Um wunderbar gepflegte, gesunde und glänzende Haare zu erhalten, reicht das alleinige Waschen mit Shampoo oft nicht aus. Besonders strapaziertes, widerspenstiges oder sprödes Haar benötigt zusätzliche Pflege in Form von Spülungen und Kuren. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die richtige Anwendung von Leave-in Conditionern und Haarmasken, um Ihre Haare optimal zu pflegen und zu schützen.
Ein Leave-in Conditioner ist eine Pflege, die nicht wieder ausgespült wird. Obwohl es sich ebenso um eine Spülung handelt, die Du bekanntermaßen nach dem Shampoonieren aufträgst und ausspülst, wird eine Leave-in Pflege ins handtuchtrockene Haar gegeben. Im Anschluss stylst Du Deine Haare wie gewohnt.
Ein weiterer Unterschied zu „normalen“ Conditionern ist, dass Leave-in Conditioner besonders reich an pflegenden Inhaltsstoffen sind und viel Feuchtigkeit spenden, was trockene und strapazierte Haare zugutekommt. Die Rezepturen wurden zudem so entwickelt, dass sie das Haar versiegeln und damit resistenter gegenüber Umwelteinflüssen, Hitze und UV-Strahlung machen.
Ein Leave-in Conditioner ist maximal einfach in der Anwendung und bedarf kaum Zeiteinsatz. Ideal, wenn Du es am Morgen ohnehin schon eilig hast. So braucht Dein Haar auf eine umfassende Pflege nicht zu verzichten und Du kommst trotz dessen pünktlich zur Arbeit.
Eine Leave-in Conditioner ist für nahezu jeden Haartyp geeignet und insbesondere:
Nachdem Du jetzt weißt, was ein Leave-in Conditioner ist, stellt sich direkt die nächste Frage: Wie benutzt Du einen Leave-in Conditioner?
Beginnen wir am Anfang einer Haarwäsche. Mit dem Shampoo reinigst Du Deine Kopfhaut und Dein Haar effektiv von Schmutz, Ablagerungen, Talg- sowie Fettresten. Dabei werden auch die Poren der Haare geöffnet. Würdest Du hier mit der Pflege enden, so wäre Dein Haar schnell angreifbar und noch empfindsamer gegenüber Umwelteinflüssen.
Ein Conditioner ist daher nach jeder Haarwäsche unerlässlich, da er einerseits das Haar in der Tiefe nährt, es damit widerstandsfähiger, gesünder und glänzender macht und andererseits die Poren schließt, um einen stabilen Schutz vor äußeren Einflüssen sicherzustellen.
Du hast immer die Wahl einen traditionellen Conditioner zum Ausspülen oder ein Leave-in Conditioner zu nutzen, den Du nicht ausspülen musst. Wenn Du wenig Zeit im Alltag hast, es besonders praktisch magst und Deinem Haar noch ein bisschen mehr Pflege gönnen möchtest, sind Leave-in Conditioner eine hervorragende Wahl.
Entscheide Dich dabei immer für eine Leave-in Pflege, die auf die Ansprüche Deines Haares abgestimmt ist.
Einen Leave-in Conditioner kannst Du bei Bedarf auch immer mal wieder zwischendurch ins trockene Haar geben.
Leave-in Conditioner sind der ideale Partner bei Locken. Solltest Du Deine Lockenpracht nach der Curly Girl Methode pflegen, eignet sich eine Leave-in Pflege nach dem Waschen (zusätzlich zu einer Spülung) wunderbar.
Ein Leave-in Conditioner bringt Dir folgende Vorteile mit, auch dann, wenn Du glatte Haare hast:
Ein besonderer Tipp ist das „Serie Expert Absolut Repair 10-in-1 Spray“ von L'Oréal, das für jeden Haartypen geeignet ist. Wie der Name es vielleicht schon verrät, hat das professionelle Multifunktions-Spray gleich 10 Benefits, die Dein Haar umfassend pflegen und schützen:
Anders als ein Conditioner, den Sie nach jeder Haarwäsche anwenden sollten, handelt es sich bei einer Haarkur um ein Extra an Pflege. Dasselbe gilt übrigens für eine Haarmaske - die beiden Begriffe sind nämlich im Grunde gleichbedeutend. Lediglich die Zusammensetzung der einzelnen Produkte kann variieren. Masken enthalten in der Regel einen höheren Anteil an Ölen.
Damit die Pflege auch richtig wirken kann, ist es entscheidend, dass Sie Haarmasken auch richtig anwenden. Die erste Frage, die dabei häufig aufkommt, ist: Kommt die Haarmaske vor oder nach dem Shampoo? Und kommt nach der Haarkur noch Conditioner?
Eigentlich ganz einfach: Eine Maske tragen Sie nach dem Haarewaschen und dem Auswaschen Ihres Conditioners auf das feuchte Haar auf. Wenn Sie die Haarkur vor dem Waschen einarbeiten bzw. Haarmasken ins trockene Haar auftragen, kann die Pflege ihre Wirkung nicht gut entfalten.
Denn erst durch das Haarewaschen wird die schützende Schuppenschicht des Haars geöffnet und die nährenden Inhaltsstoffe können ins Innere eindringen.
