Viele Menschen leiden unter übermäßigem Schwitzen, besonders im Gesicht. Dies kann nicht nur unangenehm sein, sondern auch das Selbstbewusstsein beeinträchtigen. Es gibt zahlreiche Produkte und Methoden, die Abhilfe versprechen. Eine davon ist die Verwendung von Haarspray im Gesicht, um das Schwitzen zu reduzieren. Doch was ist dran an diesem Tipp, und welche Alternativen gibt es?
Gesichtssprays gegen das Schwitzen enthalten oft Inhaltsstoffe wie Thermalwasser, ätherische Öle aus Aloe Vera und Hyaluron. Verdunstet die Feuchtigkeit auf der Gesichtshaut, tritt ein kurzfristiger, kühlender Effekt ein. Eine weitere Variante sind Gesichtsdeos, die sich von den Gesichtssprays nur durch die Darreichungsform unterscheiden. Sie weisen oft Duftstoffe auf und werden beispielsweise mithilfe eines Roll-Ons oder Sticks aufgetragen.
Gesichtsdeos und Gesichtssprays halten aber nicht die Schweißbildung an sich auf, sodass einem der Schweiß tagsüber wieder plötzlich aus den Poren quellen kann.
Anti-Schweiß-Sprays fürs Gesicht können hilfreich sein. Sie können eine kühlende Wirkung entfalten, die kurzfristig erfrischend ist. Der Duftstoff der Deo-Sprays kann dir zudem einen angenehmen Geruch in die Nase zaubern.
Die Schweißproduktion reduzieren die Sprays aber nur, wenn sie auch Aluminiumchlorid aufweisen - also zusätzlich eine Antitranspirant-Funktion besitzen.
Es empfiehlt sich nicht, irgendein Antitranspirant für die Achseln auszuwählen und dieses dann auf das Gesicht aufzutragen. Da die Gesichtshaut sehr sensibel ist, sollte es ein Antitranspirant sein, das ausdrücklich für das Gesicht geeignet ist.
Ein Gesichtsspray kann kurzfristig erfrischen.
Effektiver sind da in der Regel Antitranspirante. Mit Antitranspiranten lässt sich die Schweißproduktion nachhaltig reduzieren, weshalb keine tägliche Anwendung des Antitranspirants über eine längere Zeit erforderlich ist. Die Wirkung der Antitranspirante hält länger an.
Zu den nutzbaren Produkten zählt u. a. der Sweat-Off sensitive Antitranspirant Schaum. Der Schaum kann leicht kühlen und die Schweißproduktion regulieren. Zudem eignet er sich für sensible Haut. Da es kein Spray ist, gestaltet sich die Anwendung im Gesicht besonders einfach.
Die vermutlich älteste Methode, gegen Gesichtsschweiß etwas zu tun, ist Puder. Gesichtspuder enthalten unter anderem Talkum, welches für einen kurzen Zeitraum die Schweißdrüsen verschließt und die Haut trocken hält. Dadurch minimiert es ebenfalls die Schweißproduktion. Aber auch bei Pudern ist die Wirkung zeitlich eng begrenzt.
Grundsätzlich können Gesichtssprays in diversen Geschäften erworben werden. Hier sind die vier Gängigsten mit ihren Vor- und Nachteilen:
Gesichtssprays werden für gewöhnlich morgens nach der Gesichtsreinigung und bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt am Tag aufgetragen. Wichtig ist, dass du beim Aufsprühen die Augen schließt. So gelangen keine feinsten Tröpfchen ins Auge, was ansonsten ein leichtes Brennen verursachen könnte.
Auch deswegen lohnt sich alternativ der Griff zum Antitranspirant als Schaum.
Übermäßiges Schwitzen am Kopf ist einfach unangenehm. Betroffen sein können grundsätzlich alle Menschen, aber eine Ursache fürs Schwitzen an der Kopfhaut kann auch etwas ernster sein.
Hinter übermäßigem Schwitzen kann nämlich die Krankheit Hyperhidrosis facialis oder eine andere Form der Krankheit Hyperhidrose stecken. Bei den Erkrankten liegt eine Fehlfunktion der Schweißdrüsen vor. Die Drüsen befinden sich vermehrt an Körperstellen wie Achseln, Händen, Füßen und eben auch an der Stirn bzw. im Gesicht und am Kopf - und produzieren übermäßig viel Schweiß.
Wird das Schwitzen ohne erkennbaren Grund ausgelöst, wird von primärer Hyperhidrose gesprochen, liegt dem Ganzen eine andere Krankheit zugrunde, handelt es sich aus medizinischer Sicht um sekundäre Hyperhidrose.
Als Ursache hinter dem starken Schwitzen am Kopf und im Gesicht muss nicht immer eine Krankheit wie die Hyperhidrose stecken. Es kann auch harmlose Gründe geben, die du gut bekämpfen kannst. Natürlich entsteht auch durch Hitze und körperliche Betätigung eine erhöhte Schweißproduktion, dies ist jedoch bei den meisten Menschen die Regel.
Weitere Ursachen:
Hyperhidrose kann behandelt werden, egal ob an schwitzigen Händen, der Achsel oder auch, wenn es sich ums Schwitzen am Kopf handelt. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist hierbei breit gefächert und reicht von Botox bis hin zu einer Operation. Es können allerdings auch Medikamente eingenommen werden, die die Reizübertragung an die Schweißdrüsen unterdrücken. All dies muss vorher natürlich mit einer Ärztin*einem Arzt abgesprochen werden.
