ist das Ergebnis einer Haartransplantation nach 4 Monaten oder nach 2 Wochen?

Dass die Menschen untereinander sehr verschieden sind, zeigt sich auch an dem Wachstum transplantierter Eigenhaare. Bei einigen Patienten ist schneller ein Erfolg zu sehen, bei anderen benötigt das Wachstum nach einer Haartransplantation etwas länger. Folgende Wachstumsphasen einer Haartransplantation sind besonders wichtige Schritte und geben eine grobe Orientierung des Verlaufs.

Es ist wichtig zu wissen, dass das Haarwachstum nach einer Transplantation ein allmählicher und kontinuierlicher Prozess ist. In diesem Artikel erfahren Sie, warum dieser Haarverlust auftritt, wann er unbedenklich ist und welche Maßnahmen den Heilungsprozess unterstützen.

Die ersten Wochen nach der Haartransplantation

Gerade in den ersten Tagen nach einer Haarverpflanzung ist Vorsicht geboten. Noch sind die transplantierten Haare nicht hundertprozentig fest.

Haartransplantation nach 1 Woche:

In dieser Zeit ist zunächst einmal Ruhe und Schonung für die Kopfhaut angesagt, denn die ersten Tage nach dem Eingriff sind besonders wichtig, da in dieser Zeit die Grafts beginnen in die Kopfhaut einzuwachsen und dabei extrem empfindlich sind. So sollte in den ersten Wochen unbedingt auf Sport, starke körperliche Betätigung, hohe Sonneneinstrahlung und starkes Schwitzen verzichtet werden.

Die feinen Mikrokanäle, in die die entnommenen Haare implantiert wurden, schließen sich und es bilden sich Krusten. Dies gilt auch für den Spenderbereich (Hinterkopf), aus dem die Grafts entnommen wurden. Auch dort bilden sich kleine Wundkrusten, die eine schützende Funktion haben.

Etwa ein bis zwei Tage nach der Eigenhaarverpflanzung zeigen sich zwar schmerzlose, allerdings unansehnliche Schwellungen im Stirn-und Augenbereich . Nach circa 1 Woche haben sich die Schwellungen normalerweise so weit zurückgebildet, dass selbst von fremden Personen nichts Außergewöhnliches wahrzunehmen ist.

Durch eine tägliche Haar-Kopfwäsche mit mildem Shampoo (z.B. Babyshampoo oder Sebamed-Shampoo) und das Einweichen der Krusten mit Hilfe einer Lotion werden die Wundkrusten weich und fallen ab. Dies geschieht nach ca. 7-14 Tagen.

Duschen ist zwar erlaubt in den ersten Tagen, jedoch nur eine „Körperdusche“.

Eine Kopfbedeckung kann nach einer HT behutsam und vorsichtig getragen werden; z.B. eine großzügige Cap, ein Fischerhut oder ein Tuch.

Haartransplantation nach 2 Wochen:

Die anfänglichen Verkrustungen in den Spenderbereichen sollten 2 Wochen nach der Haartransplantation langsam nachlassen. Rötungen können noch vorhanden sein.

Wurde bei der Haartransplantation die Steifentechnik (F.U.T. Methode) angewandt, dürfen die Fäden ungefähr 2 Wochen nach dem Eingriff auch vom behandelnden Hausarzt entfernt werden.

Können Sie 2 Wochen nach einer Haartransplantation kein Wachstum erkennen? Das ist zunächst kein Grund zur Sorge, denn es ist normal, dass bei einer Haartransplantation nach ungefähr 2 Wochen oder sogar noch etwas später zunächst einmal die Haare ausfallen.

Diese Zeit nutzen viele Patienten für einen entspannten Urlaub, wofür normalerweise zwei Wochen ausreichen.

Die ersten Monate nach der Haartransplantation

Innerhalb von 3-8 Wochen nach dem Eingriff verlieren die Patienten die versetzten Haare wieder. Wie viele der transplantierten Follikel wieder ausfallen ist von Patient zu Patient unterschiedlich. In der Regel jedoch ca. 80-90%.

Dieser Umstand ist kein Grund zur Sorge - die Transplantate (Grafts) erleiden einen Sauerstoffmangel, da sie im Rahmen der OP eine gewisse Zeit außerhalb ihres normalen Umfeldes verbringen. Vorübergehender Schockausfall wird diese Periode nach einer Haartransplantation in der Fachsprache auch genannt. Nur der Haarschaft fällt aus. Die transplantierten Follikel produzieren bereits direkt im Anschluss an die Verpflanzung neue Haare, welche nach circa 3 Monaten als flachsartig und filigran zu beschreiben sind.

Nach manchen Behandlungen wie zum Beispiel einer Verdichtung, können neben den verpflanzten Haaren auch umliegende Haare ausfallen. Letztere wachsen jedoch ebenso kräftig nach wie die Transplantate. Dieser Vorgang wird als „Shock Loss“ bezeichnet und ist lediglich eine kurzzeitige sowie meistens temporäre Erscheinung, welche sich nur bei einigen Patienten zeigt.

Bis die behandelte Haut sich wieder farblich normalisiert hat, können 1 bis 3 Monate vergehen, da dieser Prozess sehr individuell ist. Je heller und empfindlicher die Haut, desto länger ist sie gerötet. Während dieser Zeit können die Bereiche mittels eines kosmetischen Abdeckstifts (Apotheken/Drogeriemärkte) der allgemeinen Hautfarbe angepasst werden.

Haartransplantation nach 8 Wochen:

Eventuelle anfängliche Gefühle von Taubheit in den transplantierten Bereichen sollten 8 Wochen nach der Haartransplantation nachgelassen haben.

