Haarwachstum nach Chemotherapie: Ein umfassender Leitfaden

Die Chemotherapie ist eine Behandlungsmethode, die darauf abzielt, Krebszellen zu zerstören, die sich übermäßig ausbreiten. Leider kann diese Behandlung auch gesunde Zellen beeinträchtigen, insbesondere die der Haarwurzeln, was zu Haarausfall führt. Dieser Artikel beleuchtet, was Sie über Haarwachstum nach einer Chemotherapie wissen müssen, von den Ursachen des Haarausfalls bis hin zu praktischen Tipps für die Pflege und das Styling.

Die Auswirkungen der Chemotherapie auf das Haar

Bei einer Chemotherapie greifen die verabreichten Medikamente (Zytostatika) in den Teilungsvorgang der Krebszellen ein. Entweder stoppen sie das Wachstum der Zellen oder sie verhindern, dass sich die Zellen vermehren. Dabei wirken Zytostatika vor allem auf sich teilende Zellen. Da Tumorzellen sich ständig vermehren, werden vor allem diese geschädigt. Allerdings greifen Zytostatika auch gesunde Zellen an, die sich oft teilen, etwa die Schleimhaut- und Haarwurzelzellen.

Der Verlust der Haare kann je nach den verwendeten Medikamenten plötzlich oder allmählich erfolgen oder sogar ganz ausbleiben. Faktoren wie die Widerstandsfähigkeit der Haare, die Dosierung der Chemotherapie und das Tragen einer Kühlmütze zur Vorbeugung von Haarausfall spielen ebenfalls eine Rolle.

„Seit jeher sind Haare ein wichtiger Bestandteil des äußeren Erscheinungsbildes. Quasi unser Aushängeschild. Sie lassen erahnen, was für ein Typ Mensch unter ihnen steckt. Helfen uns aufzufallen, oder schaffen Sichtschutz. Springen wie wild umher, sind manchmal kaum zu bändigen. Können glatt und in sich ruhend sein.“

Viele Frauen leiden darunter, wenn sie tagein, tagaus Haare auf ihrem Kissen finden und erleben, wie ihre über Jahre gehegte Pracht verloren geht.

Wann beginnt der Haarausfall?

Die erste Chemo wirkt sofort. Die Haarwurzeln sterben ab. Ihr werdet das ziemlich schnell bemerken, denn die Haare werden stumpf und glanzlos. Einige Tage später werdet Ihr mehr Haare als sonst in der Bürste finden. Die Menge scheint sich täglich zu verdoppeln. Je nach Chemo lässt sich der Tag, an dem sie büschelweise fallen, ziemlich genau vorhersagen.

„Meine Haare verlor ich nach der zweiten Chemogabe. Bei mir war es einer dieser Abende, an dem ich übermüdet viel zu spät ins Bett ging. Als ich dann über dem Waschbecken mein Gesicht wusch und es mit dem Handtuch abtrocknete, bemerkte ich die Haare darin. Feine Strähnen, die sich an den Schläfen gelöst und verabschiedet hatten. Sang und klanglos. Ohne mal richtig tschüss zu sagen. Ich war ziemlich ungläubig. Das sollte nun der Moment sein, an dem ich meine langen Haare abgeben muss? Klar ist es ein Verlust, den ich akzeptieren musste, aber er sollte nicht die Macht bekommen, über mich zu bestimmen. Also griff ich selbst zur Schere. Nachts. Schlagartig wieder hellwach und probierte drauf los.

Ab der zweiten Sitzung geht’s los Wird die erste und oft auch die darauf folgende Einheit noch ohne nennenswerten Haarausfall erlebt, geht es bei den meisten Betroffenen jedoch ab der zweiten Chemo mit dem Verlust sämtlicher Haare los. Meistens sind es jetzt lediglich einige, die morgens auf dem Kopfkissen liegen oder nach dem Waschen im Handtuch verbleiben. Irgendwann gehen sie büschelweise verloren oder lassen sich als solche schon mit sanftem Druck ausziehen.

Die Haare zu verlieren, verursacht meist keine körperlichen Schmerzen. Es kann etwas stechen, kribbeln oder warm werden, als hätte man eine beheizte Badekappe auf. Psychisch ist es für viele die schwerste Zeit der Chemotherapie, weil es die Erkrankung für jedermann sichtbar macht und man sich stigmatisiert fühlen kann.

