Haarkur Kopfhaut Anwendung: Tipps und Rezepte für gesunde Haare

Trockene, strapazierte und strohige Haare brauchen besondere Pflege. Haarkuren liefern dem Haar Feuchtigkeit und reparieren kleinere Schäden. Die Kuren versorgen das Haar mit wichtigen Wirkstoffen, verleihen ihm dadurch wieder ein gesundes Aussehen und frischen Glanz.

Um Deine Haargesundheit und Schönheit zu unterstützen, ist nicht der Preis entscheidend. Es ist wichtig, die richtige Haarkur und die passende Spülung nach Deinem Bedarf auszuwählen.

DIY Haarkur für trockene Haare | deep conditioner

Was ist eine Haarkur?

Zwischen einer Spülung und einer Kur gibt es ein paar Unterschiede. So darfst Du eine Spülung zum Beispiel nach jeder Haarwäsche anwenden, eine Kur dagegen kommt nur ein- bis zweimal pro Woche zum Einsatz. Auch wirkt sie länger ein und bleibt mindestens einige Minuten im Haar, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Eine Kur beinhaltet Wirkstoffe, die das Haar umfassend nähren, die Widerstandskraft stärken und es regenerieren. Darum sind Haarkuren vor allem dann empfehlenswert, wenn das Haar trocken, spröde und kraftlos oder die Haarstruktur geschädigt ist.

Haarmaske vs. Conditioner

Es gibt sie als Haarmaske für trockenes Haar, auch strapaziertes oder geschädigtes Haar können von einer guten Haarmaske profitieren. Die Haarmaske trägt zur Haarpflege bei, ihr Fokus liegt auf einer sehr intensiven Pflege.

Die Maske ist reichhaltig an Wirkstoffen, was eine langfristige Tiefenpflegewirkung ermöglichen kann. Darüber hinaus haben die Masken in der Regel eine cremigere und buttrigere Konsistenz als Conditioner. Außerdem bleiben sie länger im Haar - je nach Produkt sogar mehrere Stunden.

Ein Conditioner ist eine Haarspülung, die Sie nach der Haarwäsche verwenden. Sie tragen ihn auf die Spitzen und Längen des gewaschenen und noch feuchten Haares auf. Auf eine kurze Einwirkzeit folgt - anders als bei der Haarmaske - das zeitnahe oder unmittelbare Ausspülen. Durch die Spülung ist es möglich, dass Ihr Haar geschmeidiger wird und einen stärkeren Glanz erhält.

Wenn allein Shampoo und Spülung nicht ausreichen, um Dein Haar umfassend zu pflegen und zu stärken, solltest Du zu einer nährenden Haarkur greifen. Damit reparierst Du Dein Haar und beugst Haarschäden effektiv vor.

Übertreib es nicht, weniger ist mehr - eine haselnussgroße Menge reicht völlig, um das Haar mit der nährenden Kur zu ummanteln. Massiere die Kur am besten nicht in tropfnasses Haar ein, denn dann gelangen die Wirkstoffe nicht richtig in die Haare. Das Zauberwort ist: handtuchtrocken.

Verteile die Kur im kompletten Haar. Damit sie überall hingelangt, kämme das Haar am besten zwischendurch mit einem grobzinkigen Kamm durch. Die Einwirkzeit ist sehr verschieden - orientiere Dich dafür an den Anwendungshinweise auf der Verpackung. Die meisten Kuren musst Du aber mindestens einige Minuten einwirken lassen.

Es gibt aber auch Over-Night- oder Leave-In-Kuren, welche im Haar verbleiben und es intensiv pflegen, ohne auswaschen. Damit das Haar die Wirkstoffe optimal aufnehmen kann, sollest Du auch bei einer kürzeren Einwirkzeit ein Handtuch ums Haar wickeln.

