Schuppen sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können auch mit lästigem Juckreiz und einem brennenden Gefühl auf der Kopfhaut einhergehen. Dies tritt häufig auf, wenn die Kopfhaut zu stark austrocknet.
Ursachen von Schuppen und juckender Kopfhaut
Juckende Stellen und Schuppen können verschiedene Ursachen haben, wie Umweltverschmutzung, Stress oder falsche Pflege. Im Winter kann unsere Haut oft trocken werden, und auch unsere Kopfhaut leidet unter den kühlen Temperaturen. Neben einem unausgewogenen Talgausstoß, falscher Ernährung und aggressiven Shampoos können auch häufiges Hitzestyling und UV-Strahlen der Kopfhaut schaden.
Hausmittel gegen trockene Kopfhaut
Dabei gibt es Hausmittel, die ausgetrocknete Kopfhaut besänftigen. Als natürliche Heilmittel gegen juckende Kopfhaut werden ganz ähnliche Rezepturen empfohlen, wie sie auch bei trockener Haut allgemein, bei trockenen Lippen im Winter oder bei trockenen Händen zum Einsatz kommen.
- Aloe vera: Der Saft der echten Aloe ist für seine feuchtigkeitsspendenden, entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Konzentrierte Aloe-vera-Gele, beispielsweise aus der Drogerie, versprechen entsprechend stressfreie Haut. So geht's: Das Gel bei Juckreiz möglichst direkt auf die Kopfhaut auftragen und mit kreisenden Bewegungen einmassieren.
- Kokosöl: Kokosöl gilt, unter anderem wegen seiner rückfettenden Wirkung, als bewährter Feuchtigkeitsspender und kann deshalb helfen, trockene Kopfhaut zu pflegen. Das zart duftende Fett schmilzt erst bei ca. 25 Grad Celsius. Daher einen halben Teelöffel zunächst in der Hand erwärmen und dann an den juckenden Stellen einmassieren. Kokosöl hilft übrigens auch gegen trockene Haare. Das Öl dazu einfach in die Haarlängen einmassieren und über Nacht einwirken lassen.
- Olivenöl: Auch ein Test mit Olivenöl ist einen Versuch wert: Dafür einfach einige Tropfen Öl, am besten mit einer Pipette, auf die Kopfhaut träufeln und - möglichst über Nacht - gründlich einwirken lassen.
- Quark: Bei trockener Haut können Milchprodukte wie Quark oder (Natur-)Joghurt beruhigend wirken, da sie Feuchtigkeit spenden und Spannungsgefühle lindern. Wer's versuchen will, massiert zwei bis drei Esslöffel Naturquark in die Kopfhaut ein, lässt ihn fünfzehn Minuten einwirken und spült die Reste anschließend mit einem milden Shampoo aus.
Spezielle Öle gegen Schuppen
Liegt den Schuppen trockene Kopfhaut zugrunde, können spezielle Öle helfen, da sie der Haut die Feuchtigkeit zurückgeben. Wenn Sie auf der Suche nach einem natürlichen Mittel gegen Schuppen sind, können wir Ihnen die folgenden drei Öle ans Herz legen:
- Kokosöl: Die Fettsäuren des Kokosöls wirken antibakteriell und sind sehr gut für trockene, schuppige Kopfhaut geeignet. Sogar bei Pilzbefall soll Kokosöl Abhilfe schaffen. Bei bereits sehr fettigen Haaren kann Kokosöl allerdings etwas zu feuchtigkeitsspendend sein.
- Teebaumöl: Teebaumöl ist nicht nur hochwirksam als Antimykotikum (gegen Pilze wirkend) und Antiseptikum (keimreduzierend), es ist auch sehr beruhigend und feuchtigkeitsspendend. Speziell unreine Haut mit Schuppen pflegt Teebaumöl optimal.