Haarzellen von Wimpern und Augenbrauen, teilen sich langsamer, deshalb fallen diese Haare auch langsamer aus. Ihr Verlust verändert Euer Gesicht.

Kein Haarausfall mehr unter Chemotherapie - Dr. Schaper

Umgang mit Haarausfall während der Chemotherapie

Der teilweise oder vollständige Haarverlust während einer Chemotherapie oder Bestrahlung ist eine mögliche Begleiterscheinung, die sehr belastend sein kann. Um die psychische Belastung zu verringern, ist es ratsam, sich bereits vor der Therapie um eine Perücke zu kümmern. Die Krankenkasse übernimmt dafür die Kosten.

Der Rest kam dann am nächsten Morgen feinsäuberlich in einem Zweithaarstudio ab. Sehr beschützt, in einem separaten Raum, von den Blicken der anderen behutsam abgeschirmt. Meine Perücke hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon.

Wie bei vielen anderen Hilfsmitteln auch schnellen die Preise hierbei zügig in die Höhe. Kunsthaarperücken sind weitaus günstiger als Misch- oder letztendlich Echthaarvarianten. Und gerade weil man unter Umständen tief in die Tasche greift, lasst euch gut beraten, ob ihr eine Perücke möchtet und welche am besten zu euch passt. Auch wenn es anfangs etwas unbehaglich ist, habt den Mut auszuprobieren!

„Da ich gerne frisiere, habe ich mich für eine Echthaarperücke in meiner ursprünglichen Haarlänge entschieden. Jetzt die Frage aller Fragen: Hat sich die Anschaffung gelohnt? Für mich persönlich ja. Die Perücke hat mir, als alles erstmal im Umbruch war, nach außen hin ein Stück Normalität zurückgegeben. Im Zuge meiner Behandlung habe ich aber auch immer häufiger zur Mütze gegriffen. Die hat mich vor allem nachts über die Wintermonate warm gehalten.

„Natürlich zeugt es von unglaublicher Stärke, unverhüllt sein neues Ich zu zeigen, manchmal tut es aber auch gut, das Kranksein optisch verbergen zu können. Denn mit Glatze oder auch Mütze - vor allem im Sommer - erregt man Aufmerksamkeit. Man zieht die Blicke auf sich. Die Leute gucken eben. Ich habe gelernt, diese Blicke zuzulassen, außenstehenden zuzugestehen. Das war alles andere als einfach!

Viele Frauen entscheiden sich, sobald der Haarausfall beginnt, zum radikalen Kahlschlag und lassen sich die restlichen Haare abrasieren. Doch zu solch extremen Maßnahmen gehört Mut und Kraft. Eine sanftere Variante ist, sich beim Friseur des Vertrauens eine Kurzhaarfrisur schneiden zu lassen. So kann sich Frau Stück für Stück an die neue Situation auf dem Haupt gewöhnen und kommt meist auch mental besser mit dem nahenden Kahlkopf zurecht.

Keine oder kaum noch Haare auf dem Kopf zu haben, ist nicht nur eine Sache der Optik. Besonders nachts ist es vielen Frauen kalt auf ihrem Haupt. Hierzu gibt es in Perückenstudios und im Internet eine Fülle von weichen, dünnen Mützen (Chemo Night Cap), die nachts vor Kälte schützen.

Am besten können Krebspatientinnen den Haarausfall bei einer Chemotherapie verkraften, wenn sie vorab gut informiert werden und sich vorbereiten können.

Empfehlen Sie Ihren Kundinnen, sich schon mit dem Thema Perücke zu beschäftigen, bevor es mit der Chemotherapie losgeht.

Die Wahl der richtigen Perücke

Bei der Auswahl der individuell passenden Perücke gibt es ein paar Tipps: Modelle mit Pony und bedeckten Schläfen wirken natürlicher, da sie den Haaransatz kaschieren. So ist nicht direkt für jeden erkennbar, dass es sich nicht um echtes Haar handelt. Modelle mit Kurzhaar oder Bob haben den Vorteil dass sie recht leicht sind, was längeres Tragen angenehmer macht. Besonders in der kalten Jahreszeit eignen sie sich besser, denn durch Kragen, dicke Schals und Mützen verrutschen sie nicht so schnell wie längeres Haar. Empfehlenswert sind Exemplare mit hautfarbenem Einsatz auf dem Oberkopf, das wirkt besonders natürlich.

