Haarausfall ist ein Thema, das viele Männer betrifft. Wenn Sie in den Spiegel schauen und Geheimratsecken oder Anzeichen einer Glatze entdecken, kann dies Ihre Stimmung trüben. Viele Männer empfinden Haarausfall als Verlust ihrer Potenz. Jährlich fließen rund 200 Millionen Euro in Haarpflegeprodukte, um dem entgegenzuwirken.
Es ist normal, täglich bis zu 100 Haare zu verlieren. Erst wenn diese Menge über einen längeren Zeitraum deutlich überschritten wird, spricht man von krankhaftem Haarausfall. Die Hälfte der Männer über 20 Jahren muss damit rechnen, Haare zu lassen.
Um Ihnen zu helfen, die besten Methoden, Wirkstoffe und Mittel gegen Haarausfall bei Männern zu finden, haben wir die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Lasertherapie, Haartransplantation und Toupet-Technologien zusammengestellt.
Es gibt drei besonders häufige Formen von Haarausfall bei Männern:
Im Folgenden werden wir erläutern, wie Sie die jeweilige Form erkennen und was dagegen hilft.
Mediziner bezeichnen dies als Androgenetische Alopezie. Betroffene erkennen es an Geheimratsecken und einer kreisrunden Tonsur am Hinterkopf, die sich langsam aber sicher aufeinander zu bewegen - kurz: männlicher Haarausfall. Die Ursache für den kontinuierlichen Haarverlust ist das männliche Sexualhormon Testosteron beziehungsweise sein Abbauprodukt Dihydrotestosteron (DHT): Testosteron wird in der Kopfhaut zu Dihydrotestosteron abgebaut. Es sorgt für eine Verkürzung der Wachstumsphase der Haare, bis die Follikel, die Wachstumsmotoren für Haare, endgültig absterben. Die Folge: Das Haar lichtet sich.
Mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit ist DHT die häufigste Ursache für Haarausfall bei Männern. Genetisch bedingter Haarausfall setzt meist schon im Alter von 20 bis 30 Jahren ein. Je nach persönlichen Erbanlagen lichtet sich das Kopfhaar erst an der Stirn oder am Hinterkopf. Eher selten entwickelt sich eine komplette Glatze, oft bleibt ein Haarkranz am Hinterkopf bestehen.
Ein Blick in die Ahnengalerie kann helfen, den Verlauf des eigenen Haarverlusts vorherzusagen. Oft ähnelt der Verlauf dem bei Vater und Großvater. Drei Faktoren bestimmen den Verlauf der Erkrankung: die Erbanlagen, das Alter und die Empfindlichkeit der Follikel gegenüber den männlichen Hormonen.
"Laut Statistik müssen 60 Prozent aller Mitteleuropäer mit dünnem Haar oder einer Glatze rechnen", sagt Dermatologe Hans Wolff von der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Das Ausmaß des Haarverlustes hängt nicht mit dem natürlichen Spiegel des männlichen Hormons Testosteron zusammen: Glatzköpfe sind nicht potenter als Vollhaarige. Allerdings neigen sie in der Regel zu vermehrter Körperbehaarung.
Bei der sogenannten Alopecia Areata, dem kreisrunden Haarausfall, kommt es zu einem ausgedehnten und schnellen Verlust der Haarpracht. Erkennungszeichen sind etwa münzgroße, kreisrunde Lücken im Haar. Er tritt bei ein bis zwei Prozent der Haarausfälle auf und kann sogar Kinder treffen. Besonders heimtückisch: Er setzt bei völliger Gesundheit ein und manchmal ist nicht nur der Kopf betroffen, sondern auch andere Körperhaare, wie Bart, Wimpern oder Genitalbehaarung. Wer Pech hat, steht auf einmal ganz haarlos da.
Die gute Nachricht: Beim kreisrunden Haarausfall sterben die Follikel nicht ab, lediglich ihr Wachstum ruht. Haare können jederzeit und auch ganz ohne Therapie wieder wachsen.
Es wird angenommen, dass beim kreisrunden Haarausfall eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine Rolle spielt. Abwehrzellen werden falsch geleitet und richten sich gegen Bestandteile des Haares. Die Folge ist, dass die Haarwurzeln gelähmt werden.