Wünschen Sie sich vor allem eine Pflege gegen Spliss, können Sie die Haarmaske auch nur in die Spitzen einarbeiten. Für noch mehr Pflege besteht auch die Möglichkeiten, Haarmasken über Nacht einwirken zu lassen.
Grundsätzlich empfiehlt es sich etwa ein- bis zweimal pro Woche eine Maske zu verwenden, um Schäden zu reparieren und vorzubeugen und das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, die lange anhält. Wichtig ist aber, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Natürlich ist auch Ihre Haarstruktur entscheidend für die Häufigkeit der Anwendung.
Die Verwendung einer Haarkur in Ihrer Pflegeroutine hat viele Vorteile. Ob Frizz, Feuchtigkeitsmangel, Haarbruch, Probleme beim Kämmen, Spliss oder Proteinmangel - die Wirkung einer Haarkur ist vielfältig. Auch wenn Ihre Haare gesund sind, Sie sich aber mehr Glanz wünschen oder coloriertes Haar pflegen möchten, ist eine Maske die richtige Wahl.
Erst das Shampoo, dann die Spülung und ab und an stattdessen eine Kur - wenn Sie Ihre Haare so pflegen, machen Sie es leider nicht ganz richtig. Denn eine Haarkur ist kein Ersatz für den Conditioner, sondern ein zusätzlicher (!) Step in der Pflegeroutine. Eine Haarmaske sollten Sie also immer im Zusammenspiel mit einem Conditioner verwenden.
Um das zu klären, haben wir Friseurmeister Dejan Garz aus Hamburg interviewt. Der Profi rät etwa bei jeder vierten Haarwäsche eine Kur in die Pflegeroutine zu integrieren - bei den drei Wäschen davor und danach reicht ein Conditioner.
Der Friseurmeister erklärt: "Shampoo öffnet die Kutikula, also die Schuppenschicht der Haare, um Verunreinigungen zu entfernen. Auch Kur hat eine quellende Wirkung auf die Schuppenschicht, denn die Pflegestoffe sollen schließlich möglichst tief ins Haar eingeschleust werden."
Damit die Pflege allerdings auch im Haar gehalten wird, muss die Schuppenschicht nach der Anwendung wieder geschlossen werden - und das klappt mit einer Spülung.
Spülung versiegelt die Pflege aus der Kur im Haar. "Der Conditioner ist nach der Kur in den allermeisten Fällen unerlässlich. Es gibt wenige Ausnahmen, bei denen die Maske schon einen sauren pH-Wert hat und dadurch die Schuppenschicht zusammenzieht. Dann handelt es sich aber ehrlicherweise gar nicht um eine richtige Haarmaske, sondern eher um einen reichhaltigeren Conditioner, der nur anders vermarktet wird", weiß Haarexperte Dejan Garz und ergänzt: "In der Regel sind Kuren basisch eingestellt und müssen nach der Anwendung unbedingt mit einer Spülung angesäuert werden."
Die Feuchtigkeit aus der Maske hält so nicht nur länger im Haar, sondern die Haare glänzen durch die angelegte Schuppenschicht auch mehr.
Die allgemeine Empfehlung ist, ein- bis zweimal pro Woche eine Haarmaske zu verwenden. Es hängt alles vom Zustand Ihres Haares ab. Wenn sich Ihr Haar bei zweimaliger Anwendung pro Woche immer noch trocken anfühlt, können Sie die Anwendung auf drei oder vier Mal pro Woche erhöhen.
Sie können es aber auch übertreiben und dann wird Ihr Haar zu schwer. Das führt dann zu schlaffem und leblosem Haar.
Beobachten Sie, wie Ihr Haar auf die Haarmaske reagiert und passen Sie die Anwendung daran an.
Die meisten Haarmasken sind so konzipiert, dass sie auf feuchtem Haar aufgetragen werden. Die Verwendung eines milden Shampoos zuerst ist entscheidend bei den meisten Haarmasken-Formulierungen.
Es gibt jedoch eine spezielle Kategorie von Haarmasken, die auf trockenem Haar aufgetragen werden können - Pre-Shampoo Haarbalsame. Diese tiefenpflegenden Behandlungen, oft auf Ölbasis, entfalten ihre Wirkung, noch bevor du unter die Dusche gehst. Sie sind darauf ausgelegt, dein Haar tief zu nähren und als Schutzschild gegen den Reinigungsprozess zu wirken, der folgt.
Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Greife zu einem passenden Produkt. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben Deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost.
Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und Dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken.
Es gibt ein paar zusätzliche Tricks für eine Haarmasken Anwendung, um deine Ergebnisse auf das nächste Level zu heben.
Um deine Haarmasken-Routine zu ergänzen, ist die Auswahl des richtigen Shampoos und Conditioners entscheidend. Wähle deine Produkte entsprechend deinem Haartyp und deiner Probleme. Für feines Haar wähle volumengebende Formeln, um Fülle ohne Beschwerung hinzuzufügen.
Mit diesen Tipps und Informationen können Sie Ihre Haarpflegeroutine optimieren und das Beste aus Leave-in Conditionern und Haarmasken herausholen. So erhalten Sie gesundes, glänzendes und widerstandsfähiges Haar.
tags: #Haarmaske #nicht #ausspülen #anwendung
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.