Spüle die Kur gründlich mit warmem Wasser aus und frisiere Deine Haare wie gewohnt. Es genügt, eine Haarkur etwa einmal die Woche anzuwenden. Hast Du aber sehr sprödes oder bereits geschädigtes Haar, darf die Kur ruhig auch zwei- bis dreimal in der Woche angewendet werden.

Übrigens gibt es Haarkuren in der Regel für unterschiedliche Haartypen. Die unterschiedlichen Kuren werden oft auch verschieden angewendet. Bei einer Haarkur gegen Spliss reicht es zum Beispiel, nur die Spitzen zu behandeln. Bei sehr trockenem Haar ist eher zu einer Leave-In-Formel zu raten.

Es ist wichtig aber, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Natürlich ist auch Ihre Haarstruktur entscheidend für die Häufigkeit der Anwendung.

Kann man eine Haarkur über Nacht einwirken lassen?

Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Greife zu einem passenden Produkt. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben Deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost.

Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und Dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken.

Haarkuren selber machen mit Hausmitteln

Alles, was Sie brauchen, um eine Haarkur selbst zu machen, finden Sie als Hausmittel in Ihrer Speisekammer! Der Vorteil ist, dass Sie genau wissen, was drinsteckt. Künstliche Konservierungsstoffe und Duftstoffe? Fehlanzeige!

Mit etwas Erfahrung lernen Sie, die Haarkur auf die speziellen Bedürfnisse Ihrer Haare anzupassen. Denn manches Haar ist trocken und braucht viel Feuchtigkeit, andere Haare sind stark strapaziert, widerspenstig oder lassen sich nicht gut kämmen.

Haarmaske mit Kokosöl oder Olivenöl

Wenn Sie für trockenes Haar eine Kur selber machen, achten Sie darauf, dass Sie ein Rezept mit ausreichend rückfettenden Stoffen verwenden. Arganöl, Olivenöl und Nachtkerzenöl eignet sich besonders gut. Auch eine Kur mit Jojoba- oder Kokosöl versorgt die Haare mit Feuchtigkeit.

Lockige Haare brauchen besonders viel Feuchtigkeit. Der Grund: Sie liegen nicht so nah am Kopf an wie glatte Haare - deshalb erreicht der natürliche Fettfilm meist nicht das ganze Haar und die Locken trocknen aus. Daher eignet sich eine mit Oliven- oder Kokosöl selber gemachte Haarkur nicht nur für trockene Haare und Spliss, sondern auch für Locken.

Vermischen Sie einen Teelöffel Olivenöl (oder eines der anderen Öle) mit einem Teelöffel Honig. Tragen Sie die selbst gemachte Haarkur auf das gewaschene und noch feuchte Haar auf. Nach zwei Minuten Einwirkzeit waschen Sie das Gemisch mit klarem Wasser aus.

Wenn Ihre Haare extrem trocken sind, massieren Sie pures Öl vor jeder dritten Haarwäsche in Haare und Kopfhaut ein. Wickeln Sie ein Handtuch um den Kopf und lassen Sie das Öl 15 Minuten lang einwirken. Waschen Sie im Anschluss wie gewohnt die Haare und spülen Sie auch die letzten Reste des Öls gründlich aus.

Haarkur mit Ei für strapazierte Haare

Eigelb ist ebenfalls ein gutes Hausmittel, um eine Haarkur selber zu machen, wenn Sie trockenes Haar oder sehr strapaziertes haben. Vermischen Sie dazu ein Eigelb, zwei Esslöffel Zitronensaft, einen Esslöffel Olivenöl und ein Schnapsglas Bier.

Mixen Sie alle Zutaten in einer Tasse zusammen und tragen Sie den Sud gleichmäßig auf die Haare auf. Nach fünf Minuten spülen Sie die Haare mit lauwarmem Wasser und waschen sie anschließend mit Shampoo gründlich aus.