Auch hier spielen die Gene eine Rolle: Kreisrunder Haarausfall tritt in betroffenen Familien gehäuft auf, oft zusammen mit Neurodermitis, Heuschnupfen, Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) oder Schilddrüsenstörung.
Unabhängig von Alter und Hormonspiegel kann der diffuse Haarausfall (Effluvium diffusum) auftreten. Typisch für ihn ist ein rascher Beginn ohne besondere Lokalisierung. Geheimratsecken und kreisrunde kahle Stellen gibt es hier nicht, die Haarpracht wird am ganzen Kopf dünner.
Die Ursachen, welche die Haare vom Wachstum in die Ruhephase und nach einigen Wochen vom Kopf treiben, sind wissenschaftlich nicht zu 100 Prozent geklärt. Zu den möglichen Verursachern gehören Fieberanfälle (über 39 Grad Celsius), grippale Infekte oder chronische Entzündungen, die dem Haarausfall meist um einige Monate vorausgehen. Neben der Gesundheit kann auch der Mangel an Eiweiß oder Spurenelementen langfristig zu einer Unterversorgung der Haarwurzeln mit wichtigen Nährstoffen - besonders Eisen oder Zink - führen. Ebenso kann die Unverträglichkeit von Medikamenten die Haare zur Flucht von der Kopfhaut zwingen. Daneben sind auch psychische Ursachen Auslöser des diffusen Haarausfalls. Viele Betroffene berichten, dass Stress zum Verlust des Wuschelkopfes führte.
Charakteristischerweise setzt die Lichtung auf dem Kopf erst ein paar Monate nach dem auslösenden Ereignis ein. Wer also wissen will, woran sein plötzlicher Haarschwund liegt, muss detektivischen Spürsinn entwickeln.
Besonders wichtig für den Haarwuchs: Eisen, Zink, Biotin, Omega-3-Fettsäure, Vitamin A, C und E sowie B3, B6 und B12. Viel Gemüse, öfter mal Fisch und das Obst nicht vergessen.
Es gibt verschiedene Formen des Haarausfalls bei Männern und zahlreiche Ursachen. Bevor Sie in die Drogerie oder in die Apotheke stürmen und viel Geld in vielversprechende Haarwuchsmittel investieren, sollten Sie die genaue Ursache für Ihren Haarausfall abklären.
Die besten Adressen dafür sind die Haarsprechstunden bei Haarmedizinern. Sie untersuchen die Kopfhaut unter dem Mikroskop, analysieren die Haarwurzeln (Trichogramm), nehmen Gewebeproben (Kopfhautbiopsie) und erstellen einen Hormonstatus. Ihre Dienste in Anspruch zu nehmen, wird nicht immer von der Krankenkasse übernommen. Dennoch ist es sinnvoll, bei einem Fachmann eine genaue Diagnose stellen zu lassen, um eine optimal abgestimmte Therapie zu beginnen. Und zwar so früh wie möglich! Denn selbst die besten Therapien können zum Beispiel den erblich bedingten Haarausfall meist nur stoppen, die verlorenen Haare aber nicht zurückbringen.
Nicht jedes Mittel gegen Haarausfall hält, was es verspricht. Die folgenden Wirkstoffe und Methoden gegen Haarverlust sind jedoch wissenschaftlich nachgewiesen:
Der Molekülkomplex Redensyl reaktiviert inaktive Zellen und regt die Blutzirkulation an, wodurch die Haarfollikel mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen beliefert werden. Etwa 6-10 Wochen nach Behandlungsbeginn zeigen sich erste sichtbare Erfolge, aber wer die Therapie beginnt, braucht erst einmal starke Nerven: Bevor der Haarwuchs wieder einsetzt, kommt es zu einem verstärkten Haarausfall. Dieses so genannte Shedding zeigt, dass die Therapie anschlägt: Haare mit kurzer Lebensdauer werden abgestoßen und machen Platz für dickeres, langlebigeres Haar.
Minoxidil kam in den 70er-Jahren als Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck auf den Markt. Häufige Nebenwirkung: verstärkter Haarwuchs. Das machte sich die Pharmaindustrie zunutze und entwickelte eine 5%-Minoxidil-Lösung, die Männer sich zweimal täglich aufs ausdünnende Haar geben - mit wissenschaftlich nachgewiesenem Erfolg in vielen, wenn auch nicht allen Fällen. Heute gehören in Apotheken frei verkäufliche Minoxidil-Produkte zu den meistverkauften Anti-Haarausfall-Produkten.
