Die richtige Haarmaske kann Ihrem Haar genau das geben, was es braucht, sei es intensive Feuchtigkeit und Regeneration oder fühlbar mehr Volumen. Die Anwendung einer Haarmaske geht weit über die Wirkung eines Conditioners hinaus. Sie dringt tief in die Haarstruktur ein und versorgt Ihr Haar mit wertvollen Nährstoffen und intensiver Feuchtigkeit. Eine regelmäßige Anwendung ist vor allem bei strapaziertem, trockenem oder plattem Haar sowie bei empfindlicher Kopfhaut empfehlenswert.
Unterschiedliche Haartypen erfordern individuelle Pflege. Hier einige Empfehlungen:
Unsere drei verschiedenen Haarlinien halten für jeden Haartyp wertvolle Wirkstoffe bereit. Entdecken Sie unsere Haarmasken ohne Silikone und finden Sie die, die am besten zu Ihren Haaren passt.
Unsere VOLUMEN HAARMASKE stärkt und pflegt feine Haare intensiv mit pflanzlichen, sehr leichten Lipiden. Sie stimuliert die Haarwurzeln, kräftigt die Haare schon am Ansatz und schenkt ihnen fühlbar mehr Volumen.
Unsere PFLEGE HAARMASKE ist besonders für trockenes und strapaziertes Haar geeignet. Pflanzliches Keratin kann Ihre Haarstruktur bis in die Tiefe reparieren und stärken. Die dezent duftende Haarmaske schenkt intensive Feuchtigkeit und wirkt gezielt aufbauend.
Greifen Sie bei empfindlicher Kopfhaut am besten zu unserer SENSITIV HAARMASKE.
Für ein optimales Ergebnis der Haarmaske ist die Anwendung entscheidend. Folgen Sie am besten unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Für einen schnellen Pflegeeffekt können Sie unsere Haarmasken auch wie ein Conditioner unter der Dusche in nassem Haar anwenden. In der Regel reicht es, einmal pro Woche eine Haarmaske zu verwenden.
Silikone spalten die Haarwelt: Für die einen sind sie das Geheimnis für seidige, geschmeidige Längen, für die anderen ein unsichtbarer Film, der das Haar auf Dauer schädigt. Doch was steckt wirklich dahinter?
Silikone sind synthetische Polymere, die sich als glatter, flexibler Film um die Haaroberfläche legen und Feuchtigkeit einschließen. Sie wirken nicht im Inneren des Haars, sondern verbessern das Finish: mehr Glanz, weniger Frizz, einfacheres Styling. Besonders strapaziertes, trockenes, krauses oder coloriertes Haar profitiert von Silikonen, da sie Spliss vorbeugen und die Cuticula schützen.
Es gibt wasserlösliche und nicht wasserlösliche, flüchtige und nicht flüchtige Silikone. Für feines oder schnell fettendes Haar können Silikone dagegen nachteilig sein, weil sie beschweren und Volumen nehmen können. Silikone sind nicht grundsätzlich „schlecht“: Sie sind weder giftig noch dauerhaft schädlich fürs Haar - entscheidend ist, ob der Haartyp von ihren Vorteilen profitiert.
Silikone sind synthetische Polymere, die aus Silizium, Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen. Im Grunde sind Silikone einfach farblose Kunststoffe, die meist aus Erdöl gewonnen werden. Ihre chemische Struktur macht sie extrem glatt und flexibel. Daher sind sie ideal, um raue Haaroberflächen zu ummanteln.
Die Kettenstruktur der Silikonmoleküle ist extrem flexibel und gleitfähig. Dadurch legen sie sich wie winzige, glatte Plättchen über die aufgeraute Schuppenschicht des Haares. Der dünne, hydrophobe Silikonfilm glättet die Haare und schließt Feuchtigkeit im Inneren ein. Diese Versiegelung verhindert nicht nur, dass Feuchtigkeit aus dem Haar entweichen kann, sondern reduziert auch die mechanische Reibung zum Beispiel beim Bürsten.
Gerade bei beanspruchtem, trockenem oder coloriertem Haar können Silikone wahre Beauty-Helden sein. Sie versiegeln die Oberfläche, verhindern Spliss und machen das Styling einfacher. Besonders langes oder krauses Haar profitiert von der glättenden Wirkung, die Frizz reduzieren und das Haar bändigen kann. Aber es gibt auch negative Aspekte. Viele Silikone sind nicht wasserlöslich und lassen sich nicht einfach auswaschen. Mit der Zeit können sie sich schichtweise auf dem Haar ablagern, was „Build-up“ genannt wird. Das Haar wirkt dann zwar glänzend, fühlt sich aber schwer an, verliert Volumen und kann Pflegestoffe aus anderen Produkten schlechter aufnehmen.