- Jojobaöl: Besonders bei sensibler, schuppiger Kopfhaut ist Jojobaöl die beste Wahl. Durch seine entzündungshemmenden und desinfizierenden Eigenschaften lindert es Juckreiz und es ist zudem sehr feuchtigkeitsspendend. Jojobaöl kann außerdem auch hervorragend zur Pflege von Haaren, Haut und Nägeln verwendet werden.
Auch anderen Ölen wie Oliven-, Mandel-, oder Pfefferminzöl werden pflegende Eigenschaften für die Kopfhaut nachgesagt. Es lohnt sich also, die Ölpflege auszuprobieren. Verwenden Sie in jedem Fall kaltgepresstes, reines Öl in Bio-Qualität.
Anwendung von Ölen zur Kopfhautpflege
Zur Kopfhautpflege feuchten Sie Ihr Haar an und massieren vier bis fünf Tropfen Öl für einige Minuten sanft in Kopfhaut und Haare ein. Lassen Sie es mindestens eine Stunde einwirken, am besten jedoch über Nacht. Dann spülen Sie das Öl mit einem milden Shampoo und lauwarmem Wasser aus.
Wenn Sie wenig Zeit haben, können Sie das Öl auch in Ihr Shampoo geben und die Haare wie gewohnt waschen.
Haare wachsen wie verrückt und fällt nicht aus! Dies ist das beste Mittel! Nur 3 Zutaten.
Weitere Ursachen und Tipps
Unabhängig davon, wie gut die Hausmittel anschlagen, ist es wichtig, zu klären, warum sich die Kopfhaut trocken anfühlt. Häufig ist an trockener Kopfhaut die falsche Pflege schuld: Nicht selten ist die Kopfhaut nicht gut auf das (neue) Shampoo, den Conditioner oder ein Styling-Produkt zu sprechen.
- Das Wetter: Sowohl eisige Temperaturen als auch Sommerhitze, starker Wind oder niedrige Luftfeuchtigkeit können das Gleichgewicht der Haut stören und dafür sorgen, dass die Kopfhaut spannt.
- Übermäßiges Waschen: Wer die Haare zu oft, zu heiß oder mit zu aggressiven Mitteln wäscht, spült unter Umständen auch die Öle und Fette weg, die die Kopfhaut vor dem Austrocknen schützen sollen.
- Übermäßiges Föhnen: Vergleichbares gilt fürs Trocknen der Haare: Möglicherweise föhnen Sie Ihre Haare zu heiß, zu oft oder zu lange, sodass die Kopfhaut darunter leidet? Stellen Sie den Föhn probeweise eine Stufe herunter oder lassen Sie die Haare an der Luft trocknen und beobachten Sie, wie Ihre Haut reagiert.
- Hauterkrankungen: Bestimmte Erkrankungen der Haut wie Schuppenflechte oder Neurodermitis können trockene Kopfhaut hervorrufen.
- Allergien: Natürlich kann die Kopfhaut auch allergisch reagieren, beispielsweise auf die Inhaltsstoffe bestimmter Haarpflege-Produkte. Haben Sie einen entsprechenden Verdacht, sollten Sie auch hier einen Facharzt aufsuchen.
- Nährstoffmangel: Als weitere Ursachen für trockene Kopfhaut kommen ein Nährstoffmangel (aufgrund einer unausgewogenen Ernährung), hormonelles Ungleichgewicht oder Wechselwirkungen mit Medikamenten infrage, die die Talgproduktion der Kopfhaut beeinflussen und so Spannungsgefühle verursachen können.
Wichtig zu wissen: An trockenen Schuppen ist kein Hefepilz schuld, sondern ein Feuchtigkeitsmangel der Haut. Besser ist: An den Ursachen ansetzen und die Kopfhaut wieder ins Lot bringen, statt sie mit Fungiziden zu behandeln.