Die im Eigelb enthaltenen Wachstumsfaktoren sorgen dafür, dass sich die Haarwurzel regeneriert. Das verbessert den natürlichen Schutz des Haares. Außerdem legen sich die Proteine aus dem Eigelb und die Inhaltsstoffe des Öls um die Haare und machen sie geschmeidig.

Haarkur für glänzende Haare

Glanzloses Haar behandeln Sie ebenfalls mit Kuren, die hochwertige Öle, Proteine und Fette enthalten. Zum Beispiel lässt sich mit einer Avocado eine Haarmaske für glanzloses Haar selber machen.

Ähnlich wie beim Olivenöl wirken die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren der Avocado. Die Fette legen sich schützend um trockene Haare und verleihen ihnen neuen Glanz. Außerdem enthält die Avocado natürlicherweise viel Biotin.

Biotin ist ein wasserlösliches B-Vitamin. Es ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Steht dem Körper zu wenig Biotin zur Verfügung, kommt es unter anderem zu Hautveränderungen, glanzlosen, strapazierten Haaren und sogar Haarausfall.

Halbieren Sie für eine selbst gemachte Haarkur für glanzloses Haar die Avocado und entnehmen das Fruchtfleisch mit einem Löffel. Zerdrücken Sie das Fleisch in einer Schüssel und rühren Sie einen Teelöffel Olivenöl ein.

Massieren Sie die Kur in das gesamte Haar ein - auch in die Längen und Spitzen. Wickeln Sie die Haare anschließend in ein trockenes Handtuch. Spülen Sie die Avocado-Haarkur nach einer halben Stunde mit klarem Wasser und ihrem normalen Shampoo aus.

Möchten Sie diese Haarmaske zum Selbermachen für kaputtes Haar abwandeln, fügen Sie einen Esslöffel Sheabutter hinzu. Diese spendet dem geschädigten Haar Feuchtigkeit und mindert gespaltene Haarspitzen, den sogenannten Spliss.

Gelatine als Kur für gesunde Haare

Ein weiteres Hausmittel, das die Haare gesund halten soll, ist Gelatine, auch wenn die Faktenlage hier nicht ganz eindeutig ist. Gelatine könnte der Haargesundheit dienlich sein, da beide hauptsächlich aus Protein bestehen.

Selber machen könnten Sie eine Haarmaske mit Gelatine auf verschiedene Arten. Eine Möglichkeit ist, etwa vier Gramm Gelatinepulver mit 60 Millilitern destilliertem Wasser zu mischen. Wer möchte, gibt eine Prise Xanthan hinzu, das lässt die Masse besser haften. Auf feuchtem Haar auftragen, 45 Minuten einwirken lassen und ausspülen.

Vegane Haarkur für feines Haar

Sie leben vegan und wollen trotzdem nicht auf geschmeidiges Haar verzichten? Dann sind tierisches Ei oder Gelatine zwar keine Mittel der Wahl für Sie, dennoch, gibt es Hausmittel, mit denen Sie ihre eigene vegane Haarkur herstellen können. Für feines Haar ist eine Kur aus Brennnessel- oder Birkenblättern besonders gut geeignet.

Die Brennnessel ist ein beliebtes Hausmittel, zum Beispiel gegen Haarausfall. Die Pflanze wird daher auch “Haarnesselkraut” genannt. Sie enthält Silikate, Proteine und Fette. Brennnesselhaarwasser wird vor allem bei Haarausfall und sehr feinem Haar angewendet. Es fördert die Durchblutung der Kopfhaut, wirkt gegen Schuppen und regt das Haarwachstum an.

Lassen Sie 200 Gramm frische Brennnessel eine halbe Stunde lang in einem Liter Wasser kochen und sieben Sie die Pflanzen anschließend ab. Den abgekühlten Sud massieren Sie nach der Haarwäsche oder abends vor dem Schlafen sanft in die Kopfhaut ein. Das Haarwasser müssen Sie nicht ausspülen. Lassen Sie es über Nacht einwirken. Einen wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit der Brennnessel-Haarkur gibt es allerdings nicht.

