Der Haaransatz hat jetzt Pause, die Spitzen müssen dran glauben. Denn: Wir tragen die Haare nun oben dunkel und unten hell. Promis und Beauty-Blogger aus aller Welt haben den Trend ins Leben gerufen: Ombré Hair.
Ombré Hair bedeutet übersetzt "Schatten-Haar", was den Farbverlauf im Haar beschreiben soll. Ausgehend vom Oberkopf wird das Haar zu den Spitzen hin immer heller.
Erinnern soll der Trend an lässige Surfermädchen, die dank Salzwasser und Sonne helle Haarspitzen stolz mit sich herumtragen und ihre Haare nicht blondieren müssen. In der Realität muss natürlich schon mit ein bisschen Farbe nachgeholfen werden.
Hierbei wird ein Farbverlauf von Dunkel nach Hell ins Haar eingearbeitet. Wichtig ist, dass der Ombré-Look natürlich wirkt. Das Praktische an der Ombré Frisur ist, dass du damit deinen Ansatz wunderbar kaschieren kannst und nicht mehr so oft nachfärben musst.
Haarfarbentrends kommen und gehen, doch einer bleibt seit Jahren bestehen: Ombré Hair kommt offenbar niemals aus der Mode. Das ist auch verständlich. Schließlich ist der Ombré-Look nicht nur praktisch, sondern lässt deine Haare wirken wie von der Sonne geküsst.
Die Ombré-Hair-Technik passt im Grunde zu jeder Haarfarbe. Wichtig ist lediglich, dass das Haar von oben nach unten heller wird, niemals umgekehrt. Bei dunkelblondem Haar kann der Farbverlauf schön in ein helles Blond übergehen, was die Frisur sehr natürlich wirken lässt.
Ähnlich kann der Verlauf auch bei Ombré in braunem Haar aussehen, nur sollte hier die Zielhaarfarbe eher in ein Karamellbraun gehen. Der Kontrast darf allerdings nicht zu hart sein, denn das kann schnell unnatürlich wirken. Ist deine Naturhaarfarbe schwarz, dann solltest du eher rötliche Töne als Ombré Haarfarbe wählen oder in den Spitzen in einen Silberton übergehen.
Dennoch verträgt auch Ombré hin und wieder eine Auffrischung. Dazu musst Du nicht unbedingt zum Friseur. Ombré Haare färben bzw. nachfärben klappt auch zu Hause. Alles, was Du brauchst, ist eine Paddle Brush und die richtige Blondierung.
Lass Dir bei der Wahl der Farbe ruhig mehr Zeit. Schließlich soll am Ende des Haare färbens auch der typische Ombré-Verlauf zu Dir passen. Orientiere Dich dazu an Deiner Naturhaarfarbe. Hast Du dunkelblonde Haar, greife auf ein helles Blond zurück. Bei braunen Haaren macht sich Ombré in karamelligen Nuancen oder Kupfertönen besonders gut.
Obwohl der Ansatz von Anfang an dunkler ist, sollte man trotzdem das regelmäßige Nachfärben nicht vergessen. Sind die helleren Ombré-Strähnen zum großen Teil rausgewachsen, dann sieht der Haartrend nämlich nicht mehr stylish aus, sondern danach, dass man den Friseurbesuch verpasst hat.
Den Vorteil des Ombré Hair ist, dass man nicht alle paar Wochen beim Friseur einen Termin ausmachen muss, um den Ansatz nachfärben zu lassen. Ein Besuch alle 3-4 Monate müsste ausreichend sein, um die Farbe frisch zu halten.
Dabei ist es egal, ob es sich um schwarzes, braunes, rotes oder blondes Haar handelt. Wichtig ist, dass der dunklere Ansatz bis etwa zur Ohrhöhe reicht; dort beginnt dann der sanfte Farbübergang mit Strähnen, die bis zu den Spitzen immer heller werden. Sie sind dabei ein paar Nuancen heller als die Naturhaarfarbe.
Blondes Haar mir platinblonden Haarspitzen sieht toll aus, aber bei generell sehr hellen Blondnuancen lassen sich die Spitzen nicht noch blonder färben … in dem Fall kommt aber "Reverse Ombré" infrage, das heißt, die Haarspitzen werden dunkel gefärbt, während der Ansatz hell bleibt.
Neben natürlichem Braun sind auch Rottöne oder bunte Modefarben möglich! Bei der Wahl der Haarfarbe für Ihren Ombré-Look in Blond sollten Sie darauf achten, dass die Nuance dem natürlichen Hautton schmeichelt. Dunkles Braun passt zu fast jedem Blondton.
Hier zeigen wir euch, wie ihr Beach Waves über Nacht kreiert und wie der Sleek Look gelingt. Auch an kürzeren Haaren kann Ombré Hair supercool aussehen. Wichtig hierbei: Die Haare sollten mindestens kinnlang sein.
Bei einem Bob oder Lob mit lässigen Beachwaves zaubern sanfte Highlights Volumen ins Haar. So bekommt die Kurzhaarfrisur ein wenig mehr Pep und wirkt lebendiger. Damit der Effekt besonders schön zur Geltung kommt, sollten die zarten Strähnen ab Höhe der Schläfen gesetzt werden. Besonders stimmig wird's, wenn sie maximal drei Nuancen heller sind.
Für die besondere Note sorgt Face Framing: Da werden die Strähnen so gesetzt, dass das Gesicht optimal in Szene gesetzt wird. Hier könnt ihr zu Face Framing alles nachlesen.