Das Medikament galt lange Zeit als Goldstandard gegen Haarausfall. Die Ergebnisse waren und sind beeindruckend. Leider aber auch die Nebenwirkungen. Weil Finasterid häufig mit Depressionen und erektilen Dysfunktionen in Verbindung gebracht wurde, gibt es für das Medikament heute den "Rote-Hand-Brief".
Beim kreisrunden Haarausfall richtet sich das körpereigene Abwehrsystem gegen die eigenen Haarfollikel. Das Haarwachstum stoppt, die Haarwurzel jedoch bleibt bestehen. Bei der topischen Immuntherapie handelt es sich um eine gezielte Kontaktsensibilisierung der Kopfhaut mit Diphenylcyprone (DPC) oder Quadratsäure-Dibutylester (SQADBE). Die Chemikalien werden auf die Kopfhaut aufgetragen und sollen eine Allergie, ein so genanntes Kontaktekzem, auslösen. Die dadurch erzeugte Entzündungsreaktion soll das Immunsystem "ablenken", sodass die Haarwurzel wieder Haare produzieren kann.
"Diese Behandlungsmethode ist wissenschaftlich anerkannt und gilt heute als die erfolgreichste Therapieform bei kreisrundem Haarausfall", sagt Dermatologe und Haarexperte Dr. Frank-Matthias Schaart aus Hamburg, "Die Heilungsquote dieser Therapieform liegt bei zirka 40 %."
Kortison unterdrückt Immunreaktionen und wird deshalb auch als Mittel gegen kreisrunden Haarausfall eingesetzt. Haarmediziner spritzen es unter die Haarwurzel oder verordnen es in Tablettenform, um den Haarverlust zu stoppen. Die Rückfallquote ist jedoch sehr hoch, sobald es abgesetzt wird.
"Bei dieser Therapieform werden mit mikrofeinen Nadeln hochwirksame Wachstumsfaktoren in die gekühlte Kopfhaut eingespritzt, um das Haarneuwachstum zu stimulieren", erläutert Schaart. Über einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen wird die Prozedur zweimal wöchentlich durchgeführt. Das Verfahren verspricht besonders für Männer mit diffusem und erblich bedingtem Haarausfall gute Erfolge.
Haarmediziner Schaart behandelt Männer mit diffusem und erblich bedingtem Haarausfall erfolgreich mit dem Diodenlaser. Dabei wird Laserlicht aus dem infraroten Wellenlängenbereich in die Kopfhaut eingestrahlt. Dadurch steigt die Durchblutung der Haarwurzel und damit ihre Nährstoff- und Energieversorgung. Bei kreisrundem Haarausfall wendet der Arzt den Fractional Laser an.
Hochdosierte koffeinhaltige Haarwasser vermögen es, tiefere Schichten der Kopfhaut zu durchbluten, sodass noch aktive Follikel kräftiger Haare produzieren können, wodurch ein fülligeres Haarbild entsteht.
Da Haare am Hinterkopf weniger empfindlich auf Hormone reagieren, bleiben sie meist trotz Haarausfall erhalten. Etwa die Hälfte der Haare aus dem Haarkranz können entnommen werden, ohne dass der Verlust offensichtlich wird. Der Chirurg verpflanzt gesunde Haarwurzeln aus dicht behaarten Gebieten am Hinterkopf weiter nach vorn.
"Die Haartransplantation wird meistens ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert 3 bis 6 Stunden", erklärt Dr. Frank Neidel, Präsident des Verbands Deutscher Haarchirurgen.
Die Kopfhaut ist täglich vielen Belastungen ausgesetzt: Häufiges Haarewaschen, aggressive Pflegeprodukte, aber auch Sonnenlicht, Staub und Schweiß fordern eine hohe Widerstandskraft des eigentlich empfindlichen Organs. Auch eine dichte Behaarung ist nicht ganz unproblematisch. Sie schützt zwar gut vor Sonneneinstrahlung, ist aber gleichzeitig Eintrittspforte für Bakterien und Pilze.