Statt Brennnessel können Sie die Haarkur mit Birkenblättern herstellen. Die Birke wirkt ähnlich und soll ebenfalls bei Haarausfall, dünnem Haar und Schuppen helfen.

Basilikum-Haarkur gegen Haarausfall

Die Basilikum-Haarkur ist grade voll im Trend. Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass ein Extrakt aus der Wurzel des Basilikums (Ocimum basilicum) das Enzym 5α-Reduktase hemmt.

Dabei handelt es sich um ein Enzym, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. Die Haarwurzeln reagieren bei genetisch bedingtem Haarausfall (androgenetischer Alopezie) besonders empfindlich auf DHT. Deshalb fallen die Haare aus.

Forscher fanden heraus, dass der Wurzelextrakt die Zellen in der Haarwurzel stimuliert und somit das Haarwachstum anregt. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Basilikumwurzel das Haar verdichtet.

Die Studie zeigt allerdings die Wirkung des Wurzelextrakts. Dieser wird in aufwändigen biotechnologischen Verfahren aus den Basilikumblättern gewonnen. Die Wirkung einer einfachen Haarkur ist weniger wirksam. Trotzdem können Sie eine Basilikum-Haarkur selber machen und damit vor allem dünner werdendes Haar pflegen.

Um für Ihr Haar diese Kur selber zu machen, vermischen Sie einen Teelöffel Basilikumöl mit einem Teelöffel Honig. Tragen Sie die selbst gemachte Haarkur auf das gewaschene und noch feuchte Haar auf. Nach zwei Minuten Einwirkzeit waschen Sie das Gemisch mehrfach mit klarem Wasser aus.

Aloe vera gegen juckende Kopfhaut

Sie leiden an trockener Kopfhaut, Schuppen und Juckreiz? Eine selbst gemachte Aloe-vera-Haarkur verschafft Linderung. Der Saft der Blätter ist seit mehr als 1000 Jahren für seine heilende Wirkung bekannt.

Aloe-vera-Blätter enthalten Zink, Magnesium, verschiedene Vitamine und Proteine. Die Inhaltsstoffe spenden der Kopfhaut Feuchtigkeit und halten die Hautoberfläche geschmeidig. Aloe vera lindert zudem den Juckreiz auf der Kopfhaut und reduziert Hautreizungen.

Allerdings sollten Sie nicht einfach das frische Gel aus der Aloe-vera-Pflanze auf die Haut auftragen. Die Blätter enthalten den giftigen Stoff Aloin. Bei der äußerlichen Anwendung der Heilpflanze sind körperliche Reaktionen auf den Giftstoff zwar unwahrscheinlich, trotzdem sollten Sie zunächst das Aloin aus den Blättern entfernen.

Schneiden Sie dazu ein Aloe-vera-Blatt ab und stellen Sie es zunächst für mindestens 90 Minuten mit der Schnittstelle nach unten in ein Glas mit Wasser. Das Aloin läuft als gelbliche Flüssigkeit nach und nach aus dem Blatt heraus.

Schneiden Sie dann die unteren Zentimeter, die im Wasser standen, großzügig ab. Das Aloe-vera-Gel könnte an dieser Stelle Aloin aufgenommen haben. Den Rest des Blattes schälen Sie mit einem scharfen Messer gründlich - übrig bleibt das reine Aloe-vera-Gel.

Alternativ filetieren Sie das Aloe-vera-Blatt mit einem scharfen Messer. Achten Sie darauf, dass Sie die Latex-Ummantelung des Gels nicht anschneiden. Wird diese Schicht perforiert, dringt Aloin in das Gel ein.

Aloe-vera-Haarmaske

Mit diesem Gel lässt sich nun eine Aloe-vera-Haarkur selber machen, die juckende Kopfhaut lindert: Pürieren Sie das Gel eines Blattes mit einem bis zwei Esslöffeln Olivenöl in einem geeigneten Gefäß. Die Menge des Öls hängt von Ihrer Haarstruktur ab: Sehr trockene Haare profitieren von einer größeren Menge Öl in der Haarkur.