Beliebte Farbkombis sind beispielsweise:
Und wenn ihr den Ombré-Look mögt, werdet ihr "Balayage" lieben. Hierbei werden Strähnen unterschiedlich lang und breit in das Haar gepinselt. Die Farbe ist dabei nur geringfügig heller als die Naturhaarfarbe. Hier erklären wir euch die Färbetechnik Balayage, mit der ihr einen schön natürlichen Ausdruck zaubert. Außerdem verraten wir euch alle Infos zu Strähnchen färben leicht gemacht.
Vielleicht hast Du Dir auch schon die Frage gestellt, was eigentlich der Unterschied von Ombré und Balayage ist. Schließlich wirken beide Frisuren recht gleich. Doch tatsächlich sind es zwei verschiedene Farbtechniken.
Ombré kommt aus dem französischen und wird mit „Schatten“ übersetzt. Bei der Färbetechnik verläuft der dunkle Ansatz ab Kinnhöhe bis in die komplett durchgefärbten, etwa drei bis vier Nuancen helleren Spitzen. Der Farbunterschied ist sehr deutlich zu erkennen. Beim Ombré Haare färben werden die Strähnen in Folie gewickelt.
Balayage zeigt sich durch einen mehr fließenden Farbverlauf vom dunkleren Ansatz über die Haarlängen immer heller werdend bis in Spitzen. Der harmonische Farbkontrast bei Balayage beginnt im Unterschied zu Ombré bereits nur minimal tiefer als der Haaransatz oder ab Ohren. Zudem werden sie „per Hand“ ins Haar gepinselt, was im Ergebnis für natürliche Übergänge sorgt.
Anders als der Balayage-Look, der durch sanfte und natürliche Highlights dominiert wird, sorgt Ombré-Hair durch die starke Kontrastierung von zwei verschiedenen Farbtönen für einen ausgefallenen und markanten Beauty-Look.
Balayage ist eine Technik, bei der viele feine Strähnen und Highlights Freihand auf das Haar aufgetragen werden. Hierdurch variieren die Haarsträhnen in ihrer Dicke und Länge, wodurch das Farbergebnis sehr gemischt und natürlich wirkt. Das Färben des Ansatzes unmittelbar an der Kopfhaut wird ausgespart und beginnt weiter unten als bei üblichen Strähnen.
Grundsätzlich kannst du den Ombré-Look auch zu Hause selbst färben. Wichtig dabei ist, dass du auf einen fließenden Farbverlauf achtest und eine Haarfarbe auswählst, die zu dir und deiner Naturhaarfarbe passt. Beim Aufbringen der Farbe solltest du eine alte Bürste verwenden, um einen perfekten Haarverlauf hinzubekommen und um Kanten zu vermeiden.
Ombré Strähnen leben davon, dass sie am Übergang fein eingearbeitet werden. Je weiter es nach unten geht, desto mehr Farbe benötigst du. Um dein angestrebtes Ergebnis zu erzielen, solltest du wie immer, wenn du deine Haare selbst färbst, die Angaben auf der Farbverpackung genau beachten.
Eine Entscheidungsgrundlage bietet Dir der Vergleich der Ausgangsfarbe, die auf der Verpackungsrückseite der meisten Färbemittel zu finden ist.
Mixe die Blondierung gemäß Anleitung und dann kann das Ombré selbst färben auch schon losgehen:
Wichtig ist nur, dass ein sanfter Verlauf für Ombré Hair gewählt wird und die Farbe des Ansatzes und die der Spitzen nicht zu unterschiedlich sind. Ideal ist der Trend also für alle, die ihren Look auffrischen wollen, ohne dafür die eigene Haarfarbe komplett zu verändern.
Ombré Hair in Blond wirkt besonders natürlich, wenn der Ansatz wie von allein rausgewachsen aussieht. Färben Sie dazu die Längen in einem Ton, der Ihrer Naturhaarfarbe ähnelt. Verschiedene Farbabstufungen erzeugen einen Soft Ombré, der kaum merklich in die dunklere Nuance übergeht.
Halten Sie sich deshalb strikt an die Gebrauchsanleitung Ihres Ombré-Färbesets.
Auch, wenn du deine Haare nicht komplett, sondern nur die Spitzen färbst, werden sie strapaziert. Das bedeutet, dass du ihnen nach dem Färben extra viel Pflege zukommen lassen solltest. Verwende direkt nach dem Haarefärben mit der Ombré-Technik eine Haarkur. Diese sollte einmal die Woche Teil deiner Pflegeroutine werden.
Das Färben der Haarspitzen kann die Haare in Mitleidenschaft ziehen. Gönnt ihnen daher ein Mal pro Woche eine Extraportion Pflege! Wie ihr eine Haarkur selber machen könnt, erfahrt ihr hier. Auch das Spitzenschneiden beim Friseur lässt euer Haar gesund und schön aussehen und sollte daher in regelmäßigen Abständen erfolgen.
Wie nach jeder anderen Coloration auch, benötigt Ombré Hair besondere Pflege, damit das Haar nicht austrocknet oder es zu Splissbildung kommt. Daher sollte man regelmäßig eine pflegende Haarkur in die Spitzen geben. Ein spezielles Spitzenfluid kann die beanspruchten Haarlängen ebenfalls mit Pflegestoffen versorgen und sie so zusätzlich vor dem Abbrechen schützen.
Vor dem Finish ist nach dem Styling: Man sollte auch darauf achten, vor dem Föhnen, Glätten und Co. stets einen Hitzeschutz aufzutragen. Beim Haarewaschen empfiehlt sich zudem auf Shampoo und Conditioner zurückzugreifen, die speziell auf die Bedürfnisse colorierter Haare abgestimmt sind.
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