Haartransplantation nach 3 Monaten:

Auch die Pickelbildungen der ersten Wochen und Monate sollten jetzt weniger werden.

2-3 Monate später (ab circa 9 Wochen) bilden sich neue Haare. Innerhalb dieser Entwicklungsphase können sich eventuell minimale Pickel/Unebenheiten zeigen, da der neue Haarschaft sich durch die Haut schiebt. In seltenen Fällen kann die Kopfhaut noch etwas sensibel und leicht gerötet sein. Darüber hinaus berichten viele Patienten von einem gewissen Taubheitsgefühl, in den ersten Monaten nach ihrer Haarimplantation. Dies bezieht sich jedoch nur auf den Empfänger- und nicht den Spenderbereich. Mit der Zeit kommt das Gefühl zurück und die Taubheit lässt komplett nach.

10 1/2 Monate nach meiner Haartransplantation bei Elithair.1 Monat mit Finasterid.Wie geht's mir?

Haartransplantation nach 4 Monaten:

Jetzt stellt sich die größte Frage nach der Haartransplantation: Wann wachsen die Haare wieder?

Die verpflanzten Haare wachsen in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Einige sind nach z.B. 3-4 Monaten schon 3-4 cm lang, die meisten jedoch erst wenige Millimeter kurz. Durch einen Haarschnitt beim Friseur kann die Haarlänge in dieser Anfangszeit angeglichen werden, sodass ein homogenes Haarbild entsteht. Das Schneiden der Haare mit einer Maschine beim Friseur ist nach 2 Monaten wieder gestattet.

Langfristige Entwicklung nach der Haartransplantation

In der Regel produzieren sämtliche versetzten Eigenhaare erneut kräftige Haare, allerdings gibt es auch hier seltene Ausnahmen.

Haartransplantation nach 6 Monaten:

Wichtige Heilungsprozesse sind mittlerweile abgeschlossen und spätestens jetzt sollten nach der Haartransplantation die Haare wieder wachsen.

Erfahrungsgemäß gibt es nach ca. Im Gegensatz zu den ersten 6 Monaten ist jetzt eine deutliche Beschleunigung ( bzw. Zunahme) des Haarwuchses zu beobachten. Es wird dichter und dichter. Auch der Oberkopf (die Tonsur) füllt sich mehr und mehr (falls hier auch transplantiert wurde).

Haartransplantation nach 12 Monaten:

In den 6 bis 12 Monaten nach der Haartransplantation ist das neue Haar wieder komplett in seiner Wachstumsphase und wird jeden Monat etwas dichter. Ungefähr 1 Jahr nach der Haartransplantation lässt sich das Endergebnis erkennen.

Allerdings bestehen auch hierbei manchmal spezielle Ausnahmen. So kann sich zum Beispiel bei einigen Patienten erst nach etwa sechs bis acht Monaten erheblicher Fortschritt der neuen Haare einstellen. Bei anderen zeigt sich dagegen schon nach vier bis fünf Monaten ein bemerkenswertes Ergebnis und somit eine deutliche optische Aufwertung.

Sieht man einmal von der individuellen Anwuchsrate ab, können auch im Zeitraum von zwölf bis achtzehn Monaten nach Abschluss der OP positive Veränderungen auftreten.

Die Haare werden kräftiger und lassen sich dann auch wieder normal stylen und kämmen.

Die verpflanzten Eigenhaare wachsen in der Regel über das gesamte Leben weiter. Die neu gewonnenen Haare dürfen nach Erreichen des Endergebnisses genauso behandelt werden wie es die Patienten bisher mit ihren Haaren gewohnt waren.

Wie Sie das Haarwachstum nach der Transplantation unterstützen können

Haben Sie eine Haartransplantation vollzogen und fragen Sie sich jetzt, was sie selbst tun können, um den Heilungsprozess voranzutreiben und dabei zu helfen, dass die Haare anschließend in bester Qualität nachwachsen?

Nach einer Eigenhaarverpflanzung kann gezielte Pflege das Haarwachstum fördern und den Heilungsprozess positiv beeinflussen.

Medizinische Mittel sind in dieser Situation unbedingt empfehlenswert und die entsprechende Pflege nach der Haartransplantation kann einen entscheidenden Unterschied im Ergebnis machen. Mit einem klinisch getesteten Haartransplantations-Kit können Sie nach dem Eingriff dafür sorgen, dass sie in der Phase nach der Operation Ihrem Haar die bestmöglichen Voraussetzungen geben, um starke Wurzeln zu schaffen und gesund zu wachsen.

Auch das Arzneimittel Minoxidil Linn regt nach der Haartransplantation das Haarwachstum an. Dabei eignet sich Minoxidil 5% vor allem für Männer, während Minoxidil 2% sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet ist.

Ebenfalls sinnvoll ist eine anschließende Lasertherapie durch regelmäßigen Einsatz eines Laserhelms. Dies hilft bei einer schnelleren Heilung und schafft eine höhere Haarqualität als die Heilung ohne die Verwendung der Produkte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Haar nach der Haartransplantation Wachstumsphasen in verschiedenen Stufen durchläuft und erst nach etwa einem Jahr abgeschlossen ist.

Tabelle: Wachstumsphasen nach Haartransplantation

Phase Zeitraum Beschreibung
Erste Wochen 0-4 Wochen Rötung, Schwellung, Schockphase
Shedding-Effekt 1-3 Monate Transplantierte Haare fallen aus
Erste sichtbare Haare 3-6 Monate Feine, dünne Haare sprießen
Wachstum nimmt Fahrt auf 6-9 Monate Haardichte nimmt zu
Endgültiges Ergebnis 12-18 Monate Natürliche Dicke, Struktur und Fülle

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