Daher ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Silikone gleich gut für Ihr Haar sind:
Wenn Ihr Haar stark strapaziert ist, etwa durch Colorationen, Blondierungen, regelmäßiges Hitze-Styling oder häufiges Bürsten, können Silikone eine echte Rettung sein. Sie glätten aufgeraute Strukturen, versiegeln die Oberfläche und schützen die Längen vor weiteren Schäden. Auch bei krausem Haar bringen sie mehr Kontrolle und sorgen für ein gepflegtes, glattes Finish. Anders sieht es jedoch bei feinem, schnell fettendem oder ohnehin gesundem Haar aus: Hier ist der versiegelnde Effekt oft nicht nötig. Stattdessen können Silikone manchmal das Haar beschweren, Volumen nehmen und langfristig das Gefühl von Frische mindern. Wer zudem Wert auf natürliche Pflege legt und seine Haare lieber mit Nährstoffen aus Ölen oder Proteinen tiefenwirksam stärken möchte, ist mit silikonfreien Alternativen oder mit einer leichten Silikonmischung besser beraten.
Im eigentlichen chemischen Sinn existieren keine natürlichen Silikone, da Silikone immer synthetisch auf Siliziumbasis hergestellt werden. Was jedoch gerne als „natürliche Alternative zu Silikonen“ bezeichnet wird, sind Wirkstoffe, die dem Haar ein ähnlich seidiges Finish verleihen, dabei aber aus pflanzlichen Ölen oder Zuckern gewonnen werden.
Zu den beliebtesten Inhaltsstoffen zählen reichhaltige Pflanzenöle und -buttern wie Kokosöl, Arganöl, Jojobaöl oder Sheabutter, die das Haar intensiv pflegen und ihm luxuriösen Glanz schenken. Ergänzt werden sie durch leichte Esteröle aus Zucker, Kokos- oder Rizinusöl, die weniger beschwerend wirken, sowie durch hydrolysierte Proteine aus Reis, Weizen oder Seide, die sich wie ein feiner Schutzfilm um jedes Haar legen. Auch innovative Verbindungen pflanzlichen Ursprungs, etwa Methosulfate aus Rapsöl, und moderne Biotech-Inhaltsstoffe wie Hemisqualan aus Zuckerrohr setzen neue Maßstäbe in der natürlichen Haarpflege.
Natürlich haben diese Alternativen auch Grenzen: Sie schützen weniger intensiv vor Hitze, die Glättung ist sanfter und die Wirkung etwas kürzer, weshalb eine regelmäßige Anwendung empfehlenswert ist. Bei feinem Haar kann zudem ein zu reichhaltiges Öl für ein beschwerendes Gefühl sorgen.
Flüchtige Silikone wie Cyclopentasiloxane (D5) oder Cyclohexasiloxane (D6) verdampfen nach dem Auftragen relativ schnell. Sie werden häufig als Trägerstoffe für andere Pflegestoffe eingesetzt, hinterlassen kaum Rückstände und sorgen für ein leichtes, seidiges Haargefühl. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie das Haar nicht beschweren und sofortigen Glanz verleihen. Dadurch sind sie besonders für feines oder schnell fettendes Haar geeignet, das geschmeidiger wird und sich leichter kämmen lässt. Der Nachteil ist jedoch, dass flüchtige Silikone keinen nachhaltigen Schutz bieten und sich daher weniger für stark strapaziertes oder sehr trockenes Haar eignen.
Nicht flüchtige Silikone wie Dimethicone, Amodimethicone oder Dimethiconol haften länger an der Haaroberfläche. Sie bilden einen Schutzfilm um die Cuticula, der mechanische Schäden reduziert und Feuchtigkeitsverlust vorbeugt. Dadurch schützen sie das Haar zuverlässig vor Hitze, UV-Strahlen und Reibung, reduzieren Frizz und glätten die Haarstruktur. Sie eignen sich vor allem für dickes, krauses, chemisch behandeltes oder stark geschädigtes Haar. Gleichzeitig bergen sie aber das Risiko von Ablagerungen: Das Haar kann stumpf oder schwer wirken, Pflegewirkstoffe gelangen schlechter ins Innere und zur gründlichen Entfernung sind oft sulfathaltige Shampoos notwendig.
Flüchtige Silikone: Für feines, leicht fettendes Haar, wenn Leichtigkeit und Sofort-Glanz im Vordergrund stehen. Ungeeignet für: stark geschädigtes oder sehr trockenes Haar
Nicht flüchtige Silikone: Für dickes, trockenes, krauses oder strapaziertes Haar, wenn langfristiger Schutz und Glättung gewünscht sind. Ungeeignet für: feines Haar oder Haar, das schnell beschwert wirkt
Entscheidend ist, Ihren Haartyp zu kennen und die Produkte bewusst auszuwählen. Für manche sind Silikone der schnelle Weg zu glänzendem Traumhaar, für andere sind sanfte, silikonfreie Alternativen die bessere Wahl. Wer auf besonders umweltfreundliche Produkte Wert legt, sollte lieber auf silikonfreie Alternativen setzen.
Tabelle: Vergleich von flüchtigen und nicht flüchtigen Silikonen
| Eigenschaft | Flüchtige Silikone | Nicht flüchtige Silikone |
|---|---|---|
| Haftung | Verdampfen schnell | Haften länger |
| Geeignet für | Feines, fettendes Haar | Dickes, trockenes, strapaziertes Haar |
| Vorteile | Leichtigkeit, Sofort-Glanz | Langfristiger Schutz, Glättung |
| Nachteile | Kein nachhaltiger Schutz | Risiko von Ablagerungen |
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