Fehlt das Kopfhaar oder ist es stark ausgedünnt, z.B. bei der Glatzenbildung, die bei vielen Männern über Jahre und Jahrzehnte erfolgt, steigt die Gefahr für andere Erkrankungen. Da die Kopfhaut sehr exponiert und damit der gefährlichen UV-Strahlung ausgesetzt ist, ist sorgfältiger Sonnenschutz absolute Pflicht. Sonst drohen später im Alter gut- und bösartige Hauttumoren.
Einige Krankheiten der Kopfhaut werden auch vererbt und sind besonders schwer zu therapieren. Dazu zählen Autoimmunerkrankungen wie die Schuppenflechte und der Lupus erythematodes.
Schuppen sind eine Begleiterscheinung vieler Erkrankungen an der Kopfhaut. Eine geringe Schuppenbildung ist normal und fällt nicht weiter auf. Schuppen sind einfach größere Ansammlungen abgestorbener Hornzellen, die sich durch Kratzen oder von selbst von der Kopfhaut lösen. Stimmt aber etwas nicht an der Kopfhaut, ballen sich Hunderte Hornzellen zusammen.
Rieseln sie sehr leicht vom Kopf auf die Kleidung, sind sie ein Zeichen für trockene Haut - was harmlos ist. Sind sie klebrig, spricht das für eine sehr fettige Kopfhaut. Dahinter verbirgt sich manchmal, dass Pilze auf der Kopfhaut wachsen oder dass das Immunsystem der Kopfhaut nicht richtig arbeitet.
Es gibt zahlreiche Faktoren, welche für die Alopezie beziehungsweise für das Effluvium verantwortlich sind. Auch die Syphilis-Erkrankung geht mit einem Haarverlust einher und sollte daher anhand einer Laboruntersuchung ausgeschlossen werden.
Die am häufigsten vorkommende Form des Haarausfalls ist die genetisch bedingte androgenetische Alopezie. Das Lebensalter spielt bei der Entstehung der Symptomatik ebenfalls eine entscheidende Rolle.
Die Anagenphase ist bei Alopecia androgenetica ist verkürzt, während die Telogenphase hingegen länger ausfällt.
Hormonell bedingter Haarausfall lässt sich bei Frauen mit Kontrazeptiva mit antiandrogener Komponente behandeln, während bei Männern Finasterid verordnet werden darf.
Zur äußerlichen Anwendung bei androgenetischer Alopezie eignen sich Präparate (Schaum oder Lösungen) mit Minoxidil.
Liegt ein Nährstoffmangel der schwindenden Haarpracht zugrunde, kann die Substitution der entsprechenden Substanzen zu einer Verbesserung führen.
Für viele Männer kann Haarausfall eine psychisch belastende Erfahrung sein: Dünner werdende Haare, eine durchscheinende Kopfhaut, Geheimratsecken oder eine Glatzenbildung können das Selbstbewusstsein stark herabsetzen.
Was viele nicht wissen: Etwa 8 von 10 Männern sind durchschnittlich im Laufe des Lebens von Haarausfall betroffen.
Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Bei Männern wird vor allem zwischen zwei Formen unterschieden: Der erblich bedingte (androgenetische) und der diffuse Haarausfall (diffuse Alopezie).
Die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern ist der erblich bedingte Haarausfall: 60 % aller Männer leiden an diesem anlagenbedingten Haarausfall, der durch die Gene vorherbestimmt ist.
Grundsätzlich äußert sich der erblich bedingte Haarausfall zunächst durch die Bildung von Geheimratsecken, also dem fortschreitenden Haarausfall an den Schläfen und der Stirn. Weiter kann sich eine Stirnglatze bilden und zu guter Letzt kann der gesamte Oberkopf von einer Glatzenbildung betroffen sein, sodass nur ein Haarkranz im unteren Bereich des Hinterkopfes stehen bleibt.
Die Ursache für den erblich bedingten Haarausfall findet sich im Erbgut - der Haarausfall wird den Betroffenen also in die Wiege gelegt. Eine große Rolle spielt das körpereigene Hormon Dihydrotestosteron (DHT), welches in der Haarwurzel aus Testosteron gebildet wird. Die Haarwurzeln von Betroffenen reagieren besonders empfindlich auf DHT, und diese Überempfindlichkeit hat zur Folge, dass sich die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Dadurch werden die Haare von Mal zu Mal dünner und fallen schlussendlich früher aus.