Solange das Schwitzen keinen chronischen oder krankhaften Ursprung hat, können die von uns vorgestellten Methoden und Hausmittel gegen Schwitzen oft helfen. Im Krankheitsfall können sie lediglich begleitend und in Absprache zur ärztlichen Behandlung helfen:
Wer stark am Kopf, im Gesicht oder am Nacken schwitzt, kennt das unangenehme Gefühl: Schweißperlen bilden sich an der Stirn, das Make-up zerläuft, und man fühlt sich unwohl im Büro oder in der Öffentlichkeit.
Als effektive und kostengünstige Alternative zu teuren Behandlungen hat sich die Nutzung von Antitranspiranten bewährt. SweatStop® bietet auch für den Kopf- und Gesichtsbereich die passende Lösung. Dank der Anreicherung mit pflegenden Zusätzen wie Aloe Vera und Dexpanthenol (Provitamin B5) sowie der Optimierung des pH-Wertes sind die Produkte besonders hautverträglich und schonend in der Anwendung.
Ein Antitranspirant kann helfen, die Schweißproduktion zu reduzieren.
Für die meisten gehört es zur täglichen Pflegeroutine: das Deo. Ein gutes Deo sollte in allererster Linie für einen angenehmen Geruch unter der Achselhöhle sorgen. Deos gibt es viele. Und zwar in diversen Ausführungen. Die wohl gängigsten Varianten sind der Roll-on und das Spray.
Auch wenn das Ziel dasselbe ist - die erfolgreiche Bekämpfung von unangenehmem Schweißgeruch - ist die Herangehensweise von Deodoranten und Antitranspiranten doch eine ganz andere. Ein Deodorant nutzt Duftstoffe, um gegen Körpergeruch vorzugehen. Oft ist auch Alkohol im Spiel, der wiederum die Bildung geruchsfördernder Bakterien in Schach halten soll.
Seit vielen Jahren steht der Einsatz von Aluminium in Deos in der Kritik. Aluminium könne gesundheitsschädigend sein, vielleicht sogar die Gefahr von Brustkrebs erhöhren. Wie bereits erwähnt, werden Aluminiumsalze eingesetzt, um das Schwitzen zu reduzieren. Doch Aluminium gilt als neurotoxisch, denn es kann sich im Gehirn und in Knochen und Organen anreichern.
Im Jahr 2020 teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung aufgrund neuer Studienergebnisse allerdings mit, dass die Aufnahme von Aluminium über den Körper im Vergleich zur Aufnahme über Nahrungsmittel so gering ist, dass der Wirkstoff in Deos keine Gefahr darstellt.
Generell gilt, dass sich jeder, aber besonders all jene, die zu Allergien neigen und empfindliche Haut haben, über die verwendeten Inhaltsstoffe informieren sollten. So haben wir natürlich gerade in Deos oftmals Duftstoffe, die auch allergieauslösend und reizend wirken können. Ein weiterer umstrittener Inhaltsstoff in Deos ist Alkohol. Er ist dafür verantwortlich, dass ein Deodorant nach einer Rasur unter der Achselhöhle brennt.
Jeder schwitzt, das ist unumgänglich. Der eine mehr, der andere weniger. Und jeder Schweiß riecht anders. Die Schweißdrüsen sind für die Schweißproduktion verantwortlich. Da wären zuerst die ekkrinen Schweißdrüsen, die vermehrt in den Bereichen der Hände, Stirn und dem Rücken auftreten. Sie sondern Schweiß ab, allerdings nahezu geruchlosen.
Übrigens haben Männer mehr und aktivere Schweißdrüsen als Frauen und schwitzen deshalb auch mehr. Auf der anderen Seite kommen hormonelle Schwankungen hinzu.
Abgesehen davon, sich mit einem Deo oder Antitranspirant vor Schweißgeruch zu schützen, gibt es einiges, was Sie selber tun können, um generell nicht so viel zu schwitzen. Allem voran lässt sich die Schweißbildung über Lebensmittel regulieren. So kurbeln scharfe Speisen und große Portionen diverse Prozesse im Körper an, wodurch die Wärmeproduktion angeregt wird. Einen ähnlichen Effekt haben auch Kaffee und Alkohol. Ein weiterer Punkt ist die Kleidung.
Wer übermäßig viel schwitzt, für den gibt es unter Umständen noch eine weitere Variante: Mit Botox kann man die Schweißdrüsen für einige Monate lahmlegen. Das verhindert das Schwitzen zuverlässig.
Hier sind einige Empfehlungen für Frauen und sogenannte Unisex-Deos. Dabei ist es natürlich im Grunde jeder oder jedem selbst überlassen, ob Deos danach auswählt werden, ob sie für Männer oder Frauen klassifiziert oder unisex gehalten sind.
Starkes Schwitzen im Gesicht kann belastend sein. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, das Problem in den Griff zu bekommen. Von Gesichtssprays über Antitranspirante bis hin zu Hausmitteln und bewährten Deos - die Auswahl ist groß. Wichtig ist, die Ursache des Schwitzens zu erkennen und die passende Lösung zu finden.
tags: #Haarspray #gegen #Schwitzen #Erfahrungen
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