Sieben Sie die Masse bei Bedarf. Tragen Sie die Haarkur dann zunächst auf die trockene und gereizte Kopfhaut auf. Streichen Sie die Masse vorsichtig Strähne für Strähne in das gesamte Haar. Wickeln Sie ein Handtuch um die Haare und lassen Sie die Kur mehrere Minuten lang einwirken. Spülen Sie die Haare im Anschluss gründlich mit Wasser aus und waschen Sie das Haar mit Shampoo wie gewohnt.

Sie können auch eine Aloe-vera- und Kokosöl-Haarkur selber machen. Das Kokosöl macht das Haar weicher, lässt es glänzen und weniger kraus erscheinen.

Aloe vera-Spray

Sie haben keine Zeit für eine Kur? Ein selbst gemachtes Haarspray mit Aloe vera pflegt Haare und Kopfhaut sofort. Vermischen Sie 60 Milliliter abgekochtes Wasser mit 40 Milliliter Aloe-vera-Gel. Geben Sie, wenn gewünscht, etwa drei Tropfen ätherisches Öl Ihrer Wahl hinzu und füllen Sie die Mischung in eine leere Sprühflasche. Sprühen Sie diese Mischung nach dem Styling auf Kopfhaut und Haar.

Tipp für längere Haltbarkeit: Frieren Sie das überschüssige frische Aloe-vera-Gel in einer Eiswürfelform ein. Verarbeiten Sie die Würfel einfach zu einem späteren Zeitpunkt weiter.

Haarkur gegen Schuppen und trockene Kopfhaut

Eine kleine Studie aus dem Jahr 2001 mit 30 Probanden zeigte, dass Honig bei einer trockenen und gereizten Kopfhaut sowie gegen Schuppen hilft.

Eine Haarkur mit Honig können Sie leicht selber machen: Vermischen Sie einen halben Liter Wasser mit fünf Esslöffeln Honig. Waschen Sie sich die Haare wie gewohnt und verteilen Sie die Mischung anschließend im feuchten Haar.

Drücken Sie die Haare kräftig aus und wickeln Sie ein Handtuch herum. Alternativ eignet sich auch eine Duschhaube über den Haaren. Lassen Sie die Honigkur eine halbe Stunde lang einwirken und spülen Sie die Haare im Anschluss gründlich mit klarem Wasser aus.

Die Honig-Haarkur ist nicht nur bei trockener Kopfhaut geeignet, der Honig soll auch das Haarwachstum positiv stimulieren. Deshalb ist die Haarkur auch bei dünnem Haar empfehlenswert.

Haarmaske für fettige Haare

Wenn die Haare schnell fettig und strähnig werden, produzieren die Drüsen der Kopfhaut zu viel Talg. Das kann Veranlagung sein. Aber auch Stress, zu häufiges Haarewaschen oder nicht geeignete Haarpflegeprodukte können die Sekretproduktion ansteigen lassen. Eine Haarmaske für fettige Haare sollte daher entfettend wirken.

Eine Möglichkeit ist eine simple Haarmaske aus Wasser und Zitronensaft. Die enthaltene Säure kann helfen, Talg und Schuppen zu entfernen, aber auch die Haut reizen. Grüner Tee reduziert die Talgproduktion ebenfalls, und zwar dank bestimmter sekundärer Pflanzenstoffe, den Polyphenolen.

Für eine Haarkur geben Sie einen bis zwei Teebeutel in heißes Wasser und lassen diese fünf Minuten ziehen. Abkühlen lassen und den kalten Tee in die Kopfhaut einmassieren. Er kann dort verbleiben, Sie können ihn aber auch einige Minuten einwirken lassen und dann ausspülen.

Professionelle Haarpflegeprodukte für die Kopfhaut

Neben den selbstgemachten Kuren gibt es auch eine Vielzahl professioneller Produkte, die speziell für die Pflege der Kopfhaut entwickelt wurden. Hier eine kleine Auswahl:

  • Dualsenses Scalp Specialist Kopfhaut Rebalance & Hydrate -Fluid: Milde, schonende Kopfhautlotion zur Milderung von Reizungen und Rötungen.
  • Elements Renewing Mask: Feuchtigkeitsspendende Maske für alle Haartypen, die Geschmeidigkeit und Glanz erneuert.
  • Kopfhaut Doctor Hautöl: Beruhigendes Kopfhautöl ohne Parabene, Silikone, Mineralöle und Alkohol.
  • Londa Calm N Smoothing Sensitive Serum: Spezialpflege für empfindliche Kopfhaut mit Marula Oil zur Regeneration und Beruhigung.
  • Londa Calm Sensitive Scalp Primer: Schützt die Kopfhaut vor dem Haarefärben.
  • Londa Calm Sensitive Soothing Conditioner: Sanfte Pflege für trockene, gereizte Kopfhaut und trockene Haare.
  • Neutrea Antiallergiker Sprüh Haarkur: Für Allergiker geeignet, spendet Feuchtigkeit und lindert Juckreiz.
  • Neutrea Liquid Gel: Pflegegel für geschädigte, gereizte und allergische Kopfhaut, beruhigt und pflegt.
  • Papill Haarwasser und Kopfhautwasser JUSTUS: Fördert die Durchblutung der Kopfhaut und regeneriert das Haar von der Wurzel bis zur Spitze.
  • SP Wella Balance Scalp Energy Serum: Kräftigt das Haar und seine Verankerung in der Kopfhaut, reduziert Haarausfall.
  • SP Wella Balance Scalp Lotion: Sanfte Pflegelotion für sensible Kopfhaut, lindert Spannungsgefühl und Juckreiz.
  • SP Wella Balance Scalp Mask: Haarkur für sensible Kopfhaut, pflegt die Haare und lindert Juckreiz.

Anwendung von Haarmasken und Conditionern

Die richtige Anwendung von Haarmasken und Spülungen trägt zu den bestmöglichen Resultaten bei. Wie Sie sie einsetzen, unterscheidet sich in einigen Punkten. Bei beiden erfolgt jedoch im ersten Schritt die Haarwäsche. Dann tragen Sie die Haarmaske nach der Wäsche auf das ausgespülte Haar auf. Achten Sie darauf, dass alle Shampoo-Reste entfernt werden.

Wie benutzt man eine Haarmaske?

Die Haarmasken-Anwendung beginnen Sie auf dem feuchten bzw. handtuchtrockenen Haar. Sie starten dabei am besten mit den Haarspitzen und arbeiten sich langsam bis zur Kopfhaut vor. Dann massieren Sie die Maske sanft in das Haar und die Kopfhaut ein. Wie lange sie im Haar verbleibt, hängt vom Produkt ab. Die Zeit, in der Sie die Haarmaske einwirken lassen sollten, beträgt in der Regel 5 bis 30 Minuten, aber es gibt auch Masken, die für eine Intensivbehandlung über Nacht einwirken sollen. Auf die Einwirkzeit folgt das Ausspülen mit Wasser.

Wie benutzt man Conditioner?

Bei der Conditioner-Anwendung, die im Anschluss an die Haarmaske erfolgt, konzentrieren Sie sich auf die Haarlängen und -spitzen. Wenn es keine spezielle Spülung für die Kopfhaut ist, vermeiden Sie den Kontakt mit ihr. Dann lassen Sie die Haarpflege einige Minuten einwirken. Im Anschluss müssen Sie den Conditioner ausspülen, wenn es sich um kein Leave-in-Produkt handelt. Auf der Packung ist vermerkt, wie lang die beste Einwirkzeit ist.