Modelle mit Pony und bedeckten Schläfen wirken natürlicher, da sie den Haaransatz kaschieren. So ist nicht direkt für jeden erkennbar, dass es sich nicht um echtes Haar handelt.

Bleibt noch die Frage: Kunst- oder Echthaar? Zunächst ist es eine Frage des Preises, denn Echthaarperücken sind in der Regel deutlich teurer. Doch auch beim Kunsthaar hat sich einiges getan, sodass es nicht unbedingt direkt als solches zu erkennen ist. Wichtig bei der Auswahl von Kunsthaarperücken ist, dass sie nicht zu stark glänzen sowie einen natürlichen Fall haben.

Die Haare wachsen wieder nach, wenn die Zytostatika abgebaut sind. Meist kommen die Patientinnen drei Monate nach der letzten Therapie schon wieder ohne Perücke aus.

Haarwachstum nach der Chemotherapie

Und ich verrate euch was. Der Haarausfall bei einer Chemotherapie ist vorübergehend. Nach Abschluss der Behandlung wachsen die verlorenen Haare im Regelfall wieder nach.

Nachdem Ihr die Chemotherapie abgeschlossen habt - oder auch nur die Komponenten, die Haarwurzel-Zellen töten - dauert es etwa sechs bis acht Wochen, bis die Haare wieder zu wachsen beginnen. Sie wachsen zunächst ziemlich gleichmäßig und sind damit noch weit von einer klassischen (Kurzhaar-)Frisur entfernt, bei der das Deckhaar meist ja deutlich länger ist als die Haare im Nacken.

Nach einer Chemotherapie beginnt eine besondere Phase: Der Körper regeneriert sich, die Haare wachsen langsam wieder nach - und mit jedem Zentimeter wächst auch ein Stück Selbstvertrauen.

Schon nach zwei, drei Wochen nach der Chemo beginnen die Eigenhaare wieder zu wachsen. In den meisten Fällen sind nach sechs Wochen schon recht viele Haare zu sehen. Die Haare sind dann meist noch sehr dünn und wachsen noch nicht flächendeckend. Das gibt sich aber sehr schnell und Ihre Haare können nach rund drei Monaten das erste Mal schnitttechnisch in Form gebracht werden.

„Jetzt sitze ich auf der Terrasse, Sonnenstrahlen wärmen mein Gesicht. Ich nehme einen Schluck Kaffee und schreibe meine Gedanken nieder. Der Wind streift seicht meine kurzen, aber dichten Haare. Chemolocken vom Feinsten. Neuer Lebensmut in Hülle und Fülle!

Wie lange dauert es, bis die Haare wieder nachwachsen?

Die ersten Haare zeigen sich meist nach einigen Wochen. Viele Frauen bemerken schon nach vier bis sechs Wochen erste Ansätze, bei anderen dauert es etwas länger. Der erste erneute Haarwuchs setzt nach etwa 2-3 Monaten ein.

Normalerweise erscheinen ca. drei bis sechs Wochen nach Beendigung der Chemotherapie die ersten weichen, flaumigen Haare auf der Kopfhaut.

In den nächsten 2-3 Monaten folgen dickere, festere Haare, die oftmals gräulich erscheinen und eine andere Haarfarbe als die ursprüngliche besitzen. Ebenso können vormals glatte Haare plötzlich lockig sein.

Auch die Wimpern, Augenbrauen, Schamhaare und restliche Körperbehaarung beginnen in diesem Zeitraum wieder zu wachsen.

Veränderungen im Haarwachstum

Oft wachsen die Haare zunächst feiner oder lockiger nach. Oftmals sind sie zunächst recht lockig, aber das kann sich schnell wieder ändern. Die Farbe kann anders sein als bisher, graue Haare fallen mehr auf. Bestimmte Wirbel und Wellen, die Euch vielleicht auch genervt haben, können verschwunden sein oder an anderer Stelle entstehen.