Normalerweise verliert jeder Mensch täglich 80 bis 100 Haare, bedingt durch die natürlichen Wachstumsphasen des Haares. Sollten allerdings über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare am Tag ausfallen, kann man von einem diffusen Haarausfall bei Männern sprechen. Dieser zeigt sich normalerweise durch eine gleichmäßige Ausdünnung der Haare auf dem gesamten Kopf, ohne bestimmte Muster oder Geheimratsecken zu bilden. An vielen Stellen ist die Kopfhaut sichtbar, vollständig kahle Stellen sind allerdings eher selten. Diese Form des Haarausfalls tritt oft als Symptom in Verbindung mit verschiedenen anderen Beschwerden auf.
Mögliche Ursachen für den diffusen Haarausfall können Nährstoffmangel, Stress, Hormonschwankungen, die Einnahme bestimmter Medikamente oder das Vorliegen anderer Erkrankungen sein. In den meisten Fällen wachsen die Haare wieder nach, wenn die Ursache für den Haarausfall gefunden und beseitigt wird.
Neben dem diffusen und dem erblich bedingten Haarausfall kann auch der seltener vorkommende kreisrunde Haarausfall bei Männern auftreten.
Der kreisrunde Haarausfall, auch bekannt als Alopecia areata, ist eine entzündliche Form des Haarausfalls. Dabei treten schubweise oder schlagartig scharf abgegrenzte kahle Stellen auf dem Kopf oder im Bereich der Gesichtsbehaarung auf.
Die Ursachen für das Auftreten des kreisrunden Haarausfalls sind noch nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine fehlgeleitete entzündliche Immunreaktion des Körpers auf eigene, gesunde Zellen. Der kreisrunde Haarausfall sollte immer ärztlich abgeklärt und behandelt werden.
Um zu wissen, wie man am besten gegen den Haarausfall bei Männern vorgeht, muss klar sein, welche Form des Haarausfalls vorliegt. Um die richtige Diagnose zu stellen, gehört die Behandlung in ärztliche Hände. Ist die Form des Haarausfalls bestimmt, können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.
Zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls eignen sich besonders Kopfhautlösungen zur äußeren Anwendung, wie z. B. das nicht rezeptpflichtige Arzneimittel Pantostin® aus der Apotheke. Der enthaltene Wirkstoff Alfatradiol sorgt für eine Reduzierung des Haarausfalls, indem er die Bildung des haarwurzelschädigenden Dihydrotestosteron (DHT) hemmt.
Die Anwendung ist denkbar einfach. Nur 1 x täglich (vorzugsweise abends) wird die Lösung auf die Kopfhaut aufgetragen und leicht einmassiert. Der spezielle Applikator unterstützt eine exakte Dosierung der Lösung ohne Nachlaufen der Flüssigkeit.
Handelt es sich um diffusen Haarausfall bei Männern, kann eine Zufuhr von wichtigen Nährstoffen für die Versorgung der Haarwurzeln hilfreich sein, z. B. über eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit B-Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen.
Die Ursachen für diffusen Haarausfall bei Männern können vielfältig sein. Zum einen kann, wie bereits erwähnt, ein Mangel an Nährstoffen für den Haarausfall verantwortlich sein, zum anderen können bestimmte Krankheiten, Stress oder die Einnahme mancher Medikamente diffusen Haarausfall begünstigen.
| Form des Haarausfalls | Häufige Ursachen | Behandlungsmöglichkeiten |
|---|---|---|
| Genetisch bedingter Haarausfall | DHT (Dihydrotestosteron), Erbanlagen | Minoxidil, Finasterid, Redensyl, Haartransplantation |
| Kreisrunder Haarausfall | Autoimmunerkrankung, genetische Veranlagung | Topische Immuntherapie, Kortison, Lasertherapie |
| Diffuser Haarausfall | Nährstoffmangel, Stress, Medikamente, Erkrankungen | Nährstoffzufuhr, Stressreduktion, Behandlung Grunderkrankung |
tags: #haarige #seite #glatze #ursachen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.