Braids, auch bekannt als Rastazöpfe, sind supercool und praktisch! Sie sind eine Frisur, bei der Bad Hair Days der Vergangenheit angehören. Mit Braids ist dein Haar zu jeder Tageszeit top gestylt! Bei dieser Frisur werden die Haare zu vielen Zöpfen geflochten. Wichtig ist, dass deine Haare mindestens fünf bis zehn Zentimeter lang sind. Die Breite deiner Braids ist wiederum abhängig von deiner Haarfülle. Damit die Zöpfe länger und voluminöser aussehen, kannst du auch Kunsthaar mit einflechten. Ein Braid-Look kann mehrere Monate halten - Voraussetzung ist allerdings, dass sich ein Profi ans Flechten macht.
Sind die Zöpfe erst einmal geflochten, ist natürlich eine Frage besonders interessant: Wie werden Braids gepflegt? Die gute Nachricht zuerst: Die Pflege von Braids ist nicht aufwendig. Der Look ist pflegeleicht und damit praktisch für alle, die schnelle Haarstylings bevorzugen.
Braids waschen: Du musst deine Haare nur etwa einmal pro Woche waschen, öfter ist nicht nötig. So vermeidest du unter anderem, dass deine Braids unnötiger Reibung ausgesetzt werden, und die Zöpfe sehen länger frisch und gepflegt aus. Tipp: Verwende zum Waschen ein durchsichtiges Shampoo. So bleiben keine sichtbaren Rückstände in den Braids. Das Shampoo verteilst du am einfachsten, indem du die Rastazöpfe aneinanderdrückst. Am Ende alles gründlich auswaschen.
Braids trocknen: Das Haar schon in der Dusche auswringen. Anschließend ein großes Handtuch um die Zöpfe wickeln. Etwa fünf bis zehn Minuten warten (dann tropfen die Braids nicht mehr und der größte Teil der Feuchtigkeit ist im Handtuch) und das Haar anschließend an der Luft trocknen lassen. Um die Trockenzeit zu verkürzen, kannst du den Ansatz etwas anfönen, dafür vorab einen Hitzeschutz auftragen.
Die Kopfhaut pflegen: Gerade in der ersten Zeit kann es sein, dass die Kopfhaut juckt oder spannt. Das liegt daran, dass sie sich erst an die leichte Spannung gewöhnen muss, die die Braids verursachen. Tipp: Fülle eine Sprühflasche mit Haarwasser und besprühe damit die gereizten Partien. Juckreiz gebannt!
Extra-Pflege für Braids: Damit die Zöpfe lange gepflegt aussehen und das Haar mit Feuchtigkeit versorgt wird, verwende regelmäßig einen Leave-in-Conditioner. Dieser ist so zusammengestellt, dass er keine Rückstände im Haar hinterlässt. Übrigens: Anfangs fühlen sich die Braids etwas steif an.
Braids sind superpflegeleicht - und sehr wandlungsfähig. Du musst deine Zöpfe also nicht immer offen tragen, es gibt eine ganze Menge angesagte Braid-Styles:
Wenn du dein Haar wieder aufflichtst, wirst du mehr lose Haare als gewohnt vor dir haben. Das liegt daran, dass die alten Haare nicht aus den Braids gelangen konnten und beim Aufflechten auf einmal sichtbar werden. An sich schaden Braids dem Naturhaar nicht, dennoch empfiehlt es sich, nach der Zöpfchenfrisur die Spitzen zu schneiden. So kann das Haar gesund weiterwachsen und sieht gepflegt aus.
Auch beim Sport sind Braids eine praktische Wahl. Fliegende Haare beim Sport können ganz schön nerven. Für ein perfektes Workout muss nicht nur die Sportkleidung sitzen - auch die Frisur sollte möglichst an ihrem Platz bleiben. Gerade bei längeren Haaren kann das zu einer echten Herausforderung werden. Schnell lockert sich der Zopf und die losen Haare fliegen ständig ins Gesicht.
Hier sind drei einfache Fitness-Frisuren, die jedes Workout überstehen:
Um den Sleek Look zu kreieren, werden die Haare ganz glatt am Kopf zusammengenommen und hinten zu einem Bun oder Zopf festgesteckt. Der Look sieht superedel und gepflegt aus und ist außerdem perfekt für Bad Hair Days oder wenn du die Haarwäsche noch einen Tag hinauszögern willst.
Haargel war lange nicht mehr so angesagt wie bei den Frisurentrends. Mit Haargel kannst du deine Braids perfekt in Szene setzen, insbesondere für den Sleek Look oder um Babyhaare zu bändigen. Es ist wichtig, den Style nicht komplett sleeky nach hinten zu gelen, sondern die natürliche Struktur der Haare zu betonen. Dies gelingt, indem man einzelne Strähnen zwirbelt und mit Gel fixiert.
Ganz schön extravagant! Der "Zipper Braid" (auch bekannt als Reißverschlusszopf) zählt zur absoluten Königsdisziplin unter den Flechtfrisuren und sieht entsprechend pompös, aufwendig und kompliziert aus. Wie du den geflochtenen Zopf daheim in den eigenen vier Wänden nachmachen kannst, verraten wir dir in diesem Artikel.
Weder gekordelt so wie beim "Rope Braid" noch zwei- beziehungsweise dreisträngig wie beim "French Braid" oder Fischgrätenzopf. Beim "Zipper Braid" wird das Haar in einer ganz besonderen Art und Weise geflochten, dass am Ende am Oberkopf oder Hinterkopf (je nachdem, wo und wie man flechtet) ein Muster entsteht, dass an einen Reißverschluss erinnert.
Beim "Zipper Braid" gilt: Es ist noch lange kein Flecht-Profi vom Himmel gefallen. Übung macht hier also ganz klar den Meister. Wichtig vorab: Wie hoch du den Zopf trägst, bleibt ganz dir überlassen. So kannst du ihn sowohl am vorderen Haaransatz als auch am Hinterkopf ansetzen.
In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir dir, wir dir die Flechtfrisur gelingt:
Styling-Tipp: Um dieser wahrlich auffälligen Flechtfrisur die richtige Haar-Bühne zu geben, kannst du mit verschiedenen Accessoires experimentieren. Probiere doch mal statt dünnen, einfarbigen Haargummis auffällige, dicke Scrunchies in Neonfarben, eine große Haarschleife oder eine Spange im Schildpattmuster aus.
Natürlich lässt sich der "Zipper Braid" nicht nur als Single-Version stylen. Je nach Übung und persönlichem Geschmack kannst du die Reißverschlusszopf-Optik auch seitlich oder als "Double Zipper Braid" tragen. Setze hierfür einfach den Zopf statt am Oberkopf an der Seite an beziehungsweise ziehe mit einem Stielkamm einen akkuranten Mittelscheitel und flechte anschließend nach unserer Anleitung auf beiden Haarseiten den auffälligen Zopf.
Aber auch als Half-up-Frisur in Kombination mit offenem Haar macht der Reißverschlusszopf ordentlich was her. Ob du den nicht geflochtenen Teil deiner Mähne mit einem Glätteisen oder reichlich Haarwachs schön glättest oder mit einem Lockenstab leicht wellst oder curlst, bleibt dabei natürlich ganz dir überlassen.
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