Viele Frauen berichten von sogenannten „Chemo-Curls“ - plötzlichen Locken, obwohl das Haar vorher glatt war. Oder von dunklerem, dickerem oder feinerem Haar als vor der Therapie.

Tipps für die Übergangszeit

Doch oft fühlen sich Frauen in dieser Übergangszeit zwischen kahler Kopfhaut und voller Haarpracht unsicher: Was kann ich mit meinem Haar jetzt schon machen? Welche Frisur passt zu mir, wenn noch nicht alles nachgewachsen ist? Wie verändern sich Haare nach einer Chemotherapie?

Was in dieser Phase zählt, ist Geduld - und eine Frisur, die sich mitentwickelt. Übergangsfrisuren nach Chemo sind keine starren Haarschnitte, sondern flexible Begleiter, die sich Ihrem Tempo anpassen.

Vielleicht beginnen Sie mit einem soften Pixie-Cut. Vielleicht mit einer eleganten Mütze. Die richtige Frisur hängt davon ab, wie lang Ihr nachwachsendes Haar bereits ist - und wie Sie sich fühlen. Manche Frauen bevorzugen praktische, unkomplizierte Looks, andere wünschen sich von Beginn an etwas Feminineres.

Sie wachsen zunächst ziemlich gleichmäßig und sind damit noch weit von einer klassischen (Kurzhaar-)Frisur entfernt, bei der das Deckhaar meist ja deutlich länger ist als die Haare im Nacken.

Bis zur ersten brauchbaren Kurzhaar-Frisur kann ein halbes Jahr ab Start des Haar-Wachstums vergehen. Für alles, was länger ist, musst Du schon mit einem Jahr rechnen.

Übergangsfrisuren nach Chemo sind keine Übergangslösungen - sie sind Wegbegleiter. Sie wachsen mit, sie machen Mut und sie zeigen, dass Veränderung auch etwas Schönes sein kann.

Vertrauen Sie Ihrem Tempo. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl.

Pixie-Cut: Perfekt, wenn erste 2-3 Zentimeter gewachsen sind. Soft Bob oder „Fluff-Cut“: Bei 4-6 cm Haarlänge möglich. Was zählt: Ihre Frisur darf sich mit Ihnen entwickeln.

Pflege des Haares und der Kopfhaut nach der Chemotherapie

Nicht nur die Kopfhaut ist durch den plötzlichen Haarverlust äußerst empfindlich, auch die verbleibenden Haare haben durch die Medikamente gelitten: sie sind sehr trocken und drohen an der Haarwurzel abzubrechen. Durch eine optimale Kopfhautpflege unterstützen Sie die Selbstregeneration von Kopfhaut und Haarwurzeln.

Die Kopfhaut ist nach der Therapie oft sensibel, trocken oder gereizt. Und auch das erste neue Haar braucht besondere Aufmerksamkeit.

Tipps für eine sanfte Kopf- und Haarpflege

  • Achten Sie auf Inhaltsstoffe: Haben Sie ein besonderes Augenmerk auf die Inhaltsstoffe von Naturkosmetika, denn auch ätherische Öle oder Pflanzenextrakte können reizend wirken. Besonders gut sind Produkte mit Oliven- oder Mandelöl, denn sie wirken beruhigend auf die Haut (beispielsweise die Excipial-Serie).
  • Kopf nicht zu häufig waschen: Waschen Sie Ihren Kopf nicht häufiger als nötig - bevorzugt mit lauwarmem Wasser. Tupfen Sie ihn anschließend nur trocken.Mit Trockenrubbeln üben Sie zu viel Kraft auf die Kopfhaut aus.
  • Weiche Bürste verwenden: Verwenden Sie eine weiche Bürste zum Kämmen der verbliebenen Haare (z.B. eine Babybürste).
  • Besondere Belastungen vermeiden: Vermeiden Sie besondere Belastungen für Kopfhaut und Haare wie Föhnen, Färben oder Dauerwelle.
  • Tragen Sie eine Kopfbedeckung: Tragen Sie außer Haus stets eine Kopfbedeckung. Halten Sie den Kopf mit einer Mütze warm, wenn es draußen kühler wird.

Waschen Sie das Haar nur, wenn es nötig ist - z. B. Bei Wellkamm erhalten Sie auf Wunsch eine umfassende Beratung zur Kopfhautpflege während und nach der Chemotherapie.