Shampoo gegen Schuppen
Das Logona Anti-Schuppen Shampoo mit Bio-Wacholderöl befreit Haar und Kopfhaut sanft von Schuppen. Die vegane Formel natürlichen Ursprungs basiert auf besonders milden Tensiden und hauseigenem Bio-Brennnesselextrakt für eine sanfte Reinigung und natürlich gestärktes Haar. PH-hautneutral. Für die tägliche Haarwäsche geeignet. Das aus dem Holz des Wacholders gewonnene Öl wird traditionell zur Bekämpfung von Schuppen genutzt und ist heute auch für seine antimikrobielle Wirkung bekannt. Hilft bei regelmäßiger Anwendung, die Neubildung von Schuppen zu verhindern. Verleiht dem Haar Glanz und zusätzlich wirksam gegen Schuppen und Haarausfall. Für die tägliche Anwendung empfohlen.
Haaröl: Mehr als nur ein Beauty-Produkt
Neben Shampoo, Conditoner und Haarkuren ist auch Haaröl ein beliebtes Beauty-Produkt zur Pflege der Haare. Besonders bei trockenen Haaren nehmen Frauen es gerne, um wieder Glanz und Geschmeidigkeit ins Haar zu bekommen.
Haaröl für verschiedene Haartypen
Viele Haaröle sind Allround-Talente und bieten sich für alle Haartypen an. Hast Du ein spezielles Haarproblem, kannst Du nach bestimmten Ölen in den Beauty-Produkten Ausschau halten.
- Öl und fettige Haare: Bestimmte Öle können bei fettigem Haar Abhilfe schaffen. Dazu gehören Mandel- und Olivenöl. Sie regulieren die Talgproduktion.
- Trockene Haare: Leidest Du unter trockenen Haaren, kann Haaröl mit Arganöl oder Jojobaöl eine positive Wirkung haben.
- Trockene Kopfhaut, Schuppen, Haarausfall und ein fettiger Haaransatz: Klettenwurzelöl hat eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Mit diesen Eigenschaften kann Dir ein Haaröl mit Klettenwurzel helfen.
- Frizz und Spliss: Sowohl bei Frizz als auch bei Spliss kann Haaröl wahre Wunder bewirken und für mehr Glanz sorgen. Produkte mit Kokosöl spenden Feuchtigkeit und lassen Dein Haar wieder glänzen.
- Feine Haare: Hast Du feine Haare, solltest Du bei der Wahl des Haaröls besonders gut auf die Inhaltsstoffe achten. Am besten entscheidest Du Dich für leichte Öle, wie Jojoba- oder Arganöl. Auch Mandelöl eignet sich gut. Zudem ist es wichtig, dass das Produkt keine Silikone enthält. Das würde die Haare unnötig beschweren.
- Lockige oder wellige Haare: Hast Du lockige oder wellige Haare, die schnell trocken werden? In dem Fall kannst Du auf Haaröl mit Silikon setzen. Der Inhaltsstoff versiegelt die Haarstruktur und das hält die Feuchtigkeit im Haar. Allerdings kann das Haar dann Nährstoffe schlecht aufnehmen.
Die richtige Anwendung von Haaröl
Es gibt verschiedene Varianten, wie Du Haaröle anwenden kannst. Generell kannst Du es in feuchtes wie auch in trockenes Haar einarbeiten.
- Anwendung im feuchten Haar: Verteile das Haaröl im handtuchtrockenen Haar.
- Intensivkur über Nacht: Eine Intensivkur über Nacht bietet sich besonders bei trockenen und strapazierten Haaren an.
- Hitzeschutz: Stylst Du Deine Haare öfter mit Lockenstab, Glätteisen oder Heizwicklern, kannst Du das Haaröl als Hitzeschutz verwenden. Für diesen Zweck trägst Du das Beauty-Produkt vor dem Hair-Styling auf.
Bei kurzen Haaren genügt bereits ein Tropen und bei langen Haaren zwei Tropfen. Spare den Haaransatz aus, wenn Du das Haaröl tagsüber verwendest. Es ist nicht notwendig, dass Du Haaröl jeden Tag verwendest.