Während des Einwirkens lösen Sie mit einem breitzinkigen Kamm oder den Fingern Verwicklungen im Haar. Im Anschluss spülen Sie das Produkt sorgfältig mit viel Wasser aus, damit keine Rückstände im Haar bleiben.

Was bringt eine Haarmaske?

Die Verwendung einer Haarkur in Ihrer Pflegeroutine hat viele Vorteile. Ob Frizz, Feuchtigkeitsmangel, Haarbruch, Probleme beim Kämmen, Spliss oder Proteinmangel - die Wirkung einer Haarkur ist vielfältig. Auch wenn Ihre Haare gesund sind, Sie sich aber mehr Glanz wünschen oder coloriertes Haar pflegen möchten, ist eine Maske die richtige Wahl.

Priorin® Haarmaske gegen Haarausfall

Dünner werdendes Haar kann einen in den verschiedensten Lebenslagen treffen: ob nach einer Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder bei übermäßigem Stress. Die Priorin® Haarmaske bietet in Kombination mit den bewährten Priorin® Kapseln gegen hormonell erblich bedingten Haarausfall spezialisierte Hilfe gegen kraftloses und lichter werdendes Haar.

Der aktive Haarwachstumskomplex Baicapil® zielt darauf ab, bis zu den Haarwurzeln vorzudringen und dort seine stärkenden Eigenschaften zu entfalten. Die Aufbaukur dient als sanftes und effektives Extra zur Haarpflege von der Wurzel bis zu den Spitzen - für ein Wow-Gefühl schon nach der ersten Anwendung.

Die Priorin®-Haarkur unterstützt das natürliche Haarwachstum durch den innovativen Baicapil®-Komplex. Diese spezielle Formel dringt tief bis zu den Haarwurzeln vor und stärkt sie, wodurch das natürliche Haarwachstum gefördert wird. Zusätzlich sorgt die Maske dafür, dass sich das Haar vom Ansatz bis in die Spitzen geschmeidig und gepflegt anfühlt, ohne es zu beschweren, was gerade bei dünnem Haar entscheidend ist.

Anwendung der Priorin® Haarmaske

Die Maske gegen Haarbruch von Priorin® dient als ergänzende Pflege zur Haarausfallbehandlung mit den Priorin®-Kapseln. Sie wird einmal wöchentlich angewendet, um optimale Ergebnisse zu erzielen:

  1. Die Aufbaukur auf das nasse Haar und die Kopfhaut geben.
  2. Sanft in die Kopfhaut einmassieren, damit die Wirkstoffe bis zur Wurzel vordringen können.
  3. Die Maske gleichmäßig auf die Haarlängen verteilen, um das Haar vom Ansatz bis in die Spitzen zu pflegen und geschmeidig zu machen.
  4. Die Maske 5 Minuten einwirken lassen, damit die Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung entfalten können.
  5. Anschließend das Haar sorgfältig ausspülen, bis alle Rückstände der Maske entfernt sind.

Zusammenfassung

Die richtige Haarpflege mit einer passenden Haarkur kann Wunder wirken. Ob selbstgemacht oder aus dem Handel, wichtig ist, dass die Inhaltsstoffe auf die Bedürfnisse Deiner Kopfhaut und Haare abgestimmt sind. So steht einer gesunden Kopfhaut und glänzendem Haar nichts mehr im Wege.

Haarproblem Empfohlene Inhaltsstoffe/Produkte
Trockene Kopfhaut Aloe Vera, Honig, Olivenöl, Neutrea Antiallergiker
Fettige Kopfhaut Zitronensaft, Grüner Tee
Haarausfall Basilikum, Brennnessel, Priorin® Haarmaske
Juckende Kopfhaut Aloe Vera, Londa Calm Serie
Glanzloses Haar Avocado, Dualsenses Scalp Specialist

tags: #haarkur #kopfhaut #anwendung

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