Der wichtigste Tipp: Seien Sie geduldig mit sich. Vergleichen Sie sich nicht mit früheren Fotos oder mit anderen. Ihr Haar ist ein Zeichen Ihrer Stärke - so, wie es ist.

Was Sie sonst noch beachten können

Denken Sie ebenfalls daran, dass auch die Augenbrauen und Wimpern besonderer Pflege bedürfen. Da während der Chemo- und/oder Strahlentherapie das Risiko für Infektionen und Blutungen erhöht ist, sollten Sie beim Abschminken von Augen- und sonstigem Make-Up noch vorsichtiger und sorgfältiger vorgehen als sonst.

Nicht nur die Perücke braucht Pflege, auch die Kopfhaut. Sind die Haare der Chemotherapie zum Opfer gefallen, klagen viele Frauen über nadelstichartige Schmerzen auf dem Haupt. Hier können leichte Kopfhautmassagen helfen. Sie tragen auch zur Entspannung bei. Angenehm ist es, mit einer Babybürste (die auch während der Bestrahlung gute Dienste leisten kann) über die Kopfhaut zu streichen. Das entfernt zusätzlich lose Hautschüppchen.

Empfehlen Sie zur täglichen Pflege ein Öl, beispielsweise Sesam- oder Mandelöl. Davon täglich ein paar Tropfen sanft in die Kopfhaut massieren. Am besten vor dem Schlafen, so hat das Öl die Möglichkeit vollständig einzuziehen und zu wirken.

Färben nach der Chemo

Sie können Ihre Haare und Augenbrauen nach der Chemotherapie jederzeit wieder färben. Von außen aufgebrachte Farbe hat auf die Haarwurzeln keine Wirkung. Um Reizungen der Kopfhaut zu vermeiden, sollten Sie nach Möglichkeit dennoch in den ersten Wochen auf das Färben verzichten.

Grundsätzlich gilt: Je länger Sie warten, desto besser für das neue Haar. In den ersten drei bis sechs Monaten sollten Sie auf Färbungen, Dauerwellen oder Hitzebehandlungen möglichst verzichten.

Setzen Sie Ihre neuen Haare auf keinen Fall unter Stress durch Haarfarbe oder Blondierung, solange sie noch nicht den vollständigen Bewuchs haben.

Weitere Tipps und Unterstützung

Neben Haaren auf dem Kopf gehen bei den meisten Frauen auch sämtliche Körperhaare aus, also auch Wimpern, Augenbrauen, und im Intimbereich. Empfehlen Sie Ihren Kundinnen die Teilnahme an einem speziellen Schminkseminar. Diese werden meistens in Brustkrebszentren angeboten. Informationen dazu bietet auch DKMS Life. Die gemeinnützige Gesellschaft bietet spezielle Kurse dazu an. Hier dreht sich alles rund ums Thema Schminken, Haut- und Körperpflege. Ferner gibt es praktische Tipps, zum Beispiel, wie sich Tücher effektvoll binden lassen, Infos zu Perücken und Zubehör wie Mützen mit Haar, Haarnetze und anderes. Betroffene Frauen werden hier von ehrenamtlich tätigen Kosmetikerinnen beraten, können sich untereinander austauschen und Mut machen. Motivieren Sie Ihre Kundinnen an einem Seminar teilzunehmen, denn es tut auch der Seele sehr gut.

Als Service können Sie Adressen und Telefonnummern von ansässigen Friseuren und Perückenstudios weitergeben. Oft kommen entsprechende Fach-Friseure ins Krankenhaus und beraten Patientinnen, bevor die Chemotherapie losgeht. Perücken für diese Zeit werden von den Krankenkassen bezuschusst.

Mittel gegen Haarausfall können dazu beitragen, den Haarwuchs anzuregen. Die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist dabei sinnvoll.

Auch wenn sich die meisten Frauen ohne Haare fremd vorkommen, empfehlen Sie Ihren Kundinnen, ein paar Porträtfotos aus dieser Zeit aufnehmen zu lassen.

Ein eventueller Haarverlust durch die Chemotherapie ist gefühlt einer der schwerwiegendsten Nebenwirkungen.

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