Haaröl ohne Silikone
Haaröle ohne Silikone basieren auf natürlichen Ölen. Sehr beliebt sind z. B. Argan- und Kokosöl. Mit denen kannst Du Deine Haare wieder gut mit Feuchtigkeit versorgen. Gleichzeitig verzichtest Du auf unnötige Inhaltsstoffe, die Deinen Haaren und der Kopfhaut schaden könnten.
Vorteile von Haaröl ohne Silikone
- Stärkere Haare: Ebenso wie Haaröl mit Silikonen sorgt das Beauty-Produkt für glänzende und geschmeidige Haare.
- Wichtige Nährstoffe: Die Haarpflegeprodukte sind reich an Vitaminen, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren. Dazu tragen die natürlichen Öle bei.
- Oft ohne Parabene: Die meisten Haaröle kommen ohne Silikone und Parabene aus.
- Besser für die Umwelt: Nicht vorhandenes Silikon gelangt nicht in Gewässer und Böden.
Viele Produkte basieren auf natürlichen Ölen, wie Argan-, Kokosnuss- und Olivenöl. Sie werden mit ätherischen Ölen, wie beispielsweise Rosmarinöl, kombiniert - wie bei Weleda. Das ergibt einen angenehmen Duft.
Umstellung auf silikonfreie Haarpflege
Möchtest Du auf silikonfreie Haarpflegeprodukte umsteigen, musst Du mit einer Umgewöhnungszeit rechnen. Abhängig davon, wie lange Du silikonhaltige Produkte verwendet hast, kann die zwischen 2- 3 Wochen bzw. 6 - 9 Haarwäschen liegen. Nach diesem Zeitraum kannst Du das silikonfreie Öl bedenkenlos anwenden.
- Tiefenreinigungsshampoo nutzen: Um Dein Haar hat sich mit der Zeit eine Silikonschicht gebildet. Diese musst Du erst einmal herauswaschen.
- Komplette silikonfreie Haarpflege: Natürlich solltest Du nicht nur silikonfreies Haaröl verwenden, sondern auch Shampoo, Conditioner und sonstige Haarpflegeprodukte ohne Silikon.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass silikonfreie Beauty-Produkte besser für Deine Haargesundheit sind als welche mit Silikonen. Dein Haar kann die Nährstoffe besser aufnehmen. Zudem basieren sie auf natürlichen Ölen, wie Argan- und Kokosnussöl. Doch auch Sesam- oder Olivenöl kommen zum Einsatz.
Weitere Haaröle und ihre Eigenschaften
Neben den bereits genannten Ölen gibt es noch weitere, die sich positiv auf die Haargesundheit auswirken können:
- Schwarzkümmelöl: Fördert die Keratinbildung.
- Brokkolisamenöl: Glättet die Haaroberfläche und wirkt gegen Frizz.
- Sesamöl: Dringt besonders tief ein und eignet sich als Trägeröl für Extrakte und Kräuter.
- Braunes Senföl: Wärmt und stimuliert die Kopfhaut.
Achte bei der Wahl Deines Haaröls auf natürliche Inhaltsstoffe und vermeide Produkte mit Silikonen, um Deine Haare optimal zu pflegen und die Kopfhaut gesund zu halten.
| Öl | Eigenschaften | Haartyp |
| Kokosöl | Antibakteriell, feuchtigkeitsspendend | Trockene, schuppige Kopfhaut |
| Teebaumöl | Antimykotisch, antiseptisch, beruhigend | Unreine Haut mit Schuppen |
| Jojobaöl | Entzündungshemmend, desinfizierend, feuchtigkeitsspendend | Sensible, schuppige Kopfhaut |
| Mandelöl | Reguliert Talgproduktion | Fettiges Haar |
| Arganöl | Feuchtigkeitsspendend | Trockene Haare |
| Klettenwurzelöl | Entzündungshemmend, antibakteriell | Trockene Kopfhaut, Schuppen, Haarausfall |
tags:
#haarol #gegen #schuppen #test
Populäre Artikel: